Dub & Sub: Bedeutung bei Film, Serie & Anime

Thomas Kolkmann

Im Filmbereich aber auch bei Videospielen tauchen immer mal wieder die Begrifflichkeiten „sub“ und „dub“ auf. Gerade bei kleineren ausländischen Produktionen oder Filmen und Serien, bei denen eine Lokalisation nicht vorauszusetzen oder teilweise sogar nicht gewünscht ist, findet man die Abkürzungen „sub“ und „dub“. In diesem Ratgeber wollen wir das Rätsel um die Begriffe, die man besonders häufig bei japanischen Produktionen wie Animes und Videospielen findet, einmal lüften.

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Was heißt „sub“? Bedeutung der Abkürzung erklärt

Wenn ihr im Filmbereich die Abkürzung „sub“ lest, ist dies einfach nur die Abkürzung für das englische Wort „subtitle“, was übersetzt für „Untertitel“ steht. Wenn ein Film also „subbed“ ist, bedeutet das nichts anderes, als das der Film „untertitelt“ wurde. In vielen Fällen, bei denen die Abkürzung „sub“ oder „subbed“ hinter einem Film- oder Serientitel steht, verweist das gleichzeitig darauf, dass es sich dabei um das Original mit Untertiteln (OmU) handelt, die Tonspur somit also aus dem Ursprungsland stammt.

Als weitere Differenzierung kommen häufig auch die Abkürzungen „GerSub“ oder „EngSub“ vor, was wiederum für „german subtitles“ (deutsche Untertitel) beziehungsweise „english subtitles“ (englische Untertitel) steht.

Was bedeutet „dub“?

Im Gegensatz zu  „sub“ ist „dub“ eigentlich gar keine Abkürzung, es ist einfach das englische Wort für „synchronisieren“. Wenn hinter dem Titel eines Films oder einer Serie also „dub“ steht, bedeutet das nichts anderes, als dass hier eben nicht die Original-Tonspur verwendet wird, sondern die Übersetzung. Wenn das „dub“ nicht weiter spezifiziert ist, handelt es sich für gewöhnlich um die englische Vertonung.

Auch hier gibt es natürlich weitere Diffenzierungen wie „GerDub“ (german dub = deutsche Synchronisation), „EngDub“ (english dub = englische Synchronisation) oder „EspDub“ (espagnol dub = spanische Synchronisation).

Eine besondere Kategorie unter den „Dubs“ sind die sogenannten „Fandubs“. Hierbei handelt es sich um „Fansynchronisationen“, die von Freunden der Serie (meist unprofessionell) selbst übersetzt und vertont werden. Neben den originalgetreuen „Fandubs“, welche für gewöhnlich das Ziel haben, bisher nicht lokalisierte Filme, Serien oder Videospiele für das jeweilige Publikum zugänglich zu machen, gibt es noch sogenannte „Fundubs“ (Spaß-Synchronisation). Bei einem „Fundub“ handelt es sich ebenfalls um einen „Fandub“, der jedoch zum Zweck der Parodie erstellt wurde. Als eine der berühmtesten und ältesten deutschen „Fundubs“ ist die Star-Trek-Parodie Sinnlos im Weltraum zu nennen.

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