Star Wars 7 von Disney: Fakten, Wünsche, Gerüchte

Beschreibung

Wie wird Disneys „Star Wars 7″? Neue Gerüchte zur Handlung und den Schauspielern rauschen aktuell im Sekundentakt durch die Newsticker. Entertainment Weekly zitierte einen Insider, der Harrison Fords Offenheit gegenüber einen weiteren Auftritt als Han Solo verkündete, TMZ.com tat ähnliches für Carrie Fishers Leia und mit Matthew Vaughn (“Kick-Ass”) oder gar Colin Trevorrow (“Safety Not Guaranteed”) wollen einige Gazetten sogar schon den neuen Regisseur von „Star Wars 7“ gefunden haben. Vulture wiederum vermeldete, dass Micheal Arndt („Toy Story“, „Little Miss Sunshine“) bereits an einem Drehbuch für „Star Wars: Episode VII“ sitze. Als Star Wars-Fan konsumiert man diese Gerüchte mit einer ungesunden Mischung aus lustvoller Vorfreude und schleichender Angst. Geht´s wieder schief? Wird´s vielleicht doch toll? Ein wahrlich unerträglicher Zustand. Da hilft nur die Flucht nach vorn! Genießen wir diesen kostbaren, historischen Moment, in welchem „Star Wars 7“ noch alles sein kann. Er wird schon bald vorbei sein.

Kurzer Test: Die Prequels sind ganz große Scheiße, die klassische Trilogie ist das beste Abenteuerkino aller Zeiten. Wer nicht dieser Meinung ist, sollte jetzt auf keinen Fall weiterlesen – wir werden uns nicht verstehen.

Bei einem so aufwühlenden Gesellschaftsthema wie der Zukunft von „Star Wars“ muss der rationale Diskurs unser erstes Ziel sein. Die schweren, emotionalen Wunden, die George Lucas uns Fans über Jahre hinweg in die Seele geschlagen hat, sie müssen endlich heilen. Es gilt das traumatisierende Diskrepanzerlebnis zwischen der unterschätzten Wirkmacht eines Jar Jar Binks und unserem Mangel an Bewältigungsmöglichkeiten zu akzeptieren. Ja, die Prequels waren zu viel für uns. Nein, es war nicht unsere Schuld. Wir haben nichts falsch gemacht. George war´s!

George ist weg vom Fenster. „Star Wars 7“ ist eine neue Hoffnung. Ein unbeschriebenes Blatt, eine Black Box, die sich schon bald füllen wird. Doch womit? Betrachten wir zunächst die harten Fakten.

Star Wars 7 von Disney: Die Fakten

Disney gehört die gesamte LucasFilm IP. Also nicht nur „Star Wars“, sondern auch “Indiana Jones“, Lucas Books und LucasArts. Mit anderen Worten: Ab sofort dürfen die Disney-Verantwortlichen mit Luke, Han, Leia, Vader, Indy und selbst Guybrush machen, was sie wollen. Obendrauf gab´s noch ILM, Skywalker Sound und die Markenrechte an dem Wort „Droid“ (ja, das Wort gehörte vorher George Lucas). Außerdem interessant: Nach dem Auslaufen aktueller Verträge werden in Zukunft alle Star Wars Comics höchstwahrscheinlich über Marvel publiziert, während zukünftige Star Wars-Spiele über Disney Interactive vertrieben werden. Was noch? Disney plant ab 2015 alle zwei bis drei Jahre einen neuen Star Wars Film in die Kinos zu bringen. Alle neuen Filme werden in 3D produziert und jetzt wird es richtig spannend: Star Wars Episode 7, 8 und 9 sind Teil einer neuen Trilogie, deren Drehbücher bereits als sogenannte Treatments vorliegen (40-seitige Kurzfassungen).  Ob der oben genannte Micheal Arndt, der bereits zuvor für Disney arbeitete, diese Treatments verfasst hat, ist nicht bekannt.

Mehr Informationen gibt es nicht. Der Rest besteht aus unbestätigten Gerüchten oder ausgemachtem Schwachsinn. Ein gutes Gefühl oder? Alles ist noch möglich. Die Schönheit der Chance. Diese historische Chance gilt es deshalb zu ergreifen.

Star Wars Episode VII: Wie es sein sollte

Ich habe mir „Star Wars 7“ in der Gunst der Stunde einmal so ausgemalt, wie es sein sollte. Ein Großteil des Schreckens, den die Prequels auf mich ausübten, begründete sich nämlich in der Tatsache, dass das Star Wars-Universum in den Jahren nach „Return of Jedi“ immer weiter gewachsen war und Lucas sich in dieser fabelhaften Schatzkammer aus Büchern, Comics, Spielen, Fanfilmen und Drehbuchideen nur hätte bedienen müssen. Es war alles da! Doch statt sich von den Ideen anderer Autoren und von der Liebe der Fans inspirieren zu lassen, entschied sich der Mann entgegen jeder Vernunft für Midi-Chlorianer, Jake Lloyd und Lichtschwert-Bodenturnen.

Star Wars 7: Thrawn und Mara Jade

Doch das liegt, wie gesagt, alles hinter uns. Vor uns liegen ganz neue Möglichkeiten. Zum Beispiel die famose „Thrawn“-Trilogie aus der Feder von Timothy Zahn. „Heir to the Empire“, “Dark Force Rising“ und “The Last Command“ waren in den 90er Jahren quasi allein dafür verantwortlich, dass Star Wars überhaupt weiterleben konnte und ein „Expanded Universe“ bekam. Die New York Times Bestseller-Serie beginnt fünf Jahre nach „Jedi“ und nimmt den Faden bei Luke Skywalker, Han Solo und Prinzessin Leia wieder auf.  Timothy Zahns Fähigkeit, sich das von Lucas stillgelegte Universum anzueignen, ohne es einfach zu kopieren, beeindruckt auch heute noch.

So geht beispielweise der übervölkerte Stadtplanet Coruscant auf die „Thrawn“-Trilogie zurück und würde später in der Special Edition nachträglich von Lucas adaptiert. Die Geschichte selbst beschäftigt sich mit der großen Frage, was nach dem Tod Vaders und dem Zerfall des Imperiums geschieht. Der verschlagene Groß Admiral Thrawn und dessen Bemühungen, die neue Republik zu zerschlagen, stehen dabei im Mittelpunkt der Erzählung.

Auch wenn nicht alles in Zahns Trilogie (zu viel Familien-Quatsch um Han, Leia und Luke)  in „Star War 7“ funktionieren würde, Thrawn selbst  (natürlich gespielt von Ryan Gosling) wäre eine verdammt gute Wahl für einen überzeugenden Gegenspieler. Er ist das nie gespielte Ass in der Kutte des Imperators, ein Genie auf dem Schlachtfeld und das traurige Produkt einer bewegten Vergangenheit.

Thrawn würde „Star Wars 7“ in einem bisher unerforschten Bereich der Galaxie führen, denn Thrawn ist ein Chiss-Alien. Seine Wege in die höchsten Ränge des Imperiums sind reich an moralischen (Fehl-)Entscheidungen und sie beginnen bereits vor der klassischen Trilogie mit einer Jedi-Expedition in die entlegene Region. Zu dieser Zeit erkennt Senator Palpatine das enorme Potential des jungen Mannes und fördert den blauhäutigen Taktiker im Geheimen. Thrawn wird zum genauen Gegenteil von Vader. Anstatt Angst und Schrecken unter seinen Gefolgsleuten zu verbreiten, setzt Thrawn auf Zustimmung, akzeptiert Gegenstimmen und scheut auch vor einem strategischen Rückzug nicht zurück. Thrawn ist damit so etwas wie der Moriarty des Star Wars-Universums. Er unterwandert, spioniert, manipuliert und führt am Ende der „Thrawn“-Trilogie das wiedererstarkte Imperium in eine epische Schlacht mit der noch jungen Republik. Mit Mara Jade Skywalker (gespielt von einer abgefuckten Michelle Williams) wartet zudem noch ein weiterer, herrlich zerrissener Charakter in der „Thrawn“ Trilogie auf die große Leinwand. Die imperiale Agentin würde „Star Wars 7“ die erste Femme Fatale geben. Ginge es nach mir – und heute geht es halt mal nach mir – dann würden Thrawn und Jade in „Star Wars Episode 7-9“ ein zentrale Rolle spielen.

Das Problem mit der „Thrawn“-Trilogie (und überhaupt allen Storylines, die nach der „Rückkehr der Jedi“ spielen) ist allerdings, dass sich mit ihr zwar der ursprüngliche Geist der klassischen Trilogie beschwören ließe, wirklich Neues enthält sie aber nicht. Auch Lucas selbst ist es mit seinen Prequels nicht gelungen, dem Star Wars-Kanon neue Töne abzugewinnen. Stattdessen gab es nur Modifikationen und Korruption der bekannten Versatzstücke. Das genuin Neue war es aber, was „A New Hope“ Anno 1977 so spektakulär machte. Die ungewöhnliche Vermengung westlicher und fernöstlicher Mythologien, Faschisten im Weltraum, die wegweisenden Effekten und ein Universum, welches nicht erklärt wurde, sondern einfach war. Und zwar anders war, als alles was man zuvor gesehen hatte.

Star Wars 7: Tales of the Jedi

Im erweiterten „Star Wars“-Universum gibt es nur ein Werk, das die Schöpfung von etwas Neuem in „Star Wars 7-9“ ermöglichen würde: Es ist der große Sith-Krieg aus „Tales of the Jedi“. Die Dark Horse Comic Reihe wäre Disneys bester Shot, um das alte Versprechen aus dem Jahr 1977 noch ein zweites  Mal einzulösen: »Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis«

„Tales of the Jedi“ spielt rund 4000 Jahre vor den Filmen. Kein Imperium, keine Rebellen – dafür gibt es zerstrittene Königreiche, archaische Raumfahrt, territoriale Konflikte, marodierende Warlords – und zwei Seiten der Macht. Im Zentrum der Handlung stehen die Jedi Ulic Qel-Droma (in meiner Fassung gespielt von Chris Hemsworth), Nomi Sunrider (Claire Danes) und Exar Kun (Michael Fassbender). Die detaillierte, nachvollziehbare und tragische  Verführung von Kun durch den Sith Geist Freedon Nadd (Christopher Walken in seiner letzten großen Rolle) ist das Herzstück dieser wahrlich epischen Saga. Man stelle sich vor, Luke wäre tatsächlich der dunklen Seite verfallen und wäre nur noch durch Leias Tod aufzuhalten gewesen. So finster geht´s in „Tales of the Jedi“ bisweilen zu.

Die tollen Designs erschaffen eine Art Star Wars-Antike, die dunkle Seite ist seeeehr viel dunkler und die Schlachten hätten sogar Tolkien noch beeindruckt. „Tales of the Jedi“ hat alles, was Star Wars auszeichnet, fühlt sich aber trotzdem frisch und unverbraucht an.  Im Prinzip also genau das, was „Star Wars 7“ braucht.

Star Wars 7: Prinz Xizor und Zombies

Mit „Tales of the Jedi“ und “Thrawn“ kratzt man aber nur an der Oberfläche des Möglichen. Nicht minder interessant sind die Ideen aus „Dark Empire“ (Luke wird ein Sith, der Imperator wird geklont), der „Darth Bane“-Zyklus (spannende Einblicke in die Welt der Sith), „I, Jedi“ oder „Star Wars: Shadows of the Empire“. Letzterer Roman fällt im Prinzip flach, da er zwischen „Empire Strikes Back“ und „Jedi“ angelegt ist. Allerdings führt er das kriminelle Syndikat Black Sun ein, welches sich gemeinsam mit dessen Anführer Prinz Xizor (nicht gespielt von Ben Kingsley) als neue Macht in „Star Wars 7“ anbieten würde.  Auch abwegigere Stories wie „Death Troopers“ haben natürlich ihren Reiz, wobei Zombies irgendwie so gar nicht in das Star Wars-Universum passen wollen. Obwohl, ein ab 18 Splatter-Spin-off, warum eigentlich nicht?

Jetzt seid ihr dran! Wie könnte und vor allem wie sollte Star Wars 7 sein oder auch nicht sein, damit ihr Spaß im Kino habt? Lasst hören.

UPDATE 10.11.2012 

Star war 7:  Michael Arndt wird das Drehbuch für Star Wars: Episode 7 schreiben

Gestern noch ein Gerücht, heute ist es bereits offiziell. Lucasfilm hat soeben bestätigt, das Michael Arndt das Drehbuch für den neuen “Star Wars: Episode VII” schreiben wird. Kathleen Kennedy (Produzentin von Episode 7) und George Lucas, heißt es auf StarWars.com, befinden sich bereits in inhaltlichen Beratungsgesprächen (Noooooooooo!) mit Arndt (hör auf dein Talent – nicht auf George) . Arndt hat einen (verdienten) Oscar für “Little Miss Sunshine (2006) und war für “Toy Story 3″ (2010) nominiert. Für weitere News-Updates regelmäßig diese Seite checken.

 

UPDATE 11.11.2012

Star war 7: Spielberg und Tarantino sagen nein - J.J. Abrams und Brad Bird lesen Script

Der Drehbuchautor ist mittlerweile gefunden, doch wer wird Regie führen? Dank Entertainment Weekly wissen wir schon mal, dass Quentin Tarantino überhaupt keinen Bock hat, für Disney zu drehen. “Es könnte mir kaum egaler sein” antwortete er auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, Regie im Star Wars Universum zu führen. “Insbesondere wenn Disney produziert” so Tarantino weiter, an einer “Simon West (Con Air) Version von Star Wars bin ich nicht interessiert.” Tarantinos Nein überrascht kaum. Steve Spielbergs Absage schon eher. Gegenüber Hollywood Access  ließ er Folgendes hören: “Nein! Nein! Das ist nicht mein Genre. Es ist das Genre von meinem besten Freund George.”

Viel interessanter als diese Absagen ist eine andere Meldung, wonach das 60-seitige Treatment von Michael Arndt drei Regisseuren bereits vorgelegt wurde. Neben Steven Spielberg wohl auch  J.J. Abrams (Lost, Star Trek, Super 8) und Brad Bird (Mission: Impossible – Ghost Protocol, Die Unglaublichen, Ratatouille). Abrams kultische Verehrung der klassischen Star Wars Trilogie ist in Hollywood ein offenes Geheimnis und mit “Star Trek” hat er unlängst bewiesen, dass er mit Reboots und hohem Erwartungsdruck umgehen kann. Mit J.J. Abrams und Brad Bird würde Disney kein Risiko eingehen – eine eigene Handschrift (Lense Flare zählt nicht) ließen beide Regisseure aber bisher nicht erkennen.


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Alle Artikel zu Star Wars 7 von Disney: Fakten, Wünsche, Gerüchte

      Star Wars 7: Der Regisseur heißt J.J. Abrams (Lost, Star Trek)

      Noch im Dezember hatte J.J. Abrams die Gerüchte bestritten und gesagt, er säße bei Star Wars 7 lieber im Publikum, ohne zu wissen, was kommt, als im Produktionsprozess dabei zu sein. Offenbar nur eine Finte: Denn der Regisseur von “Lost”, “Super 8″ und dem Star-Trek-Reboot steht nun laut verschiedenen Medienberichten kurz vor Abschluss der Vertragsverhandlungen als Regisseur für das nächste Sequel der größten Sci-Fi-Filmserie aller Zeiten. UPDATE 26.1.: Inzwischen wurde Abrams von Disney und auf der offiziellen Star-Wars-Seite als Regisseur bestätigt. Offenbar gibt ihm eine Verlagsklausel die Möglichkeit, den Release-Termin nach hinten zu verschieben. Star Wars 7 könnte also auch später als 2015 erscheinen.

      Seit der Disney-Konzern im November Lucasfilm gekauft hatte und drei neue Star-Wars-Episoden angekündigt wurden, liefen die Drähte und Gerüchteküchen heiß – über Drehbuchautor, Besetzung und nicht zuletzt Regisseur. Einige Namen hatte Tobi damals schon diskutiert, und ein kleines Indie-Spielchen ließ das Besetzungskarussell selbst durchtesten. Zwischendurch war als Drehbuchautor Michael Arndt (“Little Miss Sunshine”) bestätigt worden.

      J.J. Abrams
      Nun übernimmt also J.J. Abrams die Regie, wie gestern exklusiv von TheWrap bekannt gemacht wurde – andere Medien wie Hollywood Reporter und Variety zogen mit ihren Insider-Informationen nach. Die Chefin von Lucasfilm, Kathleen Kennedy, hatte den “Lost”-Shootingstar lange umworben, unter den Kandidaten waren offenbar zuletzt auch Ben Affleck (Argo) und Brad Bird (Mission: Impossible – Ghost Protocol, Die Unglaublichen, Ratatouille). Zu Abrams Filmografie gehören die Serien “Felicity”, “Alias”, “Lost”, “Fringe” und “Undercovers”, sein Kino-Debüt gab er 2006 mit “Mission: Impossible 3″, es folgten “Star Trek” und “Super 8″ (hier unsere Kritik).

      Derzeit ist Abrams mit seiner Produktionsfirma Bad Robot an der Finalisierung von “Star Trek: Into Darkness” beschäftigt, der im Mai 2013 in die Kinos kommt. Anschließend wird er wohl direkt in Star Wars 7 einsteigen – der ja auch schon 2015 erscheinen soll. Abrams gilt als souverän inszenierender Action-Regisseur mit einer Vorliebe für Lens-Flare-Effekte, der aber noch keine eigene Handschrift entwickelt hat. Immerhin hat er mit seinem Star-Trek-Reboot bewiesen, dass er mit Druck umgehen kann und keine Angst vor dem Weiterführen einer Legende hat – und ausgewiesener Star-Wars-Fan ist Abrams ebenfalls.

      Was haltet Ihr von der Entscheidung?

      UPDATE 17.04 Uhr: EXKLUSIV – GIGA wurde das erste Material von J.J. Abrams’ Star Wars 7 zugespielt – Wahnsinn!

      Foto: Von Gage Skidmore via flickr (cc-by-sa 2.0)

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Star Wars 7 von J.J. Abrams – der erste Trailer, oder so ähnlich

Kaum ist durchgesickert, dass J.J. Abrams den neuen Star-Wars-Film drehen soll, wurde uns exklusiv aus gut unterrichteten Quellen das erste Star-Wars-Material des neuen Regisseurs zugespielt. Sieht so der Trailer von Star Wars 7 aus?

Jetzt tief durchatmen und unbedingt auf Vollbild sehen – der wahrscheinlich erste Blick auf Episode 7, unter der Regie von J.J. Abrams (Lost, Star Trek, Super 8, Fringe).

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Die Zukunft von Star Wars: Das offizielle Video-Statement von George Lucas

Star Wars 7 bis 9 werden kommen: Zum Disney-Coup von vergangener Nacht hat George Lucas ein offizielles Statement veröffentlicht. In dem Video spricht er über seine Gründe, LucasFilm zu verkaufen – und über die Zukunft von Star Wars. Seine Nachfolge übernimmt Kathleen Kennedy, die Stammproduzentin von Steven Spielberg.

Seit der Veröffentlichung am gestrigen Abend wurde das Video über 350.000 Mal abgerufen. George Lucas erklärt hier seinen Rücktritt von Lucasfilm und gibt die inhaltliche Leitung von Star Wars an die Produzentin Kathleen Kennedy weiter.

Die 59-Jährige war erst im Juni 2012 zu LucasFilm gekommen, seit gestern ist sie nun Präsidentin des Studios und der Star-Wars-Reihe. Kathleen Kennedy produzierte nahezu alle Filme von Steven Spielberg, von Indiana Jones über E.T. und Zurück in die Zukunft zu Lincoln, mit ihrer Produktionsfirma Kennedy/Marshall Company war sie auch für die Bourne-Reihe, The Sixth Sense und The Last Airbender verantwortlich. Schon im Januar hatte Lucas in einem Interview geäußert, keine Blockbuster-Filme mehr machen zu wollen.

George Lucas spricht auch über seine Gründe, LucasFilm und die Star-Wars-Marke zu verkaufen: “Ich tue das, damit die Filme ein längeres Leben haben.” Er wolle alle seine Entwürfe für die Episoden 7-9 und weitere Star-Wars-Serien an die neue Präsidentin weitergeben. Kathleen Kennedy ergänzt: “Das wichtigste ist, die Charaktere zu beschützen, sie weiterzuführen, wie du (George Lucas) sie erfunden hast.”

Die neue Chefin spricht davon, dass sie gerade mit verschiedenen Autoren an Ideen für Star Wars 7 arbeite. Laut der offiziellen Pressemitteilung von Disney ist der neue “Krieg der Sterne”-Teil für das Jahr 2015 angepeilt. Hier wird Lucas ebenfalls zitiert: “Ich bin zuversichtlich, dass Star Wars mit der Leitung von Kathleen Kennedy und dem neuen Zuhause bei Disney für viele kommende Generationen weiterleben und aufblühen wird. Disneys Reichweite und Erfahrung gibt Lucasfilm die Möglichkeit, neue Wege bei Film, Fernsehen, interaktiven Medien, Vergnügungsparks, Live-Entertainment und Consumer Products zu beschreiten.”

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