Videos komprimieren: Wenn‘s geht verlustfrei und hochauflösend

Jonas Wekenborg
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Ihr habt ein Video und wollt die Dateigröße deutlich reduzieren und dabei möglichst keinen Qualitätsverlust hinnehmen? Wir erklären euch, worauf ihr beim Video komprimieren achten müsst und mit welchen Tools ihr das bewerkstelligen könnt.

Videos komprimieren: Wenn‘s geht verlustfrei und hochauflösend

Ein Video zu komprimieren ist leider nicht ganz so einfach, wie beispielsweise die Bildgröße eines Fotos zu ändern und dadurch die Dateigröße zu verringern. Dazu braucht es neben der richtigen Software auch das Wissen um die verschiedenen Videoformate. Denn längst nicht jedes Videoformat kann verlustfrei komprimiert werden. Wir erklären kurz die verschiedenen Formate und stellen euch Konverter zum Videos komprimieren vor.

Videos komprimieren: Die Videoformate im Überblick

videoformate

  • WMV: Das von Microsoft entwickelte Videoformat Windows Media Video (.wmv) besitzt eine hohe Kompressionsrate bei guter Qualität.
  • MPEG I und II: MPEG-Filme der Kategorien I und II besitzen eine standardisierte Kompressionsrate mit vergleichsweise kleinen Dateien und dennoch guter Qualität.
  • MPEG IV: Das Kompressionsverfahren MP4 der Moving Pictures Experts Group in der Kategorie IV besitzt eine deutlich bessere Kompressionsrate bei nahezu null Qualitätsverlust. Die gepackten daten müssen allerdings beim Öffnen erst wieder entpackt werden, weswegen MPEG IV-Videos mehr Leistung vom Rechner einfordern.
  • AVI: Ebenfalls von Microsoft stammt das Audio Video Interleaved-Format .avi. Das weitverbreitete Videoformat bei Playern und Kameras kommt mit einem enormen Speicherbedarf einher.
  • MOV: Die Quicktime-Videos im Format .mov warden noch häufiger als MP4 in professionellen Betrieben genutzt, tragen sie doch ebenfalls die Vor- und Nachteile des MPEG IV-Formates.
  • FLV: Die Flash-Videos von Adobe finden überwiegend im Internet Anwendung und benötigen einen Flash Player zum Abspielen. Zusätzlich können die .flv-Videos in .swf konvertiert werden, um so leichter auf Internetseite eingebunden zu werden.
  • RM: Die Real Media-Filme sind mittlerweile von ähnlich guter Qualität wie MP4-Videos.

Videos komprimieren – Die Tools

Je nachdem also, in welchem Ausgangsformat euer Video vorliegt, könnt ihr es anschließend noch komprimieren. Liegt euch ein Avi- oder MPEG-Video vor, dessen Kompressionsrate nicht gerade optimal ist, könnt ihr es zum Beispiel mit einer Komprimierung zum .wmv um über 70 Prozent komprimieren.

Nachfolgend zählen wir euch einige Video Konverter auf, deren genaue Beschreibung ihr bei uns im Artikel Die beste Video Converter-Freeware auf einen Blick entnehmen könnt:

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