USB-Sticks sicher verschlüsseln und mit Passwort schützen

usb security
Wer schon einmal einen USB-Stick verloren hat, wird das Gefühl kennen: Auf einmal muss man überlegen, ob die darauf gespeicherten Daten vielleicht für Schwierigkeiten sorgen könnten, wenn sie in falsche Hände fallen. Ein kostenloses Verschlüsselungswerkzeug für Windows schafft hier Abhilfe, schützt den USB-Stick mit Passwort und präsentiert dem Finder des Sticks nur unbrauchbare Informationen. USB Flash Security arbeitet mit dem höchsten AES-Verschlüsselungsstandard – und ist außerdem kinderleicht zu bedienen.

USB Flash Security von Kashu System Design besitzt ein einfaches Interface mit nur wenigen Optionen. Die Software zeigt alle Laufwerke an, die momentan am Rechner zu finden sind, lässt sich aber nur auf solchen installieren, die mittels USB angeschlossen wurden.

usb stick auswahl

Auswahl des Sticks

Der Anwender kann zunächst ein Laufwerk auswählen, falls mehrere vorhanden sind und dann ein Passwort setzen. Eine Erinnerungshilfe kann ebenfalls eingegeben werden. Das ist auch ganz sinnvoll, denn ohne das richtige Passwort kommt auch ihr nicht mehr an eure Daten. Der Passworthinweis wird später eingeblendet, wenn man den Cursor über das Eingabefeld bewegt.

konfiguration verschlüsselung

USB Flash Security – Konfiguration

USB Flash Security wird dann nach Eingabe des Kennworts auf dem Stick gespeichert. So hat man das Entschlüsselungsprogramm immer dabei. Bei Bedarf wird das Programm aufgerufen und das Laufwerk mit Hilfe des Passworts entschlüsselt. Es verhält sich danach so wie jeder gewöhnliche USB-Stick. USB Flash Security setzt eine 256-Bit-AES-Verschlüsselung ein und löscht bei der Installation den Inhalt des Sticks vollständig. Davor warnt das Programm aber auch ausdrücklich.

USB flash security

Eingabe des Passworts

Beim Schreiben werden die Daten automatisch verschlüsselt auf dem Stick abgelegt. So hebelt ein unvermitteltes Abziehen des USB-Speicher die Sicherheitssoftware nicht aus. Wird der Stick erneut eingesetzt, ist nur das Entschlüsselungsprogramm zu sehen, nicht aber die gesicherten Daten. Diese erscheinen erst bei korrekter Passworteingabe.

Ein gutes Passwort sollte nicht einfach zu erraten oder zu recherchieren sein. Der Name des Haustiers oder der Mädchenname der Mutter ist zwar leicht zu merken, aber als Passwort gänzlich ungeeignet. Besser fährt man zum Beispiel mit den Anfangsbuchstaben der Wörter eines Satzes aus dem Lieblingsbuch oder einer Liedzeile mitsamt ihrer Groß- und Kleinschreibung. So ein Passwort kann man mit Hilfe der Fundstelle zur Not auch rekonstruieren, wenn man es vergessen hat. (Über einen Trick, wie man sich Passwörter merkt sowie über die besten Passwort-Manager hatten wir schon mal hier berichtet.)

Loadblog-Fazit: USB Flash Security macht die Benutzung von USB-Sticks sicherer und sorgt für ein ruhiges Gewissen, falls einer der kleinen Speicherstifte einmal verloren geht oder geklaut wird. Leider funktioniert das Programm nur unter Windows. Anwender, die zum Beispiel zwischen Mac und Windows hin- und herwechseln, haben das Nachsehen.

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USB-Sticks verschlüsseln und Inhalt verbergen

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