Nokia

Beschreibung

Hört man heutzutage die Bezeichnung Nokia, denkt man an den ersten großen Handy-Boom Anfang des Jahrtausends. Damals war Nokia Marktführer und Innovationsleader Nr.1 im Mobilfunkmarkt. Inzwischen ist der Stern der finnischen Firma verglüht. Nach vielen, mäßig erfolgreichen Anläufen mit den Windows Phones der Lumia-Serie wurde die Smartphone-Sparte vollends an Microsoft verkauft.

Neben Mobiltelefonen hat Nokia zudem Set-Top-Boxen und Netzwerkgeräte im Angebot und einen Standfuß in der Automobilindustrie. So stammen Lautsprecher in den Modellen Audi und BMW aus dem Hause Nokia.

Nokia: Abriss der Geschichte

Gegründet wurde der Elektronikkonzern 1865 im finnischen Tampere. In der ersten Konzernphase stellte man Papiererzeugnisse für den Export nach Russland und Großbritannien her. Im Laufe der Zeit wurde das Produktionssortiment um diverse Gebrauchsgegenstände erweitert. Aus dem Hause Nokia kamen so zwischenzeitlich z. B. Gummistiefel und Autoreifen. Als 1981 das erste Mobilfunknetz (NMT) in Skandinavien eingerichtet wurde, hat Nokia erstmalig Autotelefone hergestellt. 1987 folgte das erste tragbare Mobilfunktelefon.

Nokia hielt ohne Pause von 1998 bis 2012 die Krone auf dem Mobiltelefonmarkt. Erst im ersten Quartal wurde man von der Konkurrenz aus dem Hause Samsung überholt. Bereits die Jahre zuvor hatte man bereits mit starken Marktanteileinbußen zu kämpfen.

Neben Handys und Smartphones hat Nokia Netzwerkgeräte und einen Geodienst im Sortiment

Neben der Herstellung von Netzwerkgerät fokussiert sich Nokia aktuell auf den hauseigenen Geodienst. Mit dem Unternehmen Oracle an der Seite und in Kooperation mit Amazon und Groupon eigene Kartendienste her, die sich auch auf allen Windows Phones wieder finden.

Der im Spätsommer 2012 angekündigte Verkauf der Handysparte Nokias an Microsoft soll Anfang 2014 vollzogen werden. Das Unternehmen Nokia wird sich somit nur noch auf die Sparten Netzwerk und Karten fokussieren. Alle 32.000 Mitarbeiter sollen einen Platz bei Microsoft finden.

Gelten heutzutage der Whistle-Ton von Android-Geräten, bzw. der „Xylophone“-Ringtone von Apple als die gängigsten Signaltöne auf aktuellen Smartphones, bleibt der Nokia-Klingelton wohl ebenso unvergessen.

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Weitere Themen: Nokia X, X+ und XL, Nokia Lumia 920, Nokia Lumia 900, Nokia Lumia 710, Nokia Lumia 800

Produkte und Artikel zu Nokia

Inhaltsverzeichnis

  1. 27.05.2013
    WinRAR für Nokia Phones
  2. 01.05.2013
    Nokia Lumia 920: Nicht streiten. Wechseln. [Video]
  3. 30.04.2013
    Apple vs. Samsung: Nokia ist der lachende Dritte (Video)
  4. 23.04.2013
    Nokia erwirkt HTC Verkaufsverbot in den Niederlanden
  5. 19.12.2012
    Nokia, Apple, Samsung: Die Top Smartphone-Anbieter 2012
  6. 05.10.2012
    Nokia zieht im Werbespot über Apple her
  7. 12.09.2012
    Samsung, Apple, Nokia & Co: Die Macht der (Falsch-)Werbung
  8. 09.05.2012
    Nokia vs. Apple: Entscheidung über zukünftiges SIM-Format in wenigen Tagen
  9. 07.05.2012
    Samsung stürzt Nokia in Deutschland vom Smartphone-Thron
  10. 04.05.2012
    Nokia kündigt Tablets an und beißt die Konkurrenz weg
  11. 23.04.2012
    Microsoft patentiert Dual Display Smartphone
  12. 18.04.2012
    Lumia-Modelle von Nokia würden sich mit Android besser verkaufen
  13. 30.03.2012
    Streit zwischen Apple und Nokia: Abstimmung über Nano-SIM vertagt
  14. 22.03.2012
    Nokia: Das iPhone ist wie ein schlecht designtes Haus
  15. 15.03.2012
    Nokia arbeitet an einem eigenen Tablet
  16. 23.02.2012
    Nokia Smartphones – N9 erfolgreicher als Windows Phones
  17. 22.02.2012
    Kündigt Nokia per Video eine Innovation bei Handy-Kameras an?
  18. 14.02.2012
    Präsentiert Nokia neue Lumia Modelle auf dem MWC 2012?
  19. 20.01.2012
    Innovation – Solarzellen unter dem Display
  20. 20.04.2011
    ITC-Entscheidung im Patentstreit: Schlechte Karten für Apple
  21. 26.03.2011
    Apple vs. Nokia: Vorwurf der Patentverletzung haltlos
  22. 12.02.2011
    Nokia-Microsoft-Partnerschaft birgt keine Gefahr für das iPhone
  23. 30.11.2010
    Patentstreit mit Nokia: Apple verpflichtet Top-Anwälte für heiße Phase des Verfahrens
  24. 01.11.2010
    Apple vor RIM auf dem Mobiltelefon-Markt
  25. 19.10.2010
    Jobs spricht zu Quartalszahlen: Konkurrenz mit RIM, Google, Nokia und eine Absage für 7-Zoll-iPads
  26. 29.09.2010
    Apple klagt erneut gegen Nokia: Rechtsstreit mit weitreichenden Folgen
  27. 01.01.1970
    Nokia World 2011 – Windows Phone 7: Was erwartet uns von Nokias Hausmesse?

WinRAR für Nokia Phones

Mit WinRAR bekommen Sie ein bekanntes Programm, welches das Öffnen, Packen und Entpacken von komprimierten RAR-Archiven ermöglicht, selbstentpackenden SFX-Archiven erzeugt und beschädigte Archive repariert. WinRAR und Nokia arbeiten bereits seit Jahren eng zusammen. Aus diesem Grund gibt es auch gleich mehrere Programmversionen für die Geräte des finnischen Herstellers.

Entscheidend dafür, ob Sie die richtige WinRAR Nokia Phone Version ausgewählt haben, ist das Betriebssystem, das auf Ihrem Gerät installiert ist.

Kompatibel: WinRAR und Nokia

Über Jahre wurde Nokia ein Rückstand auf dem Smartphone Markt attestiert, den das Haus nach allgemeiner Ansicht inzwischen jedoch schließen konnte. Auf keinen Fall stimmte der Befund, dass die Geräte nicht mit WinRAR kompatibel sind. Der Entpacker läuft bereits seit vielen Jahren als Mobilversion auf den Handys des finnischen Herstellers. Dieser hat jedoch seit 2011 seine Geschäftspolitik deutlich umgestellt und ist für die Smartphones nur noch als Hardware-Hersteller tätig. Den Software-Support hat inzwischen Microsoft übernommen. Der Kompatibilität mit WinRAR hat dies keinen Abbruch getan.

WinRAR Nokia Phone-Versionen mit Symbian-Betriebssystem

Ursprünglich liefen alle Nokia Smartphones mit dem hauseigenen Symbian-Betriebssystem. Im Jahr 2012 erschien von Nokia das vermutlich letzte neue Symbian-Handy. Alle Geräte des finnischen Herstellers, die den letzten Software-Support von Nokia im Jahr 2012 für Symbian bekommen haben, sind mit WinRAR kompatibel. Das Programm steht als Anwendung zum Download bereit. Positiv dabei: Anders als beispielsweise für Android sind die Versionen erst einmal kostenlos. Die User können sich allerdings auch für die kostenpflichtige Shareware-Version entscheiden, die sie nach einer Testphase bezahlen müssen. WinRAR für Symbian entpackt beispielsweise auch Archive, die Dateien enthalten, mit denen der Medienplayer von Nokia bedient werden kann.

WinRAR für Windows Phone

Wie erwähnt, wird es künftig keine reinen WinRAR Nokia Phone-Versionen mehr geben, da der finnische Hersteller in der Smartphone-Sparte das Symbian-Betriebssystem aufgegeben hat. Stattdessen arbeitet er bereits seit einigen Jahren mit Microsoft zusammen und setzt voll auf Windows Phone. Erkennbar ist dies am Namen des Gerätes: Wer ein Nokia Lumia besitzt oder damit liebäugelt, ein solches Gerät zu erwerben, kann absolut sicher sein, ein Smartphone mit Windows Phone zu erhalten. Für WinRAR macht dies keinen Unterschied. Die enge Verbindung zu Nokia bleibt bestehen. Windows Phone kann als kostenfreie Version heruntergeladen werden. Optional haben die User wie auch bei den alten Symbian-Geräten die Möglichkeit, sich für die kostenpflichtige App zu entscheiden, die etwas größer ist und mehr Support bietet. Windows Phone bietet allerdings auch eine reichhaltige Auswahl anderer Entpacker, die stark an das Programm WinRAR angelehnt sind.

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Nokia Lumia 920: Nicht streiten. Wechseln. [Video]

Microsoft attackiert in der Werbung für die eigenen Produkte gerne die Konkurrenz, was oftmals schief geht. Der neue Werbespot für das Lumia 920 ist aber durchaus unterhaltsam.

Bei der Hochzeit soll eigentlich alles perfekt sein. Doch dann möchte einer der Gäste das Brautpaar mit einem riesigen Galaxy-Phone fotografieren und erntet den Unmut der iPhone-Fraktion. Was folgt, ist eine Massenschlägerei zwischen Android- und iPhone-Besitzern. Zwei Lumia 920-Besitzer stehen unbeteiligt neben der Szene und wundern sich über das Verhalten der Gäste.

Microsoft hat hier eine interessante Werbestrategie gewählt: Frei nach dem Motto “Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte” betrachtet man, wie sich die Anhäger der größten mobilen Betriebssysteme gegenseitig zerfleischen. Für all jene, die die ständigen Streitereien leid sind, soll ein Windows Phone die Lösung sein.

Microsoft stellt sich in diesem Spot bewusst als Außenseiter dar. Denn der einzige Grund, warum Windows Phone im Kampf der Smartphone-Betriebssysteme nicht mitmischt, liegt darin, dass es nicht so populär ist, wie Android und iOS. Was haltet Ihr von dem Spot?

Quelle: Gizmodo

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Apple vs. Samsung: Nokia ist der lachende Dritte (Video)

Nokia beweist Humor und karikiert mit seinem neuesten Werbespot auf amüsante Weise den ewigen Streit Apple gegen Samsung – Don’t fight. Switch.

Nicht wenige Fanboys, gleich ob Obstfanatiker oder koreanische Heißsporne, bewegen sich mit ihrer Art der Auseinandersetzung auf dem Niveau von Kleinkindern. Beherzt greift man da gern zu virtuellen Exkrementen, bewirft sich damit und vergisst gänzlich Anstand und Erziehung. Abseits dieses unfreiwillig komischen Schauplatzes befindet sich der ehemalige Mobilfunkriese Nokia. Nicht iOS, nicht Android befeuern die farbenfrohen Alternativen. Die Finnen setzen mit Windows Phone 8 auf eine eher exotische Alternative und können sich entspannt zurücklehnen.

Diese Entspannungsübung gilt allerdings mehr für die Kunden, denn für den Hersteller, der – so muss man es leider sagen – ums Überleben kämpft. Den Humor hat Nokia dennoch, oder vielleicht auch gerade deswegen, noch lange nicht verloren.

Im Neuesten Werbespot für das Nokia Lumia 920 greift man die irrsinnigen Grabenkämpfe von Apple und Samsung auf – gelungen, wie wir meinen.

Via Macnn.

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Nokia erwirkt HTC Verkaufsverbot in den Niederlanden

Es wäre auch zu schön gewesen um wahr zu sein. Das Jahr hat noch nicht mal den Sommer erreicht und wir haben wieder das Thema “Firma WX vs. Firma YZ”. HTC hat Nokia eigene Mikrophon Teile verbaut und dafür keine Lizenz/Autorisierung.

Halten wir die Fakten fest, die wir bisher wissen.  HTC hat Mikrophon Komponenten von der Firma STMicroelectronics NV erhalten und diese in das HTC One verbaut. Nokia mischt sich jetzt ein und sagt, sie haben diese Komponenten erfunden und nutzt dieser  exklusiv für die eigenen Geräte.

Laut Reuters habe Nokia mit der niederländischen Firma STMicroelectronics NV die Teile zusammen entwickelt, Nokia scheint aber die alleinigen Nutzungsrechte dafür zu haben. Ob HTC nun davon wusste oder ob STMicroelectronics NV einfach nur Nokias verfügbare Bauteile angeboten hat, wissen wir nicht.

Ein niederländische Gericht hat nun der Argumentation zugestimmt und den Verkauf des HTC One in den Niederlanden verboten. HTC sucht natürlich nach einer Alternativen Komponente, Nokia wünscht natürlich eine Erweiterung auf weitere Länder.

 

Quelle: reuters via I, II

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Nokia, Apple, Samsung: Die Top Smartphone-Anbieter 2012

Nokia wurde vom Thron gestoßen: 14 Jahre stand das Unternehmen an der Spitze der Mobiltelefon-Hersteller. Den erwarteten Verkaufszahlen für 2012 zufolge muss das finnische Unternehmen einem Konkurrenten Platz machen.

Nein, nicht Apple konnte sich an die Spitze vorarbeiten. Der iPhone-Hersteller nimmt in diesem Jahr mit 10 Prozent der verkauften Handys den dritten Platz ein. Eine Platzierung wie im Vorjahr also, aber: 2011 waren es nur 7 Prozent Verkaufsanteil.

Somit konnte Apple den Vorsprung gegenüber ZTE ausbauen. Dieser Hersteller verbucht 2012 wie im Vorjahr 6 Prozent der Mobiltelefon-Verkäufe:

  1. Samsung: 29 Prozent
  2. Nokia: 24 Prozent
  3. Apple: 10 Prozent
  4. ZTE: 6 Prozent
  5. LG: 6 Prozent

Nokias Anteil sank von 30 Prozent 2011 auf 24 Prozent in diesem Jahr, Samsungs Anteil stieg von 24 Prozent auf 29 Prozent. Der Hersteller der Galaxy-Handys vergrößert damit den Abstand zu den Konkurrenten deutlich.

Smartphone-Markt: Apple und Samsung unter sich

Nokia ist zwar noch als Handy-Hersteller stark. Im Smartphone-Markt musste das Unternehmen große Einbußen hinnehmen: Der Anteil der Verkäufe fiel von 16 Prozent (2011) auf magere 5 Prozent in diesem Jahr.

Samsung und Apple sind somit weitgehend unter sich. Apple verbucht ein Wachstum um einem Prozentpunkt auf 20 Prozent, Samsung konnte den Vorsprung von 20 auf 28 Prozent ausbauen.

Die Zahlen sind eine Schätzung von IHS, absolute Zahlen nennt der Analyst nicht. IHS schätzt, dass im kommenden Jahr das Smartphone der große Trend wird. Bereits 2012 wuchs der Anteil der Smartphone-Verkäufe weltweit um gut 35 Prozent, während der Mobilfunk-Markt insgesamt fast stagnierte.

Kommentar: Es ist beeindruckend, wie unterschiedlich das Erfolgsmodell der beiden Spitzenreiter ist. Apple setzt auf wenige Modelle, Samsung überschwemmt den Markt mit vielen unterschiedlichen Smartphones.

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Nokia zieht im Werbespot über Apple her

Was Samsung kann, kann Nokia schon lange. Zumindest wenn es um einen Werbespot geht, bei dem das eigene Produkt über das des Konkurrenten aus Cupertino, namentlich Apple und dessen aktuelles Smartphone geht. Wie einstmals also schon Samsung im Werbeclip gezeigt hat, dass das eigene Smartphone ja irgendwie besser ist, schlägt nun auch Nokia diesen Weg ein.

Erneut wird das iPhone (dieses Mal das aktuellste Flaggschiff mit der Versions-Nummer 5) Angriffsziel eines Werbeclips eines Konkurrenten. Der Clip aus dem Hause Nokia steht ganz im Zeichen des bald erscheinenden Lumia 920, dessen größter Vorteil, so impliziert zumindest der Clip, wohl dessen farbige Gestaltung ist. Ob damit die Kunden erreicht werden bleibt abzuwarten, aber das ist wohl auch einfach Geschmackssache. Schaut euch den Clip am besten selbst an und lasst uns wissen, was ihr von dieser Art Werbung haltet.

Das “Vorbild” Apple

Interessant ist hier auch, dass Nokia nicht nur offensichtlich auf das iPhone 5 abzielt, sondern dass der Spot außerdem auch auf den Apple-Werbefilm aus dem Jahre 1984 anspielt. In diesem ging es, wie auch im Nokia-Clip, um eine graue, triste Industrie-Welt, wie sie durch George Orwells Roman “1984“ aufgezeichnet wurde. Während Apple es also laut Nokias Video nicht wirklich geschafft hat, diese graue Tristesse zu beseitigen, sondern stattdessen dafür sorgt, dass graue Menschen sich schön in Reih und Glied stellen, um an ein neues, graues Smartphone zu kommen, bietet Nokia nun mit dem Lumia 920 einen Ausweg.

Ganz ehrlich? Ich verstehe diese vergleichende Werbung einfach nicht. Viel wichtiger ist doch eigentlich, dass ein Unternehmen das Alleinstellungsmerkmal der eigenen Produkte hervorhebt, ohne dabei darauf abzielen zu müssen, was nun die anderen so machen. Aber das bin nur ich, vielleicht seht ihr das ja anders.

Quelle: t3n

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Samsung, Apple, Nokia & Co: Die Macht der (Falsch-)Werbung

Gestern bin ich auf PocketNow über einen interessanten Artikel gestolpert, der etwas angesprochen hat, das mich zum Nachdenken angeregt hat. Während derzeit nämlich Nokia stark für deren unwahre Präsentation kritisiert wird, gehört dieses Verhalten bei vielen anderen Herstellern zum ganz normalen Tagesgeschäft.

Nokias Schummelei

Ich gebe es zu, ich habe mich selbst auch sofort über die Tatsache, dass Nokia bei eine Präsentation „geschummelt“ hat, etwas aufgeregt. Das Unternehmen hat behauptet – falls Ihr es noch nicht mitbekommen habt – ein präsentiertes Video sei mit der Kamera eines neuen Smartphones aufgezeichnet worden. Im Nachhinein stellte sich allerdings heraus, dass dies nicht der Wahrheit entspricht, sondern dass das Filmchen mit professionellem Videoequipment gedreht wurde.

Klar ist das eine unschöne Erkenntnis für den Nutzer und ein Verhalten, das so eigentlich nicht wirklich zu entschuldigen ist. Nokia hat sich trotzdem zu Wort gemeldet und sich öffentlich zum Falschverhalten bekannt. Vergessen und vergeben? Generell eigentlich eine gute Idee. Denn wenn man sich mal bei den anderen Herstellern und Unternehmen umschaut, scheint ein solches Verhalten zum ganz normalen Tagesgeschäft zu gehören.

Die lügende Welt der Werbung

Nehmen wir doch zuerst einmal Apple. Warum? Weil ich etwas gegen den iKonzern habe? Nein. Ich bin weder ein Android-Fanboy noch Anti-Apple, aber das Unternehmen aus Cupertino ist ein doch recht gutes Beispiel dafür, dass das Verhalten eines beworbenes Produkts in der Realität dann doch etwas anders aussehen kann. Und weil es dazu auch ein sehr interessantes Video gibt, das diesen Unterschied deutlich macht.

Aber nein, es ist natürlich nicht nur Apple, die sich in ihrer Werbung gerne einmal in Gefühlsduselei verlieren und dabei etwas mehr versprechen, als dann tatsächlich gehalten wird. Kommen wir deshalb zu ein paar Werbespots, die mit der Realität eigentlich gar nichts mehr zu tun haben. Zuerst ein wenig HTC:

Ich bin ja wirklich ganz froh, dass das nicht passiert, wenn ich Beats by Dre-Kopfhörer aufziehe.

Dann eine Prise Motorola:

Ich bezweifle, dass das Motorola RAZR eine solche Wirkung auf das andere Geschlecht hat oder das man das Smartphone so in einem Fahrstuhl einsetzen sollte.

Aber auch Samsung kann das:

Hier weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Da wird ein S2 ins Wasser geworfen, das nicht wasserdicht ist (ok, der Hinweis wird dazu eingeblendet, aber was soll das?). Dann die Nummer mit dem Typ vor der Tür? Wie zur Hölle hat er das Foto gemacht?

Die Frage ist doch am Ende die: Wo genau fängt die Werbung an bzw. wann hört die Realität auf? Oder besser: Was genau darf Werbung? Ist es in Ordnung, dass ein Produkt einem etwas offensichtlich vorlügt (und natürlich gilt das nicht nur für die Tech-Welt, sondern auch für alle anderen Produkte, vor allem solche, die dem Konsumenten ein schöneres, besseres, gesünderes, tolleres oder glücklicheres Leben versprechen)? Natürlich werden die Unternehmen Ihr Produkt bestmöglich präsentieren, allerdings sollte es für jeden dieser Konzerne doch auch eine Art moralische Frage sein, ob es denn in Ordnung ist, dem Kunden eine Funktionalität eines Gerätes vorzugaukeln, mit dem Wissen, dass diese in echt gar nicht so einwandfrei funktioniert. Vor allem, wenn die Kunden sich ein Gerät ja auch genau wegen dieser einen Funktionalität kaufen.

Generation Photoshop

In der “Generation Photoshop”, wie ich sie hier gerne einmal nennen möchte, scheint es leider mittlerweile vollkommen in Ordnung zu sein, die Realität so zu verzerren, dass das beworbene Produkt am Ende nur noch wenig mit der Wirklichkeit zu tun hat. Noch viel schlimmer als diesen Zustand finde ich allerdings, dass der Konsument sich im Großen und Ganzen relativ unkritisch damit abzufinden scheint und es auch noch in Ordnung findet, dass die Werbung etwas impliziert, was so gar nicht wirklich existiert.

Im Falle des HTC Rezound wird natürlich schnell klar, dass es sich dabei nicht um die Realität handeln kann. Bei Apples Siri ist diese Sache schon um einiges schwieriger und der aktuelle Nokia Faux-Pas wurde nur deshalb aufgedeckt, weil jemand sich sehr aufmerksam die Präsentation angeschaut und Nokia sich einen ziemlich dummen Fehler erlaubt hat. Meine Frage deshalb: Ist es in Ordnung, dass die Werbung mehr verspricht als sie hält? Ist das eine Sache, die wir einfach in Kauf nehmen müssen? Was für Werbungen aus dem Tech-Bereich fallen Euch noch ein, die mehr versprechen als sie halten? Ich bin gespannt auf Eure Kommentare

Quelle: PocketNow, Bild: Magnus Ohlin

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Nokia vs. Apple: Entscheidung über zukünftiges SIM-Format in wenigen Tagen

Eigentlich sollte die Abstimmung bereits Ende März unter Dach und Fach sein. Streitigkeiten zwischen Apple und Nokia, die unterschiedliche Vorschläge gemacht hatten, sorgten allerdings für eine Verschiebung. In den kommenden Tagen soll es nun so weit sein und es sieht so aus, als könnte sich Apple durchsetzen.

Die Neuigkeiten erreichen uns von der aktuell in New Orleans stattfindenden Mobilfunkmesse CTIA Wireless, wo Chris Ziegler von The Verge die Gelegenheit hatte mit dem deutschen SIM-Karten-Hersteller Giesecke & Devrient über die kleinen Kärtchen zu sprechen.

Der Hersteller zeigte dort auch erste Exemplare von Apples nano-SIM – von Nokias Gegenvorschlag fehlte jede Spur. Der Hersteller wollte sich nicht weiter dazu äußern und sagte nur: “Wir arbeiten mit jedem”.

Über die Vorschläge der beiden Hersteller wird nun seit Mitte April von den ETSI-Mitgliedern diskutiert und soll Mitte Mai, also in wenigen Tagen, abgeschlossen werden. Für welches Format sich Giesecke & Devrient entscheiden werde, wollte man nicht sagen. Da das Unternehmen keine Modelle von Nokias-Vorschlag zeigen konnte, ist es leicht zu erraten in welche Richtung man anscheinend tendiert.

Nokia kritisierte Apples Vorschlag, der nur wenig kleiner ist als die aktuelle micro-SIM, da es möglich war, die neue Karte ungewollt in einen alten SIM-Schacht zu pressen. Das verstößt gegen die ETSI-Richtlinien, die genau dies nicht erlauben. Apple machte daher einige Änderungen am Format, durch das die Karte nun etwas größer geworden ist. Das überarbeitete Design ist damit noch näher am aktuellen micro-SIM-Standard und bringt daher nur geringfügig mehr Platz im Inneren eines Telefons.

Giesecke & Devrient erwähnte des Weiteren, dass es bei der micro-SIM rund fünf Jahre gedauert habe, bis das erste Produkt – das iPhone 4 – nach der Ratifizierung auf den Markt gekommen sei. Das Unternehmen sagte, dass man bei der nano-SIM nicht so lange warten müssen werde, da es von “von einem Hersteller” gepusht werde. Dieser Hersteller ist offensichtlich Apple.

Zum Thema:

(Bilder: The Verge)

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Samsung stürzt Nokia in Deutschland vom Smartphone-Thron

Der weltweite Abwärtstrend von Nokia zeichnet sich nun auch in Deutschland ab. Der südkoreanische Hersteller Samsung hat den finnischen Mobilfunkhersteller überholt und sich den Thron bei den Smartphones erobert. Nun liegt die ehemalige Nummer eins hierzulande nur noch auf Platz 3 hinter Apple.

Nach einem Bericht des Focus-Magazins, das sich auf Statistiken des Marktforschungsunternehmens ComScore beruft, ist Samsung in Deutschland beliebter als Nokia. Rund 24 Prozent aller Smartphone-Nutzer besitzen ein Gerät des südkoreanischen Herstellers. Dicht dahinter folgt Apple mit seinen iPhone-Modellen und einem Anteil von 22,4 Prozent. Für Nokia bleibt mit 21,6 Prozent nur noch Platz drei. Im Dezember 2010 konnten die Finnen noch einen beindruckenden Anteil von rund 41 Prozent für sich verbuchen. Verwunderlich ist der Verlust der Spitzenposition aber nicht. Schließlich haben sich die Finnen zu lange auf ihren eigenen Lorbeeren ausgeruht und den Trend schlicht verschlafen. Die Kooperation mit Microsoft und der Einsatz von Windows Phone hat bisher nicht zum erhofften Erfolg geführt.

Der Wechsel an der Spitze ist nicht nur auf den Abwärtstrend bei Nokia zurückzuführen, sondern auch auf das rasante Wachstum bei Samsung. Im März 2011 betrug der Anteil der Südkoreaner noch 11 Prozent, den sie bis heute mehr als verdoppeln konnten. Unter anderem mit Modellen aus der Galaxy-Reihe, dessen neuestes Mitglied das kürzlich offiziell vorgestellte Galaxy  S3 ist. Apple konnte sich im selben Zeitraum nur minimal steigern aber es hat gereicht, um sich den zweiten Platz zu erobern. Auf einem stabilen vierten Platz befindet sich HTC mit 10,5 Prozent, gefolgt von Sony mit 8,2 Prozent. In Deutschland können sich gerade einmal 2,8 Prozent für ein Modell von RIM begeistern. Nach Angaben vom Focus soll der Anteil von Android in Deutschland bereits bei 40 Prozent liegen und weiter wachsen. Die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik erwartet, dass in Deutschland in diesem Jahr rund 18 Millionen Smartphones und nur noch acht Millionen klassische Handys verkauft werden. Es bleibt abzuwarten, ob sich der Abwärtstrend bei Nokia weiter fortsetzen wird oder man in diesem Jahr mit neuen Impulsen nochmal zurückschlagen kann.

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Nokia kündigt Tablets an und beißt die Konkurrenz weg

Der angeschlagene finnische Nokia-Konzern gibt weiter Gas. Nachdem die Handyverkäufe noch nicht die erwarteten Erfolge gebracht haben, wurden vor wenigen Tagen erst einmal reihum die Konkurrenten verklagt. Die neueste Info betrifft die Entwicklung von Tablets.

Angesichts der positiven Entwicklungen bei * war es ja nur eine Frage der Zeit, bis auch Nokia sich diesem Markt widmen würde. Aufgrund der schon vorhandenen Tablets mit Windows-Betriebssystemen und der engen Zusammenarbeit Nokias mit Microsoft, lag ein Schritt in diese Richtung ebenfalls nahe.  Da das kommende Windows 8 auch für Nicht-x86-Computer entwickelt wird, kann noch nicht wirklich abgesehen werden, welche Plattform hier voraussichtlich zum Einsatz kommen wird. Auch Intel schraubt mittlerweile an Smartphone-Plattformen, es könnte auch das erste, vernünftige Windows-Tablet dabei heraus kommen. Genaueres wird man dem Interview der FTD mit dem scheidenden Chefaufseher Ollila entnehmen können.

Um sich die Konkurrenz zumindest ein wenig auf Abstand zu halten, oder womöglich, um demnächst mit zusätzlichen Lizenzgebühren das Geschäftsergebnis zu verbessern, haben die Finnen auch noch einige Konkurrenten verklagt. Die Begründung ist die übliche, nämlich die Verletzung von Patenten oder Patentbestandteilen. Verklagt wurden HTC, RIM und Viewsonic, andere könnten wohl noch folgen.

Ob sich damit die Weltmarktführerschaft von Samsung zurück gewinnen lässt, darf durchaus bezweifelt werden, aber das muss ja auch nicht das vorderste Ziel sein. Überhaupt mal wieder ein paar brauchbare, also schwarze Zahlen schreiben zu können, dürfte den Finnen momentan schon einiges an Last von den Schultern nehmen. Vielleicht klappts ja, wenn das Microsoft OS im Herbst offiziell eingeführt wird. Aber auch dann wird die sich nicht in Luft aufgelöst haben. Ohne “speziellen” Support aus Redmond in Form von exklusiven Funktionalitäten “nur bei Nokia” dürfte es jedenfalls schwierig werden.

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Microsoft patentiert Dual Display Smartphone

Microsoft hat ein Patent angemeldet, das uns einen Blick in die Zukunft der Smartphones gewährt, so wie es sich die Entwickler in Redmond vorstellen. Es handelt sich dabei um ein Gerät mit einem doppelten Display, dessen Bildschirm auf der Rückseite zusätzliche Informationen und Inhalte darstellen soll.


Es ist nicht das erste Mobiltelefon mit mehr als nur einem Display. Bereits vor den Smartphones gab es Modelle, unter anderem Klapphandys von verschiedenen Herstellern, die zusätzlich kleine Displays besaßen, um die Uhrzeit, eintreffende Nachrichten oder ankommende Gespräche anzuzeigen. Wie man im Video sehen kann, war auch Nokia bereits in diesem Bereich kreativ. Im Gegensatz zu der nun veröffentlichten Idee von Microsoft besteht aber die Oberfläche der Konzept-Studie der Finnen komplett aus einem Display.

Wie die Webseite Patent Bolt berichtet, soll Microsoft bereits im 4. Quartal 2010 das Patent für das Dual Display Smartphone eingereicht haben und es wurde in diesem Monat vom US-Patentamt veröffentlicht. Demnach soll es neben einem gewöhnlichen Touchscreen auf der Vorderseite auch noch einen Bildschirm auf der Rückseite geben. Da man eine stromsparende Lösung bevorzugt, soll ein E-Ink-Display zum Einsatz kommen, die auch bei e-Books Verwendung finden. Dargestellt werden könnten auf der Rückseite zusätzliche Informationen wie die Uhrzeit, das Datum oder auch der Standort während sich das Smartphone im Sleep-Modus befindet.

Denkbar ist auch, dass bestimmte Anwendungen auf dem Handy die beiden Displays für unterschiedliche Darstellungen nutzen könnten, um Strom zu sparen. So könnte man Nachrichten im Hauptfenster schreiben und würde über eintreffende SMS oder E-Mails auf den zweiten Bildschirm informiert werden. Auch die individuelle Gestaltung der Rückseite mit eigenen Designs wäre möglich. Es gibt jede Menge Möglichkeiten, wie man ein Dual Display Smartphone effizient einsetzen könnte. Mal sehen, wann Microsoft einen ersten Prototyp präsentieren wird.

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Lumia-Modelle von Nokia würden sich mit Android besser verkaufen

Für den Mobilfunkhersteller Nokia laufen die Geschäfte derzeit nicht wirklich rund und nun haben sich mehrere europäische Provider nicht wohlwollend über die finnischen Smartphones mit Windows Phone-Betriebssystem geäußert. Demnach kritisieren sie neben dem Preis auch noch die Technik und das geringe Marketing.

Die Nachrichteagentur Reuters hat mit mehreren Managern von Netzbetreibern gesprochen und ihre Meinungen zu Nokia und den Lumia-Modellen eingeholt. Nach deren Aussagen sind die Smartphones von Nokia mit Windows Phone zu teuer und nicht konkurrenzfähig, weil ihnen innovative Features fehlen würden. So können sie nicht mit dem Apple iPhone oder den Samsung Galaxy-Smartphones mithalten. Anscheinend geht man davon aus, dass man mehr Geräte verkaufen könnte, wenn der Preis nicht so hoch wäre.

Darüber hinaus bemängelt man, ihrer Ansicht nach, auch das geringe Marketing für die Lumia-Reihe, um die Vorzüge der Geräte den potentiellen Kunden näher zu bringen. Zwar würden die Smartphones gute Funktionen besitzen, aber die wenigstens Menschen würden diese kennen. So sagte einer der Manager: “Niemand kommt in den Laden und fragt nach einem Windows Phone.” Nokia hat sich, nach Aussagen eines der Netzbetreiber, einer doppelten Herausforderung gestellt. So muss man nicht nur das verlorene Image bei den Smartphones zurückgewinnen, sondern auch noch mit Windows Phone erfolgreich werden. Eine nicht gerade kleine Aufgabe, die man nun bewältigen muss.

Ein weiterer Manager war der Meinung, dass ein Lumia-Smartphone mit derselben Hardware aber mit Android-Betriebssystem deutlich einfacher zu verkaufen wäre. Es ist nicht das erste Mal, dass solche Aussagen getroffen wurden, aber man muss auch bedenken, dass es bei der Entscheidung von Nokia zugunsten von Windows Phone auch um sehr viel Geld gegangen ist, auf das man nicht verzichten konnte. Diese Option stand bei einem Wechsel zu Android nicht zur Verfügung. Natürlich sieht man die Situation bei Microsoft und Nokia etwas anders und glaubt an den Erfolg der Windows Phones. Letztlich liegt es an den beiden Konzernen sich als dritte Kraft zu etablieren. Dafür müssten sie entweder mit einem wirklich innovativen Gerät auf den Markt kommen oder mit einem enormen Budget für das Marketing die Werbetrommel rühren. In jedem Fall wäre dies auch im Sinne der Netzbetreiber, die sich eine starke Alternative zu Apple aber auch Android wünschen, um deren Dominanz eindämmen und damit eine bessere Verhandlungsposition einnehmen zu können. Man darf gespannt sein, ob die kommenden Monate Nokia wieder auf die Siegerstraße zurückführen werden.

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Streit zwischen Apple und Nokia: Abstimmung über Nano-SIM vertagt

Eigentlich wollte das European Telecommunications Standard Institute (ETSI) noch in dieser Woche zu einer Entscheidung bezüglich des nächsten Standards für SIM-Karten kommen. Die Differenzen zwischen den Parteien waren aber zu groß, so dass man die Abstimmung vertagen musste.

Seit einiger Zeit streiten sich die Vertreter von Apples und Nokias Lösungen bezüglich des neuen Formfaktors der nächsten SIM-Karten.

Während Apple weitgehend am bekannten SIM-Format, welches nur ein wenig kleiner werden soll, inklusive mechanischer Schublade für die Karten festhält, sieht für die Konkurrenz von Nokia, RIM und Motorola die Zukunft anders aus. Deren Vorschläge ähneln eher einer microSD-Karte, wobei Nokias Lösung ein wenig kleiner ist als RIMs. Dies ist auch eins der Probleme, mit denen das Format zu kämpfen hat. Laut Les Echos (via FOSS Patents) hält die SD Association einige Patente von SanDisk, die für die Nutzung der Nokia-Lösung notwendig sind. Diese Patente wolle die SD Association allerdings nicht lizenzieren.

Hier kann Apple punkten: Der iPhone-Hersteller kündigte an, dass man eine kostenlose Lizenz für die Nutzung des eigenen Formats anbieten werde, wenn man denn den Zuschlag erhalten würde. Nokia reagierte daraufhin mit der Drohung, dass man Apples Entwurf nicht unterstützen wolle.

Um sich für ein Format zu entscheiden, trafen sich die Vertreter in den vergangenen Stunden in Sophia Antipolis, Südfrankreich. Wie die französische Zeitung Les Echos heute meldet, konnte man dort allerdings zu keinem finalen Entschluss kommen. Die Diskussion soll hitzig gewesen sein und so entschied man sich die Entscheidung um mindestens 30 Tage zu verschieben.

RIM legt Beschwerde ein

In einem Brief an das ETSI beschwerte sich RIM darüber hinaus über Apple. Einige Verteter sollen demnach “über Nacht” ihre Zugehörigkeit geändert haben. RIM will sicher stellen, dass eine Stimmrechtsvertretung (“proxy voting”) nicht erlaubt sei. Hier das beschriebene Schreiben von Research in Motion:

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Nokia: Das iPhone ist wie ein schlecht designtes Haus

Es ist nichts Besonderes, wenn Besitzer eines Smartphones die Konkurrenz kritisieren und die Vorzüge des eigenen Geräts in den Himmel loben. Wenn aber ein offizieller Mitarbeiter einer Mobilfunkfirma sich über die Mitbewerber äußert, hört man schon genauer hin. So hat Marko Ahtisaari, Design-Chef bei Nokia, sich in einem Interview zu Android, Symbian und dem iPhone geäußert.

Wie derStandard berichtet, sagte er gegenüber der finnischen Zeitung Kauppalehti, dass das iPhone schlecht designt und in die Jahre gekommen sei. Bezogen auf die Benutzerführung vergleicht er die Architektur des iPhones mit Häusern. So würde beim Smartphone von Apple jeder Weg von der Küche zum Esszimmer über den Haupteingang führen. Damit will er anscheinend ausdrücken, dass man einige Untermenüs nur über das Hauptmenü erreichen kann.

Auch zu Android und Symbian hat der Nokia-Designer eine Meinung. Sie vergleicht er mit Puppenhäusern, weil man hier als Benutzer die Möbel selbst auswählen und nach seinem eigenen Geschmack arrangieren könnte. Niemanden dürfte es wundern, dass er sich sehr positiv über das mobile Betriebssystem von Microsoft geäußert hat. Schließlich kommt Windows Phone in den Smartphones von Nokia zum Einsatz.

Interessanter als seine Äußerungen zur Konkurrenz war aber seine Ankündigung eines neuen revolutionären Smartphones an dem er derzeitig arbeiten würde. Er scheint davon überzeugt zu sein, dass es die bisherigen Modelle in den Schatten stellen wird. So soll das Bedienkonzept ohne Berührung funktionieren und so den Markt revolutionieren. Leider gab es keine näheren Details zu dem Smartphone. Man darf gespannt sein, ob Nokia nach diesen Worten auch die passenden Taten folgen lässt oder ob man sich nicht doch ein wenig zu weit aus dem Fenster gelehnt hat.

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Nokia arbeitet an einem eigenen Tablet

Anfang der Woche war es noch ein Gerücht, dass man bei Nokia an einem eigenen Tablet arbeitet, doch nun scheinen sich die Spekulationen zu bestätigen. Nach ersten Informationen, die sich auf ein Interview mit Marko Ahtisaari, Design Chef bei Nokia, berufen, arbeitet man in Finnland bereits an einem Tablet.

Laut Reuters, die sich auf das Interview des finnischen Magazins Kauppalehti Optio berufen, gab der Chef-Designer erste Informationen über die Pläne von Nokia im Bereich der Tablets bekannt ohne genauere Daten oder Spezifikationen zu benennen. Lediglich die Bestätigung, dass man an einem Tablet arbeitet und dass er ein Drittel seiner Zeit für dieses Projekt investiert. Das geplante Tablet soll sich dabei deutlich von den Mitbewerbern abheben.

Man muss hoffen, dass sich Nokia sehr viel Mühe mit der Entwicklung des Tablets macht und sich auch traut eine andere Vorgehensweise an den Tag zu legen, um sich wirklich von der Konkurrenz zu unterscheiden. Ansonsten läuft man Gefahr, in der Masse der Mitbewerber unterzugehen. Zwar sehen viele Firmen Apple als direkten Konkurrenten, an dem man sich misst, aber man darf nicht das Android-Lager aus den Augen verlieren. Für Nokia und Microsoft wird es sicherlich nicht leicht, sich auf dem Tablet-Markt zu etablieren. Man darf aber gespannt sein, wie die Finnen ihre Lösung mit Windows 8 gestalten werden.

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Nokia Smartphones – N9 erfolgreicher als Windows Phones

Der finnische Mobilfunkhersteller Nokia hat es in letzter Zeit wirklich nicht leicht. Die neuen Lumia Modelle mit Windows Phone verkaufen sich nicht so erfolgreich wie man es sich eventuell erhofft hat und die Marktanteile sinken immer weiter. Nun scheint man auch noch Konkurrenz aus dem eigenen Hause zu bekommen.

Nachdem man sich bei Nokia dazu entschlossen hatte in Zukunft mit Microsoft zusammen zu arbeiten und die kommenden Smartphones mit dem Windows Phone-Betriebssystem auszustatten, spielten Modelle wie das N9 keine große Rolle mehr. Aus diesem Grunde hat man das Smartphone mit MeeGo/Maemo auch ohne große Ankündigung auf den Markt gebracht. In vielen Ländern wurde das N9 zudem erst gar nicht angeboten. Wie die Webseite derStandard berichtet, hat Nokia anscheinend alles daran gesetzt, so merkwürdig dies auch klingen mag, mit Blick auf die neuen Lumia-Modelle den Erfolg des Mobiltelefons zu verhindern.

Wenn man den ausführlichen Ausführungen des ehemaligen Nokia-Managers Tomi Ahonen in einem Blog-Eintrag glaubt, hatte man damit aber wenig Erfolg. Wie derStandard zusammenfasst, hätte sich das N9 im vierten Quartal des vergangenen Jahres mindestens 1,5 Millionen Mal verkauft. Im Vergleich dazu kommt im selben Zeitraum das Lumia 800 nur auf 600.000 Verkäufe. Zwar war die Markteinführung des sehr viel früher aber dennoch sprechen die Zahlen für sich. Ahonen bezieht sich bei seinen Vergleichen nicht nur auf das , sondern liefert auch für alle anderen bisher erschienenen Windows Phones entsprechende Vergleiche. Kein Wunder das sich Nokia mit konkreten Verkaufszahlen bisher zurückhält. Man darf gespannt sein, was Nokia auf dem Mobile World Congress in Barcelona präsentieren wird und ob sie wirklich mit ihren Windows Phones noch Erfolg haben werden.

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Kündigt Nokia per Video eine Innovation bei Handy-Kameras an?

Kurz vor dem Mobile World Congress in Barcelona, der am 27 . Februar beginnt, hat der finnische Mobilfunkhersteller Nokia ein recht kurzes Teaser-Video veröffentlicht, in dem es anscheinend um eine besondere Kamera für Mobiltelefone geht.

In dem Video präsentiert Nokia ziemlich detailreiche Aufnahmen einer Schneelandschaft und untermalt die Bilder mit Aussagen wie: “pure detail”, “pure depth”, “pure definition” und “Get ready to capture a pure view”.

Eine Innovation im Kamera-Bereich, ein neues Smartphone oder vielleicht Beides? Spätestens auf dem Mobile World Congress werden wir dann erfahren, worauf uns Nokia mit dem Video aufmerksam machen wollte.

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Präsentiert Nokia neue Lumia Modelle auf dem MWC 2012?

Der finnische Handy-Hersteller hat es in letzter Zeit wirklich nicht leicht gehabt: Die Smartphones mit Windows Phone 7 verkaufen sich nicht so erfolgreich, wie man es sich gewünscht hatte und die Konkurrenten holen immer weiter auf. Auf dem diesjährigen MWC will Nokia angeblich drei neue Modelle präsentieren.

Bisher sind vor allem die Lumia-Modelle , und 900 auf dem Markt bekannt und auf dem Mobile World Congress in Barcelona sollen sich laut der Webseite Pocketnow zwei weitere Lumia-Varianten dazu gesellen: zum einen die europäische Version vom Lumia 900, das zunächst nur auf dem US-amerikanischen Markt angeboten wurde und das Lumia 610. Das Lumia 900 oder auch als Lumia 910 bezeichnet, wird sich wohl nicht sehr stark von dem bisherigen Modell unterscheiden. Beim Lumia 610 kann man davon ausgehen, dass es sich hierbei um ein Smartphone für die Mittelklasse handelt. Zudem darf man gespannt sein, ob Nokia auf dem MWC auch ein erstes Smartphone mit Windows Phone 7 Tango präsentieren wird.

Das dritte Handy stammt nicht aus der Lumia-Serie, sondern es handelt sich um ein Symbian-Modell. Das Nokia 808 Pure View wird als Touchscreen-Nachfolger des N8 gehandelt. Zudem soll Nokia mit den Modellen Asha 302, Asha 203 und Asha 202 drei S40-Mobiltelefone, sogenannte Feature-Phones, auf der Messe vorstellen. Man darf gespannt sein, wie sich die Verkaufszahlen in den kommenden Wochen entwickeln werden.

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Innovation – Solarzellen unter dem Display

Am 07. Januar habe ich erst über die Studie von Nokia geschrieben. Hier wurde ein Jahr lang an verschiedenen Orten der Welt die Vorteile und der Nutzen aus Solarzellen an Smartphones getestet. Das Ergebnis: Es reicht nicht aus.

Aber in meinem Solar Artikel habe ich nicht weit genug gedacht. Zwar kam mir schon der Gedanke, die Solarzellen hinter dem Display zu stecken, doch der Vorteil war nicht eindeutig. Wir können mit der aktuellen Solartechnik nicht genug Strom erzeugen, um ein Smartphone mit genügend Strom zu versorgen. Noch nicht.

Arman Ahnood, Wissenschaftler der University of Cambridge, stellt jetzt seine Technik vor. Das Restlicht der OLED Displays wurde bisher verschwendet. Ahnood will hinter und neben dem Display Fotovoltaik Zellen platzieren und damit Tageslicht + Restlicht verwerten. Die Laufzeit der Smartphones kann damit merklich gesteigert werden.

solar konzept von Arman Ahnood

Ziel ist es natürlich, das Aufladen am Kabel komplett zu vermeiden. Bisher können 11 – 18% des einfallenden Lichts eines 3,7-Zoll-Displays verwertet werden. Für den Anfang doch gar nicht mal schlecht, 5 Milliwatt sprangen bei den ersten Ergebnissen heraus.

Diese Entwicklung behalten wir auf jeden Fall im Auge, wenn das so weitergeht, könnte ich tatsächlich noch ein Smartphone erleben, dass so lange wie mein altes Nokia durchhält.

 

Quellen: phandroid via Spectrum.ieee.org

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ITC-Entscheidung im Patentstreit: Schlechte Karten für Apple

Wie ein Mitarbeiter der US-amerikanischen Handelskommission ITC mitteilte, wird die Behörde der Beschwerde Apples gegen Nokia und HTC nicht statt geben. Der Mac-Hersteller hatte sich gegen angebliche Patentrechtsverletzungen der beiden Konkurrenten zur Wehr setzen wollen und verlangt, dass Importe der jeweiligen Smartphones unterbunden werden. Sinnloses Hick-Hack oder wahrhaftige Urheberrechtsverletzungen?

Seit der Streit zwischen Apple und anderen Herstellern im Oktober 2009 begann, waren bereits diverse Patente Gegenstand der Verfahren. Kameras, Benutzeroberflächen, Antennen und Power-Management wurden angeblich von der einen oder anderen Partei widerrechtlich in ihren Geräten implementiert. Wer mit dem Gezanke einmal angefangen hat, ist inzwischen gar nicht mehr wichtig (Nokia war’s).

Wichtig ist nur, stets noch eine weitere Gegenklage in petto zu haben, um dem Gegner nicht das letzte Wort zu gewähren – eine bewährte Taktik großer Unternehmen in solchen Verfahren. Dabei scheint es, als wären die jeweils angeprangerten Patentverletzungen bisweilen verzweifelte Versuche, “im Spiel” zu bleiben. Derweil sind die Anwälte Apples, Nokias und HTCs eifrig damit beschäftigt, die Schiedsrichter der ITC von eklatanten Verstößen in Gestalt der Produkte der jeweils anderen Parteien zu überzeugen.

Im aktuellen Disput geht es um eine Sammlung von Patenten, die für die “nahtlose Integration von Hardware und Software” wichtig seien, so Apple-Anwalt Greg Arovas. Vertreter des taiwanesischen Herstellers HTC entgegnen, dass die im Jahr 1990 geschützten Erfindung sich von damals bereits bestehenden Patenten “höchstens geringfügig unterscheidet”.

Pat Flinn vertritt Nokia in dem Rechtsstreit und merkt an, dass das fragliche Patent völlig irrelevant sei, da längst überholt. Auch Apple setze die mit dem Patent auf Signalverarbeitung geschützte Technologie in seinem iPhone nicht ein. Es gehe lediglich darum, irgendwelche Patente “auszugraben”, um damit den Klagen Nokias wegen eigener Patentverletzungen begegnen zu können.

Ein Mitarbeiter der ITC hat jetzt gegenüber Bloomberg die Empfehlung der neutralen Volksvertreter, die an jeder Verhandlung vor dem Gremium teilnehmen, bekannt gegeben: Die Richter sollen Apples Klage abweisen. Allerdings ist diese Empfehlung nicht bindend.

Unabhängig davon, wie die Behörde entscheiden wird, ist klar, was als nächstes passieren wird. Gewinnt Apple, steht eine weitere Beschwerde durch Nokia und HTC unmittelbar bevor. Sollten die Schiedsrichter sich der Empfehlung der Volksvertreter anschließen, darf man getrost höhere Summen darauf verwetten, dass das Unternehmen aus Cupertino seinerseits zusätzliche Patente bereit hält, die durch Smartphones aus Taiwan und Finnland verletzt sein könnten.

So geht der Urheberrechts-Tanz weiter und weiter, während die beschäftigten Anwälte aller Beteiligten sich einen neuen Golfschläger nach dem nächsten verdienen.

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Apple vs. Nokia: Vorwurf der Patentverletzung haltlos

Die Liste der gegen Apple anhängigen Gerichtsverfahren um Patentstreitigkeiten ist inzwischen lang und mit einigen großen Namen geschmückt. Einer könnte jedoch schon bald gestrichen werden: So verkündete ein Richter der Internationalen Handelskommission der Vereinigten Staaten (ITC) am Freitag, dass die von Nokia im Mai 2010 eingereichte Beschwerde unbegründet sei.

Der Streit begann im Oktober 2009, als der finnische Telekommunikationshersteller erstmalig die Verletzung fünf seiner Patente durch Apple rügte. Nokia behauptete, Apples Verwendung von GSM, UMTS, WLAN und anderen Übertragungsstandards greife auf Nokias Entwicklungen und geistiges Eigentum zurück. Mit der Beschwerde vor der ITC versuchten die Finnen gar, einen Stopp der iPhone-Verkäufe zu erreichen.

Die gestrige Entscheidung des ITC-Richters stellt nunmehr klar, dass Apple mit seinen Produkten nicht die Patente des Konkurrenten verletzt und greift die Argumentation von Apples Anwälten auf. Wie es hingegen um Apples Widerklage bestellt ist, sagte der Richter nicht. Apple hatte seinerseits auf Nokias Klage mit einer eigenen Beschwerde über eine Patentverletzung durch Nokia reagiert. Den Parteien wird nunmehr Gelegenheit gegeben, sensible Daten aus den Dokumenten zu entfernen, bevor die Entscheidungen der ITC-Kommission in den kommenden Wochen veröffentlicht werden.

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Nokia-Microsoft-Partnerschaft birgt keine Gefahr für das iPhone

“Nokia, wir stehen auf einer brennenden Plattform”, erklärte Nokia-CEO Stephen Elop in einem firmeninternen Memo, kurz bevor er die wohl wichtigste Entscheidung für den Mobiltelefonriesen bekannt gab. Eine Partnerschaft mit Microsoft soll den Finnen einen Platz auf dem Smartphone-Markt sichern und im Rennen mit iPhone und Android wettbewerbsfähig machen. Die zucken nichtmal mit der Wimper und unterschätzen damit vielleicht das Potential der neuen Partner – oder doch nicht?

Für Microsoft ist Nokia mehr oder weniger ein Packesel, der neue Trägerhardware für das Windows Phone 7 liefert. Microsoft’s mobiles Betriebssystem konnte am Markt nie für nachhaltigen Eindruck sorgen und mit den Konkurrenten iOS und Android kaum mithalten. Mit Nokia habe man nun vereinbart, so Ballmer bei der gemeinsamen Präsentation, dass die Finnen ihr Hard- und Software-Knowhow zu Verfügung stellen und man sich gemeinsam auf die Beine helfe am neuen Mobiltelefonmarkt.

Der neue Mobiltelefonmarkt bedeutet nichts anderes als der für Smartphones, an dem der einstige Mobiltelefonriese Nokia einen viel zu geringen Anteil hat. Die “brennende Plattform” ist in diesem Fall das Betriebssystem Symbian, das sich als zu wenig wettbewerbsfähig entpuppte und schon lange auf dem Standstreifen fährt. Zwar muss Nokia für die Nutzung von Windows Phone 7 eine Lizenzgebühr zahlen, darf aber auch an der Software herumwerkeln und zum Beispiel seinen eigenen Maps-Service einbinden. Umgekehrt profitiert Nokia, wenn es die passende Hardware beigesteuert hat, von den Werbestrukturen und der Marktposition von Microsoft vor allem auf dem US-amerikanischen Markt.

Was insgesamt nach einer Partnerschaft mit großen Ambitionen aussieht, traf am Markt bisher auf wenig Gegenliebe. Die Nokia-Aktie knickte deutlich ein, Analysten belächeln das neue Team und, viel schlimmer noch, die Konkurrenz zuckt nichtmal mit der Wimper. Doch iPhone und Google sehen nichts anderes als vorher: Einen Rivalen, der eventuell am Smartphone-Markt mitmischt, oder auch nicht. Es wurden weder bahnbrechende Produkte vorgestellt noch lässt die Partnerschaft eine solche erahnen. Microsoft und Nokia werden versuchen, sich gemeinsam noch etwas länger eine Stück vom Smartphone-Kuchen zu sichern, denn diesbezüglich steht nicht nur Nokia auf einer “brennenden Plattform”.

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Patentstreit mit Nokia: Apple verpflichtet Top-Anwälte für heiße Phase des Verfahrens

Apple fährt im Rechtsstreit mit Nokia um vermeintliche Patentverletzungen schweres Geschütz auf – und hat einige hochkarätige Rechtsanwälte eingeschaltet. In dieser Woche laufen Verhandlungen vor der US-Handelsbehörde an, die Signalwirkungen für Streitigkeiten zwischen Apple und anderen Smartphone-Herstellern wie Motorola und HTC haben könnten.

Nokia und Apple beschuldigen sich gegenseitig der Verletzung des jeweiligen geistigen Eigentums, auch sieht Apple seine Patente durch die Android-Handy-Hersteller Motorola und HTC verletzt. Im Extremfall kann die amerikanische International Trade Commission den Import in Asien hergestellter Mobiltelefone verbieten, sollte sie eine Patentverletzung feststellen. So weit kommt es in der Regel allerdings nicht.

Wie BusinessWeek berichtet, ist Apple laut LegalMetric das IT-Unternehmen, das sich den meisten Klagen seit 2008 stellen musste. Apple liegt somit noch vor Microsoft Hewlett-Packard und Dell. Die Fälle Apple gegen Nokia sowie Apple gegen HTC und Motorola haben dem Anwalt Lyle Vander Schaaf zufolge aber besondere Brisanz: “Normalerweise geht ein 800-Pfund-Gorilla gegen einen Neuzugang vor. Hier kämpfen 800-Pfund-Gorilla miteinander.”

Apple soll Anwälte verpflichtet haben, die bereits Microsoft Intel und den Mobil-Chip-Hersteller Broadcom vertreten haben. Letzterer konnte letztes Jahr einen Patentstreit mit Qualcomm für sich entscheiden, der Konkurrenz muss wegen Verletzungen geistigen Eigentums über vier Jahre hinweg 891 Millionen US-Dollar bezahlen.

Zuerst beklagte sich Nokia im Januar bei der International Trade Commission über Patentverletzungen durch Apple, die sich laut Nokias Anwalt Patrick Flinn dadurch erklären lassen, dass Apple ein Jahrzehnt später als viele andere auf den Handy-Markt eingestiegen ist. Durch den Einsatz der Erfindungen anderer ließen sich Wettbewerbsvorteile erreichen, wogegen Nokia sich nun wehrt. Apple reagierte im Januar mit einer Gegenbeschwerde vor der US-Behörde.

Der Apple-Anwalt William Lee meint, dass Nokia im direkten Wettbewerb verloren habe. Auf dem amerikanischen Markt spielen die Finnen kaum noch eine Rolle. ITC-Sachverständige, die als dritte Partei im Verfahren auftreten und das öffentliche Interesse vertreten, sehen dem ITC-Anwalt Rett Snotherly zufolge zumindest keine Verletzung der Nokia-Patente durch Apple.

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Apple vor RIM auf dem Mobiltelefon-Markt

Apple ist die Nummer 4 auf dem globalen Markt der Mobiltelefon-Hersteller. Dank des starken Wachstums der Verkäufe überholte das Unternehmen den Smartphone-Hersteller RIM, der ebenfalls zulegen konnte. Apple kann laut IDC für das dritte Quartal 2010 auf einen Marktanteil von 4,1 Prozent auf dem Handy-Markt verweisen. Im Vergleich zum Klassenprimus wirkt der Anteil noch sehr bescheiden.

Marktführer ist Nokia mit 32,4 Prozent, gefolgt von Samsung (21 Prozent) und LG Electronics (8,3 Prozent). Im Vergleich zu 2009 musste LG Verluste von gut 10 Prozent einstecken.

Apple steigerte sich um 90,5 Prozent und verkaufte im dritten Quartal 2010 14,1 Millionen iPhones (iPads mit UMTS wurden vermutlich ebenfalls eingerechnet). Damit wurde SonyEricsson aus den Top 5 verdrängt.

In Verbindung mit den Zahlen des Herstellers RIM, der ebenfalls ein sehr gutes Wachstum von 45,9 Prozent an den Tag legte, zeigt sich der allgemeine Trend für Smartphones. In Westeuropa punkteten vor allem das iPhone 4 und Geräte von HTC und Samsung. Insgesamt wuchs der Handy-Markt um 14,6 Prozent.

Die Daten stammen aus dem Worldwide Quarterly Mobile Phone Tracker der International Data Corporation (IDC).

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Jobs spricht zu Quartalszahlen: Konkurrenz mit RIM, Google, Nokia und eine Absage für 7-Zoll-iPads

</a Steve Jobs ließ es sich nicht nehmen, die jüngsten Apple-Quartalszahlen in der Konferenzschaltung mit Analysten zu kommentieren. Der Apple-CEO spricht über RIM, Google undAndroid, Apple TV und die Zukunft von Tablet-Rechnern – und erteilt Spekulationen um ein kleineres iPad eine klare Absage.

Normalerweise überlässt Jobs seinen Kollegen Tim Cook und Peter Oppenheimer diese Aufgabe. Für das erste 20-Milliarden-Dollar-Quartal des Unternehmens wollte er dann aber doch selbst an der Schaltung teilnehmen. Zunächst hielt Jobs einen kleinen Vortrag und stellte sich dann den Fragen der Analysten.

Research in Motion

Mit 14,1 Millionen iPhones habe Apple erstmals die Zahl der von RIM verkauften BlackBerrys überholt – der Konkurrent aus Kanada konnte im letzten Quartal 12,1 Millionen Smartphones verkaufen. Apple liege nun vor RIM – und Jobs glaubt nicht, dass der Konkurrent in absehbarer Zeit wieder aufholen wird. RIM müsste sich dafür aus dem gewohnten Geschäftsbereich herausbewegen und ein Software-Plattform-Unternehmen werden. Es werde schwierig sein, Entwickler zu überzeugen, neben dem iOS und Android noch eine dritte Plattform zu unterstützen – womit Jobs klarstellt, wer in seinen Augen der Hauptkonkurrent ist. Windows Phone 7 von Microsoft erwähnte der Apple-CEO erst gar nicht.

Google und Android

Die Zahl der Android-Smartphones habe zwar im Juni-Quartal die Verkaufszahlen des iPhones überholt. Allerdings wisse Apple noch nicht, wie viele Android-Geräte sich im letzten Quartal verkauft haben. Auf diese Zahl warte das Unternehmen gespannt – bisher lasse sich nur an eine Aussage von Google-CEO Eric Schmidt anknüpfen, der verlauten ließ, dass Google täglich 200.000 Android-Geräte aktiviere. Apple aktiviere seinerseits jeden Tag 275.000 iOS-Geräte. Im App Store befänden sich 300.000 Apps in Googles Android Market gebe es 90.000 Anwendungen.

Jobs geht dann darauf ein, dass Google die eigene Plattform gerne als “offen” und das iOS als “geschlossen” charakterisiere. Das halte Apple für “etwas unaufrichtig”: Das erste, woran man beim Wort “offen” denke, sei Windows, das auf vielen Geräten laufe. Anders als Windows laufe Android auf vielen Geräten aber mit verschiedenen Benutzeroberflächen – Googles OEMs wie HTC und Motorola installierten eine proprietäre Benutzeroberfläche, um das Betriebssystem entsprechend anzupassen. Das iOS sehe auf allen iPhones gleich aus.

Der Entwickler des Twitter Clients TweetDeck habe damit zu kämpfen gehabt, seine Anwendung für 244 verschiedene Geräte zu entwickeln. Die zahlreichen Varianten von Hard- und Software stellten die Entwickler vor große Herausforderungen, viele Apps funktionierten nur auf einigen Geräten. Darüber hinaus werde es in Zukunft mehrere App Stores für Android von Unternehmen wie Amazon, Verizon und Vodafone geben, mit denen sich Kunden auseinandersetzen müssten. Dem gegenüber stehe Apples integrierter App Store

Letztendlich sei der entscheidende Unterschied zwischen Android und dem iOS also nicht die Offen- und Geschlossenheit. Stattdessen stehe eine fragmentierte Plattform einer integrierten gegenüber. Die Diskussionen um Offenheit vernebelten nur die Frage, was von diesen beiden Optionen besser für die Kunden sei.

iPad und 7-Zoll-Tablets

Dann kommentierte Jobs die bevorstehende “Tablet-Lawine” durch Geräte von Apples Konkurrenten. Die Bezeichnung sei eine Übertreibung, weil es nur einige vernünftige Geräte gebe. Fast alle seien mit einem 7-Zoll-Display ausgestattet, dass nur 45 Prozent der Fläche des 10-Zoll-Displays des iPads darstelle. Hierin liege ein großer Nachteil: Auf einem 7-Zoll-Display lasse sich kein vernünftiges Tablet-Betriebssystem betreiben. Zwar lasse sich die Auflösung erhöhen, um den Größenunterschied auszugleichen. Die Hersteller sollten ihre Geräte dann aber mit Schmirgelpapier ausliefern, damit die Kunden ihre Finger verkleinern könnten, um die GUI-Elemente zu treffen.

Jeder Tablet-Benutzer sei auch ein Smartphone-Benutzer. Mit der Mobilität eines Smartphones werde ein Tablet aber nie mithalten können. Wertvolle Display-Fläche einzusparen, damit die Kunden die Tablets auch in ihre Tasche stecken könnten, sei der falsche Kompromiss. 7-Zoll-Tablets seien zu groß, um es mit Smartphones aufzunehmen und zu klein, um mit dem iPad zu konkurrieren. Außerdem setzten fast alle Tablets Googles Android ein – wobei doch Google selbst erklärt habe, dass die aktuelle Android-Version Froyo noch nicht für Tablets konzipiert sei.

Zusätzlich habe Apple mit dem iPad einen Vorsprung von 35.000 Apps, die Konkurrenz stehe noch bei Null. Auch könnten andere Hersteller nicht mit dem Preis-/Leistungsverhältnis des iPad mithalten. Da Apple selbst die Hardware konzipiere, den Apple-A4-Chip entiwckelt habe und auch die eigene Software entwickle, könne das Unternehmen effizienter arbeiten als die Konkurrenz. Für 7-Zoll-Tablets sagt Jobs “Dead on Arrival” voraus.

Dass das iPad seinerseits die Verkaufszahlen von Notebooks beeinträchtigen werde, sei abzusehen. Es stelle sich nicht die Frage nach dem Ob, nur nach dem Wann. Das iPad erzeuge viel Interesse im Bereich Bildung und überraschenderweise auch auf dem Business-Markt. Apple habe sich noch nicht so sehr auf Business konzentriert, und trotzdem werde dem Unternehmen das iPad aus der Hand gerissen.

Apple TV

Für die neue Generation der Set-Top-Box Apple TV konnte Jobs verkünden, dass das Unternehmen bereits 250.000 Geräte verkauft habe. Wenn Apple AirPlay auf iOS-Geräten integriere, werde sich das Interesse an dem Gerät noch steigern. Apple sei zufrieden damit, wie sich der Markt entwickle.

Der Handy-Markt und Nokia

Der Apple-CEO erklärte auf Fragen der Analysten auch, dass er glaube, dass sich der Mobiltelefon-Markt zu einem Nullsummenspiel entwickeln könne. Immer mehr Handys würden zu Smartphones, und Android und das iPhone seien bereits jetzt dabei, das Rennen um den Smartphone-Markt zu gewinnen.

Auf potentielle Marktanteile auf dem gesamten Mobiltelefon-Markt angesprochen erklärte Jobs, dass der weltweite Marktführer Nokia Geräte für 50 US-Dollar herstelle. Apple sei noch nicht clever genug, ein gutes Smartphone für 50 Dollar zu entwickeln, werde aber Bescheid sagen, wenn es soweit ist. Apple bewundere Nokia dafür, der größte Handy-Hersteller zu sein, habe aber gar nicht vor, es mit den Finnen aufzunehmen. Nokia sei gut darin, so zu sein, wie Nokia ist, Apple wolle Apple bleiben und die besten Geräte herstellen.

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Apple klagt erneut gegen Nokia: Rechtsstreit mit weitreichenden Folgen

Die Rechtsstreitigkeiten zwischen Apple und Nokia beschäftigen nun auch englische Gerichte. Nach Angaben von Bloomberg hat Apple Klage gegen Nokia wegen Patentverletzungen eingereicht – die Geschichte scheint alt, nur der Handlungsort ist ein anderer.

Nach wie vor geht es um Smartphone-Techniken, die der eine Hersteller beim anderen abgeschaut haben soll. Apple-Sprecherin Kristin Huguet bestätigt, dass die Beschwerde über Patentverletzungen, die man dem High Court in Großbritannien vorgelegt habe, die gleiche sei, die man bereits im Dezember letzten Jahres in den USA eingereicht hätte.


Die Geschichte des Rechtsstreits beginnt zunächst mit einer Klage von Nokia gegen Apple. In dieser wirft der finnische Mobiltelefon-Hersteller Apple vor, Patente für den Einsatz von GSM, UMTS und WLAN in Mobiltelefonen zu verletzen. Den Vorwurf erweitert Nokia Anfang des Jahres noch um Erfindungen, die die Benutzeroberfläche, die Kamera, die Antenne und das Power-Management betreffen. “Nokia ist der führende Entwickler, wenn es um Schlüsseltechnologien in kleinen elektronischen Geräten geht“, erklärte Paul Melin, General Manager für Patente bei Nokia. Man wolle mit der Klage die eigene Entwicklungsarbeit schützen.


Die Reaktion Apples lässt nicht lange auf sich warten. In einer eigenen Klage wirft Apple Nokia Ideendiebstahl vor; das Unternehmen soll 13 Apple-Patente verletzen. “Andere Firmen müssen sich mit uns messen, indem sie ihre eigenen Technologien entwickeln, nicht indem sie unsere stehlen”, erklärt Bruce Sewel, General Counsel und Senior Vice President bei Apple.


Beide Unternehmen fordern zudem ein Einfuhrverbot für die Produkte des Kontrahenten. Zumindest in den USA könnte der Rechtsstreit weitreichende Folgen haben. Sofern die internationale Handelskommission (ITC) einem der beiden Unternehmen Recht gibt, dürfte der andere Hersteller keine Geräte mehr einführen. Denn nach Paragraph 337 des Zollgesetzes von 1930 dürfen keine Geräte ins Land gebracht werden, die gegen ein oder mehrere Patente verstoßen.


In den USA ruht seit März der Rechtsstreit, verhandelt wird die Klage Apple gegen Nokia am 1. November und die Klage Nokia gegen Apple am 29. November.


Die Klage in Großbritannien kommt für Nokia nicht überraschend. “Das ist ein wenig überraschender Zug, der offenbar Druck auf den laufenden Dialog zwischen beiden Unternehmen aufbauen soll”, sagte Nokia-Sprecher Mark Durrant. Ob Apple tatsächlich mit dieser Klage Einfluss auf den Prozess in den USA nehmen will, dazu äußert sich der Hersteller bislang noch nicht. Sicher ist aber, dass für Apple deutlich mehr auf dem Spiel steht als für Nokia. Bei einem Einfuhrverbot könnte Hersteller Apple seine iPhones und iPads nicht mehr in den USA verkaufen, da die Produktionsstätten zumeist in China liegen.


Bild: chjab, “IMG_5238.JPG“. Some rights reserved. Flickr.

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Nokia World 2011 – Windows Phone 7: Was erwartet uns von Nokias Hausmesse?

Nokia hatte Anfang des Jahres angekündigt, dass sie eine enge Partnerschaft mit Microsoft, den Machern des Windows Phone Betriebssystems, eingehen wollen. Die ersten Früchte dieser Zusammenarbeit werden wir in den kommenden beiden Tagen von der Nokia World in London zu Gesicht bekommen.


Die Partnerschaft war keine wirkliche Offenbarung, speziell wenn man sich ansieht wer in den oberen Etagen bei Nokia sitzt. Stephen Elop wechselte beispielsweise nach fast drei Jahren bei Microsoft im September 2010 zum finnischen Mobilfunk-Ausrüster, um dort den Posten des CEO zu übernehmen.

Für die morgige Eröffnungskeynote auf der Nokia World in London werden von Elop unter anderem mehrere neue Smartphones mit Windows Phone 7 erwartet. Das ist insofern kein Geheimnis, als das Elop bereits vor einigen Monaten in einer Nokia-internen Veranstaltung ein “Searay” genanntes Smartphone demonstriert hatte. Ebenfalls bestätigt wurden die Neuvorstellungen in der vergangenen Woche durch Microsoft CEO Steve Ballmer und Windows Phone President Andy Lees.

In britischen TV liefen bereits erste Teaser-Werbungen für die neuen Geräte:

Aktuellen Meldungen zufolge werden wir morgen mindestens zwei neue Geräte sehen: Eins ist das bereits erwähnte Searay, welches nunmehr den Namen Nokia 800 tragen soll. Das 800 soll zunächst in den Farben Schwarz, Blau und Pink verfügbar sein und einen 3,7 Zoll AMOLED Touchscreen besitzen. Im Inneren soll eine 1,4 GHz CPU und eine 8-Megapixel-Kamera arbeiten. Entsprechende Werbematerialien wurden bereits vor einiger Zeit gesichtet.

Das zweite Gerät trägt den Codenamen Sabre und soll einige Gemeinsamkeiten mit dem 800 haben. Da es sich aber um eine günstigere Variante handelt kommt es nur mit 5-MP-Kamera und 8 statt 16 GByte internem Speicher. Für das obere Ende der Leistungsskala wird derzeit noch das Ace gehandelt. Mit einem 4,3-Zoll-Display und AMOLED-Technik wäre es eine interessante Alternative zum 800.

Doch neben all der neuen Hardware dürfen wir auch einige Neuigkeiten von der Software-Front erwarten. Am zweiten Tag soll es daher eine eigene Keynote geben, in der Microsoft und Nokia darüber informieren, wie sie Entwickler dazu bringen wollen für die Windows-Phone-Plattform zu entwickeln.

Wir werden euch über die Geschehnisse von der Nokia World in London ab morgen früh informieren.

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