Elektrische Schaltungen zu simulieren, kann Zeit und Geld sparen. Welche kostenlosen Programme ihr nutzen könnt, um eure Schaltpläne virtuell zu testen, zeigen wir euch hier bei GIGA. 

Um elektrische Schaltungen zu entwickeln, die von Anfang an funktionieren, kann es hilfreich sein, die Schaltpläne vorher zu simulieren. Ihr spart die Kosten für einzelne Bauteile und könnt Designfehler schnell beheben. Viele Programme liefern zusätzlich Informationen zu einzelnen Bauelementen und eigenen sich gut, um elektrotechnische Grundlagen zu erlernen. In diesem Artikel listen wir euch die besten kostenlosen Programme auf. 

Viele Technik-Begeisterte nutzen einen Raspberry Pi um ihre Schaltungen zu bauen:

Schaltpläne simulieren: Kostenlose Programme 

Wer seine Schaltungen simulieren möchte, muss nicht auf teure Programme von namhaften Halbleiter-Herstellern zurückgreifen. Diese Programme könnt ihr kostenfrei nutzen: 

Für euer nächstes DIY-Projekt: 

  • Das Open-Source-Programm KiCAD wird kontinuierlich von einer aktiven Community weiterentwickelt. Das Programm ist für Windows, MacOS und Linux verfügbar und zeichnet sich durch ausführliche Anleitungen und Tipps (auf Englisch) aus. Es verfügt über eine Python-Schnittstelle, einen 3D-Betrachter und die Möglichkeit, Layouts für Leiterplatinen zu erstellen. 
  • Auch LTspice zeichnet sich durch eine sehr aktive Community und ausführliche Dokumentation aus. Die Besonderheit bei LTspice ist die sehr hohe Simulationsgeschwindigkeit – gerade bei komplexen Systemen. 

Schaltungen online simulieren 

Simuliert ihr nur selten Schaltungen oder möchtet keine zusätzlichen Programme auf eurem Rechner installieren, lassen sich die Schaltpläne auch online testen. Hierzu eignen sich folgende Browser-Anwendungen: 

  • Mit simulator.io lassen sich kleine Schaltungen mit Logikgattern simulieren. Das Programm ist einfach zu bedienen und gut für Anfänger geeignet. Interessant ist hier vor allem die Möglichkeit, mit mehreren Nutzern an einem Projekt zu arbeiten.
  • Die Internet-Anwendung Fritzing soll vor allem als Lernplattform dienen. Neben der Schaltplan-Ansicht bietet das Programm auch eine Steckplatinen-Ansicht, was das Nachbauen auf dem Steckbrett erleichtert. Fritzing bietet selbst keine Simulation der erstellten Schaltungen, diese können jedoch im SPICE-Format abgespeichert und von der oben genannten Software simuliert werden. Auf einem eigenen YouTube-Kanal werden zusätzlich passive Bauelemente und Grundbegriffe der Elektronik vorgestellt.

Welchen Raspberry Pi verwendet ihr?

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