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Wärmedämmverbundsystem: Aufbau, Kosten & Nachteile

© IMAGO / Markus Matzel
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Das beste Rezept für niedrigere Energiekosten: Hier erfahrt ihr alles über den Aufbau, die Kosten und die potenziellen Fallstricke des Wärmedämmverbundsystems.

Ein behagliches Zuhause zu schaffen, das sowohl den ökologischen Ansprüchen gerecht wird als auch die Kosten für Heizung und Kühlung reduziert, ist ein Ziel, das viele Hausbesitzer verfolgen. Hier kommen Wärmedämmverbundsysteme ins Spiel. Diese intelligente Lösung zur Wärmedämmung von Gebäuden bietet zahlreiche Vorteile, birgt jedoch auch einige Herausforderungen. In diesem Artikel werden wir uns genauer mit dem Aufbau, den Kosten und den möglichen Nachteilen von Wärmedämmverbundsystemen befassen.

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In unserem Video klären wir, ob sich die Wärmepumpe als Energiesparmöglichkeit auch wirklich lohnt:

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Wie ist ein Wärmedämmverbundsystem aufgebaut?

Ein Wärmedämmverbundsystem besteht aus mehreren Schichten, die auf die Außenwand des Gebäudes aufgebracht werden. Der Kern des Systems ist der Dämmstoff, der aus Materialien wie Polystyrol (EPS), Mineralwolle oder Polyurethan besteht. Diese Schicht minimiert den Wärmeverlust und trägt so zur Energieeinsparung bei. Auf den Dämmstoff folgt eine Armierungsschicht, die aus Glasfasergewebe oder Gittergewebe besteht und die Festigkeit und Haltbarkeit des Systems verbessert. Abgerundet wird alles durch eine Putzschicht, die nicht nur schützt, sondern auch ästhetische Gestaltungsmöglichkeiten bietet, um das Gebäude individuell zu gestalten.

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Die Vorteile von Wärmedämmverbundsystemen sind beachtlich. Durch die verbesserte Wärmedämmung des Gebäudes können Heiz- und Kühlkosten erheblich gesenkt werden. Dies führt nicht nur zu finanziellen Einsparungen, sondern auch zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs und somit zu einem geringeren ökologischen Fußabdruck. Darüber hinaus bieten Wärmedämmverbundsysteme einen verbesserten Schallschutz, der unerwünschte Geräusche von außen dämpft und ein ruhiges Wohnambiente schafft. Durch die Erhöhung der Oberflächentemperatur wird außerdem die Bildung von Kondenswasser vermieden, was das Risiko von Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung minimiert.

Wie viel kostet ein Wärmedämmverbundsystem?

Die Kosten für ein Wärmedämmverbundsystem können je nach verschiedenen Faktoren stark variieren. Dazu gehören die Größe des zu dämmenden Gebäudes, die gewählten Materialien, die regionalspezifischen Preise und die Arbeitskosten. In der Regel liegen die Kosten für ein Wärmedämmverbundsystem zwischen 80 und 120 Euro pro Quadratmeter. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass dies nur eine grobe Schätzung ist und dass ihr zusätzliche Kosten für eventuelle Vorbereitungsarbeiten, Oberflächenvorbereitung, Fenster- und Türanschlüsse sowie zusätzliche Gestaltungsoptionen einplanen solltet. Um genauere Kostenschätzungen zu erhalten, ist es ratsam, Angebote von mehreren Fachleuten einzuholen, die den spezifischen Anforderungen des Projekts gerecht werden.

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Was sind die Nachteile eines Wärmedämmverbundsystems?

Wie bei den meisten Bauprojekten gibt es auch bei Wärmedämmverbundsystemen einige Nachteile und Einschränkungen. Der größte Nachteil sind die anfänglichen Kosten. Der Einbau eines Wärmedämmverbundsystems kann teurer sein als andere Formen der Wärmedämmung. Es ist jedoch wichtig, die langfristigen Energieeinsparungen und die damit verbundenen Vorteile zu berücksichtigen, um die Gesamtkosten-Nutzen-Bilanz richtig einzuschätzen.

Ein weiteres Thema ist der Brandschutz. Einige Dämmstoffe im Wärmedämmverbundsystem können brennbar sein, daher müssen spezielle Brandschutzmaßnahmen ergriffen werden, um die Sicherheit zu gewährleisten. Darüber hinaus geht bei der Installation eine gewisse Menge an Innenraumfläche verloren, da die Dämmung an der Außenseite des Gebäudes angebracht wird. Eine unsachgemäße Installation kann ebenfalls das Auftreten von Feuchtigkeitsproblemen fördern und Schäden sowie Schimmelbildung begünstigen.

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