Google Chrome: Diese praktische Erweiterung schont eure Nerven

Stefan Bubeck

Endlich Ordnung im Chaos der vielen geöffneten Browser-Tabs – das versprechen viele Chrome-Erweiterungen. Dem logisch aufgebauten „Workona“ könnte es gelingen, dieses Versprechen auch einzulösen.

Google Chrome: Diese praktische Erweiterung schont eure Nerven
Bildquelle: GettyImages / filistimlyanin.

Wer PC oder Laptop zum Arbeiten nutzt oder auch mal privat ein größeres Projekt vorbereitet (Reise) landet schnell in einer Hölle aus Dutzenden geöffneten Tabs. Die Chrome-Erweiterung Workona geht dieses Problem clever an, indem sie Tabs nach Themen gruppiert: Alles, was zum Beispiel zum Bereich „Kommunikation“ gehört, lässt sich dann in einem entsprechend benannten „Workspace“ (Arbeitsbereich) bündeln. Erst wenn man diesen öffnet, sieht man die dazugehörigen Tabs in einem eigenen Chrome-Fenster – alles andere stört nur und ist solange ausgeblendet.

Workona: Chrome-Erweiterung bündelt Tabs nach Themen

Wir haben es ausprobiert und gleich mal den redaktionellen Alltag bei GIGA in verschiedene Workspaces unterteilt. Wir haben die Workspaces wie folgt benannt: „Statistiken“, „Kommunikation“, „News“ und „GIGA“. In jedem Workspace stecken dann jeweils passende Tabs, die sonst alle nebeneinander (und durcheinander) stehen. So könnte man etwa bei „Kommunikation“ einen Mail-Dienst, den Messenger-Dienst Slack oder das Produktivitäts-Tool Trello platzieren. So sieht das dann beispielhaft aus:

Die Zuordnung der Tabs in einen solchen Workspace funktioniert per Drag and Drop und ist somit sehr einfach. Als die größte Herausforderung empfanden wir das Erstellen der Workspaces: Wie lassen sich Tabs sinnvoll zu Sammlungen zusammenfassen und wie sollen diese dann heißen? Hier kann Workona nicht helfen, da muss der Nutzer schon selbst überlegen, wie er seine Sortierung gestalten möchte. Hier seht ihr Workona im Herstellervideo in Aktion:

Workona: Praktische Chrome-Erweiterung gegen Tabs-Chaos.

Workona: Mit kostenpflichtigem Upgrade interessant für Start-Ups

In der kostenlosen Variante der Erweiterung ist Workona auf die Erstellung von zehn Workspaces begrenzt – unserer Einschätzung nach dürfte das für den privaten Gebrauch ausreichen. Drei davon lassen sich auch mit anderen Nutzern teilen. Das könnte ganz nützlich sein, etwa wenn man gemeinsam eine Reise oder eine Feier plant.

Die kostenpflichtige Variante „Workona Pro“ lässt sich für 6 US-Dollar pro Monat abonnieren. Dann lassen sich unendlich viele Workspaces erstellen und teilen – das könnte vor allem für Start-Ups interessant sein, die sich auf mehreren Ebenen in einer komplexen Abstimmungs- und Findungsphase befinden. Wer ein Business aufbaut, wird über jede Form der Strukturierung dankbar sein.

Einen „Nachteil“ haben wir auf Anhieb entdeckt: Man muss sich erstmal an die neue Ordnung gewöhnen. Workona hat da einen ähnlichen Effekt wie ein neuer Schubladeneinsatz für Besteck. Statt ewig zu suchen, ist nun der schnelle Zugriff möglich – wenn man denn schon gelernt hat, wohin man greifen muss.

Quelle: Workona

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