iPad mini 2 mit Retina Display

Sebastian Trepesch 1

Endlich, endlich, das iPad mini bekommt ein Retina Display. Was schon fast gewiss war, war eng verbunden mit einer weiteren Frage: Wird das kleine Apple-Tablet damit auch dicker?

Ja, es wird dicker. Schuld daran könnte ein größerer Akku sein. Aber der Reihe nach – hier unsere Vorstellung.

(Update zum Artikel vom Oktober 2013: Im Oktober 2014 hat Apple den Nachfolger veröffentlicht, das iPad mini 3. Zudem heißt das unten vorgestellte Modell offiziell nun nicht mehr „iPad mini mit Retina Display“, sondern „iPad mini 2“. Es gibt es weiterhin mit 16 und 32 Gigabyte Speicher zu kaufen, und zwar günstiger als bisher: der Startpreis .)

iPad mini 2 mit Retina Display: Hammer Leistung, aber teurer

Das größte Manko des bisherigen iPad mini (1. Generation) war das 7,9-Zoll-Display: Die Pixeldichte von 163 ppi sahen viele als nicht mehr zeitgemäß an. Das neue Modell bietet 326 ppi (2048×1536 Pixel). Apple bringt damit mehr Pixel auf ein Inch, als bei dem iPad 4 beziehungsweise iPad Air – nämlich genauso viel wie bei den letzten iPhone-Generationen.

Der offizielle Name dieses Modells der zweiten Generation ist deshalb iPad mini mit Retina Display.

Design: iPad mini mit leichter Speckschicht

Höhere Auflösung bedeutet höherer Energieverbrauch. Vielleicht deshalb – für einen größeren Akku – musste Apple das Gerät etwas dicker designen. Es handelt sich aber nur um 0,3 Millimeter, was sich in 23 Gramm mehr ausdrückt (331 Gramm). Zum Vergleich: Das iPad 3 und 4 ist im Vergleich zu iPad 2 um 0,6 Millimeter dicker geworden. Schon das war fast nicht spürbar. Aber nur fast.

Ansonsten ist das Gehäuse des iPad mini 2 unverändert. Die Batterielaufzeit soll die dem Vorgänger entsprechen: 10 Stunden Surfen im WLAN gibt der Hersteller an.

Beeindruckende Leistung

An Leistung hat Apple bei dem neuen iPad mini nicht gespart: Im Inneren tickt der A7-Chip mit 64-Bit-Architektur. Sogar der Zweitprozessor M7, bekannt vom iPhone 5s, ist integriert. Nicht einmal das iPhone 5c ist so gut ausgestattet. Das iPad mini zieht damit mit dem großen Bruder gleich.

Somit soll das neue Tablet eine 4x schnellere CPU und eine 8x schnellere Grafik bieten.

Besseres LTE

Für alle, die auf eine schnelle Mobilfunkverbindung setzen: Das iPad mini mit Retina Display WiFi + Cellular unterstützt mehr LTE-Bänder als sein Vorgänger. Es empfängt also nicht nur im Netz von T-Mobile Daten, sondern auch von Vodafone und vermutlich o2.

Kamera des iPad mini Retina unverändert

Die rückseitige iSight-Kamera schießt weiterhin 5-Megapixel-Fotos und filmt in 1080p HD-Auflösung. Neu ist lediglich der 3-fach Videozoom. Die ebenfalls unveränderte FaceTime-Kamera auf der Vorderseite knipst 1,2 Megapixel-Bilder und filmt mit 720p-Auflösung.

Preis und Verfügbarkeit des iPad mini 2

Das iPad mini mit Retina Display gibt es in den Farben Spacegrau und Silber. Bei so viel Ausstattung war es fast zu befürchten: Es ist teurer als der Vorgänger. Starteten die Preise bisher bei 329 Euro, geht es jetzt erst bei 389 Euro los:

Der Aufpreis für die nächsthöhere Speichergröße beträgt also nur noch 90 statt 100 Euro.

  • Aufpreis für Mobilfunk (Cellular): 120 Euro.

Das iPad mit Retina Display WiFi + Cellular 16 GB kostet also zum Beispiel 509 Euro, die 128 Gigabyte-Version 779 Euro.

Aber: Das iPad mini 1. Generation gibt es mit 16 GB weiterhin, und zwar kostet die WiFi-Variante, 409 Euro WiFi + Cellular.

Während die erste Generation schon jetzt billig verfügbar ist, erscheint das Retina-iPad mini erst Ende Novembers. Einen genauen Termin hat Apple noch nicht bekanntgegeben.

Fazit iPad mini mit Retina Display

Mit Leistung hat Apple nicht gekleckert, und die restliche Ausstattung (Kamera, Sensoren, Sprachassistent Siri) kann sich sehen lassen. Ein bisschen verständlich ist es da schon, dass der Preis des Vorgängers nicht gehalten werden konnte.

Wer auf den Fingerabdrucksensor des iPhone 5s gehofft hat, der wird leider enttäuscht sein.

Test

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