MacBook mit iPhone-X-Feature: Neue Hinweise bei Apple entdeckt

Holger Eilhard

Das iPhone zeigte in der Vergangenheit immer wieder, wie die Zukunft von Mac oder iPad aussehen könnte. Diese Tradition wird wohl auch bei kommenden Modellen der Fall sein und möglicherweise etwas weiter gehen, als es von Apples aktuellem Smartphone bekannt ist.

MacBook mit iPhone-X-Feature: Neue Hinweise bei Apple entdeckt
Bildquelle: Holger Eilhard/GIGA.

Neues Patent beschreibt Gestenerkennung für Macs

Nachdem es mittlerweile sehr wahrscheinlich ist, dass das nächste iPad Pro mit Face ID ausgestattet sein wird, stellt sich weiterhin die Frage, wann der Mac folgt. In einem neuen Patent, welches Apple bereits im September 2016 eingereicht hatte, beschreiben die Ingenieure, wie eine zukünftige Technik nicht nur Gesichter, sondern auch Finger, Arme oder Beine eines Nutzers erkennen können soll.

Diese Erkennung ließe sich dann dazu einsetzen, um zum Beispiel den Mac mit Hilfe von Fingergesten zu steuern. Eine Kombination aus Hard- und Software erstellt dazu eine dreidimensionale „Karte“, welche ausgewertet werden kann, um etwa die Finger eines Nutzers zu erkennen.

Eine derartige Erkennung setzt Microsoft etwa beim Kinect-Sensor ein. Daher ist es auch nicht überraschend, dass die im Patent genannten Erfinder vom Unternehmen PrimeSense kommen. PrimeSense war für die Entwicklung von Kinect zuständig und wurde im November 2013 von Apple übernommen.

So könnten Mac, iPad oder gar Apple Watch mit Notch und Face ID aussehen:

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Randlos in die Zukunft: Mac, iPhone, iPad und Apple Watch mit Face ID auf spektakulären Bildern.

Face ID im Mac: Nur eine Frage der Zeit?

Bereits seit einiger Zeit gibt es immer wieder Hinweise, dass Apple auch zukünftige Macs mit Face ID zur Authentifikation des Nutzers ausstatten könnte. Für einen Einsatz im MacBook müsste Apple die Technologie aus dem iPhone X jedoch noch deutlich schlanker gestalten. Der Deckel des mobilen Macs dürfte für die aktuelle Technik etwas zu dünn sein. So kommt beispielsweise selbst im zuletzt aktualisierten MacBook Pro weiterhin nur eine FaceTime-Kamera mit 720p zum Einsatz.

Andere Macs, wie etwa der iMac oder iMac Pro, haben keine derartige Platzlimitierung. Alternativ bieten Apples Desktops und Notebooks aber schon heute mit Hilfe einer Apple Watch eine bequeme und gleichzeitig sichere Methode zum Entsperren. Alternativ bietet das MacBook Pro mit Touch Bar auch den Fingerabdrucksensor Touch ID, welcher etwa beim Bezahlen mit Apple Pay zum Einsatz kommt.

Quelle: US-Patentamt via 9to5Mac

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