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Bitter für Telekom und Co: Regionale Anbieter haben oft die Nase vorn

Für die großen Provider gibt es im Festnetz-Angebot attraktive Konkurrenz. (© IMAGO / Rolf Poss)
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An Telekom, Vodafone oder o2 führt als Internet-Anbieter für viele Deutsche kaum ein Weg vorbei. Doch je nachdem, wo ihr wohnt, gibt es durchaus Alternativen – und die können die großen Anbietern sogar oft in die Tasche stecken.

Deutsche Glasfaser: Regionaler Anbieter mischt Telekom und Vodafone auf

Ob für Streaming, die Arbeit im Home Office oder den sonstigen Online-Alltag – zuhause sind viele Menschen auf eine stabile und schnelle Internetverbindung angewiesen. Anbieter für Festnetz-Internet gibt es dabei einige, die großen vier deutschen Konkurrenten dürften aber den meisten ein Begriff sein: Telekom, 1&1, Vodafone und o2.

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Sie teilen zwar einen Großteil der Internet-Kunden in Deutschland unter sich auf, sind aber bei weitem nicht alternativlos. Dass auch regionale Anbieter durchaus konkurrenzfähig sind, hat sich im aktuellen Festnetz-Test von Chip gezeigt. Hier hat Vodafone zwar den Gesamtsieg deutschlandweit davongetragen. Doch je nach eurem Wohnort kann es in den Bundesländern durchaus bessere Anbieter geben.

Das sind die Sieger der Bundesländer im Festnetz-Test:

  • Baden-Württemberg: Telekom mit Note 1,85
  • Bayern: Deutsche Glasfaser mit Note 1,44
  • Berlin: Vodafone mit Note 1,46
  • Brandenburg: Vodafone mit Note 1,65
  • Bremen: Vodafone mit Note 1,60
  • Hamburg: wilhelm.tel mit Note 1,57
  • Hessen: Deutsche Glasfaser mit Note 1,54
  • Mecklenburg-Vorpommern: Vodafone mit Note 1,62
  • Niedersachsen: Deutsche Glasfaser mit Note 1,47
  • Nordrhein-Westfalen: Deutsche Glasfaser mit Note 1,44
  • Rheinland-Pfalz: Deutsche Glasfaser mit Note 1,39
  • Saarland: Telekom mit Note 1,78
  • Sachsen: Vodafone mit Note 1,68
  • Sachsen-Anhalt: PYUR mit Note 1,68
  • Schleswig-Holstein: tng mit Note 1,63
  • Thüringen: Telekom mit Note 1,87
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Auffällig: Vodafone und Telekom können sich in der Gesamtwertung durchaus einige Bundesländer sichern. 1&1 sowie o2 hingegen liefern auf Länderebene nirgends das beste Angebot. Die Deutsche Glasfaser hingegen schlägt in Bayern, Hessen, Niedersachsen, NRW und Rheinland-Pfalz selbst die ganz großen Anbieter.

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Kurios: Großstädter haben oft schlechtere Karten beim Internet

Bei der Verfügbarkeit der lokalen Provider kann es jedoch Lücken geben. So haben kleinere Anbieter in den vergangenen Jahren ihre Glasfaser-Angebote zunächst dort verstärkt ausgebaut, wo die großen Namen keine Konkurrenz waren. Regionale oder lokale Festnetz-Anbieter sind daher oft auf dem Land oder in Kleinstädten eher vertreten als in Großstädten.

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Bei der Wahl des für euch passenden Anbieters kommt es daher nicht nur auf das Bundesland an, in dem ihr lebt. Es kann passieren, dass ihr gar nicht die Wahl habt, das im Bundesland beste Angebot zu nutzen, weil es ausgerechnet an eurem Wohnort nicht verfügbar ist. In diesem Fall bieten die bundesweit aktiven Provider doch wieder das bessere – weil verfügbare – Internet-Angebot.

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