Entwickler Infinity Ward gab via Twitter bekannt, das sie seit dem Start von Call of Duty: Warzone beziehungsweise Modern Warfare 200.000 Accounts wegen der Nutzung von Cheats gebannt haben. Der Community scheint das nicht zu reichen.

 

Call of Duty: Warzone

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Call of Duty: Warzone

Bereits seit dem Launch von Call of Duty: Warzone und Modern Warfare sind die Foren voll von Beschwerden über Cheater. Da die meisten Cheater auf dem PC unterwegs sind, kommen nun auch PS4- und Xbox One-Spieler durch Crossplay in den verzichtbaren Genuss der Aimbotter und Wallhacker.

In einem Tweet verkündetet Entwickler Infinity Ward kürzlich, dass sie seit Launch gut 200.000 Cheater gebannt haben.

Allein Warzone wurde Stand August 2020 aber gut 75 Millionen Mal heruntergeladen. Das würde selbst ohne die Berücksichtigung von Modern Warfare heißen, dass gerundet gerade einmal 0,27 Prozent der Accounts gebannt wurden. Die Community ist sich ziemlich sicher, dass es weitaus mehr Cheater in Warzone gibt und diese Zahl nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist.

Hinzu kommt, dass schon viele Spieler fälschlicherweise als Cheater gebannt wurden. Unter dem Tweet von Infinity Ward hagelt es weiter Kritik und Zweifel an den bisherigen Maßnahmen. „Aber diese Zahl bedeutet nichts, wenn das Spiel umsonst ist und sie einfach neue Accounts machen“, schreibt @Rambonumber5. „Und trotzdem ruinieren Cheater noch immer das Spiel. Offensichtlich funktionieren eure Methoden nicht“, meint @AmazinSuperHick. @_craigmack schreibt: „Warum sind es dann nur ein Account-Ban und sie können einen Weiteren machen? Aktuell sind diese 200.000 Bans einfach nichtssagend.“

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Infinity Ward bekräftigt ihren Willen weiter an Tools gegen Cheater zu arbeiten, in den Augen vieler Spieler waren sie darin bis jetzt nicht sehr erfolgreich. Das Problem scheint also trotz 200.000 Bans noch bei Weitem nicht aus dem Weg geräumt zu sein.