Eigentlich unterscheiden sich die Basis-Waffen in Call of Duty: Warzone nur durch ihr Aussehen von den kaufbaren Skins. Eine SMG wird durch einen Skin aber nun deutlich stärker, bietet also einen enormen Vorteil durch den Kauf.

 

Call of Duty: Warzone

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Call of Duty: Warzone

In Call of Duty: Warzone soll es fair zugehen, deswegen sind alle Waffen ohne den Einsatz von Geld erspielbar. Zu kaufen gibt es für die Waffen eigentlich nur Skins, die zwar das Aussehen, aber die nicht Werte der Basis-Waffen verändern.

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Die MAC-10 ist seit Start der 1. Season schon fester Bestandteil der Meta. Die Dominanz der Waffe über Wochen führte bei Spielern für Frust und die ersten Nerfs machten die Sache nicht einmal besser. Nun stellt sich jedoch heraus, dass ein Skin der MAC-10 die Waffe noch um einiges stärker macht.

YouTuber JGOD erklärt in einem Video, dass der Schaden, den die Waffe mit Skin in allen Trefferzonen verursacht, höher ist als bei der Basis-Waffe. Wer den Skin also besitzt, macht deutlich mehr Schaden.

Eine Tabelle zeigt das Ausmaß des Vorteils:

Waffe/Trefferzone Kopf Brust Bauch Extremitäten
MAC-10 (Basis) 30 25 25 22
MAC-10 (Skin) 40 34 34 30

Der Gallantry-Skin macht also bei einem Treffer in den kleinen Zeh genau so viel Schaden wie die Basis-Waffe bei einem Kopftreffer. Der Skin ist auf Stufe 95 des Battle Pass zu finden. Spieler müssen also mindestens den Pass kaufen und fast mit zum Ende spielen oder die Abkürzung über das Kaufen weiterer Stufen nehmen. Der Skin stellt einen signifikanten Vorteil gegenüber anderen Spielern da und verdient deswegen auch unter dem Aspekt „Pay2Win“ diskutiert zu werden.

JGOD äußert die Vermutung, dass es sich nicht um ein Versehen handelt. Erst kürzlich wurde der Kopftreffer-Schaden der MAC-10 angepasst, wäre bei dem Skin auch nur diese Trefferzone betroffen, könnte es ein Versehen gewesen sein. Der Wert für Kopftreffer beim Skin wurde einfach nicht mit angepasst. Da aber alle Werte höher sind, ist das für JGOD ein Beweis für ein absichtliches Pay2Win-Angebot.

Entwickler und Publisher haben sich aktuell noch nicht zu dem Problem geäußert.