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Corona-Warn-App: So teuer war sie wirklich

Die Corona-Warn-App konnte auch Testergebnisse speichern. (© GIGA)
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Die Corona-Warn-App hat bislang Kosten von rund 214 Millionen Euro verursacht, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Seit dem Start im Juni 2020 wurde sie 48,67 Millionen Mal heruntergeladen. Vorläufige Ergebnisse zeigen, dass die App im Kampf gegen die Pandemie nützlich war.

Corona-Warn-App kostete 214 Millionen Euro

Die Corona-Warn-App hat den Bundeshaushalt bis Ende Juli 2023 mit etwa 214 Millionen Euro belastet. Die CDU hatte durch eine Kleine Anfrage im Bundesgesundheitsministerium diese Summe ans Licht gebracht. Die angegebenen Kosten entstanden nicht nur durch die Entwicklung von SAP und T-Systems, sondern auch durch die Einrichtung einer App-Hotline und die Anbindung von Teststellen, heißt es in der Antwort.

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Daneben wurden noch weitere Kennzahlen bekannt gegeben: So ist die App seit ihrer Einführung im Juni 2020 48,67 Millionen Mal heruntergeladen worden. Seit dem 1. Juni 2023 befindet sich die mobile Anwendung im Schlafmodus, da sich die Pandemielage entspannt hat. Funktionen wie die Warnung nach einem positiven Testergebnis waren bereits ab dem 1. Mai nicht mehr möglich.

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Ob die Corona-Warn-App trotz hoher Kosten im Kampf gegen die Pandemie geholfen hat, wird gerade vom Gesundheitsministerium untersucht. Es wurden bereits Simulationen durchgeführt, um den Einfluss der App auf den Verlauf der Pandemie zu bewerten. Dabei zeigen vorläufige Ergebnisse des Gesundheitsministeriums, dass die App einen „deutlichen und messbaren reduzierenden Einfluss auf die Zahl der Infektionen und Todesfälle“ hatte.

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Corona-Warn-App: Wie geht es weiter?

Wie es mit der App weitergeht, steht noch nicht fest. Die Bundesregierung evaluiert derzeit die zukünftige Nutzungsmöglichkeit, die Prüfung ist noch nicht abgeschlossen. In weniger als drei Monaten könne die App reaktiviert werden, wenn die Entwickler dazu erneut einen Auftrag erhielten (Quelle: Zeit).

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