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Das schlechteste Call of Duty? Shooter-Flop hat einen einfachen Grund

Die Kampagne von Call of Duty: Modern Warfare 3 steht in der Kritik. (© Activision Blizzard)
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Mit Call of Duty: Modern Warfare 3 erscheint ein neuer Teil der beliebten Shooter-Reihe. Die Kampagne kommt bei den Fans allerdings überhaupt nicht gut an. Auch hinter den Kulissen lief die Entwicklung des Spiels nicht gerade reibungslos.

Update vom 10. November 2023: Die Singleplayer-Kampagne von Call of Duty: Modern Warfare 3 wird heftig kritisiert. Eine Erklärung für den schlechten Zustand ist die gehetzte Entwicklung des Spiels. Laut einem Bericht von Bloomberg hatte der Entwickler Sledgehammer Games nur anderthalb Jahre Zeit, um den Shooter fertigzustellen. Für gewöhnlich sind drei Jahre Entwicklungszeit für einen neuen Teil der CoD-Reihe angedacht. In der Folge mussten Entwickler sogar nachts und an Wochenenden arbeiten. Sogenannte Crunch-Zeiten kommen in der Videospielindustrie leider immer wieder vor (Quelle: IGN/Bloomberg)
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Originalmeldung vom 06. November 2023:

Die Singleplayer-Kampagne von Modern Warfare 3 knüpft nahtlos an die Geschehnisse des Vorgängers aus dem Jahr 2022 an. CoD-Kultbösewicht Makarov bedroht erneut die Welt, Captain Price ist wieder zur Stelle. Anders als in der Original-Trilogie will das Geschehen aber nicht so recht zünden. Fans kritisieren, dass der Singleplayer-Teil unter Activisions Fokus auf Warzone leidet.

Kampagne: Kurz und lieblos

Der meistgenannte Kritikpunkt ist die Länge der Kampagne. Während einige behaupten, die Story von MW3 in unter drei Stunden beendet zu haben, sollen es im Schnitt vier bis fünf Stunden Spielzeit sein. (Quelle Reddit). „Viel zu kurz“, finden die Fans. Im Vergleich zu anderen CoDs der letzten Jahre ist die Kampagne tatsächlich nur halb so lang wie gewohnt.

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Auch der neue Open-Combat-Missionstyp gibt Anlass zur Kritik. Insgesamt sechs der 14 Kapitel bestehen daraus. Dabei dürft ihr in etwas größeren offenen Arealen selbst den Weg zum Ziel wählen. Außerdem können in jeder Mission Waffen und Ausrüstung gefunden und für weitere Anläufe freigeschaltet werden, darunter Panzerwesten, Selfrevive-Kits und Killstreaks. Im Grunde handelt es sich dabei um ein Singleplayer-Warzone. Für viele Fans sind diese Missionen nur eine faule und lieblose Zweitverwertung von Warzone-Inhalten:

Warzone soll das Problem sein

Laut Reddit-Nutzer D_ultimateplayer soll Warzone der Grund für die von den Fans kritisierte Kampagne sein. Laut dem Post fehle es dem Storypart von MW3 völlig „an Leidenschaft“ und bestehe einfach nur aus „Warzone-Assets“. Der Spieler wirft den Entwicklern vor, sich nur noch auf Warzone zu konzentrieren.

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Schon im Vorfeld gab es Skepsis bezüglich MW3, da das Spiel ursprünglich als DLC für den Vorgänger konzipiert wurde. Die kurze Kampagne stellt für viele eine Bestätigung dar. Zwar war der Singleplayer-Modus immer nur ein kleinerer Teil des Gesamtpaketes eines neuen CoD, doch galt er aufgrund abwechslungsreicher Missionen und Bombast-Inszenierung stets auch als Highlight. Die Vorabveröffentlichung zeigt bereits eine klare Tendenz: Activision bekleckert sich beim Solo-Part von Modern Warfare 3 nicht mit Ruhm.

Neben MW3 erscheinen noch diese Spiele im November:

7 Must Plays im November 2023 für PC und Konsolen Abonniere uns
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Es wird interessant zu sehen, wie die Community dem vollen Release am 10. November 2023 begegnet und ob Multiplayer und Zombie-Modus das Urteil noch ins Positive wenden können.

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