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Deutscher PC-Hersteller ist insolvent: Das müssen Kunden jetzt wissen

Für Agando soll die Insolvenz nicht das Aus bedeuten. (© GIGA)
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Der norddeutsche PC-Anbieter Agando, bekannt für maßgeschneiderte Computersysteme, steht vor einer ungewissen Zukunft. Die Muttergesellschaft Source IT Distribution GmbH hat ein vorläufiges Insolvenzverfahren beantragt. Kunden stehen vor einer geschlossenen Webseite, werden von Agando aber beruhigt.

Agando-Insolvenz: PC-Anbieter in Schwierigkeiten

Die Source IT Distribution GmbH, seit 30 Jahren am Markt und Betreiber von Agando, steht unter vorläufiger Insolvenzverwaltung. Das auf den Vertrieb von PC-Systemen spezialisierte Unternehmen aus Jever ist in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Die Bestellung eines vorläufigen Insolvenzverwalters erfolgte auf Antrag des Unternehmens selbst (Quelle: heise online).

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Die Bilanzsumme des Unternehmens betrug im Jahr 2021 noch über 12 Millionen Euro. Die Zukunft von Agando hängt nun vom Ergebnis der Prüfung durch den vorläufigen Insolvenzverwalter ab. Sollte dieser eine solide Auftragslage und einen tragfähigen Businessplan feststellen, könnte das Unternehmen noch vor der endgültigen Insolvenz gerettet werden.

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Denkbar ist auch, dass ein Investor einsteigt und dem Unternehmen neues Leben einhaucht. Für die Mitarbeiter besteht vorerst eine gewisse Sicherheit, da ihre Gehälter voraussichtlich von der Bundesagentur für Arbeit übernommen werden.

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Insolvenz: Das sagt Agando

Nachdem die Webseite von Agando zwischenzeitlich nicht erreichbar war, hat das Unternehmen nun unter agando-shop.de eine Stellungnahme veröffentlicht. Trotz der aktuellen Herausforderungen bleibt Agando optimistisch und plant eine Fortführung und Sanierung. Ziel sei es, das Unternehmen zu erhalten und aus der Krise zu führen.

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Die Unterbrechung des Geschäftsbetriebs sei notwendig, um „die neuen Strukturen zu etablieren“. Agando verfügt nach eigenen Angaben über einen umfangreichen Bestand an Hardwarekomponenten, der zunächst inventarisiert werden muss. Nach Abschluss dieser Arbeiten soll der normale Geschäftsbetrieb wieder aufgenommen werden. Kunden, die bereits Zahlungen für Bestellungen geleistet haben, sollen weiterhin „in der gewohnten Qualität“ bedient werden.

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