Ladestationen für E-Autos sind nicht überall zu finden. Um das Fahrzeug dennoch mit genügend Strom versorgen zu können, hat ein deutsches Start-up nun eine eigene Lösung präsentiert. Mit dem „Mobility Dock“ soll sich der Ladevorgang zu Hause und unterwegs deutlich komfortabler gestalten lassen.

E-Auto einfach laden: Deutsches Start-up zeigt Lösung

Während Elektroautos noch nie so beliebt wie heute waren und die Infrastruktur rund um E-Autos kräftig zulegt, gibt es beim Aufladen der Batterie immer noch Nachholbedarf. Das hat das Stuttgarter Start-up Lapp Mobility erkannt und nun eine eigene Lösung präsentiert. Mit dem „Mobility Dock“ soll sich das E-Auto zu Hause und mitunter auch unterwegs einfacher laden lassen.

Der externe Inhalt kann nicht angezeigt werden.

Bei dem Dock handelt es sich um ein Ladegerät mit vergleichsweise geringen Abmessungen, das mit jedem Typ-2-Ladekabel an einer ganz normalen Steckdose betrieben werden kann. Dem Hersteller zufolge wird eine Leistung von bis zu 2,3 kW erreicht (Quelle: Lapp Mobility).

So sieht das „Mobility Dock“ für Elektroautos aus. Bild: Lapp Mobility.

Einstellung und Überwachung des Ladevorgangs über das Dock übernimmt eine integrierte Kontrolleinrichtung. Falls eine erhöhte Temperatur erkannt wird, fährt die Ladeleistung selbsttätig herunter, damit es nicht zu einer Überhitzung kommt. Auch Fehler beim Gleichstrom und Wechselstrom werden vom Gerät erkannt.

Zum Thema Elektroautos herrschen nach wie vor einige Irrtümer, die wir im Video gerne aufklären:

Der externe Inhalt kann nicht angezeigt werden.

5 Irrtümer über Elektroautos

„Mobility Dock“ für E-Autos wiegt 730 Gramm

Das „Mobility Dock“ besitzt ein Gewicht von 730 Gramm bei Abmessungen von 25,5 x 13,5 x 10,5 cm und sollte so auch in kleineren Kofferräumen nicht zu viel Platz wegnehmen. Zu einem Preis habe sich das Start-up noch nicht geäußert. Das Dock soll im März 2022 in den Handel kommen. Eine eigene Wallbox mit staatlicher Förderung bietet das Unternehmen bereits an.