Zwei Jahre hat die Entwicklung gedauert, nun ist sie endlich da. Der Hersteller Emma hat eine smarte Variante seiner Matratze vorgestellt. Mithilfe von künstlicher Intelligenz soll sie für einen besseren Schlaf sorgen. Die Erfassung der Schlafposition des Nutzers ist dabei nur der Anfang. Ein Schnäppchen ist die „intelligente Matratze“ aber ganz sicher nicht.

Emma Motion: KI-Matratze analysiert Schlaf

Der Hersteller Emma fällt nicht nur mit einer exorbitanten Werbekampagne im Fernsehen auf, sondern hat nun auch ein gänzlich neues Produkt im Portfolio. Bei Emma Motion handelt es sich um eine Matratze, die mit verschiedenen Sensoren ausgestattet ist, um den Schlaf des Besitzers noch angenehmer zu gestalten. Ein integrierter Prozessor kann dabei die Schlafposition präzise ermitteln und dabei Liegeposition und Bewegungsmuster feststellen. Diese werden gespeichert und lassen die Matratze anpassen, um gängige Probleme wie Rückenschmerzen zumindest teilweise auszugleichen.

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Bei der Schlafposition soll Emma Motion ebenfalls feststellen können, ob die Person häufiger auf dem Rücken, der Seite oder dem Bauch schläft. Über Sensoren sollen Nutzer dann in die jeweils ideale Lage gebracht werden, um die Wirbelsäule zu entlasten. Hier findet bei einer Änderung der Schlafposition eine automatische Neuausrichtung der Matratze statt. Nutzer sollen davon aber nichts mitbekommen und auch der Schlaf selbst nicht gestört werden. Nach Angaben des Herstellers erfolgt die Neuausrichtung vollständig geräuschlos. Pumpen oder Ähnliches kämen hier nicht zum Einsatz.

Die Ergebnisse der Schlafanalyse durch die smarte Matratze und ihren insgesamt 360 Sensoren können Nutzer am nächsten Morgen in einer eigens entwickelten App nachvollziehen. Dort werden unter anderem Informationen zur Schlafdauer und zum Schlafrhythmus grafisch aufbereitet.

Mehr zur Matratze Emma Motion gibt es hier im Video:

Emma Motion: Smarte Matratze im Überblick

Emma Motion: Matratze ab 2.500 Euro

Der Hersteller lässt sich die smarten Funktionen seiner Matratze gut bezahlen. Die einfachste Ausführung soll ab 2.500 Euro über die Ladentheke gehen. Im Januar 2021 wird Emma Motion zunächst in Frankreich und den Niederlanden verkauft. Deutsche Kunden müssen sich noch bis zum Jahr 2022 gedulden.