Huawei hat es aktuell nicht leicht auf dem Markt. Das spürt das chinesische Unternehmen nicht nur bei der Entwicklung neuer Produkte, sondern auch bei der Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit. Das macht auch dem Huawei-Gründer große Sorgen.

 
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Huawei-Gründer: Es geht ums Überleben

Der Huawei-Gründer Ren Zhengfei richtet sich in regelmäßigen Abständen an seine Mitarbeiter und verbreitet Durchhalteparolen, mit denen das strauchelnde Unternehmen durch die schwierige Zeit kommen soll. Jetzt war es wieder so weit und die Ansage war ernst wie nie. Für das chinesische Unternehmen geht es nicht weniger als um das blanke Überleben (Quelle: ithome).

Huawei habe laut ihm in den letzten zwei Jahren die Akquisition von ausländischen Studenten vorangetrieben. Jetzt sei es aber an der Zeit, dass man die besten Talente der Welt ins Boot holen kann, die sich eben nicht nur gut einbringen, sondern auch begeistern und Ziele erreichen können. Damit will man die Innovationsfähigkeit des Unternehmens sicherstellen, die in den letzten Jahren dafür gesorgt hat, dass Huawei zum größten Smartphone-Hersteller der Welt wurde, bevor der US-Bann das Unternehmen gestoppt hat. Dafür will Huawei auch mehr Geld ausgeben.

Ohne diese Talente könne Huawei auf Dauer in die Bedeutungslosigkeit abdriften. Das chinesische Unternehmen hat jetzt schon Probleme, die Smartphones zu bauen, die man anbieten will. Die US-Regierung hat Huawei von modernen Technologien wie 5G einfach abgeschnitten. Neue Smartphones erscheinen mit 4G-Modems. Auch andere Komponenten fehlen dem Unternehmen, um konkurrenzfähige Smartphones bauen zu können.

Im Video zeigen wir euch das neue HarmonyOS von Huawei:

HarmonyOS: So schlägt sich Huaweis eigenes Betriebssystem Abonniere uns
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Huawei hat Erfolg mit HarmonyOS

Die einzigen positiven Nachrichten kommen von Huawei aktuell nur im Bezug auf HarmonyOS. Das Betriebssystem wurde so schnell wie noch kein mobiles Betriebssystem zuvor angenommen. Auf über 120 Millionen Geräten läuft HarmonyOS mittlerweile. Dabei ist das Betriebssystem bisher nur in China als Update verfügbar. Bis Ende 2021 will Huawei 300 Millionen Geräte erreichen. Geht es so weiter wie bisher, wird das ohne Probleme klappen.