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Huawei meint es ernst: Neue Smartphone-Strategie steht fest

Huawei will seine eigenen Kirin-Chips nur in bestimmten Smartphones verbauen. Im Bild seht ihr das Mate 60 Pro+. (© Huawei)

Für Huawei läuft es in letzter Zeit wieder deutlich besser. Der US-Bann hat zumindest im Heimatland kaum noch Auswirkungen auf das chinesische Unternehmen. Ganz im Gegenteil konnte Huawei durch den Druck an Unabhängigkeit gewinnen und Technologien entwickeln, die nicht für möglich gehalten wurden. Diese will Huawei zukünftig strategisch einsetzen.

 
Huawei
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Huawei will Kirin-Chips nicht überall verbauen

Mit dem Mate 60 Pro hat Huawei wirklich überrascht. Das chinesische Unternehmen hat nicht nur den eigenen Kirin-Chip in 7-nm-Bauweise zurückgebracht, sondern konnte auch ein komplett in China entwickeltes 5G-Modem verbauen. Die US-Regierung wurde durch den technologischen Fortschritt des Unternehmens kalt erwischt, weil damit überhaupt nicht gerechnet wurde. Jetzt hat Huawei sich wohl festgelegt, wie es weiter gehen soll.

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Der Kirin-Chip mit 5G-Modem kommt bisher nur in den Mate-60-Pro-Modellen und dem Nova 12 zum Einsatz. Da Huawei immer noch nicht unbegrenzt viele Kirin-Chips bauen kann, will sich das chinesische Unternehmen darauf konzentrieren, diese nur in High-End-Handys zu verbauen (Quelle: HuaweiCentral) – also beispielsweise einem kommenden P70 Pro oder Falt-Handys. Das chinesische 5G-Modem soll hingegen auch in der Mittelklasse zum Einsatz kommen, um dort den Nachteil gegenüber der Konkurrenz zu beseitigen. Hier soll die Preisuntergrenze bei 3.000 Yuan liegen. Das entspricht etwa 390 Euro.

Günstigere Smartphones könnten weiterhin mit Chips von anderen Herstellern ausgestattet werden. Zudem würde dort ein 4G-Modem zum Einsatz kommen. Huawei dürfte damit sicherstellen wollen, dass in erster Linie die Smartphones mit Kirin-SoCs und 5G-Modem ausgestattet sind, mit denen sich noch Geld verdienen lässt.

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Dieses Huawei-Handy war eine echte Überraschung:

Teaser zum Huawei Mate 60 Pro
Teaser zum Huawei Mate 60 Pro

Huawei arbeitet an neuen Kirin-Chips

Künftig könnte sich das Vorgehen von Huawei noch ändern. Aktuell ist das chinesische Unternehmen in der Anzahl der Kirin-Chips, die produziert werden können, beschränkt, sodass es wegen des großen Interesses zu langen Wartezeiten auf neue Smartphones kommt. Wenn das Problem gelöst ist, dürfte Huaweis großes Ziel sein, alle Geräte mit eigenen Chips auszustatten, um so noch unabhängiger zu werden. Huawei soll schon an neuen SoCs arbeiten.

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