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Ist die Xbox noch zu retten? Jetzt wird Microsofts Gaming-Plan glasklar

Die Xbox Series X|S verkauft sich nicht gut. Die Spiele dagegen schon. (© GIGA)
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Microsoft veröffentlicht neue Quartalszahlen, die klar machen, dass die Xbox Series X|S am Abgrund steht. Trotzdem läuft es für die Gaming-Sparte insgesamt sehr gut. Dafür kann sich der Tech-Riese auch bei den PS5-Spielern bedanken. Die neue Strategie geht auf.

Microsoft Gaming-Plan funktioniert – aber nicht für die Xbox

Microsoft hat einen neuen Quartalsbericht veröffentlicht, der auch Licht auf die Gaming-Sparte des Tech-Unternehmens wirft. Insgesamt sehen die Zahlen sehr gut aus. Microsofts Einnahmen aus Gaming-Produkten sind im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 51 Prozent gestiegen. Der Umsatz aus Xbox-Inhalten - und Diensten ist wiederum sogar um 62 Prozent gestiegen. Dazu zählt beispielsweise der Xbox Game Pass.

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Der US-Tech-Riese kann sich dafür vor allem bei Activision Blizzard bedanken. Der Publisher von Spielen wie Call of Duty und Diablo 4 ist fast im Alleingang für das Wachstum verantwortlich. Zieht man die Zahlen ab, stagnieren Microsoft Gaming-Anstrengungen oder gehen sogar leicht zurück. Die Übernahme scheint sich also gelohnt zu haben.

Die Xbox Series X|S muss dagegen einen herben Rückschlag hinnehmen. Einnahmen durch Hardware-Verkäufe sind im Vergleich zum Vorjahr um ganze 31 Prozent zurückgegangen. Microsoft selbst gibt zu, dass schlicht weniger Konsolen verkauft wurden (Quelle: Microsoft/ The Verge).

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Xbox-Spiele sind auf der PlayStation ein voller Erfolg

Microsoft weiß natürlich, dass es für die Xbox Series X|S düster aussieht. Die schlechten Zahlen machen jetzt auch klar, warum das Unternehmen lieber Abstand von Exklusivspielen nimmt und eigene Games teilweise auch auf PS5 und Nintendo Switch anbieten will.

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Microsoft CEO Satya Nadella erklärt im Rahmen des Quartalsberichts die neue Strategie. Xbox-Spiele auf der PlayStation seinen demnach ziemlich erfolgreich:

Wir bringen unsere Spiele auf neue Plattformen und veröffentlichen vier unserer Fanlieblinge zum ersten Mal auf Nintendo Switch und Sony PlayStation. Tatsächlich hatten wir Anfang des Monats sieben Spiele unter den Top 25 im PlayStation-Store, mehr als jeder andere Publisher.

Zu diesen Top-25 Spielen gehört natürlich auch Call of Duty, also ein Game, das Microsoft gar nicht selbst entwickelt, sondern nur eingekauft hat. Trotzdem wird deutlich, dass die Zukunft der Xbox-Marke nicht zwingend auf die eigene Konsole beschränkt ist.

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