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Jeder zweite Deutsche betroffen: Schufa veröffentlicht erschreckende Zahlen

Die Schufa hat schlechte Nachrichten (© IMAGO / Sven Simon).)

Es geht an die Substanz: Mit eindringlichen Worten beschreibt die Schufa die wirtschaftliche Lage im Land. Explodierende Energiepreise und Rekord-Inflation nehmen vielen Verbrauchern die Luft zum Atmen. Jeder zweite Deutsche musste in den vergangenen Monaten sogar zum Äußersten greifen.

 
Schufa
Facts 

Ob positiv oder negativ: So ziemlich jeder Bundesbürger ist in der Schufa. Die Auskunftei hat ein einzigartiges Bild darüber, wie es den Menschen im Land geht. Umso deutlicher sollten in der Politik die Alarmglocken schrillen, denn die neuesten Zahlen der Schufa sind vor allem eins: erschreckend.

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Schufa-Umfrage: Hälfte der Deutschen muss auf Ersparnisse zurückgreifen

In den vergangenen sechs Monaten musste jeder zweite Deutsche auf die eigenen Ersparnisse zurückgreifen, um seinen Lebensstandard zu halten (Quelle: Schufa). Das ergab eine repräsentative Schufa-Umfrage. Im Vergleich zum Vorjahr macht das ein sattes Plus von 12 Prozent. „Die Menschen in Deutschland brauchen ihre Reserven auf“, lautet das bittere Fazit von Dr. Ole Schröder, Vorstandsmitglied bei der Schufa.

Auf Rücklagen lässt sicher aber nur zugreifen, wenn es sie auch gibt. Gerade das sei laut Schufa in unteren Einkommensschichten aber oft nicht der Fall. Um trotzdem über die Runden zu kommen, überziehen die Menschen immer öfter ihr Konto oder zögern Zahlungen hinaus. Das bemerkt auch die Schufa: Zwischen August und Oktober sei die Zahl der Personen, bei denen erstmals eine Zahlungsstörung registriert worden sei, im Jahresvergleich um 20 Prozent gestiegen ist. „Das ist eine beunruhigende Entwicklung“, so Schröder.

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Deutsche wollen beim Einkauf weniger ausgeben

Die schwere wirtschaftliche Lage macht sich auch beim Konsum bemerkbar. Fast drei Viertel (74 Prozent) der Befragten möchte weniger Geld beim Einkauf ausgeben. Im Vergleich zur letzten Umfrage aus dem Mai ist das ein Zuwachs von 11 Prozent. Noch düsterer ist das Bild im Supermarkt: 78 Prozent wollen hier nur noch das Nötigste einkaufen – 7 Prozent mehr als im Mai. Außerdem wollen 70 Prozent der Befragten (Plus 13 Prozent) größere Anschaffungen zurückstellen.

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Sparkasse: Unter 3.600 Euro bleibt nichts mehr übrig

Ähnlich dramatisch wie die Schufa schaut auch die Sparkasse auf Deutschland. Haushalte unter einem Nettoeinkommen von 3.600 Euro würde das Geld ausgehen, hieß es zuletzt. Laut Sparkassen-Chef Helmut Schleweis sei Hoffnung auf schnelle Besserung nicht in Sicht.

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