Im Vergleich zur PS4 bietet die PS5 einige spannende Next-Gen-Funktionen: schnelle Ladezeiten dank eingebauter SSD, Unterstützung von 4K-Gaming mit 120 Hz und Raytracing-Effekte. Sony hat nun ein neues Patent veröffentlicht, das sich mit der Technik der Letzteren beschäftigt und eventuell Teil eines Hardware-Upgrades sein könnte.

 
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Besseres Raytracing für die PS5? Sonys neues Technik-Patent

Wenn man eine zum UVP ergattern kann, bietet die PlayStation 5 erstaunlich potente Hardware für kleines Geld. Doch Sony scheint schon an neuen Wegen zu arbeiten, um die Leistung der hauseigenen Konsole zu verbessern – das legt zumindest ein neues Patent nahe, das vor Kurzem in der Datenbank des Europäischen Patentamts aufgetaucht ist.

Im von Sony eingereichten Dokument wird auf 23 Seiten ein System beschrieben, das die Berechnung von Raytracing beschleunigen soll – und zwar über eine zusätzliche Hardware, die im Patent als RTU (Raytracing-Unit) betitelt wird. Die Integration der zusätzlichen Hardware soll die eigentliche GPU entlasten, indem die RTU Punkte identifiziert, in denen ein Lichtstrahl auf ein Objekt trifft.

Diese Koordinaten werden anschließend zurück an die GPU übertragen, die feststellt, ob das getroffene Objekt entweder lichtdurchlässig oder -undurchlässig ist. Trifft letzteres Szenario ein, kann die Berechnung des Lichtstrahls an dem entsprechenden Punkt abgebrochen werden, um Rechenressourcen zu sparen, die anderweitig genutzt werden können (Quelle: Europäisches Patentamt / Sony Interactive Entertainment).

Was ist Raytracing überhaupt? Und wie funktioniert die Technologie? Das und mehr erklären wir euch im Video:

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Hardware-Upgrade für die PS5 ist bisher nur eine Idee

Sollte das Patent zum Einsatz kommen, könnten Raytracing-Effekte effektiver berechnet werden, was entweder für eine höhere Bildrate oder eine noch bessere Grafik sorgen könnte – zumindest in der Theorie. Aktuell gibt es abseits des Patents keinen Hinweis, der nahelegt, dass die Technologie in Zukunft auch wirklich Anwendung findet.

Sollte sich Sony jedoch dazu entschließen, liegt die Vermutung nahe, dass die entsprechende Hardware in einer überarbeiteten Version der PS5 oder einer PS5 Pro zum Einsatz kommen könnte. Wir halten euch auf dem Laufenden.