Sony hat PS Plus, Nintendo Switch Online und Microsoft hat den Xbox Game Pass. Mit diesem macht Xbox allerdings ordentlich Verlust, wie das Unternehmen nun im Zuge der Übernahme von Activision Blizzard selbst eingesteht.

 
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Xbox Game Pass: Für Microsoft eher ein Nachteil?

Ein Abonnement ist ein Geben und Nehmen zwischen zwei Parteien und normalerweise profitieren davon beide Seiten. Auch in der Gaming-Branche ist ein Abo-Service nichts Neues – Unternehmen wie Sony und Nintendo machen damit vermutlich auch Profit. Anders allerdings bei Microsoft, wie man einem vorläufigen Bericht zur Einschätzung der möglichen Auswirkungen der Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft entnehmen kann. Dieser liegt der britischen Wettbewerbsaufsicht vor (Quelle: CMA).

Anders als von Xbox-Chef Phil Spencer im Jahr 2018 behauptet, führte das Abonnement wohl nicht zu einem Schub bei den Verkaufszahlen – eher zum Gegenteil (Quelle: GamesIndustry).

Wie GamesIndustry berichtet, habe Microsoft in dem vorliegenden Bericht nun selbst angegeben, dass die interne Analyse einen Rückgang der Verkaufszahlen von Basisspielen in den zwölf Monaten nach ihrer Aufnahme in den Game Pass zeigt. Die Zahl, die zeigt, um wie viel Prozent es dabei geht, wurde allerdings geschwärzt (Quelle: GamesIndustry).

Auch Nintendo Switch Online zieht am Xbox Game Pass vorbei:

Abo-Service für Gamer: Was macht Sony anders als Microsoft?

Viele Fans schätzen den Xbox Game Pass vor allem dafür, dass man richtig viel Geld sparen kann. Der Xbox Game Pass Ultimate kostet 12,99 Euro im Monat. Dafür hat man dann Zugriff auf eine Bibliothek mit unzähligen Spielen, teilweise sogar auf Top-Titel direkt ab Tag 1 der Veröffentlichung. Und das nicht nur auf der Xbox, sondern oft auch auf dem PC. Ein Top-Service, der viele Kunden anzieht, am Ende aber ein Verlustgeschäft für Microsoft darstellt.

In diesem Video fassen wir für euch die Vorteile der Abos zusammen:

Switch Online, Xbox Game Pass und PS Plus – das bieten euch die Abo-Dienste Abonniere uns
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PS Plus, der Abo-Service von Sony, ist im Gegensatz dazu ein Muss für viele PlayStation-Spieler. Erst mit einem Abonnement hat man hier beispielsweise Zugriff auf den Online-Multiplayer. Des Weiteren lockt Sony die Kunden mit regelmäßigen kostenlosen Spielen, die allerdings nur während der Dauer des Abonnements zur Verfügung stehen. Dazu gibt es eine große Bibliothek mit unzähligen Spielen, die in der Regel allerdings nur ältere Titel für die PlayStation beinhaltet. Wie umfangreich sie ist, hängt außerdem vom Abo-Modell ab. Hier reichen die Preise von monatlich 8,99 Euro bis 16,99.