Bei Telefónica Deutschland und seiner Marke o2 sorgen Fortschritte beim 5G-Netzausbau für ein Umsatzplus, so die eigene Einschätzung. 75 Prozent der Bevölkerung sollen mittlerweile Zugriff auf das 5G-Netz haben. Auch der flächendeckende Ausbau in Deutschland soll früher erreicht werden als gedacht.

Telefónica Deutschland: o2-Umsatz gestiegen

Neuen Geschäftszahlen zufolge hat Telefónica Deutschland das dritte Quartal des Jahres mit einem Umsatzplus von rund 6 Prozent abgeschlossen. Die Einnahmen lagen bei 2,1 Milliarden Euro. Eine hohe Nachfrage nach 5G-Smartphones soll einen der wichtigsten Gründe für den Umsatzanstieg darstellen, neben dem Anstieg der Serviceumsätze mit eigenen Mobilfunkleistungen.

Wenn nur die o2-Marke betrachtet wird, dann steht am Ende ein Serviceumsatz von 1,47 Milliarden Euro in den Büchern, was einem Plus von 3,7 Prozent entspricht. Bei der Hardware sind die Einnahmen sogar um 18,9 Prozent auf 403 Millionen Euro gewachsen.

Im dritten Quartal konnte man rund 304.000 neue Vertragskunden vom eigenen Angebot überzeugen. 46,9 Millionen Anschlüsse werden jetzt versorgt, bei 26 Millionen davon bestehen Laufzeitverträge. Nur das Festnetzgeschäft stagniert.

Telefónica-CEO Markus Haas zufolge hat man die „positiven Wachstumstrends auch im dritten Quartal eindrucksvoll bestätigt“. Als Ergebnis wurden die Umsatz- und Gewinnprognosen für das laufende Jahr angehoben (Quelle: Telefónica).

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o2: 5G-Netz wächst schneller

Eigenen Angaben nach kommt Telefónica bei der Aufrüstung der 5G-Infrastruktur schneller voran als gedacht. 75 Prozent der deutschen Bevölkerung soll es nun möglich sein, das 5G-Netz zu verwenden. Der eigentlich für Ende 2025 angepeilte flächendeckende Ausbau soll früher abgeschlossen werden. Eine neue Zielsetzung möchte Telefónica im Februar 2023 festlegen.