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Schufa lässt tief blicken: So können Verbraucher ihren Score aufhübschen

Eine positive Schufa-Auskunft spielt für viele Verbraucher eine wichtige Rolle. (© Imago / Schöning)
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Für Verbraucher ist der Schufa-Score meist ein Buch mit sieben Siegeln. Inzwischen sperrt sich die Auskunftei aber nicht mehr grundsätzlich, Informationen herauszugeben, wie sie die Kreditwürdigkeit der Deutschen bewertet. Im Gegenteil verrät die Schufa sogar, wie ihr eurem Score etwas Gutes tun könnt.

Es gibt fast unzählige Fälle, in denen Verbraucher auf eine positive Schufa-Auskunft angewiesen sind. Wie genau daran zu kommen ist, darauf hat die Wirtschaftsauskunftei bisher ihren Daumen gehalten. Auch jetzt noch behält man die Formel für den berühmt-berüchtigten Schufa-Score als Geschäftsgeheimnis für sich. Doch die Schufa öffnet sich schrittweise.

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Schufa lüftet Geheimnis: So bekommt ihr eine positive Auskunft

Erster Schritt ist der überarbeitete Internetauftritt. Hier ist es inzwischen einfacher, an die gesetzlich vorgeschriebene, kostenlose Datenauskunft zu kommen. Verbraucher finden jetzt außerdem Tipps, wie sich der Schufa-Score verbessern lässt.

So wirke es sich negativ aus, wenn eine Person viele Kredite und laufende Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen hat. Laut Schufa-Argumentation steigt dann die Wahrscheinlichkeit, weiteren Zahlungsaufforderungen nicht nachkommen zu können. Im Umkehrschluss heißt das aber nicht, dass der Schufa-Score besser ist, wenn ihr keinerlei Kredite aufnehmt. Ein laufender Kredit oder eine Ratenzahlung, deren Raten fristgemäß beglichen werden, könne sich positiv niederschlagen.

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Wer viele Girokonten und Kreditkarten besitzt, könne dadurch den Score ebenfalls negativ beeinflussen. Daher sei eine regelmäßige Bestandsaufnahme wichtig: Braucht ihr wirklich mehrere Konten und Karten auf euren Namen oder reichen ein oder zwei aus?

Das Wichtigste sei aber nach wie vor, bestehende Forderungen fristgemäß zu begleichen. Die Auskunftei beruhigt: Nicht jede verspätete Zahlung führe direkt zur Meldung bei der Schufa. Vertragspartner dürften einen säumigen Schuldner erst melden, wenn zuvor zwei Mahnungen ausgesprochen wurden. Werdet ihr ungerechtfertigt zur Zahlung aufgefordert, sei es laut Schufa außerdem wichtig, der Aufforderung zu widersprechen. Nur unwidersprochene Aufforderungen dürfen der Schufa gemeldet werden.

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Zwischen den Mahnungen müssen zudem vier Wochen liegen. Auch dann ist eine Meldung bei der Schufa aber nur möglich, wenn Verbraucher zuvor darüber informiert wurden. Aus dem Nichts dürfte ein negativer Schufa-Eintrag also nicht entstehen.

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Schufa will transparenter werden – kriegt so aber noch mehr Daten

Weitere Schritte zu mehr Transparenz seien in Planung, heißt es von der Auskunftei (Quelle: Welt). Der Fokus liegt auf dem Score-Simulator. Anhand der üblichen Schufa-Daten, die Verbraucher angeben können – oder annähernde Werte nehmen können, wenn man lieber die eigenen Daten für sich behält –, könnt ihr euch damit einen ungefähren Score jederzeit simulieren.

In der Kritik steht hingegen der jüngste Schritt der Schufa: Mit der Bonify-App könnt ihr euren Schufa-Basisscore kostenlos abfragen. Doch die Bonify-App verlangt im Gegenzug einen Einblick in die Bewegungen auf eurem Bankkonto – eines der wenigen Geheimnisse, das der Schufa bisher verborgen bleibt. Zudem ist die Anwendung direkt zum Start angreifbar gewesen.

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