Tesla hat offiziell erste Ladestationen in Deutschland für E-Autos anderer Marken freigegeben. Wir haben die ersten freien Supercharger-Standorte für euch zusammengestellt.

 
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Tesla öffnet deutsche Supercharger: Jetzt also doch!

Auf einmal ging alles ganz schnell: Noch kurz zuvor tauchte bloß eine einsame Tesla-Ladestation in Deutschland auf, an der E-Autos anderer Hersteller aufladen konnten, und verschwand praktisch sofort wieder. Berichten erster E-Auto-Fahrer zufolge, die vor Ort waren, ging es dabei noch etwas drunter und drüber. Nur ein Fehler oder doch ein Test? Inzwischen gibt es Klarheit, die Freischaltung vom Limburger Supercharger kann kein Zufall gewesen sein.

Denn Tesla hat offiziell mehrere Ladestationen in Deutschland für alle Elektroautos freigegeben:

Damit nimmt nach einigen Nachbarländern wie Frankreich und den Niederlanden ab sofort auch Deutschland am Test teil. In den kommenden Wochen und Monaten dürfte die Zahl frei nutzbarer Supercharger weiter ansteigen. Außer Deutschland wurden auch Ladestationen in Dänemark, Finnland, Luxemburg und der Schweiz für E-Autos von VW, Mercedes, Ford, Peugeot und Co. geöffnet.

Diese 16 Supercharger bieten zum Start Strom für alle an:

  • Busdorf: Wittgenstein
  • Kaltenkirchen: Auf dem Berge
  • Posthausen
  • Emsbüren: Paxtonstraße
  • Oberhausen: Brammenring
  • Hilden: Nordpark
  • Erftstadt: An der Patria
  • Kassel: Neue Fahrt
  • Plauen: Äußere Reichenbacher Str.
  • Erlangen: Wetterkreuz
  • Leonberg: Breitwiesenstraße (Stuttgart)
  • Böblingen: Graf-Zeppelin-Platz (Stuttgart)
  • Ulm: Seligweiler
  • Pfaffenhofen: Siebenecken
  • Wörth: Luitpoldpark
  • Sindelsdorf: Urthalerhof

Limburg hat also wohl den Anfang gemacht, ist aber nicht mehr mit dabei. Wer das Angebot nutzen will, bei Tesla zu laden, benötigt dafür die Tesla-App:

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Über die App wird der gesamte Ladevorgang gestartet und gesteuert. Auch die Abrechnung erfolgt dann über den Tesla-Account, mit dem dort hinterlegten Konto wird gezahlt. Wichtig: Die Supercharger unterstützen den CCS-Ladestandard. Nicht kompatible E-Autos können daher nicht oder nur mit einem entsprechenden Adapter angeschlossen und geladen werden.

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Aber bei aller Euphorie über die damit bald deutliche steigende Zahl der Ladestationen bleibt ein Wermutstropfen: Wer keinen Tesla fährt, zahlt am Supercharger drauf. Nach mehreren Preiserhöhungen sind die Stromkosten am Supercharger ohnehin längst nicht mehr so günstig wie sie mal waren – auch für Tesla-Fahrer nicht.