„Wir sind wesentlich näher an der Matrix, als die Menschen ahnen.“ Das sagt zumindest Valve Mitbegründer Gabe Newell zum Thema Gehirn-Computer-Schnittstellen und der Forschung seines Unternehmens an dieser Technologie.

 

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Mit Half-Life: Alyx bekommt der VR-Markt wieder ein bisschen Schwung und Systeme wie die Oculus Rift, die PlayStation VR oder Valves eigenes VR-Headset Index gewinnen an Massentauglichkeit. In einem Interview mit IGN spricht er nicht nur über die Entwicklung von Half-Life: Alyx, sondern auch über den möglicherweise nächsten großen Schritt in Sachen Videospiel-Steuerung.

Laut Newell begann die Forschung „schon vor einer Weile“ und scheint bei Valve, neben ihren großen Themen Counter-Strike, Dota 2 und natürlich Steam, immer wieder aufzukommen. Er beschreibt die Wichtigkeit mit folgendem Satz:

„Ich denke Gehirn-Computer-Schnittstellen könnten das Ende für jedes Entertainment-Medium sein, das diese Entwicklung nicht bedenkt.“ 

Nachdem sich Valve Index so erfolgreich entwickelt hat und große Schritte nach vorne machen konnte, sollte sich Valve noch mehr um diese neue Technologie bemühen, so Newell.

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11 Probleme, mit denen VR auch heute noch zu kämpfen hat

Valve war in der Vergangenheit schon des Öfteren in der Lage, Meilensteine der Videospielgeschichte zu schreiben. Vielleicht gelingt es ihnen ja erneut und sie bescheren uns irgendwann eine Technologie wie in der Matrix. Wenn wir an die Filme selbst denken, klingt das aber gar nicht mehr so erstrebenswert. Aber ein Gerät, das die Gedanken in ein Videospiel überträgt, bedeutet ja noch nicht die Rebellion der Maschinen – oder?