iPhone-X-Nachfolger: Das soll die neue Dreifach-Kamera leisten

Holger Eilhard 4

Seit einigen Monaten halten sich die Berichte, dass Apple dem zukünftigen iPhone-Modell eine dritte Kamera auf der Rückseite spendieren will. Nun gibt es weitere Details dazu, warum der Smartphone-Hersteller diese Erweiterung angeblich plant.

iPhone-X-Nachfolger: Das soll die neue Dreifach-Kamera leisten
Bildquelle: Martin Hajek/iDropNews.

iPhone 2019: Rückwärtige Kamera besser als aktuelle Gesichtserkennung

Es ist derzeit fraglich, ob bereits die nächste iPhone-Generation im kommenden Herbst mit einem Modell mit drei Kameras auf der Rückseite das Rampenlicht betreten wird. Wahrscheinlicher sei es, dass die Erweiterung des aktuellen Dual-Kamera-Systems erst 2019 anstehen soll.

So gibt es nun aktuelle Meldungen aus dem Fernen Osten, die besagen, dass die drei Kameras auf der Rückseite des iPhones im kommenden Jahr eine bessere Bilderkennung ermöglichen sollen, als das aktuelle TrueDepth-System. Apple verwendet dies im iPhone X unter anderem für die Gesichtserkennung Face ID.

Durch die Kombination von zwei dieser Sensoren sollen außerdem stereoskopische Aufnahmen möglich sein. Dabei wird ein Objekt aus zwei leicht unterschiedlichen Winkeln betrachtet, wodurch sich die Distanz zwischen Smartphone und Objekt berechnen lässt.

Des Weiteren könnte Apple durch den Einsatz einer dritten Kamera auch einen optischen Dreifach-Zoom ermöglichen. Durch den Einsatz von zwei Sensoren mit unterschiedlicher Brennweite erlaubt beispielsweise das iPhone X einen optischen Zoom. Der Qualitätsverlust, der beim Einsatz eines Digitalzooms zu beobachten ist, entfällt hierdurch.

So könnte das iPhone mit drei Kameras aussehen:

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iPhone X mit Triple-Kamera-System: So würde das Smartphone aussehen.

Augmented Reality als Ansporn für neue Kamerasysteme

Die Erweiterung der Kameras des iPhones haben einen offensichtlichen Nebeneffekt: Sie fördern die Fähigkeiten für Augmented Reality. Apple zeigt seit einigen Jahren ein starkes Interesse an der Technologie und präsentierte zuletzt auf der Entwicklerkonferenz WWDC ARKit 2, welches unter anderem Multiplayer-Erlebnisse in Spielen mit AR erlaubt. Gleichzeitig kann die neue Version Objekte erkennen und diese beim Bewegen mitverfolgen.

Die echte Stärke dieser Technologie dürfte sich dann zeigen, wenn nicht länger ein Smartphone für den Einsatz notwendig ist. So halten sich etwa Gerüchte, dass Apple an einer Brille für Augmented-Reality-Zwecke arbeitet.

Quellen: Economic Daily News 1, 2 via MacRumors

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