Das Android-Betriebssystem des Samsung Galaxy Fold wurde speziell an das faltbare Smartphone angepasst. Damit soll man Multitasking betreiben können, wie man es von keinem anderen Handy kennt. Ein Video von Samsung zeigt jetzt einige der größten Vorteile des Geräts. Manches macht uns aber stutzig.

 

Samsung Galaxy Fold

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Samsung Galaxy Fold

Samsung Galaxy Fold: Multitasking im Fokus

Samsung Galaxy Fold: Multitasking auf dem faltbaren Smartphone demonstriert

Das faltbare Smartphone Samsung Galaxy Fold hat während der Präsentation für viel Begeisterung gesorgt. Ab dem 26. April 2019 soll es zum Preis von 1.980 US-Dollar verkauft werden. Um die Interessenten auf dieses ganz besondere Smartphone vorzubereiten, hat Samsung ein weiteres Video veröffentlicht. Im Fokus stehen die Software und die Bedienung. Der Wechsel zwischen dem kleinen (externen) Bildschirm und dem großen (internen) Bildschirm ebenfalls. Samsung demonstriert dabei mehrere Einsatzzwecke.

Im normalen Betrieb nutzt man das Samsung Galaxy Fold im geschlossenen Zustand und bedient es mit dem kleinen Display an der Außenseite. Dort kann man sich Informationen besorgen, eine Karte anschauen oder über Termine informieren lassen. Sobald man mehr machen möchte, öffnet man das Smartphone und hat das riesige Display zur Verfügung. Nicht nur um sich die Karte etwas genauer anzuschauen, sondern in erster Linie, um mehrere Apps zur gleichen Zeit auszuführen. Kommt also ein Video-Anruf rein, kann man sich nebenbei Dokumente anschauen und gleichzeitig im Netz surfen und nach Informationen suchen. Multitasking ist der größte Vorteil dieser Konstruktion.

Die einzelnen Apps sind speziell an das faltbare Smartphone Galaxy Fold angepasst und können je nach Belieben auf dem Display verschoben werden. Beim Tippen hat man eine große Tastatur zur Verfügung, kann das Smartphone per Kabel einfach an einem größeren Monitor zum PC machen und es im zusammengeklappten Zustand ganz einfach in der Hosentasche verstauen. Auch ganz alltägliche Dinge wie das Fotografieren oder Anschauen von Bildern fällt auf dem großen Display viel einfacher. Der seitliche Notch scheint überhaupt nicht zu stören. Wer kein faltbares Handy will, kann auch zum Galaxy S10 greifen.

Nicht nur Samsung will ein faltbares Smartphone bauen:

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Samsung Galaxy Fold: Wieso nur eine Animation?

Der erste Punkt, der uns an diesem Video stört, ist die Verwendung von Animationen. Das Galaxy Fold soll in zwei Monaten, am 26. April 2019, erscheinen. Ist die Software und Hardware noch nicht bereit für den Markt? Man durfte es nach der Präsentation und auf dem MWC 2019 in Barcelona nicht einmal berühren. Es war nur im Glaskasten zu betrachten.

Wieso ist das Display auf der Außenseite in der Animation viel größer als in Wirklichkeit? Die Animation (rechts) kommt nicht einmal ansatzweise an das Original (links) heran. Die Ränder sind viel schmaler und das Display erheblich größer. Mit einem größeren Bildschirm auf der Außenseite würde dieses Konzept wie in der Animation deutlich mehr Sinn ergeben. Was sagt ihr zu dem Video? Hat Huawei mit dem Mate X die bessere Lösung?