Kindle Paperwhite (2018) im Test: Der wasserdichte Bücherschrank

Sebastian Trepesch 2

Der Kindle Paperwhite ist eine Erfolgsstory, doch die Ausstattung hatte noch Luft nach oben. Im November hat Amazon eine neue Generation veröffentlicht. Unser Test klärt, ob der beliebte E-Book-Reader damit punkten kann.

Kindle Paperwhite (2018, 10. Generation) im Test: Unser Fazit

Etwas leichter, etwas schicker: Den schon bisher sehr guten Kindle Paperwhite hat Amazon merklich verbessert, besonders durch eine wichtige Funktion: den Wasserschutz. Freuen werden sich alle, die gerne mal in der Badewanne, am Pool oder Strand lesen. Und Hörbuch-Fans bekommen einen Audio-Player für Amazon-Inhalte (Audible).

Amazon-Inhalte – das ist auch gleich das größte Manko aller Kindles: Der tolle E-Reader eignen sich nur für Personen, die ihre E-Book-Käufe über den großen Händler tätigen oder ungeschützte PDF-/Mobi-Dateien nutzen. Ihnen kann man den neuen Kindle Paperwhite uneingeschränkt empfehlen. Denn der Bücherschrank mit verdoppeltem Speicher erfüllt ihnen in der 10. Generation fast alle Wünsche.

Testwertung Amazon Kindle Paperwhite 2018:

  • Haptik und Ergonomie 5/5
  • Verarbeitung und Design: 5/5
  • Display und Beleuchtung: 5/5
  • Performance: 4/5
  • Ausstattung: 4/5
  • Ökosystem und Kompatibilität: 3/5

Gesamtwertung: 86 Prozent

Am günstigsten kommt die 8-GB-Ausführung mit Spezialangeboten (also Werbung auf dem Sperrbildschirm und auf der Startseite). Sie ist völlig ausreichend und . Am besten ausgestattet ist der Kindle Paperwhite mit kostenloser Mobilfunkverbindung: Er bietet 32 GB Speicher, hat keine Spezialangebote und .

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Amazon Kindle Paperwhite 2018 im Test: Das hat uns gut gefallen

  • Die Hardware-Qualität ist gut, der Bildschirm mit 6 Zoll Diagonale (300 ppi) ebenfalls.
  • Sehr löblich: Der lange von uns gewünschte Wasserschutz nach IPX8. Fällt der Kindle Paperwhite in die Badewanne, sollte das keine Folgen haben.
  • Die im Vergleich zum Vorgänger verbesserte Displaybeleuchtung ist gleichmäßig und hell genug.
  • Das Schriftbild gefiel uns im Test ist sehr gut, es ist zudem personalisierbar. Amazon hat die Software hierfür verbessert, damit der Nutzer in unterschiedlichen Situationen schneller auf andere Einstellungen zugreifen kann.
  • Der Kindle Paperwhite mit Mobilfunkverbindung setzt nun auf LTE, um einen Tarif muss man sich nicht kümmern. Amazon-Bücher kann man damit unterwegs laden – in unserem Test funktionierte das selbst im EU-Ausland gut.
  • Die Akkulaufzeit ist lang. (Achtung: Ein Micro-USB-Kabel zum Aufladen liegt bei, nicht aber ein Netzstecker. Es reicht aber schon der Anschluss an einen schwachen USB-Port vom PC oder Smartphone-Ladegerät.)
  • Auch die optional erhältlichen Cases aus  und gefallen uns sehr gut. Öffnen und Schließen des Deckels schaltet den Kindle Paperwhite an und aus.

Das hat uns am Kindle Paperwhite nicht so gut gefallen

  • Wer geschützte E-Books auf dem Kindle lesen will, muss zwingend auf Amazon zurückkommen. Auch die digitale Ausleihe der deutschen Bibliotheken kann man mit diesem Reader nicht nutzen. Das epub-Format unterstützt der Kindle Paperwhite nicht.
  • Hörbücher oder Podcasts von anderen Anbietern kann man nicht anhören.
  • Die Handhabung von E-Magazinen (zum Beispiel aus Prime Reading) ist umständlich, unter anderem die Vergrößerung von Bildern.
  • Die Displaybeleuchtung dürfte etwas wärmer sein.

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Amazon Kindle Paperwhite 10. Generation: Unterschiede

Vom Vorgänger unterscheidet sich der Kindle Paperwhite 2018 an erster Stelle durch den Wasserschutz und die Möglichkeit, Amazon-(Audible-)Hörbücher abspielen zu können. Da ist es nützlich, dass Amazon den Speicherplatz auf 8 GB verdoppelt hat. Besitzt man einen Titel als E-Book und Hörbuch, wird die Position im Buch über beide Medien synchronisiert. Diese Funktion haben wir nicht getestet.

Der Kindle Oasis (hier im Test) übertrumpft den neuen Paperwhite noch durch ein größeres Display, automatischer Helligkeitsanpassung, Alu-Gehäuse und Hardware-Buttons zum Umblättern. Mehr in der Vergleichsgalerie:

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Kindle Paperwhite (2018) im Vergleich: Welchen E-Book-Reader von Amazon kaufen?

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