Werbung in WhatsApp: Das erwartet uns beim Messenger

Johann Philipp 9

Seit dem 1. Februar 2019 darf WhatsApp Werbung in seinem Messenger einblenden. Eine Vereinbarung mit den Gründern endet und macht den Weg für Werbeeinblendungen frei. Das erwartet uns.

Werbung in WhatsApp: Das erwartet uns beim Messenger
Bildquelle: GIGA.
Update vom 01.02.2019 um 9:52 Uhr:
Auf unseren Redaktionsgeräten sehen wir bisher noch keine Werbung. Es gibt auch kein Update der App. WhatsApp könnte die Einblendungen also nicht gleich am ersten Tag starten, sondern erst im Verlauf der nächsten Wochen. Wir werden euch über Neuigkeiten informieren.

Werbung in WhatsApp erlaubt: Das ändert sich im Messenger

Bislang ist WhatsApp werbefrei. Das war den Gründern des Messengers besonders wichtig. Als Facebook den Dienst 2014 für 22 Milliarden US-Dollar übernahm, gab es eine Vereinbarung mit den Gründern Brian Acton und Jan Koum: Innerhalb der nächsten fünf Jahre muss WhatsApp kein Geld verdienen und darf somit auch keine Werbung einblenden. Diese Frist läuft zum 1. Februar 2019 aus, wie der Focus berichtet.

Ab deisem Zeitpunkt könnte WhatsApp Werbung in Form von Anzeigen und Videos ausspielen – und hat das auch vor. Schon beim Kauf kündigte Facebook an, Werbung einzublenden. Auch in den letzten Monaten gab es immer wieder Ankündigungen. Nun steht der Schritt kurz bevor.

Was erwartet uns? Die Werbung soll zunächst nur im Status-Bereich angezeigt werden und nicht in den Chats. Der WhatsApp-Status ist identisch zu den Stories bei Instagram. Nutzer laden Fotos und Videos hoch, die nach einer festgelegten Zeit wieder verschwinden.

Geht es morgen schon los? Ob schon gleich morgen ein Update für die App veröffentlicht wird und dann Werbung eingeblendet wird, darüber kann man bisher nur spekulieren. Fest steht: Ab morgen darf WhatsApp frei entscheiden, den Nutzern Werbung zu zeigen. So wie man den Mutterkonzern Facebook allerdings kennt, wird bei einer Möglichkeit Geld zu verdienen, nicht lange gewartet.

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WhatsApp muss Geld verdienen

Facebook will mit WhatsApp endlich Geld verdienen. Der Dienst macht seit dem Kauf vor fünf Jahren vor allem Verluste. Die einfachste und für Facebook auch naheliegendste Methode ist daher Werbung einzublenden. Brian Acton und Jan Koum hatten sich stets gegen Werbung in ihrer App gewehrt.

Die Gründer von WhatsApp haben ihr Unternehmen nach heftigem Streit mit Facebook-Chef Mark Zuckerberg mittlerweile verlassen. Acton ging schon vergangenes Jahr abrupt. Er befürchtet zudem, dass zukünftig die Verschlüsselung der Nachrichten zugunsten von Werbung aufgeweicht werden könnte. Bisher macht es die Verschlüsselung schwer, zielgerichtete Werbung einzublenden – die bringt aber potentiell am meisten Geld ein.

Im Sommer kündigte WhatsApp noch an, langsam und vorsichtig mit den Einblendungen vorzugehen. Trotzdem dürfte die Neuerung vielen Nutzern nicht gefallen.

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