Hör, was du hören willst - Deezer-Werbung in Ohren und Herzen

Christin Richter

Döp Döp Döp und I was made for lovin‘ you heißt es in der neuen Deezer-Werbung. Schon als der Musik-Streamingdienst Deezer seine Werbekampagne im deutschen Fernsehen startete, wickelten sie die Zuschauer um den Finger. Der Büroangestellte, der eigentlich faul seine Zeit absitzt, hat tatsächlich schon viele Herzen gewonnen. Die Deezer-Werbung war ein voller Erfolg. Auch bei YouTube wurde der erste Deezer-Spot über eine Million Mal angeschaut. Wir verraten euch, welche Deezer-Werbespots es gibt und wer hinter dem genialen Konzept steckt.

Hör, was du hören willst - Deezer-Werbung in Ohren und Herzen

Mit der Spotify-Alternative werden über 40 Millionen Musik-Tracks angeboten. Auch ohne Internetverbindung könnt ihr auf eure persönliche Playlist zugreifen. Das wohl bemerkenswerteste ist aber der Erfolg der Deezer-Werbung: Obwohl sie nur auf ProSieben und Sat.1 ausgestrahlt wurde, hat sie das Unternehmen mit viel Witz bekannt gemacht. Es folgten zahlreiche weitere Werbespots im humorvollen Stil.

Deezer: Musik & Podcast Player
Entwickler:
Preis: Kostenlos

Deezer und die EM-Songs der Deutschen Fußballnationalmannschaft

Der Musik-Streamingdienst Deezer kooperiert mit Jogis Jungs: Ihr könnt auf der Powersong-Playliste auf Deezer hören, welche Lieder die Spieler wie Lukas Podolski oder Bastian Schweinsteiger im Mannschaftsbus oder in der Spielerkabine hören. Wer schon immer wissen wollte, mit welchen musikalischen Highlights sich das deutsche Team entspannt oder auf das Spiel einstimmt, bekommt täglich einen weiteren Song in die Playlist, der von den Teammitgliedern ausgewählt wird. Außerdem könnt ihr auch auf Deezer den Stream von Sport1.fm verfolgen und seid somit live bei allen EM-Spielen dabei.

Deezer-Werbung 2016: I was made for lovin‘ you und Döp Döp-Song

Seit einigen Wochen seht ihr zwei neue Fernsehspots von Deezer, in denen sie wieder mit Humor überzeugen. Diesmal steht ein anderer Büroangstellter im Mittelpunkt und wir begleiten ihn beim Start in den Tag. Döp Döp Döp heißt es morgens von seiner Freundin im Bad, im Wetterbericht im Fernsehen, bei den gläubigen Zeugen Döp Döp Döp’s auf der Straße und im ganzen Büro. Der Angestellte ist sichtlich genervt von der Wortkargheit und der eher eintönigen Melodie (wenn man sie denn so nennen kann) des Döp-DöpLieds. Fast identisch ist die zweite Werbung, in der sein Umfeld I was made for lovin‘ you performt.

Deezer bewirbt damit Deezer Flow, das“ automatisch die Musik abspielt, die du hören willst“. Und tatsächlich täte es unserem Büroangestellten gut, nicht immer dasselbe hören zu müssen. Aber was eigentlich? Von wem war der Döp-Döp-Song noch gleich? Und wer sang I was made for lovin‘ you?

KISS – I was made for lovin‘ you
ScooterMaria (I like it loud)

In der Deezer-TV-Werbung sehen wir tatsächlich im ersten Clip einen Mitarbeiter, der HP Baxxter verdächtig ähnlich sieht, im zweiten Spot sind Angestellte in einer Szene wie KISS geschminkt.

Das sind die Ohrwürmer, die in der Deezer-Werbung gehypt werden:

Deezer-Werbung: So fing alles an

  • Der erste Werbespot lief in Deutschland im Oktober 2014 und heißt „Nutjob„.
  • Der Büroangestellte heißt Jeff und wird vom Briten Matt Kaufmann gespielt.
  • Hinterlegt wurde er mit dem Song Geronimo von Sheppard.

Die Deezer-Werbung ist in blassen Farben gehalten und spielt in einem Büro. Alles wirkt trist und langweilig – auch der Mitarbeiter mit der krummen Nase sieht nicht sehr enthusiastisch aus, als er sich an seinem Arbeitsplatz Erdnüsse in den Mund wirft. Dann tritt der Chef mit festem Schritt auf ihn zu und um die Ruhe unseres Angestellten ist es geschehen. Scheinbar wutentbrannt nimmt der Vorgesetzte ihm die Erdnüsse weg. Der Chef verkündet, er sei gekommen, um dem Angestellten zu sagen, „was für ein geiler Typ“ er sei und gibt ihm ein Kompliment für seine „schönen Augen“. Allerdings schlägt er dabei auf den Tisch und sieht aus, als würde er gerade eine Kündigung rausspeien. Die Aufklärung, warum der Angestellte am Ende so breit grinst, liefert der Slogan „Hör, was du hören willst!„. Statt negativen Worten drangen also nur wohlgemeinte Sätze an die Ohren des Deezer-Hörers.

Deezer-Werbung auf YouTube

Auf dem Deezer-Kanal findet ihr zahlreiche weitere Spots und ein Making of auf Deutsch. Zu den 15 Deezer-Videos gehören auch kürzere Spots, die nur einzelne Musikstile bewerben. Werbespots, die im gewohnt lustigen Stil wie „Nutjob“ gehalten sind, haben wir für euch fett markiert:

  • Fußball live auf Deezer
  • Hörbücher und Hörspiele auf Deezer
  • Klassik! Deezer Deutschland
  • Deezer Offline!
  • Deezer Heavy Metal!
  • Deezer Flow!
  • Hip Hop!
  • Bibi Blocksberg!
  • auch bei Vodafone!
  • Copycat
  • Three Of Life
  • Jacketpot
  • Bibi und Tina

Im Heavy-Metal-Spot fährt Jeff mit einem Segway vor einer Biker-Bar vor – und wird mit rotem Kopf „begrüßt“. Sein Gefährt wird als besonders cool gehypt und die harten Kerle geben zu, sich auch so ein Teil zulegen zu wollen. In der Deezer-Werbung Copycat fordert eine Kollegin Jeff heraus, sie doch einmal nachts betrunken anzurufen.

Zur Deezer-Playlist *

Auch internationale Spots könnt ihr auf dem YouTube-Channel anschauen. Dazu gehört beispielsweise „The Ceasar“ – ein TV-Werbespot für das Vereinte Königreich (UK).

Wer steckt hinter der Deezer-Werbung

Der internationale Musik-Streaming-Dienst Deezer hat sich für die deutsche TV-Werbung eine Berliner Werbeagentur mit ins Boot geholt. Die TV-Kampagne wurde in Zusammenarbeit mit der Kreuzberger Agentur DOJO entwickelt. Sie soll neugierig machen auf die Spotify-Alternative und auf Musik-Streaming allgemein. Produziert wurden die Spots von Bigfish. Director ist Micky Suelzer.

Deezer: Hör, was du hören willst - Three of Life.

Weitere Artikel zum Thema Deezer:

Bildquellen: © Deezer, DOJO

 

Spotify, Apple Music und Co.: Welchen Musik-Streaming-Dienst nutzt ihr?

Mit Aldi life Musik, Spotify und Co. gibt es zahlreichen Möglichkeiten, über die man Musik als Flatrate aus dem Netz streamen kann. Für welchen Anbieter entscheidet ihr euch?

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

Weitere Themen

* gesponsorter Link