iOS

iOS ist das Betriebssystem von iPhone, iPad, iPod touch und – in abgewandelter Form – auch das der Set-Top-Box Apple TV. Es liefert die Grundfunktionen für diese Geräte und bietet die Basis für alle Anwendungen („Apps“).

iOS 5 zeichnet sich durch die benutzerfreundliche Bedienoberfläche, Stabilität und nützlichen Funktionen aus. Apple nennt iOS das „fortschrittlichste mobile Betriebssystem der Welt“. Ob das nun stimmt oder nicht: Die Google-Konkurrenz Android ist Apple zumindest dicht auf den Fersen.

Auf einem älteren iPhone, iPod oder iPod touch kannst Du iOS 5 kostenlos installieren, was leider nicht immer ohne Probleme klappt. Während hierfür das Gerät an einem Rechner angeschlossen sein muss, können alle weitere Updates über ein WLAN-Netz erfolgen.

Über 200 zusätzliche Funktionen führte Apple mit einem Update im Herbst 2011 auf die Version 5 ein. Zu den 10 wichtigsten Neuerungen von iOS 5  zählen unter anderem:

  • Mitteilungszentrale: Sie zeigt private Informationen wie Termine, verpasste Anrufe und eintreffende Mails an.
  • iMessage-Nachrichten: Die App vereint SMS und Chat-Dienst.
  • Elektronische Ableger von Printmedien werden in einem Zeitungskiosk gesammelt.
  • Kabellose Synchronisation mit iTunes auf einem Mac oder PC.
  • Tiefe Cloud-Anbindung für den Online-Abgleich von Daten (z.B. Termine, Dokumente, Fotos, Apps).

Darüber hinaus gibt es kleine „Schmankler“ wie den individuellen Vibrationsalarm bei den Klingeltönen.

Hunderttausende von verschiedenen Apps stehen im App Store zum Download: To Do-Listen, Texteditoren, Bildbearbeitung, Denkspiele, Ego-Shooter. Im Vergleich zu PC-Programmen sind sie mit einem Preis ab 79 Cent meist recht günstig. Viele Anwendungen sind sogar kostenlos, aber werbefinanziert.

Offiziell können  die Apps nur über den App Store geladen werden. Über die Aufnahme in den Online-Shop entscheidet Apple – eines der Hauptkritikpunkte an iOS. Inoffizielle Lösung: Das eigene Gerät zu „hacken“, also einen Jailbreak durchzuführen. Dann können Apps installiert werden, die Apple nicht erlaubt.

 

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Weitere Themen: AppKack der Woche: Die schlechtesten Mobile Games, Apple

Weitere Artikel zu iOS

Hier findet ihr Details und Download-Infos zu iOS 4.3. Welche Neuerungen bringt das Update, wie kann ich ein Downgrade auf mein altes Gerät wieder durchführen?

Inhaltsverzeichnis

  1. 24.11.2010
    Zum Start von “The Daily”: iOS 4.3 angeblich schon im Dezember
  2. 13.01.2011
    iOS 4 – Was lange währt…
  3. 15.01.2011
    iOS 4.3 ist bereit für neuen Grafikchip
  4. 20.01.2011
    Zweite Beta von iOS 4.3: Ping-Push-Benachrichtigung – Fünf-Finger-Befehle nicht in finaler Version
  5. 20.01.2011
    “Media Stream”-Hinweis im iOS 4.3 kündigt neue soziale Funktionen an
  6. 01.02.2011
    iOS 4.3 nicht mehr fern und iOS 4.2.6 für CDMA-iPhone verfügbar
  7. 02.02.2011
    Apple veröffentlicht dritte iOS-4.3-Beta für Entwickler
  8. 10.02.2011
    Apple TV als Spielekonsole: iOS 4.3 enthält Hinweise
  9. 10.02.2011
    Apple TV – Wird mit iOS 4.3 zur Spielekonsole
  10. 03.03.2011
    iTunes 10.2 bringt iOS-4.3-Support
  11. 07.03.2011
    iOS 4.3: Personal Hotspot in manchen Ländern nur mit bis zu drei Geräten
  12. 09.03.2011
    Apple veröffentlicht iOS 4.3
  13. 10.03.2011
    iOS 4.3 im Test: Wie schnell der neue Safari wirklich ist
  14. 12.03.2011
    iOS 4.3 Sicherheitslücke erfordert Update
  15. 16.03.2011
    Web-Apps: iOS 4.3 bremst trotz Nitro-Engine
  16. 24.03.2011
    iOS 4.3.1: Batterielaufzeit ein wenig länger
  17. 25.03.2011
    iOS 4.3.1 ist erschienen
  18. 08.04.2011
    iOS 4.3.2: Nächstes iOS-Update angeblich in zwei Wochen
  19. 10.05.2011
    Open Source: Apple verstößt mit später iOS-4.3-Code-Veröffentlichung gegen Lizenz
  20. 16.07.2011
    Apple veröffentlicht iOS 4.3.4 und schließt Sicherheitslücke
  21. 29.11.2011
    iOS 5.1: Erste Beta für Entwickler
  22. 29.11.2011
    iOS 5.1 Beta: Neue Codenamen und Bezeichnungen für iPhone, iPad und Apple TV gefunden
  23. 13.12.2011
    iOS 5.1: Zweite Beta-Version erlaubt Löschen von Fotostream-Bildern
  24. 13.12.2011
    Updates: iOS 5.1 Beta 2 und iTunes 10.5.2
  25. 06.01.2012
    iOS 5.1 Beta: Hinweis auf Quad-Core-Chip entdeckt
  26. 09.01.2012
    iOS 5.1: Apple veröffentlicht Beta 3
  27. 10.01.2012
    iOS 5.1 Beta 3: Hinweis auf Siri Dictation für weitere iOS-Geräte
  28. 09.01.2012
    iOS 5.1: Apple veröffentlicht Beta 3
  29. 18.01.2012
    iOS 5.1 Beta 3: Hinweis auf Facebook-Anbindung
  30. 17.02.2012
    iOS 5.1: Bilder eines neuen Vorab-Builds
  31. 07.03.2012
    iOS 5.1: Japanischer Siri-Assistent, neuer Kamera-Button, 4G-Icons
  32. 22.03.2012
    iOS 5.1: Sicherheitslücke in Safari erlaubt Fälschung der Adressleiste
  33. 26.03.2012
    iOS 5.1: 61 Prozent aller iOS-Benutzer sind bereits umgestiegen
  34. 07.05.2012
    Apple veröffentlicht iOS 5.1.1
  35. 08.05.2012
    iOS 5.1.1: Apple schließt Lücken in Safari und WebKit
  36. 27.05.2012
    iOS 5.1.1: Neuer Build für iPhone 4

Zum Start von “The Daily”: iOS 4.3 angeblich schon im Dezember

iOS 4.2 beziehungsweise 4.2.1 gibt es erst seit vorgestern, doch schon kündigt sich iOS 4.3 am Horizont an. Im Dezember könnte das nächste größere Update erscheinen, das die iOS-Geräte bereit für den Start der Tablet-Zeitung The Daily und Abonnement-Modelle für Zeitungen und Zeitschriften möglich macht.

Eine entsprechende Vorhersage machte vorgestern bereits John Gruber, dessen Informationen meistens richtig liegen.

Nach Informationen von Mac Stories soll das iOS 4.3 am 13. Dezember erscheinen. Am Donnerstag, den 9. Dezember – den Tag hatte auch Gruber vorhergesagt – werde Apple die Neuerungen vorstellen und den Start von “The Daily” zusammen mit Rupert Murdochs News Corp ankündigen. Mit diesem Update könne Apple gleich die AirPlay-Bugs des iOS 4.2.1 beheben. iOS 4.2 hätte wiederum schon vor zwei Wochen erscheinen sollen, verschob sich aber wiederum wegen eines WLAN-Bugs.

Wie John Gruber glaubt auch Mac Stories, dass das iOS-4.3-Update Abonnement-Modelle für Zeitungen und Zeitschriften ermöglichen werde. Die entsprechenden Verträge könne der Benutzer über iTunes abschließen, die News Corp benutze für interne Tests der “Daily” möglicherweise schon entsprechende APIs.

Außerdem hält die Website es für möglich, dass Apple einige Neuerungen für iTunes, MobileMe iPhone-Aktivierungen und mehr im Rahmen des Dezember-Events ankündigt. Diese werde wiederum die neue Server-Farm in North Carolina ermöglichen.

Bild: Mac Stories

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iOS 4 – Was lange währt…

Sobald sich die erste, schier ungezügelte Begeisterung über das erste iPhone im Juli 2007 gelegt hatte, zeigten sich die ersten Zweifler. Viele Funktionen fehlten dem Smartphone damals, die für andere Hersteller selbstverständlich waren. Seitdem haben sich Software und Hardware jedoch stark entwickelt.

Copy&Paste, Video-Aufnahme und ein Querformat-Keyboard sind schon länger Teil des iPhone-OS. Mit iOS 4 schaffte es gleich ein ganzer Haufen weiterer, zum Teil sehnlichst erwarteter Merkmale an Bord des Kassenschlagers aus Cupertino.
Auf System-Ebene hat Apple für das berüchtigte Multitasking-Problem eine passable Lösung gefunden. Anders als zuvor werden Apps nicht automatisch beim Drücken der Home-Taste geschlossen. Ein Doppelklick auf den Button hebt den Startbildschirm inklusive Dock an und offenbart eine Leiste, in der sämtliche geöffneten Apps angezeigt werden.
Eine weitere wichtige Neuerung ist das GameCenter, mit dem Apple eine zentrale Anlaufstelle für Highscore-Listen und Errungenschaften aus den verschiedenen Spielen schaffte. Entwickler wurden angehalten, die GameCenter-API in ihren Spielen zu verwenden, Spielern wird der Zugang durch eine lückenlose Anbindung an die entsprechenden App-Store Titel ermöglicht.
Auch die Sortierung der Applikationen auf dem Startbildschirm, welcher übrigens nun auch mit einem personalisierten Hintergrund versehen werden kann, ist dank der neuen Ordner-Funktion deutlich einfacher geworden. Eine Funktion, die nicht nur bettlägerigen Anwendern bisweilen eine große Hilfe sein dürfte, ist die Format-Sperre, die das Umspringen innerhalb einer App von Hoch- auf Querformat verhindert.
Für die Mail-App unter iOS spendierte Steve Jobs einen einheitlichen Posteingang, ebenfalls eine lang ersehnte Option, welche die eingehenden Nachrichten aller Konten an einem Ort sammelt. Dies sind nur die wichtigsten neuen Funktionen, die das iOS 4 auf iPhone, iPod touch und nun auch iPad bringt. Weitere Verbesserungen umfassen unter anderem ein erweitertes Wiedergabelisten-Management innerhalb der iPod-App, fünffachen digitalen Zoom und manuelle Fokussierung der Video Kamera sowie iBooks für iPhone und iPod touch.

Fazit
Für die vollumfängliche Nutzung des Hardware-Potentials neuerer iOS-Geräte ist die Version 4 des mobilen Betriebssystems unabdingbar. Erstmalig wird das Update zudem für iPhone, iPod touch und seit kurzem auch iPad kostenfrei zur Verfügung gestellt. Wer noch eines der ersten Varianten der beiden erstgenannten Modelle verwendet, kommt allerdings nicht in den Genuss der neuen Merkmale, da diese Geräte aufgrund mangelnder Leistungsfähigkeit von der Aktualisierung ausgeschlossen sind.

Vorteile:

  • Multitasking
  • GameCenter
  • Einheitlicher Posteingang
  • Ordner auf dem Startbildschirm

Nachteile:

  • iPhone und iPod touch der jeweils ersten Generation werden nicht unterstützt
  • Das endgültige Schließen einer App ist vergleichsweise langwierig

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iOS 4.3 ist bereit für neuen Grafikchip

Immer wieder erstaunlich ist es, in welchen Programmiertiefen Apple Hinweise auf kommende Hard- und Softwareveränderungen versteckt. Ebenso erstaunlich und aufschlussreich ist es aber, wie schnell diese immer wieder entdeckt werden, wie zuletzt im ersten Beta-Entwicklerkit für iOS 4.3. Dieses deutet darauf hin, dass das neue iPhone mit einem anderem Grafikchip ausgestattet sein wird.

Der in der Betaversion entdeckte Treiber ist für den Grafikchip POWERVR SGX543 GPU. Bereits seit dem iPhone 3GS setzt Apple auf Prozessoren von Imagination Technologies und könnte schon bald auf eine Nachfolgegeneration der bewährten Chips vertrauen. Der SGX543 soll eine weitaus verbesserte Performance mit 35 (statt 28) Millionen Polygonen pro Sekunde sowie eine Füllrate von 1 Milliarde (statt 500 Millionen) Pixeln abliefern. Zudem erlaubt der Chip Multi-Core-Konfigurationen, mit denen noch schnellere Rechenleistungen erzielt werden können.

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Zweite Beta von iOS 4.3: Ping-Push-Benachrichtigung – Fünf-Finger-Befehle nicht in finaler Version

Apple hat einen zweiten Entwickler-Vorab-Build des iOS 4.3 veröffentlicht. Das Upgrade integriert Ping-Push-Benachrichtigungen in das Betriebssystem. Außerdem teilt Apple den Entwicklern mit, dass es sich bei den neuen iPad-Fünf-Finger-Befehlen nur um ein Test-Feature handelt, das nicht Teil der fertigen Version des iOS 4.3 wird.

Die Push-Benachrichtigungen für Ping könnten ein Zeichen dafür sein, dass Apple das bisher mäßig erfolgreiche soziale Netzwerk wieder etwas hervorheben möchte. Die Finger-Befehle erlauben es Benutzern wiederum beispielsweise, über eine Kneif-Bewegung auf dem Display mit allen fünf Fingern direkt zum Home-Screen zurückzukehren. Ein Wischen mit vier Fingern nach oben und unten lässt die Multitasking-Leiste erscheinen und wieder verschwinden, ein seitlicher Wisch mit vier Fingern erlaubt das Wechseln zwischen den Apps.

Apple erklärt den Entwicklern in der Dokumentation zur zweiten Public Beta, dass das Unternehmen dieses Feature in der fertigen Version für die Kunden nicht aktivieren werde. Es handele sich vielmehr um eine Vorschau für kommende Versionen, mit der Apple die Entwickler testen lassen wolle, wie es mit ihren Apps funktioniert. Möglicherweise kommt das Feature also im übernächsten iOS-Update.

Mit der neuen Funktion lassen sich alle Funktionen des Home-Buttons mit den Fingern eingeben. Das führte zu Spekulationen darüber, dass Apple den Button im iPad 2 und vielleicht sogar im iPhone 5 entfernen könnte. Die Tatsache, dass die Neuerung sich noch in einer frühen Test-Phase zu befinden scheint, spricht aber dagegen.

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“Media Stream”-Hinweis im iOS 4.3 kündigt neue soziale Funktionen an

Apple könnte sich in Zukunft intensiver als Betreiber eines sozialen Netzwerks versuchen. Zumindest finden sich in der iOS-4.3-Beta Hinweise für Features mit sozialen Aspekten. Auch hat Apple seinen eigenen Markennamen für soziale Netzwerke sichern lassen.

Tief in den Ordnerstrukturen der iOS 4.3 Beta hat 9 to 5 Mac einen Ordner mit dem Namen “Media Stream” entdeckt, in dem sich wiederum der Ordner “Photo Streaming” befindet. Die Website glaubt, dass sich dieses Feature mit “Find My Friends” kombinieren lassen könnte – ein Feature, auf das die Beta-Version des nächsten iOS wiederum einen Hinweis enthält.

Konkret könnte es Apple Benutzern erlauben, ähnlich wie mit Google Latitude ihren Freunden die eigene aktuelle Position mitzuteilen. Darüber hinaus könnte das iPhone aber auch gerade geschossene Fotos direkt als Foto-Stream hochladen, so dass Familie und Freunde nicht nur sehen können, wo der Benutzer gerade war, sondern auch, welche Fotos er dort aufgenommen hat. Auch andere Mediendateien ließen sich so mit Freunden “teilen”, das Ganze könnte über einen Cloud-basierten Service funktionieren. Ähnliche Features gab es bereits in Microsofts kurzlebigen Smartphones Kin, wie das folgende Promo-Video zeigt.

Dass Apple die Features schon im iOS 4.3 selbst integrieren wird, hält 9 to 5 Mac für unwahrscheinlich. Dafür sind die Ordner noch zu tief im System versteckt, Hinweise im iOS selbst gibt es keine. Denkbar wäre aber eine Integration im iOS 5.

Zur Integration passen würde immerhin, dass Apple in den USA die Reichweite des Schutzes des eigenen Markennamen erweitert hat. Die Marke “Apple” ist nunmehr auch für soziale Netzwerke geschützt.

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iOS 4.3 nicht mehr fern und iOS 4.2.6 für CDMA-iPhone verfügbar

Wenige Tage vor dem Verkaufsstart des iPhone beim US-Anbieter Verizon hat Apple eine Aktualisierung für die iOS-Version des CDMA-Smartphone bereit gestellt. iOS 4.2.6 scheint sich an all jene zu richten, die ein Test-Gerät aus Cupertino erhalten haben und beinhaltet diverse speziell für Verizon implementierte Funktionen.

Mit dieser vermutlich letzten iOS-Aktualisierung vor dem 10. Februar (Stichtag für das CDMA-iPhone) erhalten Journalisten und Blogger die Gelegenheit, die letzten Tests durchzuführen und ein vermutlich bereits in den Startlöchern wartendes iOS 4.3 vorzubereiten. Eine der Neuerungen, die uns, die wir keine Verizon-Kunden sind, besonders interessieren dürfte, ist der persönliche W-Lan-Hotspot.

Zusätzliche Multitouch-Gesten, die in Beta-Versionen des iOS 4.3 bereits unterstützt wurden, seien Apple zufolge nicht für den Endverbraucher geplant und lediglich als Vorschau gedacht.


Zusätzliche Kaufempfehlung:
Der Huawei E5* lässt sich als mobiler WLAN-Hotspot einsetzen. WLAN-fähige Geräte können so auch unterwegs über das Handy-Netz mit dem Internet verbunden werden.

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Apple veröffentlicht dritte iOS-4.3-Beta für Entwickler

Apple hat eine dritte Beta-Version von iOS 4.3 für registrierte Entwickler veröffentlicht. Die dritte Beta innerhalb weniger Wochen könnte die letzte vor Veröffentlichung der finalen Version sein – immerhin findet heute die Präsentation der iPad-Zeitung The Daily statt, die ein neues Abonnement-Modell voraussetzen soll.

Was sich in der dritten Beta mit der Build-Nummer 8F5166b verändert hat, verrät Apple nicht. Auch sind noch keine Berichte von Entwicklern über entdeckte Neuerungen aufgetaucht. Schon die ersten beiden Betas bieten aber eine bisher noch nicht entdeckte kleine Neuerung: App-Downloads aus dem App Store lassen sich nicht mehr nur pausieren, sondern ganz abbrechen. Der Benutzer muss nur den Finger auf einem App-Icon gedrückt halten und kann die noch nicht fertig heruntergeladene App dann direkt löschen. Vorher musste er hierfür noch den gesamten Download abwarten.

iOS 4.3 bringt als bisher bereits bekannte Neuerungen die Möglichkeit, die Internet-Verbindung eines iPhones auch über einen WLAN-Hotspot mit anderen Geräten zu teilen sowie eine offene AirPlay-API, mit der es Entwickler ihren eigenen Apps erlauben, Videos über AirPlay zu streamen. Auch lässt sich der Kippschalter des iPads auf Wunsch wieder zur Rotationssperre machen.

Darüber hinaus dürfen Entwickler mit der Beta neue iPad-Befehle testen, die sie mit vier oder fünf Fingern gleichzeitig eingeben. Bei diesen handelt es sich aber nur um einen Test und kein Feature für die finale Version des iOS 4.3.


Zusätzliche Kaufempfehlung:
Der Huawei E5* lässt sich als mobiler WLAN-Hotspot einsetzen. WLAN-fähige Geräte können so auch unterwegs über das Handy-Netz mit dem Internet verbunden werden.

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Apple TV als Spielekonsole: iOS 4.3 enthält Hinweise

Möglicherweise möchte Apple seine Set-Top-Box Apple TV um eine Funktion als Spielekonsole erweitern. In den Dateien des iOS 4.3 lässt sich zumindest Code finden, der solche Pläne andeutet: In der kommenden iOS-Version lassen sich dich Bezeichnungen “ATVGames” und “ATVThunder” finden.

Engadget glaubt, dass “ATVThunder” die Bezeichnung für einen Spiele-Controller, ein Leader-Board oder eine Spieleplattform wie das Game Center der bisherigen iOS-Versionen sein könnte. “ATVGames” ist selbsterklärend. Das Apple TV verfügt über Flash-Speicher mit 8 Gigabyte Kapazität, auf dem sich einige Apps installieren ließen, Engadget hält die Hardware aber auch leistungsfähig genug für ein Streaming von Spiele-Apps.

Weitere im iOS 4.3 entdeckte, mit dem Apple TV zusammenhängende Bezeichnungen sind “Sedona”, “Flagstaff” und “_remote_screensavers”. Letzteres könnte eine Möglichkeit sein, einen Bildschirmschoner vom Mac auf dem Apple TV laufen zu lassen, “Sedona” hält Engadget für einen Namen für ein weiteres Video-Streaming-Angebot.

Dass die Apple-TV-Software dem iOS von iPhone, iPad und iPod touch sehr ähnlich ist, verdeutlicht ein weiteres Video von einem Jailbreak-Gerät: Ein Benutzer konnte eine Funktion freischalten, mit der sich Icons auf dem Bildschirm wie bei anderen iOS-Geräten zum “Wackeln” bringen und dann verschieben lassen.

Dass Apple auf dem Konsolen-Markt durchaus erfolgreich sein könnte, glaubt derweil die Spiele-Schmiede Electronic Arts: Sollte Apple mit Sony Nintendo und Microsoft in Konkurrenz treten wollen, stünden die Chancen gut.

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Apple TV – Wird mit iOS 4.3 zur Spielekonsole

Engadget ist dafür bekannt, dass man dort jedwedes Gerät aus dem Hause Apple auseinandernimmt, und auch nach jedem noch so kleinen Hinweis in kommenden Firmware-Updates sucht, der auf neue Features hinweisen könnte. So könnte auch das kommende Update iOS 4.3 für Apple TV Gaming-Funktionen mit sich bringen.

Nachdem Apple erst vor kurzem das Game Center für iPhone, iPad und iPod touch einführte, könnte jetzt das Apple TV an der Reihe sein. Im Quellcode der Beta des kommenden iOS 4.3 fand man kürzlich die Bezeichnungen “ATVThunder”, sowie “ATVGames”.

Während ATVGames selbsterklärend sein dürfte, vermutet man hinter dem ATVThunder die Bezeichnung für einen speziellen Spiele-Controller, ein Highscore-Board oder unter Umständen auch ein Game Center-Pendant.

Electronic Arts kündigte kürzlich schon an, dass Apple gute Chancen hätte, wenn der Konzern in direkte Konkurrenz mit Sony, Nintendo und Microsoft treten würde.

Quelle: macnews

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iTunes 10.2 bringt iOS-4.3-Support

Apple hat eine neue Version 10.2 von iTunes veröffentlicht. Das Update macht die Software kompatibel zum iOS 4.3. Außerdem hat Apple wie auf dem gestrigen iPad-2-Event angekündigt die Home-Sharing-Funktion erweitert: Jetzt lässt sich auf die iTunes-Bibliothek über Home Sharing auch von einem iPhone, iPad oder iPod touch zugreifen.

iTunes 10.2 ist sowohl über Apples Website als auch die Softwareaktualisierung des Betriebssystems erhältlich. Mindestvoraussetzung ist Mac OS X 10.5 auf einem Mac mit einem PowerPC-G4-, -G5- oder Intel-Prozessor. Der Download ist 75,61 Megabyte groß.Apple hat eine neue Version 10.2 von iTunes veröffentlicht. Das Update macht die Software kompatibel zum iOS 4.3. Außerdem hat Apple wie auf dem gestrigen iPad-2-Event angekündigt die Home-Sharing-Funktion erweitert: Jetzt lässt sich auf die iTunes-Bibliothek über Home Sharing auch von einem iPhone, iPad oder iPod touch zugreifen.

iTunes 10.2 ist sowohl über Apples Website als auch die Softwareaktualisierung des Betriebssystems erhältlich. Mindestvoraussetzung ist Mac OS X 10.5 auf einem Mac mit einem PowerPC-G4-, -G5- oder Intel-Prozessor. Der Download ist 75,61 Megabyte groß. iOS 4.3 soll zum iPad-2-Start in den USA am 11. März erscheinen.

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iOS 4.3: Personal Hotspot in manchen Ländern nur mit bis zu drei Geräten

Mit dem iOS 4.3 können iPhone-Benutzer die Mobilfunk-Verbindung ihres Smartphones nicht nur über Bluetooth und USB, sondern auch über WLAN mit anderen Geräten teilen. Bei einigen Mobilfunkbetreibern in einigen Ländern aber wohl nur im begrenzten Rahmen: AT&T scheint in den USA nur bis zu drei WLAN-Verbindungen zu erlauben.

Insgesamt sollen bis zu fünf Geräte auf die iPhone-Verbindung zugreifen können – nach dem AT&T Modell drei über den Personal Hotspot, also WLAN, eines über USB und eines über Bluetooth. AT&T erwähnt diese Begrenzung in einer Anzeige, Apple selbst spricht auf seiner amerikanischen Website ebenfalls von bis zu drei WLAN-Geräten.

Auf der deutschen Website erwähnt der Apple-Hersteller jedoch nur die Begrenzung von fünf Geräten, die über Tethering auf die iPhone-Verbindung zugreifen können. Dabei differenziert Apple Deutschland nicht zwischen WLAN, Bluetoot und USB. Möglicherweise erlauben die Mobilfunkbetreiber hierzulande also mehr als in den USA.

Am Freitag, den 11. März können iPhone-4-Benutzer das neue Feature ausprobieren: Dann erscheint iOS 4.3. Voraussetzung für alle Tethering-Verbindungen ist, dass der Mobilfunkbetreiber diese Option erlaubt.

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Apple veröffentlicht iOS 4.3

iOS 4.3 verfügbar
Seit wenigen Minuten steht Apples neuste iOS-Version 4.3 für iPhone 3GS, iPhone 4, iPod touch 3. und 4. Generation, iPad 1, iPad 2 und Apple TV 2 zum Download bereit.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Personal Hotspot für iPhone 4
    Tethering per Wifi ist an maximal 5 Geräte möglich. USB- und Bluetooth-Tethering bleiben natürlich erhalten.
  • iTunes Privatfreigabe (iTunes Home Sharing)
    Mit der iTunes Privatfreigabe erhält man im lokalen Netzwerk Zugriff auf die iTunes-Mediathek eines Macs oder PCs. Die Inhalte lassen sich auf das iOS-Gerät streamen.
  • Verbessertes AirPlay
    AirPlay unterstützt neben Fotos jetzt auch Videos aus der Foto-Applikation. Zusätzlich lassen sich nun auch Inhalte von Webseiten und Apps von Drittherstellern auf das Apple TV 2 streamen.
  • Der Mobile Safari ist dank Nitro JavaScript Engine noch schneller.
  • HD Video-Output über Apples neuen HDMI-Adapter
    iPad 2 unterstützt zusätzlich die Ausgabe des Homescreens beziehungsweise des gesamten Bildschirminhaltes, ältere Geräte können nun Videos und Fotos in HD ausgeben – zuvor nur SD.
  • Apples “Ping” Social Music Network mit neuen Funktionen
    - Push Benachrichtigung bei Kommentaren oder Follower-Anfragen
    - Ping kann in den Einstellungen unter Einschränkungen deaktiviert werden (Elternfreigabe)
  • Die Anzahl der erneuten Erinnerungen an Mitteilungen kann nun definiert werden (zwischen 1- und 10-mal).
  • iPad-Kippschalter kann nun wahlweise als Rotationssperre des Bildschirms oder Stummschalter verwendet werden.
  • Bugfixes
  • Nur Apple TV 2:
    • Dolby 5.1 bei Netflix Streaming (nur US-Kunden)
    • Pay-TV-Streaming der Major League Baseball und NBA (nur US-Kunden)
    • Überarbeitete Onscreen-Tastatur

Direkte Download-Links finden sich hier.

Steve Jobs stellte iOS 4.3 auf dem vergangenen Apple-Event vor. Dass das Betriebssystem etwas früher erscheint als angekündigt, hat ein Apple-Mitarbeiter kurzfristig angedeutet.

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iOS 4.3 im Test: Wie schnell der neue Safari wirklich ist

Schon gestern, zwei Tage früher als erwartet, veröffentlichte Apple iOS 4.3, das neue Betriebssystem für iPhone 4 und 3GS, iPod touch (3. und 4. Generation) sowie das iPad 1 und 2. Die Aktualisierung bringt unter anderem eine verbesserte JavaScript-Engine, die auch in der Mac-Version des Safari-Browsers bereits zum Einsatz kommt. macnews.de testet, was die neue Technologie im Vergleich zum Vorgänger tatsächlich zu leisten vermag.

Mit iOS 4.3 spendierte Apple seinen mobilen Geräten (jedenfalls denen, die mit der jüngsten Version noch kompatibel sind) die Nitro-Engine. Mit ebendieser schmückt sich bereits der stationäre Safari seit der Version 4. Der Hersteller verspricht eine Leistungssteigerung um 100 Prozent gegenüber iOS 4.2 – kürzere Ladezeiten, schnellere dynamische Elemente.

Wir überprüfen diese Angaben und unterziehen das neue System einem eingehenden Geschwindigkeits-Test.

Das Verfahren

Mithilfe verschiedener Benchmark-Programme, teils in Form von iOS-Anwendungen, teils als Web-Apps, untersuchten wir die Geschwindigkeit der Java-Engine sowie des neuen Systems insgesamt. Hierzu verwendeten wir GeekBench 2*, Gauge Mathematical Tool* sowie Googles V8-Benchmark und SunSpider, das vom WebKit-Team entwickelt wurde. Dabei zeigten sich zum Teil eklatante Vorsprünge zugunsten von iOS 4.3, welche die Behauptungen Apples bezüglich des neuen Safari durchaus bestätigen.

Jeder Test wurde zehn Mal hintereinander durchgeführt, dargestellt werden jeweils die Durchschnittswerte. So ist gewährleistet, dass ein einzelner “Ausreißer” das Gesamtergebnis nicht verfälscht. Für alle Benchmarks galten zudem dieselben Bedingungen: Das Testgerät (ein iPhone 4) wurde nur mit den nötigsten Apps und einem frisch installierten iOS ausgestattet, dann musste es sein Können beweisen.

Die Ergebnisse

Auf den ersten Blick fällt auf, dass bei den Tests, die das gesamte System testen und sich nicht nur auf die JavaScript-Performance beschränken, kaum eine Verbesserung gegenüber iOS 4.2.1 festzustellen ist. Im Gegenteil, bisweilen scheint das “alte” System sogar schneller.

Wie stark die JavaScript-Leistung unter iOS 4.3 sich tatsächlich gesteigert hat, zeigen die Tests mit Googles V8-Benchmark und SunSpider aus dem Hause WebKit. Bis zu zwölf Mal schnellere Reaktionszeiten (bezogen auf den Test mit regulären Ausdrücken) sprechen eine deutliche Sprache. Insgesamt zeigt sich mit beiden Testverfahren, dass das neue iOS gegenüber dem alten um den Faktor 2,47 schneller ist.

Die Werte des SunSpider-Benchmark veranschaulichen ebenfalls, wie überlegen das iOS 4.3 ist. Er misst, wie viel Zeit verstreicht, bis verschiedene Operationen im Browser durchgeführt werden. Um die Ergebnisse möglichst realitätsnah zu halten, werden solche Berechnungen getestet, die im Surf-Alltag häufig vorkommen und wesentlichen Einfluss auf die gefühlte Geschwindigkeit des Browsers haben.

Die Resultate des SunSpider-Benchmarks lassen sich in folgende Kategorien aufschlüsseln:

Das Fazit

Die Nitro-Engine hält also, was Apple verspricht. Bleibt noch die Frage, ob die Vorteile auch im tatsächlichen Alltag bemerkbar sind. Die Geschwindigkeit des Seitenaufbaus hängt schließlich auch von der Reaktionszeit des jeweiligen Netzes ab. Im (nicht repräsentativen) Kurztest zwischen zwei iPhone 4 in der Redaktion lud ein mit iOS 4.2.1 ausgestattetes Gerät (Provider: Telekom) eine Testseite über das 3G-Netz sehr viel schneller als ein Gerät mit iOS 4.3 (Provider: o2).

Was sagen unsere Leser? Schildern Sie uns Ihre Erfahrungen mit dem angeblich doppelt so schnellen mobilen Safari!

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iOS 4.3 Sicherheitslücke erfordert Update

Kaum eine Firmware-Version lässt Apple aus, ohne Hacker mit dem Erfolgserlebnis einer Sicherheitslücke zu belohnen. Auch das kürzlich vorgestellte iOS 4.3 enthält eine solche im mobilen Browser Safari. Immerhin war der Hacker Charlie Miller so nett und informierte Apple über die Schwachstelle. Cupertino verspricht nun, sehr bald nachzubessern und die Lücke mit einem Update auf 4.3.1 schließen.

Die von Miller verwendete Methode nutzt die mit iOS 4.3 neu implementierte Sicherheitstechnik aus, die auf den Namen “Adress Space Layout Randomization”, kurz ASLR hört. Die Hack-Attacke von Miller hatte im Rahmen des Pwn2Own-Wettbewerbs Erfolg, an dem zahlreiche renommierte Spezialisten auf diesem Gebiet teilnahmen. Die Regeln des Wettbewerbs sehen jedoch vor, dass die zum Erfolg führende Methode nicht an die Öffentlichkeit gelangt, um eine schädigende Verwendung zu vermeiden.

Bereits 2009 dürfte sich Charlie Miller in Apples Gedächtnis geprägt haben, als er eine Sicherheitslücke im iPhone OS entdeckte. Damals erkannte er eine Hacking-Methode, über die man per SMS eine Fernsteuerung des Adressaten-iPhones herstellen konnte. Auch diese Lücke schloss Apple rasch mit einem entsprechenden Patch. Ein Update für das erst am vergangenen Mittwoch erschienene iOS 4.3 dürfte demnach in der kommenden Woche zu erwarten sein.

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Web-Apps: iOS 4.3 bremst trotz Nitro-Engine

iOS 4.3 bringt als eines der wichtigsten Features eine neue Version des Mobil-Browsers Safari mit einer deutlich schnelleren “Nitro”-JavaScript-Engine. Diese scheint allerdings nicht immer zu funktionieren: Wer eine Web-App direkt vom Home-Screen startet, setzt diese ohne Nitro ein. Es stellt sich die Frage ob es sich um einen Bug oder Absicht von Apple handelt.

Wer eine Website mit Web-App auf dem Home-Screen abspeichert, sieht diese App als Alternative zu solchen aus dem App Store. Ohne Nitro arbeiten die Web-Apps um 2 bis 2,5 mal langsamer als mit der neuen Java-Script-Engine. Letztendlich arbeitet Safari daher mit zwei verschiedenen Java-Script-Engines: Einer langsameren und einer schnelleren.

Apple könnte die langsamere Engine für Homescreen-Web-Apps absichtlich einsetzen, um Apps aus dem App Store für Kunden attraktiver zu machen. Zumindest scheint Apple das Phänomen Entwicklern zufolge, die den Apple-Support kontaktiert haben, bekannt zu sein. Das Unternehmen plane aber im Moment keine Abhilfe.

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iOS 4.3.1: Batterielaufzeit ein wenig länger

Für die nächsten ein bis zwei Wochen soll Apple ein Wartungsupdate für das iOS planen, das einige Bugs des iOS 4.3 beheben soll. iOS 4.3.1 soll unter anderem Baseband-Updates für das iPhone 3GS und iPad bringen und Bugs beim Umgang mit dem USIM-Dateisystem, der NTLM-Authentifizierung und dem iOS-Springboard beheben. Jüngsten Gerüchten zufolge soll auch die Batterielaufzeit geringfügig besser sein.

Die Website Boy Genius Report, die iOS 4.3.1 Anfang der Woche erstmals ankündigte, will das nächste kleinere iOS-Update bereits ausprobiert habe. Äußerlich beschränke sich die neue Version tatsächlich auf Bugfixes, wodurch sich der kleine Sprung in der Versionsnummer erklären lässt. Darüber hinaus scheine sich aber auch die Batterielaufzeit verbessert zu haben. Weiterhin sei mit einer Veröffentlichung in den nächsten ein bis zwei Wochen zu rechnen.

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iOS 4.3.1 ist erschienen

Schon einige Zeit früher als erwartet hat Apple mit der Version 4.3.1 ein Update für iOS veröffentlicht. Seit wenigen Stunden können Nutzer von iPhone, iPad und iPod touch die verbesserte Firmware auf ihr Gerät laden. Sichtbare Veränderungen gibt es jedoch kaum – es handelt sich bei der Aktualisierung vorwiegend um die Behebung von Fehlern, die sich in iOS 4.3 seit seinem Start bemerkbar machten.

Auf der Liste der Bugfixes listet Apple unter anderem Verbindungsfehler mit Netzwerken, Darstellungsprobleme bei der Verwendung digitaler AV-Adapter, Fehler bei Mobilfunkverbindungen sowie Grafikprobleme beim iPod touch (4. Generation). Ob das Update auch eine verbesserte Batterielaufzeit mit sich bringt, wie Spekulationen nahe legten, kann bisher nicht bestätigt werden. Wie gewohnt kann das Update per Verbindung des iOS-Geräts mit iTunes heruntergeladen und installiert werden.

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iOS 4.3.2: Nächstes iOS-Update angeblich in zwei Wochen

Zwei Wochen nach der Veröffentlichung von iOS 4.3.1 taucht schon das nächste kleinere Update am Horizont auf. Gerüchten zufolge soll iOS 4.3.2 in rund zwei Wochen erscheinen, einige Bugs beheben und die Sicherheit von Apples Mobil-Betriebssystem verbessern.

Die Website Boy Genius Report will aus einer ihrer Apple-nahen Quellen von der bevorstehenden Veröffentlichung erfahren haben. Neben “ein paar Verbesserungen” soll das Update die Sicherheit verbessern und einige Bugs beheben, über die sich Benutzer beklagt hatten. Das Update sei in ungefähr zwei Wochen zu erwarten.

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Open Source: Apple verstößt mit später iOS-4.3-Code-Veröffentlichung gegen Lizenz

Apple hat den Quellcode einiger in iOS 4.3.3 enthaltenen Projekten veröffentlicht – darunter auch von der Mobil-Version der Safari-Rendering-Engine WebKit. Die eigentlich positive Nachricht für die Open-Source-Gemeinde gibt aber auch Anlass für Kritik: Für die Versionen iOS 4.3.0 bis 4.3.2 hatte Apple nie den Code ins Netz gestellt, obwohl die Open-Source-Lizenz LGPL Lizenznehmer eigentlich dazu verpflichtet. Im Gegensatz zu Googles Verzögerung bei der Android-Version Honeycomb lässt sich für Apples Verhalten kein vernünftiger Grund finden.

Die LGPL sieht vor, dass Entwickler von Open-Source-Projekten ihre Binärdateien zeitgleich mit dem Quellcode veröffentlichen sollen. Das iOS 4.3.0 ist mit dem heutigen Dienstag allerdings bereits zwei Monate alt – ein viel größerer Zeitraum als die Lizenz auch bei großzügiger Auslegung zulässt, wie Brian Proffitt in einem Beitrag für ITworld kritisiert.

Proffitt vergleicht die Situation mit Googles Entscheidung, den Quelltext der jüngsten Android-Version Honeycomb zunächst nicht zu veröffentlichen – das Unternehmen hatte diesen Schritt damit begründet, dass das Betriebssystem noch nicht auf einer für Google unkontrollierbar großen Zahl an Geräten erscheinen soll, bis es entsprechend ausgereift sei und die Entwickler entsprechende Tests ausgeführt haben. Eben diese Begründung ließe sich, wie Proffitt hervorhebt, für Apple aber nicht anbringen, da das Mobil-Betriebssystem iOS ohnehin nur auf Apples Geräten zum Einsatz kommen darf. Auch habe Google immerhin öffentlich zur Entscheidung Stellung genommen, während Apple keinerlei Begründung für die Verzögerung geliefert habe.

Letztendlich sei Google auch rechtlich auf der sicheren Seite: Für Android setzt Google auf die Apache Software License, die keinen Zeitraum für die Veröffentlichung des Quellcodes vorsieht – im Gegensatz zur LGPL.

Der Code der von Apple nun doch offen gelegten Bestandteile des iOS 4.3.3 ist auf Apples Open-Source-Website erhältlich.

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Apple veröffentlicht iOS 4.3.4 und schließt Sicherheitslücke

In der vergangenen Nacht veröffentlichte Apple ein weiteres Update seines mobilen Betriebssystems auf die Version 4.3.4. Wichtigstes Anliegen dieser Aktualisierung ist es, die Sicherheitslücke im PDF-Viewer zu schließen. Mit dem vor zehn Tagen bekannt gewordenen Sicherheitsrisiko hatte sich Apple sogar eine offizielle Warnung durch das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik eingehandelt. Über eine Schwachstelle war es mit Jailbreak-Programmen möglich, auf das Dateisystem von iOS zuzugreifen. 

Die Methode stellte jedoch längst nicht für alle Nutzer ein lästiges Risiko dar. Bereits am ersten Tag nachdem die Lücke bekannt wurde, schalteten über eine Million iOS-Nutzer ihr Gerät über die Webseite JailbreakMe.com frei und konnten danach Cydia-Apps installieren. Auch für alle anderen Angriffe über ein manipuliertes PDF-Dokument standen die Geräte jedoch offen. Neben dem Sicherheitsupdate enthält die Version 4.3.4 keine Neuerungen und steht für die Geräte Phone 4, iPhone 3GS, iPad 2, iPad 1, iPod touch 4G und iPod touch 3G zum Download in iTunes bereit, sobald das Gerät angeschlossen wird.

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iOS 5.1: Erste Beta für Entwickler

Apple hat eine erste Beta-Version des iOS 5.1 für registrierte Entwickler veröffentlicht. Doch auch wenn der Versionsschritt in der ersten Nachkommastelle ein größeres Update andeutet, sind bisher noch keine wichtigen Veränderungen durch das Update bekannt.

Apple selbst verweist nur auf das iOS-Entwicklerkit in der Version 5.1 sowie die Beta-Version von Xcode 4.3, mit der sich iOS-5.1-Apps entwickeln lassen. Was sich durch das iOS 5.1 im Einzelnen ändert, verrät das Unternehmen hingegen nicht.

Boy Genius Report veröffentlicht lediglich eine von Apple stammende Liste der bekannten Bugs sowie kleinerer Fehlerbehebungen, von denen sich aber keine auf das vielbeklagte Problem der seit dem iOS-5-Update verkürzten Batterielaufzeit bezieht. Dieses Problem hatte Apple bei vielen Benutzern auch mit dem Update 5.0.1 nicht beheben können.

9 to 5 Mac berichtet immerhin von der Änderung in einer Programmierschnittstelle, die die Spracheingabe von Text über Siri Dictation verbessen soll. Genaueres ist aber auch dazu nicht bekannt. Dass die Einstellungsdateien des Betriebssystem auf ein “iPad2,4″ Bezug nehmen, ist derweil für Benutzer hierzulande wahrscheinlich weniger spannend – dabei könnte es sich einfach um ein Modell für Sprint, den jüngsten Apple-Mobilfunkpartner in den USA, handeln.

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iOS 5.1 Beta: Neue Codenamen und Bezeichnungen für iPhone, iPad und Apple TV gefunden

In der vergangenen Nacht hat Apple eine weitere Beta von iOS an seine Entwickler verteilt. Nachdem im Code bereits ein bisher nicht bekanntes iPad2,4 gefunden wurde, konnten noch weitere, bislang unbekannte Bezeichnungen für iPhone, iPad und einen vermeintlich neuen Apple TV gefunden werden.

So hat 9to5Mac in der letzten Nacht beispielsweise eine neue iPhone-Bezeichnung mit dem Kürzel iPhone5,1 gefunden. Das iPhone 4S trägt die Bezeichnung iPhone4,2. Der größere Schritt deutet daraufhin, dass es sich bei dem nun erstmals aufgetauchten iPhone um ein Gerät mit größeren Änderungen handelt. In den vergangenen Tagen gab es bereits häufiger Meldungen darüber, dass das iPhone 5 ein größeres 4-Zoll-Display erhalten soll.

Neben dem bereits bekannt gewordenen Bezeichner iPad2,4, welcher für ein iPad 2 für den neu hinzugekommenen US-Provider Sprint stehen könnte, konnte auch ein iPad3,3 im Code der iOS 5.1 Beta gefunden werden.

Last but not least verweist 9to5Mac auf den neu entdeckten Codenamen “J33″. Dieser steht angeblich für einen neuen Apple TV (AppleTV3,1), der Apples Dual-Core-Chip A5 beinhalten soll und so auch die Wiedergabe von 1080p-Material ermöglichen soll.

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iOS 5.1: Zweite Beta-Version erlaubt Löschen von Fotostream-Bildern

Bei Apple registrierte Entwickler können sich seit gestern Abend eine zweite Beta-Version des iOS 5.1 herunterladen. Während die erste Beta des ersten größeren Updates fürs iOS 5 keine nennenswerten Neuerungen brachte, lassen sich im iOS 5.1 Beta 2 immerhin erstmals Bilder aus dem Fotostream vom iPhone oder iPod aus wieder entfernen. Außerdem hat Apple einige Hinweise für neue Geräte im Mobil-Betriebssystem versteckt – und will damit wohl die Gerüchteküche verwirren.

Die zweite Beta-Version des iOS 5.1 bringt in erster Linie kleinere Neuerungen und Fehlerbehebungen. Am interessantesten ist wohl das Update für Fotostream: Bisher war es nicht möglich, einmal über iCloud mit anderen Geräten geteilte Bilder wieder vom iOS-Gerät selbst zu entfernen. Das hat sich mit der neuen Beta-Version geändert. Fotostream ist ein Teil von Apples Cloud-Computing-Webdienst iCloud, der es ermöglicht, mit einem iPhone, iPad oder iPod touch geschossene Bilder direkt auf anderen mit dem iCloud-Account verbundenen Geräten erscheinen zu lassen.

Wie so oft haben sich Benutzer der Beta-Version auch gleich in den verschiedenen Einstellungsdateien des Betriebssystems auf die Suche nach Hinweisen für neue iOS-Geräte gemacht. Fündig wurden sie bereits in der Einstellungsdatei für USB-Geräte: Dort gibt es Hinweise für mehrere iPhone-, iPad-, iPod-touch- und Apple-TV-Modelle, bis hin zum Apple TV oder iPad der zehnten Generation.

Apple dürfte diese Einträge allerdings absichtlich platziert haben, um sich einen Scherz zu erlauben und die Gerüchteküche zu verwirren – die zehnte iPad-Generation dürfte nicht einmal Apples CEO Tim Cook kennen. In den “Tiefen” des Betriebssystems, also besser versteckten Einstellungs-Dateien, fehlen diese Hinsweise außerdem.

Die Entwickler können sich außerdem eine neue Beta-Version der Apple-TV-Software – für die zweite, nicht die zehnte Generation der Set-Top-Box – herunterladen. Auch gibt es eine zweite Vorschau-Version der Entwickler-Tools Xcode 4.3.

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Updates: iOS 5.1 Beta 2 und iTunes 10.5.2

iOS 5.1 Beta 2
Neben einer zweite Beta von iOS 5.1 und einer iOS-Beta für das AppleTV 2 veröffentlichte Apple gestern Abend auch ein Update für iTunes auf Version 10.5.2 sowie eine zweite Developer Preview von Xcode 4.3.

iOS 5.1 Beta 2 (Build 9B5127c) ermöglicht erstmals das Löschen von Fotos aus dem Fotostream, bringt mehrheitlich aber “nur” Bugfixes mit.

iTunes 10.5.2 (Build 4E57a) behebt unter anderem Probleme mit iTunes Match und bei der Audio-Wiedergabe von Audio-CDs.

iOS 5.0 Build 9B5127c für das AppleTV 2 wird für das Testen von Airplay-Apps unter iOS 5.1 Beta 2 benötigt.

Ob wir noch dieses Jahr mit der finalen Version von iOS 5.1 rechnen können, bleibt weiterhin offen.

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iOS 5.1 Beta: Hinweis auf Quad-Core-Chip entdeckt

Neben den diversen Gerüchten, die derzeit aus Asien herüber schwappen, gibt es nun mal wieder Hinweise auf zukünftige iPad- und iPhone-Hardware in der zweiten Beta von iOS 5.1. In der Software wurden nun eine Zeichenkette entdeckt, die auf einen Quad-Core-Prozessor deutet.

Veröffentlicht wurde der Hinweis, welcher sich im Prozessor-Management von iOS befindet, von 9to5Mac. Die Zeichenkette “/cores/core.3″, welche in iOS 5.1 Beta 2 gefunden wurde, deutet demnach auf eine Quad-Core-CPU hin. Bei früheren iOS-Versionen lautete es entweder “/cores/core.0″ für Single-Core-Geräte mit A4-Prozessor oder “/cores/core.1″ für Dual-Core-Geräte mit Apples A5, wie etwa iPhone 4S oder iPad 2.


(Bild: 9to5Mac)

Das Gerücht, dass es sich bei Apples A6 um einen Quad-Core-Prozessor handeln soll, macht schon seit einiger Zeit die Runde. Fraglich ist aber, ob der neue Chip rechtzeitig zur Vorstellung des nächsten iPad serienreif sein wird. Das erste Quad-Core-Tablet mit NVIDIAs Tegra 3 gibt es seit kurzem von Asus, in Form des Eee Pad Transformer Prime.

Neben dem Fund im iOS-Quellcode will DigiTimes mal wieder erfahren haben, dass es in diesem Jahr gleich zwei neue iPads geben soll. Wer der Meldung glauben schenkt: Im März soll das iPad 3 mit QXGA-Display (1.536 x 2.048 Pixel) und längerer Akkulaufzeit erscheinen. Gleichzeitig soll der Preis des iPad 2 auf 399 US-Dollar gesenkt werden. Im Oktober 2012 soll dann ein iPad 4 mit 9,7-Zoll-Display erscheinen, welches größere Hard- und Software-Upgrades bieten soll.

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iOS 5.1: Apple veröffentlicht Beta 3

Nach fast einem Monat und der langen Pause über Weihnachten und Silvester hat Apple soeben die dritte Beta von iOS 5.1 veröffentlicht.

Aktuell ist die neue Beta-Version mit der Build-Nummer 9B5141a noch nicht auf der Entwickler-Website von Apple zu finden. Der Download gelingt also derzeit nur über das seit iOS 5 vorhandene Over-the-Air-Update. Entsprechend fehlen momentan auch noch die Informationen zu den Änderungen seit der vorherigen Beta.

Update:
Eine mittlerweile bekannt gewordene “Neuerung” ist die Möglichkeit 3G zu deaktivieren. Diese Funktion hatte Apple zuvor in iOS 5 entfernt. Auch Apples Entwickler-Website zeigt nun die Beta-3-Downloads für iPad, iPhone und iPod touch. Xcode 4.3 Beta 3 in Build 4E71d ist ebenso verfügbar wie iOS 5.1 Beta 2 für Apple TV.

(Bild: @CDeeRON, via MacRumors)

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iOS 5.1 Beta 3: Hinweis auf Siri Dictation für weitere iOS-Geräte

Obwohl sich Siri auch auf bisherigen iOS-Geräten ohne Weiteres ausführen ließ, bleibt die Spracherkennungs-Software bisher ein exklusives Feature fürs iPhone 4S. In der dritten Beta-Version des iOS 5.1 finden sich nun jedoch Hinweise auf eine Integration von Siri Dictation in anderen Geräten.

Siri Dictation ist die Diktierfunktion, die Apple neben dem eigentlichen Spracherkennungs-Assistenten Siri in die iPhone-4-Version des iOS 5 integrierte. Der Funktionsumfang von Siri Dictation beschränkt sich auf die Umwandlung von Sprache in Text, allerdings blieb auch diese Funktion bislang den Besitzern des jüngsten Apple-Smartphones vorbehalten.

Wer sich nun auf einem iPad oder einem Retina-Display-iPod touch die Einstellungen der iOS 5.1 Beta 3 ansieht, findet dort in den Tastatureinstellungen einen rechtlichen Hinweis auf den Schutz der Privatsphäre und “Dictation”. Auf dem iPhone 4S finden sich rechtliche Hinweise zur Siri-Diktier-Funktion in den allgemeinen Siri-Einstellungen, was zeigt, dass Apple die anderen Geräte nicht einfach die Dokumentationen des iPhone 4S darstellen lässt.

Das könnte wiederum dafür sprechen, dass lediglich Siri Dictation und nicht Siri selbst ein Teil des iPad und iPod touch wird. Und möglicherweise wird es für diese Geräte dann auch die Assistenten-Funktion nicht geben – die Beschränkung des rechtlichen Hinweises auf Dictation spricht zumindest dafür.

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iOS 5.1: Apple veröffentlicht Beta 3

Nach fast einem Monat und der langen Pause über Weihnachten und Silvester hat Apple soeben die dritte Beta von iOS 5.1 veröffentlicht.

Aktuell ist die neue Beta-Version mit der Build-Nummer 9B5141a noch nicht auf der Entwickler-Website von Apple zu finden. Der Download gelingt also derzeit nur über das seit iOS 5 vorhandene Over-the-Air-Update. Entsprechend fehlen momentan auch noch die Informationen zu den Änderungen seit der vorherigen Beta.

Update:
Eine mittlerweile bekannt gewordene “Neuerung” ist die Möglichkeit 3G zu deaktivieren. Diese Funktion hatte Apple zuvor in iOS 5 entfernt. Auch Apples Entwickler-Website zeigt nun die Beta-3-Downloads für iPad, iPhone und iPod touch. Xcode 4.3 Beta 3 in Build 4E71d ist ebenso verfügbar wie iOS 5.1 Beta 2 für Apple TV.

(Bild: @CDeeRON, via MacRumors)

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iOS 5.1 Beta 3: Hinweis auf Facebook-Anbindung

Seit dem Update aufs iOS 5 bietet Apples Mobil-Betriebssystem eine nahtlose Anbindung ans soziale Netzwerk Twitter. Eine Facebook-Integration sucht man bislang aber vergebens. Die jüngste iOS-5.1-Beta deutet an, dass Apple an einer solchen allerdings arbeitet.

Wer in der dritten Beta-Version des iOS-Updates einen Kontakt im Adressbuch bearbeiten möchte, findet unter dem “Twitter”-Feld auch ein “Facebook”-Feld, in dem sich der Benutzername für das zweite große soziale Netzwerk eintragen lässt. Ein solches Feld fehlte vor der iOS 5.1 Beta 3. Möglich also, dass sich Bilder, die aktuelle Position oder Kurzmitteilungen demnächst direkt über Facebook, wahlweise auch nur einzelnen Facebook-Freunden, mitteilen lassen.

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iOS 5.1: Bilder eines neuen Vorab-Builds

Ums iOS 5.1 ist es zuletzt etwas still geworden – seit einigen Wochen hat Apple keinen weiteren Vorab-Build mehr an Entwickler verteilt. Nun sind mutmaßliche Bilder eines neuen Builds aufgetaucht: Die Kamera könnte sich bald auch per Fingerwisch aufrufen lassen und Siri wird Japanisch lernen.

Die portugiesische Website blogdoiPhone zeigt die Bilder des Beta-Builds, der von einem Mobilfunkbetreiber stammen soll.

Zum einen scheint Apple den “Kamera”-Knopf im “Verriegelt”-Zustand des iOS verändert zu haben: Bisher ließ sich die Kamera durch ein zweimaliges Drücken der Home-Taste einfach per Antippen aufrufen. Das konnte so auch unerwünscht in der Hosentasche passieren – wenn es auch recht unwahrscheinlich ist. Als weiteren “Schutzmechanismus” zeigt ein Screenshot ein Bild, in dem sich die Kamera nicht durch Antippen, sondern Fingerwisch aktivieren lässt.

Ein weiterer Screenshot zeigt außerdem die Übersicht der Sprachen, die Apples Spracherkennungsassistent Siri versteht. Unter diesen befindet sich nun auch Japanisch. Das kommt wenig überraschend, weil Apple das japanische Siri schon vorher für dieses Jahr angekündigt hatte und Siri selbst sich diesbezüglich zuletzt “verplappert” haben soll.

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iOS 5.1: Japanischer Siri-Assistent, neuer Kamera-Button, 4G-Icons


Mal so nebenbei kündigte Apple heute im Zuge der iPad-Keynote auch eine neue iOS-Version 5.1 an.

Zu den Neuerungen in iOS 5.1 zählen unter anderem Sprachunterstützung “Japanisch” für Siri, ein neuer Lockscreen-Kamera-Button, die Möglichkeit Fotos aus dem Fotostream direkt in der Fotos-App zu löschen, ein neuer “4G-Indikator” und natürlich zahlreiche obligatorische Bugfixes.

//Update: Auch das Downloadlimit über Mobilfunk wurde von 20 auf jetzt 50 Megabyte pro App-Download erhöht!

iOS 5.1

iOS 5.1

Die neuste Software-Version 5.0 Build 9B179b spendiert der aktuellen AppleTV-Generation eine komplett neue Bedienoberfläche mit unzähligen neuen Features, welche wir hier behandeln.

Komplette Changelog:
  • Japanese language support for Siri (availability may be limited during initial rollout)
  • Photos can now be deleted from Photo Stream
  • Camera shortcut now always visible on Lock Screen for iPhone 4S, iPhone 4, iPhone 3GS and iPod touch (4th generation)
  • Camera face detection now highlights all detected faces
  • Redesigned Camera app for iPad
  • Genius Mixes and Genius playlists for iTunes Match subscribers
  • Audio for TV shows and movies on iPad optimized to sound louder and clearer
  • Podcast controls for playback speed and a 30 second rewind for iPad
  • Updated AT&T network indicator
  • Addresses bugs affecting battery life
  • Fixes an issue that occasionally caused audio to drop for outgoing calls
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iOS 5.1: Sicherheitslücke in Safari erlaubt Fälschung der Adressleiste

Mit der steigenden Beliebtheit der mobilen Betriebssysteme wie iOS, widmen sich auch Sicherheitsunternehmen immer häufiger den vergleichsweise neuen Plattformen. Dabei ist nun eine Sicherheitslücke entdeckt worden, die es einem Angreifer ermöglicht die Adressleiste des Safari-Browsers in iOS 5.1 fälschen zu können.

Gefunden wurde die Lücke von David Vieira-Kurz von MajorSecurity (via The Next Web). Ein Fehler in der JavaScript-Funktion window.open() öffnet die Lücke, die es einem Angreifer ermöglicht, eine gefälschte URL in der Adressleiste anzuzeigen.

So kann dem iOS-Nutzer zum Beispiel vorgetäuscht werden, dass er auf Apple.com surft, wobei die eigentlich geladenen Seiten-Inhalte von einem ganz anderen Server stammen. Damit könnte der Nutzer zum Opfer von Phishing-Angriffen werden, bei denen zum Beispiel Logindaten oder Kreditkarteninformationen abgegriffen werden.

Eine Website, auf der die Lücke demonstriert wird (“Proof of Concept”), haben die Entwickler ebenfalls bereitgestellt. Diese Seite muss natürlich mit dem mobilen Safari aufgerufen werden.

Die Lücke konnte unter iOS 5.1 auf dem iPhone 4, iPhone 4S, iPad 2 und dem neuen iPad nachvollzogen werden. Auch frühere Versionen von iOS und anderen iOS-Geräten können von dem Problem betroffen sein.

Apple wurde bereits am 2. März über das Problem informiert und hat am folgenden Tag darauf reagiert. Es ist also eine Frage der Zeit bis Apple ein Update von iOS veröffentlicht. Bis dahin sollte man vorsichtig mit unbekannten URLs umgehen und aufpassen, welche Seiten persönliche Daten abfragen.

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iOS 5.1: 61 Prozent aller iOS-Benutzer sind bereits umgestiegen

Apple-Benutzer sind bekannt dafür, schnell auf neue Betriebssystem-Versionen umzusteigen. So scheint es auch bei der jüngsten iOS-Version 5.1 zu sein: Ein Entwickler vermeldet, dass nach 15 Tagen bereits 61 Prozent der Benutzer seiner App bereits mit iOS 5.1 unterwegs waren.

Mit der App * verzeichnet der Entwickler David Smith nach eigenen Angaben (via Mac Rumors) jede Woche rund 100.000 Downloads, weshalb er die Benutzerstatistiken für recht repräsentativ hält.

Apple veröffentlichte das iOS 5.1 am 7. März. Die Benutzer, die vorher schon das iOS 5.0.x einsetzten, die das Update also “Over the Air” ohne eine Verbindung zum Mac oder PC installieren konnten, wechselten sogar zu 77 Prozent bereits nach 15 Tagen zur jüngsten iOS-Version. Wenn Smith alle Benutzer zählt – also auch solche mit Geräten, auf denen iOS 5 gar nicht funktioniert -, kommt er auf eine “Konversionsrate” in Höhe von 61 Prozent.

Zum Vergleich: Auf die schon Mitte/Ende 2011 veröffentlichte Android-Version 2.3 “Gingerbread” setzen heute 61,5 Prozent aller Android-Benutzer, die Zahl der Benutzer der Versionen 3.x und 4.x, also “Honeycomb” und “Ice Cream Sandwich” ist deutlich geringer. Honeycomb ist eine für Tablets optimierte Version, Ice Cream Sandwich ist hingegen wie Apples iOS für Smartphones und Tablets konzipiert. Allerdings ist der Anteil älterer Android-Geräte, die größere Updates unterstützen, deutlich geringer – was auch ein Grund dafür sein dürfte, dass erst 1,6 Prozent aller Android-Benutzer auf Ice Cream Sandwich setzen.

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Apple veröffentlicht iOS 5.1.1

Apple hat soeben iOS 5.1.1 für iPhone, iPad und iPod touch veröffentlicht. Die neue Version behebt einige kleinere Fehler. Bugfixes gibt es unter anderem für Kamera, die 3G-Funktionen des neuen iPad und die Videowiedergabe mit Hilfe von AirPlay.

Apple nennt folgende Änderungen an der neuen iOS-Version:

  • Improves reliability of using HDR option for photos taken using the Lock Screen shortcut
  • Addresses bugs that could prevent the new iPad from switching between 2G and 3G networks
  • Fixes bugs that affected AirPlay video playback in some circumstances
  • Improved reliability for syncing Safari bookmarks and Reading List
  • Fixes an issue where ‘Unable to purchase’ alert could be displayed after successful purchase

Der Text weist darauf hin, dass es auch Sicherheitsupdates in das neue iOS geschafft haben. Apples Support-Dokument wurde aber noch nicht aktualisiert.

Sollte iTunes oder das integrierte Update-System von iOS noch keine Updates anzeigen, hier die Links (via ios.e-lite.org) zum direkten Download von iOS 5.1.1 (Build 9B206):

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iOS 5.1.1: Apple schließt Lücken in Safari und WebKit

Nachdem Apple gestern Abend die neue iOS-Version veröffentlichte, war zunächst nicht bekannt, welche Sicherheitslücken im aktualisierten Betriebssystem geschlossen wurden. Mittlerweile hat Apple diese Informationen veröffentlicht.

Neben den Updates für Kamera und Netzwerk-Funktionen schließt iOS 5.1.1 auch eine Reihe von Sicherheitslücken, die vor einiger Zeit in Safari und WebKit entdeckt wurden.

Safari

Available for: iPhone 3GS, iPhone 4, iPhone 4S, iPod touch (3rd generation) and later, iPad, iPad 2

Impact: A maliciously crafted website may be able to spoof the address in the location bar

Description: A URL spoofing issue existed in Safari. This could be used in a malicious web site to direct the user to a spoofed site that visually appeared to be a legitimate domain. This issue is addressed through improved URL handling. This issue does not affect OS X systems.

CVE-ID

CVE-2012-0674 : David Vieira-Kurz of MajorSecurity (majorsecurity.net)

WebKit

Available for: iPhone 3GS, iPhone 4, iPhone 4S, iPod touch (3rd generation) and later, iPad, iPad 2

Impact: Visiting a maliciously crafted website may lead to a cross-site scripting attack

Description: Multiple cross-site scripting issues existed in WebKit.

CVE-ID

CVE-2011-3046 : Sergey Glazunov working with Google’s Pwnium contest

CVE-2011-3056 : Sergey Glazunov

WebKit

Available for: iPhone 3GS, iPhone 4, iPhone 4S, iPod touch (3rd generation) and later, iPad, iPad 2

Impact: Visiting a maliciously crafted website may lead to an unexpected application termination or arbitrary code execution

Description: A memory corruption issue existed in WebKit.

CVE-ID

CVE-2012-0672 : Adam Barth and Abhishek Arya of the Google Chrome Security Team

Über die Sicherheitslücke in Safari haben wir bereits Ende März berichtet. Hier konnte ein Angreifer dem Nutzer zum Beispiel vortäuschen, dass er auf Apple.com surft, obwohl die eigentlich aufgerufene Seite von einem anderen Server geladen wurde. Apple wurde bereits am 2. März auf das Problem hingewiesen, geschlossen wurde die Lücke gestern.

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iOS 5.1.1: Neuer Build für iPhone 4

Eine Aktualisierung der Aktualisierung hat Apple in der vergangenen Nacht für das iPhone 4 veröffentlicht. Der Build 9B208 setzt auf das bereits erschienene iOS 5.1.1 auf und gilt ausschließlich für das zweitjüngste Apple-Smartphone.

Welche Probleme mit dem neuen Build angesprochen werden, verrät Apple nicht. Nutzer des iPhone 4, die bereits Anfang Mai auf iOS 5.1.1 aktualisiert haben, können manuell auf die Zwischenversion updaten. Für Geräte, die noch unter iOS 5.1 laufen, ist der Build in der Over-the-air-Aktualisierung integriert.

Ob der neue Build mit der kürzlich erschienen Jailbreak-Variante Absinthe 2.0 in Zusammenhang steht, kann bislang nicht bestätigt werden.

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