Photoshop
Auf dieser Seite findest du einen Überblick über die wichtigsten Funktionen von Adobe Photoshop sowie die Links zu allen derzeit verfügbaren Photoshop Download Versionen. Adobe Photoshop ist unter Bildbearbeitungsprogrammen immer noch die Lösung für Profis. Die aktuelle Version CS6 zeigt eine komplett überarbeitete Oberfläche und ist durch die neue Mercury Grafik-Engine deutlich schneller geworden. Zudem speichert Photoshop nun die aktuellen Dateien aller 10 Minuten im Hintergrund.
Neben dem „normalen“ Photoshop gibt das kostengünstigere und im Funktionsumfang reduzierte “Photoshop Elements” sowie die Variante Photoshop Extended, die neben den umfangreichen Werkzeugen und Funktionen zur Bildbearbeitung auch mehrere Bedienfelder und Tools für Animation und 3D-Gestaltung liefert. Zu Photoshop gibt es die Bridge in allen Photoshop Downloads dazu. Dabei handelt es sich um eine Lösung zum Verwalten der Bilder. Eine kleine Variante davon, die Mini-Bridge, ist direkt aus Photoshop erreichbar.
Retusche – die Königsdisziplin von Photoshop
Photoshop ermöglicht eine durchgängig non-destruktive Bildbearbeitung. Dazu gibt es Einstellungsebenen, über die die jeweiligen Bearbeitungsschritte jederzeit wieder aufgerufen und neu eingestellt werden können. Ebenso funktionieren die Korrekturen so: Jede Korrektur beansprucht eine eigene Ebene und ist zudem mit einer Maske belegt. Über diese kann der Anwender exakt festlegen, welcher Bildbereich wie stark von der Korrektur betroffen ist. Für Filter und Effekte, die nicht über Einstellungs- und Korrektur-Ebenen erreichbar sind, kann die zu bearbeitende Ebene für einen Smartfilter konvertiert werden, wodurch Photoshop alle, auf die Ebene angewandten Filter als Unterebene anlegt, die dann wiederum bearbeitbar sind.
Neben den üblichen Retusche-Werkzeugen wie Reparatur-Pinsel, Werkzeuge zum Ausbessern und Kopierstempel bietet Photoshop die inhaltssensitive Füllung, die in der neuen Version CS 6 weiter ausgebaut und um ein neues Werkzeug ergänzt wurde. Dabei werden grob gewählte Bildbereiche, die es zu entfernen gilt, mit Musterelementen aus dem näheren Umfeld der Auswahl gefüllt. In der Regel funktioniert diese Technik hervorragend, nur mit harten Kanten im Hintergrund kommt die inhaltssensitive Füllung nicht zurecht. Wer diese und andere Funktionen erst einmal unverbindlich austesten möchte, sollten sich die kostenlose 30-Tage-Testversion von Photoshop downloaden. Das Angebot an hilfreichen Photoshop Tutorials ist nahezu unerschöpflich. Wer Hilfe sucht, sollte im Netz ohne weiteres fündig werden.
Weichgezeichnet: Unschärfe mit Photoshop
Ebenfalls komplett überarbeitet wurden die Möglichkeiten zum Weichzeichnen. Auf einer eigenen Oberfläche lassen sich nun direkt im Bild fotografische Unschärfeeffekte erzielen. So sind nun Tilt-Shift-Effekte direkt im Bild einstellbar. Ebenfalls mehrere Bildausschnitte können jetzt fokussiert und mit verschiedenen Steuerelementen direkt im Bild eingestellt werden – ein wirkungsvoller Effekt, der in der herkömmlichen Fotografie so nicht möglich ist.
Verformen
Sollen freigestellte Elemente oder auch Bildteile in ihren Proportionen geändert werden, gibt es seit Version CS5 das Formgitter: An den Schnittpunkten eines Netzes werden Griffpunkte gesetzt, die sich dann verschieben lassen. Einstellbar ist dabei die Stärke der Verformung sowie die Anordnung der Punkte bei Überlappungen. Durch die neue Grafik-Engine kann seit der Version CS6 die Pinselspitze im Verflüssigen-Filter auf eine Größe von 15 000 Pixel eingestellt werden – in der Vor-Version war bei 1 500 Pixel Schluß.
Die Photoshop-Funktion schlechthin: Freistellen
Auch in diesem Bereich zeigt Photoshop die ausgereiftesten Methoden im Vergleich zu den Mitbewerbern. Eine getroffene Auswahl kann über den Dialog Kante verbessern weiter verfeinert werden: Dabei helfen ein einstellbarer Smart-Radius, der per Pinsel weiter verfeinert werden kann, sowie die Option Farbe dekontaminieren, die Farbsäume an den Auswahlkanten verhindert.
Photoshop für Fotografen
Ebenfalls für Fotografen gibt es viele, zum Teil neue Funktionen. So fügt Photoshop etwa über die HDR-Technik die Bilder eines Motivs mit unterschiedlichen Belichtungen zu einem Bild mit der entsprechenden Anzahl an Ebenen zusammen und liefert dann Einstellungen zur Mischung. Ebenfalls Geisterbilder, etwa eine wehende Fahne, lassen sich im überarbeiteten Dialog entfernen. Leuchtkonturen schaffen einen surrealen Bildeindruck. Zudem gibt es eine automatische Objektivkorrektur und den verbesserten Camera-Raw-7-Dialog, den bereits die aktuelle Version Lightroom 4 enthält. Dieses integrierte Plug-in unterstützt mehr als 350 Kameramodelle.
Neu in CS6 ist die adaptive Weitwinkelkorrektur: Objekte, die durch Panorama- oder Fischauge- oder Weitwinkelobjektiv verzogene Kanten zeigen, können auf Grundlage der Objektiv-Eigenschaften automatisch korrigiert werden. Zudem ist eine manuelle Anpassung mit Hilfe von Linien möglich, die direkt im Foto gezogen werden.
Ebenfalls in Version CS6 hat Adobe die Malwerkzeuge ausgebaut. So gibt es nun Pinsel, die sich bei Gebrauch abnutzen. Überarbeitet wurden auch die Formebenen: Die Vektor-Masken sind zugunsten echter Formen verschwunden und die Konturen lassen sich wie in Illustrator direkt einstellen. Für Portrait-Retuschen kann man mit der neuen Version eine Auswahl nach Hauttönen erstellen.
Photoshop Downloads im Adobe Store
Folgende, teilweise kostenlose Downloads von Photoshop Versionen sind aktuell bei Adobe erhältlich:
- Photoshop CS6 Download - kostenlose Testversion | Upgrade | Vollversion
- Photoshop CS6 Extended Download – gratis Testversion | Upgrade | Vollversion
- Photoshop Elements 10 Download – kostenlose Testversion | Upgrade | Vollversion
Kostenlos und ohne Download: Photoshop Online
Auf Photoshop.com bietet Adobe einige Funktionen von Photoshop kostenlos zur Bildbearbeitung an.
