SSD oder HDD – Unterschied - Was ist besser?

Marco Kratzenberg
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Die Entscheidung zwischen SSD oder HDD ist gar nicht so einfach, wie man zunächst denken könnte. Denn beide haben Vor- und Nachteile. Letztendlich kommt es auf den Verwendungszweck an. Wir erklären die Gründe und zeigen euch den Unterschied zwischen SSD und HDD.

Video: Was sind SSDs?

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Was sind SSDs?

SSD oder HDD? Wo liegen die Unterschiede und was ist besser? – Das sind hier die Fragen. In letzter Zeit werden Desktop-PCs und Laptops häufig mit einer Kombination aus beidem ausgestattet. Und das macht auch durchaus Sinn. In diesem Fall liegt die Bootpartition auf der SSD und sorgt dafür, dass der Rechner schnell startet. Alle normalen Datendateien und unwichtigere Programme werden auf einer HDD abgelegt. Aber warum eignen sich SSD oder HDD nicht gleichermaßen für jede Verwendung?

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SSD oder HDD – Unterschied, Vor- und Nachteile

Wenn ihr vor der Entscheidung steht, eine SSD oder eine HDD zu kaufen, dann entscheiden mehrere Kriterien. Da sind zum einen die Unterschiede zwischen SDD und HDD: Eine SSD bringt einen wesentlich schnelleren Zugriff auf die Daten. Dafür sind diese schnellen Laufwerke aber auch deutlich teurer. Außerdem gibt es sie noch nicht in wirklich großen Dimensionen – zumindest nicht bezahlbar. Bei der oben genannten Nutzung als Bootlaufwerk kommen meist Speicher in der Größe von 128 bzw. 256 GB zur Anwendung, während gleichzeitig zehnmal so große HDD verbaut werden.

Geht es allerdings in erster Linie um Geschwindigkeit, dann ist die SSD die richtige Wahl. Da ist es keine Frage, ob SSD oder HDD das Rennen gewinnen, da die SSD im Schnitt vier- bis fünfmal so schnell wie eine herkömmliche Festplatte ist.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Die SSD ist schnell, braucht weniger Strom (wichtig für Laptops!) macht keine Geräusche und benötigt keine nennenswerte Kühlung. Allerdings gibt es zwei wichtige Eigenschaften der SSD, die gegen sie sprechen. Einerseits haben SSD wesentlich größere Schwierigkeiten mit Störungen. Bei einem Stromausfall geht da oft nicht nur eine Datei verloren, wie bei einer HDD, sondern es kommt durchaus auch zu größeren Datenverlusten bis hin zu Totalausfällen.

Das größte Problem der SSD gegenüber der HDD liegt in der begrenzten Wiederbeschreibbarkeit. Die normale Festplatte mit rotierenden Magnetscheiben hat hier die Nase vorn. Sie kann theoretisch unbegrenzt oft gelöscht und überschrieben werden. Bei der SSD geht das nicht. Diese Speicher weisen eine relevante Abnutzung bei jedem Schreibzugriff auf. Auf Dauer werden sie immer langsamer. Man sollte also eine SSD nicht als Hauptfestplatte in Systeme einsetzen, auf denen ständig irgendwelche Festplattenzugriffe stattfinden. Laptops mit einer SSD als einziger Festplatte sind genauso wenig zu empfehlen, wie Server die mit SSD ausgestattet sind.

Tipps zum Thema:

Die Lösung: SSD und HDD!

Im Alltag der meisten Anwender stellt sich die Frage nicht, ob man eine SSD oder HDD nutzt. Die neueren Geräte haben häufig beides, wobei die SSD ihre Stärken als Bootlaufwerk ausspielen kann. Die unzähligen Fotos und all eure anderen Dateien könnt ihr auf der HDD ablegen – vor allem, wenn ihr sie häufig nutzt und somit viele Schreibzugriffe erzeugt.

Es empfiehlt sich übrigens auch, die Orte der temporären Speicherung, also etwa die Temp-Ordner von Windows oder Firefox auf die HDD zu legen. Denn da werden ständig Dateien geschrieben und wieder gelöscht, ohne dass man sie aufbewahren möchte. All das geht auf Kosten der Lebensdauer einer SSD.

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