Was ist USB-Debugging – und wie lässt es sich aktivieren?

Jonas Wekenborg
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In den Einstellungen eures Android-Gerätes seid ihr auf die Option USB-Debugging gestoßen und bevor ihr wahllos Buttons drückt, wollt ihr euch doch erst einmal schlau machen, worum es sich dabei eigentlich handelt? Oder aber ihr habt ein Problem, das USB-Debugging zu aktivieren. Einerlei – Wir erklären euch, was das ist und wie es wieder funktioniert.

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USB Debugging unter Android aktivieren

Was ist eigentlich USB-Debugging?

Naheliegend ist, dass das USB-Debugging etwas mit USB-Anschlüssen und der Nachverfolgung einer bestimmten Aktion zusammenhängt. Und genau darum dreht es sich beim USB-Debugging auch. Denn der Parameter in den Einstellungen steuert, ob Android in den Debugging-Modus versetzt wird, sobald es per USB-Anschluss mit einem PC verbunden wird. Ein Entwickler kann so bestimmte Aktionen über den PC lenken und zurückverfolgen.

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In 6 Schritten „Ok Google“ deaktivieren oder aktivieren

Wo finde ich das USB-Debugging und wie verwende ich es?

In der Android-Version 2.3 (Gingerbread) lässt sich die Option über Einstellungen > Apps > Entwicklung erreichen. In Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) fällt ein Schritt weg: Einstellungen > Entwickleroptionen. Bei Android 4.2 (Jelly Beans) müsst ihr ein wenig umständlicher vorgehen:

  1. Geht hierzu in den Einstellungen in den Abschnitt „Über das Telefon/ Tablet“
  2. Klickt einige Male (7x) auf die Build-Nummer
  3. Nachdem ein Countdown aufgetaucht ist, findet ihr ein Menü weiter zurück ganz unten die Entwickleroptionen

usb-debugging-aktivieren

Damit bestimmte Aktionen wie zum Beispiel Löschen, Bearbeiten oder Erstellen von Dateien, aber auch einige Apps wie zum Beispiel Huawei HiSuite oder MyPhoneExplorer über den Debug-Modus am PC ermöglicht werden, muss das USB-Debugging eingeschaltet sein. Allerdings gilt die Funktion mit Vorsicht zu genießen und nach Benutzung wieder zu deaktivieren.

Denn allzu einfach macht man es potentiellen Handy-Dieben, wenn das USB-Debugging eingeschaltet ist: So lassen sich auch gesperrte Handys mit Muster über den USB-Anschluss knacken oder aber durch manipulierte öffentliche Ladestationen infizieren. Android warnt euch nicht vor solchen Übergriffen bei aktiviertem Debugging.

Ihr werdet bei der Aktivierung der Entwicklereinstellungen noch einmal gefragt, ob ihr sicher seid, diese Einstellungen zu aktivieren. Grundsätzlich solltet ihr euch nur damit befassen, wenn ihr auch wisst, was ihr da tut.

USB-Debugging aktivieren

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Abstimmung: WhatsApp & Co.: Welchen Messenger nutzt ihr?
Welchen Instant Messenger nutzt ihr?

Während es noch vor einigen Jahren ausschließlich die die SMS-Nachricht zur mobilen Kommunikation gab, steht man heute vor einiger riesigen Auswahl an verschiedenen Messengern, welche allesamt ihre Vor- und Nachteile haben.

WhatsApp konnte gerade in den letzten Jahren ein phänomenales Wachstum verzeichnen und ist mittlerweile zweifelsohne der meistgenutzte und populärste Messenger für iOS und Android. Aber auch Telegram und Threema konnten in letzter Zeit viele Nutzer für sich gewinnen, da diese mit einer höheren Sicherheit und einem besseren Datenschutz werben. Der ein oder andere mag auch je nach Kontakt einen anderen Dienst nutzen, um mit der Bekanntschaft digital kommunizieren zu können.

Uns würde einmal interessieren, welchen Messenger ihr (am meisten) nutzt. Sollten wir euren Messenger vergessen haben, lasst es uns wissen!

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