Der Akku des iPads will und will nicht auf 100 Prozent kommen? Es geht überhaupt nicht, oder nur sehr langsam vorwärts? Wir nennen fünf Probleme und deren Lösung für das Aufladen der iOS-Geräte:

iPad lädt nicht oder nur langsam – was kann man tun?

Viel zu schnell ist der iPhone-Akku leer, das Smartphone muss bei häufiger Benutzung fast täglich an die Steckdose. Die Batterie des iPads ist wesentlich größer und hält deshalb wesentlich länger. Dafür benötigt ein vollständiger Ladevorgang auch entsprechend lange, je nach Tablet-Generation 3,5 bis 4,5 Stunden.

Manchmal lädt das Tablet aber nur sehr, sehr langsam, oder gar nicht. Eine Meldung informiert uns:

Woran liegt das? Was kann man dagegen tun?

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1. iPad lädt nicht: Zu schwacher USB-Port

Häufigstes Problem, wenn das iPad an einem USB-Port nicht lädt: Der USB-Anschluss des Rechners oder des Netzsteckers ist zu schwach. Besonders ältere Computer und Netbooks bieten oft maximal 0,5A (Ampere). Damit kommen wir bei dem iPad nicht weit, es benötigt mindestens 1A.

Auf Netzsteckern finden wir die technischen Daten meist aufgedruckt. Während dem iPhone schon geringere Stromstärken als 1A reichen, sollten wir zum zügigen Laden des iPads auf USB-Stecker mit 2,1A oder 2,4A zurückgreifen. Mehr Ampere bedeutet schnelleres Laden. Ein geeigneter Stecker ist im Lieferumfang des Apple-Tablets enthalten.

2. iPad lädt langsam: Netzstecker inkompatibel

Leider ist nicht nur die theoretische Leistung des Netzsteckers relevant, sondern auch die Kompatibilität: iPad und Netzgerät kommunizieren miteinander, wie viel Leistung geboten beziehungsweise benötigt werden. „Die Krux bei den allermeisten Netzteilen ist, dass sie zwar theoretisch hohe Ampere-Zahlen liefern, bei den allermeisten Geräten die Kommunikation zwischen Netzteil und Mobilgerät nicht auf die Herstellerspezifikationen abgestimmt sind“, so Christian Dallmayer von equinux, Anbieter der tizi-Produkte. „In der Folge wird dann eben ein iPad oder ein Galaxy nur mit 1A geladen, obwohl auf dem Netzteil 2A oder 3A steht.“ In guten, neueren USB-Netzsteckern sind Chips verbaut, die die Sprachen unterschiedlicher Hersteller sprechen. Die Produktbeschreibung gibt über die Kompatibilität Auskunft. Beispiel: tizi Tankstation, siehe auch tizi Tankstation im Test.

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Also: Für das iPad auf einen original Apple-Netzstecker oder auf kompatibles Zubehör zurückgreifen. Für iPhone ist die Leistung nicht so entscheidend, selbst der mitgelieferte Stecker von Apple bietet nur 1A.

Sicheres Kennzeichen für die Kompatibilität ist die Zertifizierung „Made for iPad“. Sie kostet die Hersteller aber Lizenzgebühren und wird deshalb bei derartigen Produkten oft nicht verwendet, obwohl die Voraussetzungen bestehen.

Tipps 3 bis 5 auf der nächsten Seite:

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