Apple TV (Fernseher) - Alle Infos und Artikel

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Beschreibung

Nur in unserer Fantasie existiert das Apple TV als Fernseher aus Cupertino. Wie sieht er wohl aus? Was kann er und was wird er kosten? Das weiß niemand. Anhand aktueller Branchenstandards kann man sich jedoch zumindest einen Überblick darüber verschaffen, unter welchen Voraussetzungen Apple in den Markt einsteigt. Schließlich haben wir alle eine vage Ahnung, wie ein Apple-Fernseher auszusehen hat, oder etwa nicht?

Welche Technik wird ein Apple TV Fernseher haben?

Was derzeit an Flachbildfernsehern von Samsung, Toshiba und Co. durch den Markt wuselt, lässt sich mehrheitlich auf ein 46-Zoll-Modell mit Mehrfach-Tuner und LC-Display herunterdampfen. Dazu eine LED-Hintergrundbeleuchtung, wir befinden uns schließlich im oberen Preissegment.

Was die 3D-Technologie bei dem Apple TV Fernseher angeht, dürfte Apple sich noch zurückhalten. Schließlich wird man seinen designverliebten, mancher würde sagen eitlen Kunden kaum zumuten, mit klobigen Brillen vor der Flimmerkiste zu hocken.

Selbstredend wird die Kommunikation mit dem übrigen Ökosystem gesichert sein. AirPlay, iTunes Store und WiFi-Schnittstelle stehen ebenfalls so fest, wie es unter den Umständen eben möglich ist.

Spannend könnte es auch bei der Wahl der Fernbedienung für den Apple Fernseher werden. Kein klobiges Plastikschiff, nein: Siri böte sich an, verbunden mit einer leicht modifizierten Variante der aktuellen Apple Remote. Sprachgesteuerte Programmwahl, vielleicht auch Kontrolle über die Videotelefonie-Funktion — ach ja, eine FaceTime-Kamera soll es auch geben.

Insgesamt stellten eingeweihte Personen mit Zugriff auf einen angeblichen Prototypen des Apple-Fernsehers fest, dass er wie ein Thunderbolt Display mit größerem Display aussehen dürfte. Bis zum Veröffentlichungstermin, der, so er denn überhaupt geplant ist, irgendwann zwischen morgen und nächstem Jahr liegen kann, stehen wir weiter im Nebel. Aber man wird ja noch träumen dürfen...

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Alle Artikel zu Apple TV (Fernseher)

Inhaltsverzeichnis

  1. 07.06.2013
    Android-Konsole Gamepop soll auch iOS-Spiele auf Fernseher bringen
  2. 14.03.2013
    Apple Fernseher: Neues Konzept des iTV aus dem Land der Tulpen
  3. 23.01.2013
    Analyst glaubt weiter an Apple-Fernseher im Jahr 2013
  4. 21.12.2012
    Apple-Fernseher: Hon Hai soll erste Prototypen testen
  5. 12.12.2012
    Apple-Fernseher erst in einem frühen Entwicklungsstadium
  6. 10.12.2012
    Gedanken zum Apple-Fernseher: Ganz ruhig bleiben
  7. 07.12.2012
    Apple-Fernseher: Tim Cook deutet Pläne an
  8. 17.11.2012
    Apple-Fernseher nicht in naher Zukunft
  9. 16.11.2012
    Apple-Fernseher: Analyst glaubt an baldige Veröffentlichung
  10. 29.10.2012
    Apple: Die Suche nach der nächsten Revolution
  11. 28.09.2012
    iOS-Karten und Apple-Fernseher: Will Apple zu viel Kontrolle über Inhalte?
  12. 26.08.2012
    Analyst glaubt nicht an Apple-Fernseher in naher Zukunft
  13. 18.08.2012
    Apple TV und iTV: Neue Gerüchte um Apples Wohnzimmer-Pläne
  14. 11.06.2012
    Apple TV: Apple soll Präsentation von Entwicklerkit für WWDC planen
  15. 07.06.2012
    Apple-Fernseher: Analyst glaubt an Präsentation des “iPanel” am Montag
  16. 05.06.2012
    Apples Wohnzimmer-Pläne: Warum der Fernseher nicht entscheidend ist
  17. 30.05.2012
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  18. 29.05.2012
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  19. 16.05.2012
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  20. 15.05.2012
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  21. 14.05.2012
    Foxconn dementiert Aussagen des CEO bezüglich Apple Fernseher
  22. 11.05.2012
    Foxconn-CEO: Wir bereiten uns auf die Produktion von iTV vor
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    Apple-Fernseher: Angeblicher Prototyp mit Siri und iSight gesichtet
  24. 03.05.2012
    Analyst: Vorstellung eines Apple-Fernsehers in diesem Jahr unwahrscheinlich
  25. 26.04.2012
    Apple: Marktkapitalisierung von 1 Billion-Dollar, 1.111 USD pro Aktie im nächsten Jahr
  26. 25.04.2012
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  27. 23.04.2012
    Apple-Gaming: Spielekonsole unwahrscheinlich – Spiele-Apps als Zukunftsmodell
  28. 18.04.2012
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  29. 15.04.2012
    Apple dementiert Zusammenarbeit mit Philippe Starck
  30. 05.04.2012
    Analyst: Apples “iPanel” ist mehr als nur ein Fernseher
  31. 29.03.2012
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  32. 22.03.2012
    Apple-Patentantrag: iPhone als Universalfernbedienung
  33. 13.03.2012
    Apple-Fernseher: Produktionsbeginn im Mai/Juni?
  34. 12.03.2012
    TV-Abo-Service: Steve Jobs holte sich einen Korb
  35. 07.03.2012
    Steve-Jobs-Biograph Isaacson: Klare Andeutung bezüglich Apple-Fernseher
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  37. 01.02.2012
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  38. 29.12.2011
    Apple-Fernseher: Angeblich ebenfalls mit Apple-Chip – Einigung mit Rechteinhabern als Herausforderung
  39. 11.10.2011
    Siri fürs Apple TV: Eine Analystin träumt
  40. 29.08.2011
    Apple TV – Unser täglich Apple-Fernseher-Gerücht gib uns heute
  41. 23.08.2011
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  42. 22.07.2011
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  43. 22.06.2011
    Gerücht: Apple-Fernseher soll noch dieses Jahr erscheinen
  44. 04.02.2011
    Gerücht: Apple plant eigenen HD-Fernseher für 2012
  45. 17.08.2010
    Munster: Apple arbeitet weiter an eigenem HD-Fernseher
  46. 30.06.2010
    Gerücht: Apple plant Einstieg in TV-Markt mit Übernahmen
  47. 21.08.2009
    Analyst sagt Apple-Fernseher bis 2011 voraus
  48. 15.02.2007
    Sony-Fernseher für Apple TV in Retail Stores

Android-Konsole Gamepop soll auch iOS-Spiele auf Fernseher bringen

Mit einem Update fürs Apple TV könnte Apple iOS-Spiele auf den Fernseher bringen. BlueStacks kommt dem Unternehmen mit seiner Spielekonsole Gamepop nun jedoch zuvor.

Gamepop ist eine von BlueStacks entwickelte Spielekonsole, die in erster Linie Android-Spiele auf den Fernseher bringt: Das würfelförmige Gerät setzt auf den von Google zur Verfügung gestellten Android-Open-Source-Code, den BlueStacks auch für seinen Android-Emulator BlueStacks App Player verwendet. Mit diesem lassen sich Android-Apps auf einem Mac oder PC abspielen.

Sehr überraschend hat der BlueStacks-CEO Rosen Sharma nun angekündigt, dass auch iOS-Spiele mit der Spielekonsole funktionieren werden. BlueStacks setzt dafür auf eine selbst entwickelte Virtualisierungssoftware LookingGlass.

Die Spielekonsole wäre dann das erste Gerät, das nicht von Apple stammt, aber dennoch iOS-Titel abspielen kann. Diese dürften dann allerdings nicht über den App Store auf die Spielekonsole gelangen, da Apple sämtliche App-Store-Apps mit einem DRM-Kopierschutz versieht. Stattdessen will es BlueStacks Entwicklern offenbar ermöglichen, ihre Spiele ohne zusätzlichen oder nur mit einem geringen Entwicklungsaufwand auf die Konsole zu bringen.

Was Apple von dem Vorhaben hält, weiß Sharma nicht. Er betont jedoch, dass das Unternehmen keine Zeile an Code verwende, der Apple gehört, Apple sich also nicht mit einer Urheberrechtsverletzung wehren können dürfte. Nicht Apple-untypisch wäre es aber, dass Apple den Entwicklern in zukünftigen App-Store-Regeln verbietet, für iOS kompilierte Apps für andere Plattformen anzubieten.

Jedenfalls scheint nun erstmals eine Technologie bereitzustehen, mit der sich iOS-Spiele sinnvoll auf einen Fernseherbildschirm transportieren lassen. AirPlay Mirroring eignet sich dafür aufgrund der Verzögerung durch die Wi-Fi-Datenübertragung nur eingeschränkt, Apps fürs Apple TV erlaubt Apple – wie gesagt – bisher nicht.

Gamepop gibt es kostenlos, wenn Benutzer sich bis Ende Juni für ein Abonnement entscheiden, das mit 6,99 US-Dollar pro Monat zu Buche schlägt. Später soll die Konsole zusammen mit dem Spielecontroller dann 129 Dollar kosten.

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Apple Fernseher: Neues Konzept des iTV aus dem Land der Tulpen

Der 3D-Designer Martin Hajek aus den Niederlanden ist gefragter Mann. Erst gestern präsentierten wir seinen neuesten Entwurf einer Apple „iWatch“ – veröffentlicht im britischen Magazin MacUser. Seine neueste Studie zeigt den ominösen Apple-Fernseher (iTV).

Auch dieses Modell entwarf Martin Hajek für ein Print-Magazin. Seine Dienste nahm diesmal die niederländische Zeitschrift „iCreate“ in Anspruch. Heraus kam der recht schicke und schlichte Entwurf eines Apple Fernsehers. Das Design erinnert in seinen Grundzügen an das aktuelle Thunderbolt-Display. Im Gegensatz zu diesen ist der iTV jedoch komplett in schwarz gehalten und der Bildschirm kann getrost als randlos bezeichnet  werden. Ein Detail das der Eleganz zugute kommt.

iTV: iMac mit TV-Empfang?

Ausgestattet ist der iTV von Martin Hajek  mit einer FaceTime-Kamera. Die Anschlüsse beschränken sich auf vier HDMI-Ports, Ethernet, USB, Thunderbolt und einem optischen Audioausgang. Über den Sinn von USB und Thunderbolt kann man nur spekulieren. Denkbar wäre beispielsweise der Anschluss von externen Festplatten, um diese als PVR-Erweiterung für die Aufzeichnung von Fernsehprogrammen zu nutzen. Grundsätzlich erinnert die Ausgestaltung mehr an einen iMac, denn an einen klassischen Fernseher.

iTV-Interface: Mach’s noch einmal Martin...

Etwas uninspiriert erscheint uns dagegen das Interface. Dieses wurde mehr oder weniger komplett von iOS übernommen und trägt den Besonderheiten eines „Apple-Fernsehers“ keine Rechnung. So fehlt beispielsweise komplett der Verweis auf ein eigentliches TV-Programm.

Apple Fernseher: Das ewige Gespenst

Ein Apple-Fernseher geistert nunmehr seit Jahren in der Gerüchteküche umher. Immer wieder wurde der Einstieg Apples in dieses hart umkämpfte Marktfeld erwartet. Bis heute ziert sich der Hersteller aus Cupertino und enttäuschte Analysten und Fans. Derzeit scheint das Projekt bei Apple auch keine sonderlich hohe Priorität zu haben. Nicht zuletzt die iWatch könnte hierfür verantwortlich sein. So scheint dieses Marktumfeld derzeit eher für Innovationen offen zu sein und ist für Apple finanziell attraktiver.

Via Cult of Mac.
Bildquelle: iCreate (Gestaltung Martin Hajek)

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Analyst glaubt weiter an Apple-Fernseher im Jahr 2013

Der Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster kündigt mal wieder einen Apple-Fernseher für die nahe Zukunft an: Noch im Laufe diesen Jahres werde ein Apple-HDTV erscheinen. Munster beruft sich auf Quellen bei Zulieferern in Asien und spricht von einer neuartigen Fernbedienung.

Munster räumt ein, dass noch nicht ganz klar sei, ob es sich bei Apples neuem Fernsehen-Produkt um eine verbesserte Version der Set-Top-Box Apple TV oder tatsächlich um einen ganz eigenen Apple-Fernseher handeln werde. Seinen Informationen zufolge – die unter anderem auf Quellen bei Zulieferern in Asien aufbauen – plane Apple aber schon für dieses Jahr die Veröffentlichung eines eigenen Fernsehers.

Ein “Problem”, dass der Apple-Fernseher “lösen” werde, sei das der Fernbedienung: Für Apple sei es wichtig, diese Aufgabe besser zu lösen. In der Vergangenheit gab es immer wieder Gerüchte, denen zufolge ein iPhone, iPod touch oder iPad die Rolle der Fernbedienung komplett übernehmen könnte. Ein weiteres Verkaufsargument sollen die Video-on-Demand-Leistungen sein, die Apple zum Teil des Gesamtpakets machen werde.

Gene Munster streut schon seit mindestens vier Jahren Gerüchte um einen Apple-Fernseher. Seit einiger Zeit ist er allerdings nicht mehr der einzige – und selbst Steve Jobs machte einst Andeutungen, dass Apple ein entsprechendes Produkt plane. Das Unternehmen soll allerdings Probleme haben, Rechteinhaber davon zu überzeugen, ihre Inhalte nach Apples Vorstellungen anzubieten.

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Apple-Fernseher: Hon Hai soll erste Prototypen testen

Wann kommt der Apple-Fernseher? Zuletzt häuften sich Berichte, denen zufolge in naher Zukunft nicht mit dem Gerät zu rechnen ist. Aus Taiwan ist jetzt zu hören, dass Foxconn erste Prototypen testet – es aber unwahrscheinlich ist, dass das Gerät im Jahr 2013 erscheint.

Die Website Focus Taiwan berichtet, dass das Foxconn-Mutterunternehmen Hon Hai mit Tests einiger Prototypen des Apple-Fernsehers begonnen habe. Den Quellen der Website zufolge soll es sich um die erste Testphase handeln. Dass Apple mit dem Verkauf des Fernsehers noch im nächsten Jahr beginnen werde, sei unwahrscheinlich.

Der Quelle zufolge könnte Apple allerdings “neue fernsehbezogene Produkte” zur Consumer Electronics Show in Las Vegas im Januar vorstellen. Apple nimmt in der Regel nicht an Messen teil, denkbar wäre aber eine Präsentation eines neuen Produkts in einem ähnlichen Zeitraum. Dabei dürfte es sich dann aber eher um eine neue Generation des Apple TV handeln – oder auch ein Software-Update, mit dem erstmals Apps für Apples Set-Top-Box möglich wären.

Entgegen bisheriger Gerüchte sollen die Displays für den Fernseher jedoch nicht exklusiv von Sharp stammen: Apple werde Displays in den Größen 46 bis 55 Zoll benötigen, so dass diese auch von anderen Herstellern als von den Japanern stammen können. Eine Exklusiv-Belieferung durch Sharp wäre erst mit 60-Zoll-Displays nötig gewesen, so die Quelle der Website.

In der Vergangenheit hieß es meist, dass Apples größte Herausforderung nicht die Produktion der Hardware sei. Stattdessen soll das Unternehmen Probleme haben, Anbieter von Kabelfernsehen an Bord zu holen, um auch Inhalte nach eigenen Vorstellungen anbieten zu können.

In jedem Fall scheint es so, als sei mit einem Apple-Fernseher nicht in naher Zukunft zu rechnen. Die Gerüchte um ein entsprechendes Gerät halten sich bereits seit einigen Jahren.

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Apple-Fernseher erst in einem frühen Entwicklungsstadium

Nachdem Tim Cook vor wenigen Tagen Pläne zum Apple-Fernseher andeutete, kriechen nun Zulieferer aus ihren Löchern und teilen ihr Wissen. Demnach dürfen wir einen iTV oder ähnlich noch nicht so schnell erwarten.

Asiatische Quellen des Wall Street Journals zufolge testet Apple einige Designs für einen großen Fernseher mit hoher Auflösung. Im Prinzip ist das nichts neues, erstmals hat sich Apple aber externe Zulieferer herangeholt – bisher liefen die Tests intern ab. Ob es sich bei der “hohen Auflösung” der Fernseher (auch) um Produkte handelt, die über das bekannte Full-HD-Format (1920 x 1080 Pixel) hinausgehen, informiert der Bericht nicht. Auf einem TV ist eine Retina-Auflösung allerdings teuerer und weit weniger sinnvoll, als bei einem Smartphone oder Laptop.

Kernsatz der Meldung ist allerdings die Information einer namentlich nicht genannten Quelle zum Apple-Fernseher: “Es ist aktuell kein offizielles Projekt. Es ist erst ein frühes Teststadium.” Wer also gehofft hat, dass Anfang nächsten Jahres ein TV von Apple erscheint, muss sich noch länger gedulden.

Neben Technik und einer neuartigen Benutzeroberfläche dürfte der größte Stolperstein für das neue Produkt die Einbindung neuer Dienste sein. Schon im Sommer war Apple in Gesprächen mit Medienkonzernen, soll aber keine durchschlagenden Erfolge verzeichnen können.

Ursprünglich war Apple TV nur ein “Hobby” von Apple. Steve Jobs und jüngst Tim Cook deuteten aber bereits ein großes Interesse an, mit einem Fernsehgerät in die Wohnzimmer zu gelangen. Während ein Bildschirm also offensichtlich noch länger auf sich warten lässt, ist die kleine Set-Top-Box Apple TV recht erfolgreich. Und das, obwohl der Funktionsumfang leider noch immer recht spartanisch ist: Das Betriebssystem iOS ist stark eingeschränkt, Apps können nicht installiert werden, Konkurrenzprodukte spielen oft deutlich mehr Medienformate ab.

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Gedanken zum Apple-Fernseher: Ganz ruhig bleiben

Nach den jüngsten Interviews mit Tim Cook, in denen der Apple CEO zu seinen Plänen im TV-Sektor befragt wurde, brodeln die Töpfe in der Gerüchteküche mal wieder. Geheimnisvolle Andeutungen, ein verschmitztes Grinsen und schon scheint der Apple-Fernseher zum Greifen nahe. Aber womit dürfen wir wirklich rechnen?

Tatsächlich ist die Aussage Cooks natürlich so vage, wie es nur irgendwie geht. Keine Details, keine Geheimnisse und schon gar kein Zugeständnis, dass es schon im nächsten Jahr soweit sei. Statt dessen die gleichen oder ähnliche Phrasen, wie bei diversen Gesprächen in der Vergangenheit.

Verstärktes Interesse“, so das neue Motto zum Thema Apple TV. Immerhin, ein recht großer Sprung von „mehr ein Hobby“, wie es noch vor wenigen Monaten lautete. Doch bevor Gene Munster und andere eifrige Analysten mit ihren nimmermüden Vorhersagen Recht bekommen, dürfte zumindest das nächste Jahr noch insoweit ereignislos ins Land gehen.

Schließlich hat Apple eine Menge zu tun, wenn der TV-Markt wirklich umgekrempelt werden soll. Und nichts weniger erwartet die Welt von einem Fernseher mit dem gewissen Etwas aus Cupertino. Tim Cook und sein Team dürfte ähnliche hohe Anforderungen an sich selbst stellen.

Wie er selbst in den Interviews mit NCB und Bloomberg betonte, ist die Domäne des TV-Geschäfts antiquiert. „Wenn ich den Fernseher anschalte, fühle ich mich 20 bis 30 Jahre in die Vergangenheit versetzt“. Auch deswegen sei es so unheimlich reizvoll, die Konsumenten mit einer Lösung zu überraschen.

„Wir wollen den Menschen etwas bieten, von dem sie noch nicht einmal wussten, dass sie es benötigen“. Nachfrage schaffen, das macht Apple schon seit einer Weile sehr gut.

Allerdings gibt es einige zentrale Fragen, deren Beantwortung einen wie auch immer gearteten Apple-Fernseher verzögern. Da wäre zunächst das Problem, die Inhaltsanbieter von einem Vertriebsmodell zu überzeugen, das sie zum Teil von der Kontrolle über ihr Material entbindet.

Darüber hinaus ist die Form zu klären. Gibt es eine Set-Top-Box, wie das aktuelle Apple TV, mit mehr Funktionen und Inhalten? Wird es einen echten Fernseher mit Apfellogo geben? Beide Varianten haben Vor- aber auch erhebliche Nachteile.

Warum also überhaupt solch vage Andeutungen machen, wenn zumindest in der näheren Zukunft nicht mit einem Apple-Fernseher zu rechnen ist? Darüber spekuliert auch Jean-Louis Gassée und hält Folgendes für wahrscheinlich:

Tim Cook sprach allein deswegen so geheimnisvoll von „Interesse“, weil genau das besteht. Apple werde so lange in Know-How investieren, bis sämtliche Stolpersteine beseitigt wurden und ein Apple TV tatsächlich die Branche revolutionieren kann.

Gene Munster und seine Kollegen müssen sich also aller Wahrscheinlichkeit noch etwas gedulden — aller Aufregung zum Trotz, die immer dann herrscht, wenn ein Apple-Mitarbeiter eine Frage zum Apple TV auch nur höflich abwimmelt.

Bis dahin werde das ehemalige Hobby Stück für Stück optimiert und besser in das Ökosystem aus iOS und OS X integriert. Apple TV spielt vorerst weiter eine Nebenrolle, gibt die Vorlagen für die eigentlichen Stars im Umsatztheater. So könnten separate Apps die Verkäufe von iPhone, iPad und Mac noch stärker antreiben.

Und irgendwann, wenn man die großen TV-Anbieter überzeugen konnte und sich ein Hardware-Modell gefunden hat, das auch Johny Ive und Dan Riccio absegnen, wandelt sich Fernsehen endlich von einer Zeitreise in die 80er Jahre zu einer Erfahrung, die unserem Technologiestand Rechnung trägt.

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Apple-Fernseher: Tim Cook deutet Pläne an

In einem Interview deutete Tim Cook wieder einmal an, dass Apple tatsächlich darüber nachdenkt, einen eigenen Fernseher zu veröffentlichen – oder zumindest die Set-Top-Box Apple TV auszubauen. Genaueres wollte Cook aber nicht verraten.

In dem Interview mit NBC erklärte TIm Cook: “Wenn ich in mein Wohnzimmer gehe und den Fernseher anschalte, dann fühlt sich das für mich an als sei ich 20 bis 30 Jahre in der Zeit zurückgereist.” Das sei ein “Bereich großen Interesses.” Mehr könne er zu diesem Thema aber nicht sagen.

Ein Apple-Fernseher geistert seit Jahren durch die Gerüchteküche. Apple bietet mit dem Apple TV bereits eine Set-Top-Box an, die aber noch ausbaufähig wäre – denkbar wäre die Integration von Apps oder die Anbindung ans Kabel- oder Satelliten-Fernsehen, um jeden Fernseher zu einem “Apple-Fernseher” machen zu können.

Apple soll in den USA mit Kabelanbietern zusammenarbeiten wollen, um das Fernsehprogramm in eine Apple-typische Benutzeroberfläche zu integrieren. Bisher soll das Unternehmen aber noch Probleme haben, sich mit den Rechteinhabern einig zu werden.

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Apple-Fernseher nicht in naher Zukunft

Der Apple-Fernseher hält sich seit Jahren in der Gerüchteküche. Vor wenigen Tagen wollte ein Analyst Anzeichen dafür entdeckt haben, dass das Gerät in naher Zukunft erscheinen wird. Bei genauerem Hinsehen dürfte der Fernseher aber doch noch etwas auf sich warten lassen.

Dass Apple mit dem Gedanken eines Fernsehers oder zumindest eines Ausbaus der Set-Top-Box Apple TV für die Unterstützung von Live-Fernsehübertragungen spielt, ist ziemlich wahrscheinlich. Immerhin hält sich das Thema seit langer Zeit hartnäckig in der Gerüchteküche – wie es zuvor beispielsweise mit dem iPad mini der Fall war. Auch sind ziemlich eindeutige Aussagen des früheren Apple-CEO Steve Jobs gegenüber seinem Biographen Walter Isaacson hinlänglich bekannt.

Gestern berichteten wir über die Aussagen des Analysten James Kisner von Jefferies & Co., der erfahren hat, dass zumindest ein großer amerikanischer Kabelanbieter in diesen Tagen prüfe, inwieweit das eigene Breitband-Netzwerk für die Einführung des Apple-Fernsehers (oder eines neuen Apple TV mit Kabelfernsehen-Anbindung) bereit wäre. Kisner meinte, dass die Einführung des Gerätes angesichts dessen unmittelbar bevorstehen dürfte.

Die üblicherweise gut informierte Website All Things D glaubt hingegen nicht, dass sich dieser Schluss ohne Weiteres ziehen lässt. Zwar befinde sich Apple verschiedenen Quellen zufolge tatsächlich in Verhandlungen mit Kabelfernsehen-Anbietern. Vor diesem Hintergrund sei es nicht überraschend, dass diese vorsorglich die Leistungsfähigkeit ihres Netzes überprüfen.

Stünde die Einführung eines Apple-Fernsehers aber tatsächlich kurz bevor, dann würde Apple aber auch neue Abkommen mit Fernseh-Rechteinhabern abschließen, wovon die Quellen der Website noch nichts erfahren haben. Insgesamt fehlten noch zu viele Faktoren, um die Veröffentlichung eines Apple-Fernsehers in naher Zukunft zu erlauben. Zu beachten sei auch, dass Apple einem Analysten gegenüber erst Ende August verdeutlicht hatte, dass sich das Unternehmen immer Zeit damit lässt, in neue Märkte einzusteigen.

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Apple-Fernseher: Analyst glaubt an baldige Veröffentlichung

Um den Apple-Fernseher, der seit Jahren durch die Gerüchteküche geistert, ist es zuletzt wieder stiller geworden. Ein Analyst glaubt jetzt jedoch Anzeichen dafür zu sehen, dass Apple einen Fernseher oder eine Erweiterung der Set-Top-Box Apple TV in naher Zukunft veröffentlichen wird.

Barrons zitiert den Jefferies-&-Co.-Analyst James Kisner, der berichtet, dass “mindestens ein großer Nordamerikaner Multiple System Operator“, also Kabelanbieter, daran arbeite, einzuschätzen, welche Auswirkungen ein neues Apple-Gerät auf das eigene Breitband-Netzwerk haben würde.

Kisner sieht das in erster Linie als gutes Zeichen für das Unternehmen ARRIS, das sich um die Netzwerk-Infrastruktur amerikanischer Kabelfernsehen-Anbieter kümmert. Er glaubt aber auch, dass die Vorgänge dafür sprechen, dass die Veröffentlichung des Apple-Fernsehers kurz bevorsteht.

Über einen Apple-Fernseher spekulieren verschiedene Quellen seit Jahren. 2011 befeuerte ein Auszug aus Steve Jobs’ offizieller Biographie die Gerüchte: Der frühere Apple-CEO hatte seinem Biographen Walter Isaacson vor seinem Tod erklärt, dass er einen “integrierten Fernseher erschaffen” wollte, der “vollkommen einfach zu benutzen” sei. “Ich hab das endlich geschafft”, so Jobs.

Seitdem spekulieren verschiedene Quellen, ob Jobs dieses Ziel einfach mit dem Apple TV oder tatsächlich mit einem eigenen Fernseher erreichen wollte. Zuletzt war jedenfalls immer wieder zu hören, dass sich Apple schwer damit tue, Kabelfernsehen-Betreiber von dem eigenen Angebot zu überzeugen – und dass Apple einen Fernseher nur dann veröffentlichen will, wenn entsprechende Inhalte bereitstehen.

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Apple: Die Suche nach der nächsten Revolution

“Hat Apple keine Ideen mehr?”, fragt sich ein US-Kolumnist: “Dünner, schneller, leichter, aber nichts Neues”, so seine Beobachtung. Tatsächlich hat Apple seit dem ersten iPad im Jahr 2010 nichts wirklich Neues mehr vorgestellt. Daher stellt sich die Frage: Was kommt denn als Nächstes?

Andrew Blum von Newsweek kann sich vorstellen, dass Apple einfach “fertig” ist – die Vision, die Steve Jobs vor 30 Jahren hatte, sei Wirklichkeit geworden. Im Jahr 1983 sprach Jobs davon, dass Apple einen Computer eines Tages “in ein Buch” packen werde, so dass man ihn herumtragen kann, außerdem sollte der Benutzer “binnen 20 Minuten” erlernen können, wie er diesen Computer bedient. Aus heutiger Sicht passt diese Beschreibung recht gut zum iPad.

Blum greift außerdem ein Zitat von Apples Marketing-Chef Phil Schiller vom letztwöchigen Apple Event auf: Apples Ziel sei es, “ein bahnbrechendes innovatives Produkt zu erstellen und es dann über die Jahre unermüdlich mit den jüngsten Technologien auszustatten”. In den letzten Jahren hat sich Apple eher auf den zweiten Schritt – Updates mit neuer Technologie – konzentriert.

Deswegen fragt sich Blum: Was kommt als Nächstes? Zwar werde Apple noch einige Jahre gut mit der Strategie fahren, die eigenen Produkte schrittweise zu verbessern. Symptomatisch sei allerdings auch ein Bild gewesen, dass Apple während der Präsentation des jüngsten iMac zeigte: Die Reihe aller iMacs aus den Jahren 1998 bis 2012, die an die Skizzierung des Evolution des Menschen erinnert. Beim iMac gebe es seit 14 Jahren “nur” eine Darwin’sche Evolution statt einer Revolution.

Die Gerüchteküche erwartet von Apple zu einem gewissen Zeitpunkt einen Fernseher – was laut aber Blum “kaum das Werkzeug für das nächste Jahrhundert” sei. Andere Produkte wie Google Glass oder wirklich intelligente Computer seien eher noch Zukunftsmusik, bis dahin würden noch viele Jahre oder gar Jahrzehnte vergehen.

An Blums Beobachtung ist sicherlich etwas dran: Wer in der jüngeren Apple-Geschichte zurückblickt, sieht als große Weichenstellungen durch revolutionäre Produkte im Jahr 2001 den iPod, im Jahr 2007 das iPhone und im Jahr 2010 das iPad. Zwischen iPod und iPhone lagen also sechs, zwischen iPhone und iPad drei Jahre – so dass Apple noch Zeit bliebe, die “Revolutions-Frequenz” aufrecht zu erhalten.

Allerdings gab es Jahre vor dem iPhone und dem iPad Gerüchte um ein Apple-Handy und einen “Tablet-Mac”, die Produkte hatten sich also angekündigt. Aktuell gibt es eben nur Gerüchte um einen Apple-Fernseher – bei dem sich wirklich die Frage stellt, ob er ein ähnlich revolutionäres Produkt sein kann.

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iOS-Karten und Apple-Fernseher: Will Apple zu viel Kontrolle über Inhalte?

Musik-Player, Smartphone, Tablet – welchen Markt möchte Apple als nächstes revolutionieren? Seit Jahren geistert ein Apple-Fernseher durch die Gerüchteküche. Ein Kolumnist glaubt, dass sich Apple mit einem solchen Schritt überheben könnte – und stellt einen Zusammenhang zur iOS-6-Karten-App her.

Holman Jenkins vom Wall Street Journal glaubt – so die Überschrift seines Kommentars -, dass ein Fernseher Apples “Verderben” werden könnte. Zunächst verweist Jenkins aber auf die Karten-App des iOS 6, die dem Unternehmen in diesen Tagen viel Kritik einbringt. Doch was hat diese mit dem Fernseher zu tun?

Seit Jahren spielt Apple offenbar mit dem Gedanken, einen Fernseher zu veröffentlichen oder die Set-Top-Box Apple TV zu veröffentlichen. Der Grund, warum diese Pläne sich bisher nie materialisiert haben, scheinen Inhalte und schwierige Verhandlungen mit Rechteinhabern zu sein: Bisher konnte sich das Unternehmen offenbar einfach nicht mit Kabelfernsehen-Anbietern darauf einigen, dem bisherige Fernsehprogramm eine Apple-”Verpackung” zu verpassen

Hier sieht Jenkins einen Zusammenhang mit der Karten-App: Apple scheint nicht von der Strategie abweichen zu wollen, nicht nur das eigentliche Produkt, sondern auch jeden weiteren Aspekt bis hin zu den Inhalten kontrollieren zu wollen. Deswegen habe Apple sich von Google als Anbieter für iOS-Karten gelöst, obwohl das eigene Kartenmaterial qualitativ deutlich hinter dem von Google liegt. Und deshalb komme das Unternehmen in Sachen Fernseher nicht voran.

Apple verhalte sich diesbezüglich ein wenig wie Microsoft – auch Apples früherer Lieblingskonkurrent aus Redmond konzentriere sich eher auf eine “Strategie” als auf einzelne Produkte. Apple müsse sich aber von der für digitale Inhalte verfolgten Strategie lösen, da die Rechteinhaber von Fernsehprogramm nicht so sehr auf einen Partner wie Apple angewiesen seien wie seinerzeit die Musikindustrie oder auch Buchverleger.

Fernsehprogramm-Anbieter wollten eben kein geschlossenes System, wie Apple es ihnen bieten könne, sondern eines, das mit vielen verschiedenen Geräten kompatibel ist. Entsprechende Angebote bestünden bereits in Form von Produkten wie Netflix oder Amazon Instant Video. Apple drohe, hier, durch mangelnde Flexibilität den Anschluss zu verpassen. Eben das könne aber langfristig auch positiv für Cupertino sein: Sobald Apple zugeben werde, in Sachen Fernsehen versagt zu haben, wäre das ein gutes Zeichen für das Unternehmen.

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Analyst glaubt nicht an Apple-Fernseher in naher Zukunft

Ein Apple-Fernseher hält sich seit Jahren in der Gerüchteküche, zuletzt ist es diesbezüglich aber wieder etwas stiller geworden. Ein Analyst hat sich kürzlich mit Apples Internet-Dienstleistungs- und -Software-Chef Eddy Cue getroffen – und meint, herausgehört zu haben, dass ein Fernseher in naher Zukunft nicht zu erwarten ist.

Wenig überraschend hat sich Eddy Cue dem Pacific-Crest-Analysten Andy Hargreaves gegenüber nicht direkt zu den Gerüchten um einen Apple-Fernseher geäußert. Allerdings betonte er doch, dass Apple nur neu auf einen Markt einsteigt, wenn die Verantwortlichen glauben, dass das Unternehmen den Kunden eine tolle Bedienbarkeit anbieten und Schlüsselprobleme der jeweiligen Produktkategorie beheben kann.

Hargreaves wendet dieses “Apple-Mantra”, wie er es nennt, auf den Fernseher-Markt an und erkennt, dass dessen Probleme einerseits schlechte Benutzeroberflächen, andererseits die starren Pay-TV-Angebote sind. Das Erstellen einer guten Benutzeroberfläche sei für Apple kein Problem. Allerdings meint er, bei Cue herausgehört zu haben, dass Apple auch die Verfügbarkeit von Inhalten verbessern möchte – und genau da das Problem liege, da sich Apple hier zunächst mit Rechteinhabern einig werden muss.

Genau diese Verhandlungen sollen dem Unternehmen weiterhin Probleme bereiten. Zuletzt hieß es, dass ein Ergebnis der Gespräche mit den zahlreichen Anbietern in den USA noch nicht in Sicht ist – ganz zu schweigen von den Rechteinhabern in allen anderen Ländern, in denen Apple das Gerät anbieten könnte.

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Apple TV und iTV: Neue Gerüchte um Apples Wohnzimmer-Pläne

Das neue iPhone und auch ein iPad mini dominieren in diesen Tagen die Schlagzeilen der Gerüchteküche. Um Apples potentielle Pläne fürs Wohnzimmer war es zuletzt hingegen ruhiger geworden. Nun gibt es neue Gerüchte um eine erweiterte Version des Apple TV, aber auch um den Apple-Fernseher.

Das Wall Street Journal berichtet in zwei Artikeln (via 9 to 5 Mac) von mutmaßlichen Apple-Plänen, das Apple TV zu einer vollwertigen Set-Top-Box aufzubauen. Einerseits soll es eine neue Benutzeroberfläche mit iPad-ähnlichen Icons geben – was auch dafür spricht, dass es dann auch Apps für das Gerät geben könnte. Darüber hinaus soll sich Apple weiterhin in Verhandlungen mit Kabel-Fernsehen-Anbietern über eine Integration von Inhalten befinden.

Ein neues Apple TV könnte also nicht nur eine neue Benutzeroberfläche bekommen, sondern auf deutlich mehr Inhalte zugreifen können. Apples Vorstellung zufolge soll es möglich sein, jede Fernsehsendung aufzurufen und diese zu einer beliebigen Zeit starten zu können – selbst dann, wenn sie selbst erst vor Minuten begonnen hat. Die Sendungen, also auch Live-Sendungen, sollen sofort über einen Cloud-Speicher verfügbar sein, von dem Apple-TV-Benutzer den Inhalt kurz nach Beginn der Sendung streamen können.

Die Verhandlungen sollen sich aber noch keinem Abschluss nähern. Für Interessenten außerhalb der USA sei noch hinzugefügt, dass sich Apple in allen anderen Ländern ebenfalls mit Rechteinhaber einigen müsste, um ähnliche Funktionen anzubieten.

Viele Beobachter halten eine Set-Top-Box, die existierende Geräte “um Apple-Funktionen erweitert”, für eine sinnvollere Strategie als einen eigenen Fernseher anzubieten. Der Jefferies-Analyst Peter Misek glaubt allerdings weiterhin an einen Apple-Fernseher, der sich seinen Informationen zufolge bereits in Produktion befinde. Das gehe aus seinen Quellen rund um Sharp und das Foxconn-Mutterunternehmen Hon Hai, über das Apple Hardware produzieren lässt, hervor.

Apple werde das Gerät in Kooperation mit AT&T, Verizon Wireless und Comcast anbieten, wobei diese Unternehmen Inhalte bereitstellen sollen. Die Kunden sollen sie dann wie iPhones in Verbindung mit einem Laufzeitvertrag kaufen – mit einem Zwei-Jahres-Vertrag könnten die Unternehmen 1499 US-Dollar für einen Fernseher verlangen, Apple werde pro Gerät 2000 Dollar bekommen.

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Apple TV: Apple soll Präsentation von Entwicklerkit für WWDC planen

Spätestens seit das Betriebssystem des Apple TV auf dem iOS basiert, warten viele Beobachter auf die Möglichkeit, Apps für die Set-Top-Box zu entwickeln. Heute Abend könnte das Warten ein Ende haben: Zur WWDC soll Apple angeblich ein Entwickler-Kit fürs Apple TV vorstellen.

Boy Genius Report will aus einer nicht näher definierten Quelle erfahren haben, dass Apple die Vorstellung eines solchen Entwicklerkits (SDK) plane. Auch werde es eine neue Software-Version fürs Apple TV geben – angesichts dessen, dass die Apple-TV-Software auf Apples iOS basiert und Apple heute das neue iOS 6 präsentieren wird, käme das zumindest nicht überraschend.

Mit einer App-Store-Anbindung des Apple TV ließen sich die Einsatzmöglichkeiten der Set-Top-Box massiv erweitern. Beispielsweise wären auch Spiele möglich, so dass das Apple TV zu einer Alternative zu Spielekonsolen würde. Auch wäre ein Entwicklerkit ein wichtiger Vorbote für einen möglichen Apple-Fernseher – der dann von Anfang an mit Apps arbeiten könnte.

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Apple-Fernseher: Analyst glaubt an Präsentation des “iPanel” am Montag

Die Präsentation einer Beta-Version des iOS 6, die Veröffentlichung von OS X Mountain Lion und neue Macs – mehr erwartet für die WWDC in der nächsten Woche kaum ein Beobachter. Ein Analyst glaubt jedoch, dass Apple in San Francisco den sagenumwobenen Fernseher vorstellen und dass dieser “iPanel” heißen wird.

Peter Misek von Jefferies & Company will erfahren haben, dass die WWDC im Zeichen des Apple-Fernsehers stehen werde, der seit Jahren durch die Gerüchteküche geistert. Laut Misek werde das Gerät “iPanel” heißen, der Preis werde bei 1250 US-Dollar (rund 1000 Euro) liegen.

Allerdings komme dieser Preis nur dadurch zustande, dass Apple das Gerät in Verbindung mit Laufzeitverträgen mit Kabel-Fernsehen-Anbietern verkaufen werde. Diese sollen den Fernseher mit 500 Dollar (rund 400 Euro) subventionieren – ähnlich, wie es Mobilfunkanbieter mit Handys wie dem iPhone tun. Die Kabelanbieter würden sich so eine engere Kundenbindung versprechen. Auch Internet- oder Mobilfunkanbieter wie AT&T und die Deutsche Telekom könnten Internet-basiertes Fernsehen für das Gerät anbieten und dieses selbst subventioniert verkaufen.

Dass Apple das Gerät entgegen aller Erwartungen schon am Montag – dem Start der WWDC – präsentieren werde, hält Misek deshalb für wahrscheinlich, weil Apples Zulieferer Foxconn nach seinen Informationen bereits mit der Produktion begonnen habe. Ein Verkaufsstart sei deshalb in der zweiten Jahreshälfte 2012 zu erwarten.

Auszuschließen ist das natürlich nicht, allerdings wissen so kurz vor einem Apple-Event üblicherweise mehrere Quellen über die jeweiligen Produkte Bescheid. Da Misek nun offenbar der Einzige ist, der schon am Montag einen Apple-Fernseher erwartet, dürfte die Präsentation zu diesem Zeitpunkt zumindest nicht sehr wahrscheinlich sein.

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Apples Wohnzimmer-Pläne: Warum der Fernseher nicht entscheidend ist

Das Lieblingsthema der Gerüchteküche bleibt der Apple-Fernseher – doch viele fragen sich, ob sich ein Einstieg in einen so etablierten Markt wie den der HD-Fernseher lohnen würde. Der Chef der Videoplattform Brightcove meint zu wissen, wie Apple die Sparte revolutionieren könnte – ohne, dass der Fernseher selbst entscheidend wäre.

Tim Cook: Apple will “weiter an dieser Schnur ziehen”

Jeremy Allaire, Gründer und CEO von Brightcove, hat sich Gedanken zu Apples Zukunft im Wohnzimmer gemacht. Der eigentliche Apple-Fernseher ist für ihn fast nebensächlich; wichtiger sei, welche Schritte in diesem Bereich bisher gemacht habe. Dazu passen auch die Aussagen des Apple-CEO Tim Cook, der im Rahmen der “D”-Konferenz erklärte, dass die bisherige Entwicklung des Apple TV interessante Optionen aufzeige und Apple weiter “an dieser Schnur ziehen” werde, um zu sehen, was passiert.

Abkommen mit Rechteinhabern wäre zu kompliziert

In seiner Kolumne für All Things D, dem Veranstalter eben jener “D”-Konferenz, erklärt Allaire, dass es für Apple schwierig wäre, eine Alternative zum bisherigen Kabel- oder Satellitenfernsehen aufzubauen: Alle Fernsehsender und Rechteinhaber in ein Boot zu bekommen, sei viel zu kompliziert. Allerdings sei das Ganze auch gar nicht nötig: Apple könnte das bisherige Kabel-Fernsehen-Angebot einfach als “App” in seine eigene Fernseher-Plattform integrieren, wobei die Integration durch entsprechende Programmierschnittstellen sehr eng ausfallen könnte.


AirPlay als Schlüsseltechnologie

Viel entscheidender für Apples Erfolgsaussichten sei die Fortentwicklung bestehender Apple-Technologien – namentlich AirPlay und AirPlay Mirroring. Für ein wirklich neues Fernseh-Erlebnis könnte eine engere Anbindung ans iPhone und iPad sorgen, der Fernseher könnte sich so in eine echte Plattform für digitale Inhalte verwandeln. Einen ersten Schritt in diese Richtung hätten bereits einige Apps wie die der US-Baseball-Liga gemacht, die weitere Informationen zum laufenden Baseball-Spiel auf einem iPad anzeigt, während die eigentliche Video-Liveübertragung auf dem Fernseher läuft.

Eine neue Apple-TV-Generation?

In Sachen Hardware könnte Apple mit einer neuen Generation des Apple TV letztendlich jeden Fernseher zu einem Apple-Fernseher machen. Allaire kann sich vorstellen, dass dieses Gerät nicht mehr wie eine kleine Box aussähe, sondern vielmehr eine schmale “Leiste” würde, die sich auf der Oberseite eines Fernsehers anbringen ließe. Dort könnte das Gerät – ähnlich wie die entsprechende Leiste des Nintendo Wii – Bewegungen des Benutzers erkennen, aber durch eine integrierte Kamera auch Videochats ermöglichen oder durch ein integriertes Mikrofon eine Sprachsteuerung. Letztere könnte aber auch über das verbundene iPhone oder iPad funktionieren.

Fernseher eher als Premium-Nischenprodukt

Dennoch kann sich auch Allaire vorstellen, dass Apple einen eigenen Fernseher verkaufen wird. Warum das Unternehmen sich auf einen Markt wagen sollte, in dem sich Kunden nur selten ein neues Gerät leisten? “Weil sie es können”, so der erste Grund des Brightcove-Geschäftsführers. Und: Weil es ein wunderschönes Produkt würde, das die jüngsten Innovationen in Sachen Display-Technologie mit sich brächte – und Apple es für einen Premium-Preis verkaufen würde, um die eigene Gewinnmarge zu halten.

Nach dieser Auffassung wäre ein Apple-Fernseher also durchaus möglich und sinnvoll, jedoch für Apples Wohnzimmer-Pläne gar nicht der entscheidende Faktor. Allaires Gedanken sind insoweit zumindest nachvollziehbar.

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Apple-Fernseher: Neues Apple TV OS auf WWDC

Nach einem Bericht von BGR (Boys Genius Report) könnte Apple auf der kommenden WWDC 2012 eine neue Version des Apple TV Betriebssystems demonstrieren. Diese diene unter anderem als Blaupause für das OS des viel spekulierten Apple-Fernsehers.

Der Bericht von BGR gründet wie so oft auf „vertrauenswürdige Quellen“, deren Wahrheitsgehalt sich natürlich im Vorfeld schwerlich beweisen lasse. Das aktuelle Apple TV OS basiert auf einer abgeänderten Version des iOS und wurde erst kürzlich im März aktualisiert. Auch die kommende Version würde sicherlich darauf abbauen. Wichtigste Neuerung wäre allerdings eine „control out“ Programmierschnittstelle (API) für Drittanbieter zur Entwicklung passenden Zubehörs. Derart angeschlossene Gerätschaften könnten von Apple TV, beziehungsweise dessen Fernbediendung (äquivalent die Remote-Apps für iOS) komplett gesteuert werden – weitere Fernsteuerungen werden obsolet.

Unabhängig von der Demonstration einer neuen OS-Version, ist die Vorstellung des ominösen Apple-Fernsehers auf der WWDC dennoch sehr strittig. Komplett ausschließen möchte der Bericht es aber nicht.

Unsere Einschätzung: Möchte man den neuen Apple-Fernseher beziehungsweise eine neue, erweiterte Version des Apple TV noch im Laufe des Jahres der Weltöffentlichkeit vorstellen und vermarkten, ist die frühzeitige Involvierung der Heerschar von Entwicklern unabdingbar. Die WWDC wäre in diesem Zusammenhang der passende Termin.

Via BGR.

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Apple-Fernseher: Foxconn soll mit Test-Produktion begonnen haben

Auch, wenn einige Beobachter skeptisch bleiben, ob ein Apple-Fernseher tatsächlich erscheinen wird, hält sich das Thema doch sehr hartnäckig in der Gerüchteküche. Apples Partner Foxconn soll jetzt mit der Produktion von Testgeräten begonnen haben.

Die Want China Times greift einen Bericht der Zeitung China Business News auf, der zufolge Foxconn den Auftrag für die Herstellung von “Smart TVs” von Apple bekommen habe. Bisher laufe die Produktion aber nur in einer Testphase.

Der Apple-Fernseher tauchte bereits im Jahr 2009 in der Gerüchteküche auf: Der Analyst Gene Munster wollte schon seinerzeit von entsprechenden Plänen erfahren haben. Lange schien Munster der einzige zu sein, der daran glaubte, mittlerweile haben aber auch viele andere das Thema aufgegriffen.

Die Gerüchtefrequenz erhöhte sich vor allem, nachdem Steve Jobs seinem Biographen Walter Isaacson erklärt hatte, dass er endlich eine einfache Benutzeroberfläche für Fernseher erschaffen habe. Manche glauben allerdings, dass Apple diese eher durch die Set-Top-Box Apple TV in die Wohnzimmer der Apple-Kunden bringen werde.

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Apple-Fernseher: Berichte über iPad-App – Analyst bleibt skeptisch

Auch am Tag nach unserer gestrigen Gerüchtezusammenfassung zum Apple-Fernseher will eine Website weitere Details erfahren haben: Der Fernseher soll eng mit dem iPad zusammenarbeiten können. Ein Analyst ist derweil skeptisch, ob an den ganzen Gerüchten überhaupt etwas dran ist.

Angeblich ausprobiert: Die iPad-App für den Apple-Fernseher

Business Insider will mit einer vertrauenswürdigen Quelle gesprochen haben, die eine frühe Version der iPad-Fernbedienungs-Software für den Apple-Fernseher ausprobiert haben will. Optisch ähnele diese der von TiVo, ein Hersteller von digitalen Videorekordern.

Der Informant will lediglich eine frühe Version der App ausprobiert haben, der noch einige Funktionen fehlten. Allerdings könne er bereits sagen, dass die Inhalte auf dem iPad mit dem Fernseher-Bild “kooperieren”: Wähle der Benutzer einen bestimmten Fernsehsender, zeige das iPad in Folge dessen weitere Informationen und Optionen. So gesehen gebe es (Sub-)Apps für einzelne Sender.

Analyst ist skeptisch

Die Gerüchte um einen Apple Fernseher befeuern unter anderem einige Börsen-Analysten – allen voran Gene Munster, der schon seit über drei Jahren von dem Gerät träumt. Einer seiner Kollegen, Andy Hargreaves von Pacific Crest, zeigt sich aber sehr skeptisch, wie das IT-Blog von Fortune berichtet. Ähnlich skeptisch hatte sich zuvor auch der Fortune-Blogger Philip Elmer-DeWitt selbst gezeigt.

Zunächst hätte ein Apple-Fernseher laut Hargreaves nur dann Sinn, wenn Apple ein einzigartiges Angebot bezüglich der Inhalte machen könnte. Ein Gewinn ließe sich in erster Linie dann erzielen, wenn Apple eine Beteiligung am Umsatz der Rechteinhaber der Fernseher-Inhalte bekomme. Hargreaves glaubt aber nicht, dass die bisherigen amerikanischen Sender und Kabelbetreiber das Risiko eingehen wollen, dem bisherigen Geschäftsmodell durch ein Internet-basiertes Angebot Konkurrenz zu machen.

Auch sieht der Analyst ein anderes Problem: Sollte der Apple-Fernseher wirklich 46 Zoll groß sein, würde er viel Platz in Apples Retail Stores und deren Warenlagern einnehmen. Möglicherweise zu viel Platz: Pro Kubikmeter ließe sich mit einem Apple-Fernseher nur 1/200tel so viel Gewinn erzielen wie etwa mit einem iPhone oder 1/50tel des iPad-Gewinns. Angesichts dessen, dass der Platz der Apple-Läden und den Filialen der Apple-Partner limitiert ist, sei dieser Faktor nicht zu unterschätzen.

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Apple TV: Was braucht ein guter Fernseher heute?

Was, wenn Apple nächste Woche seinen eigenen Fernseher vorstellen würde? Nichts hätte er gemein mit den Röhrenmonstern von anno dazumal, soviel steht fest. Doch was würde ihn von aktuellen Top-Modellen, den Samsungs, Toshibas, den Sonys dieser Welt unterscheiden? 3D, LED, DVR? Wir lassen uns einmal den Mund wässrig machen.

Jede Woche mäandern mindestens zwei bis drei „Neuigkeiten“ zum angeblichen Apple-Fernseher durch das Netz. Analysten prophezeien Verkaufsstarts und dann doch wieder nicht, Zulieferer versprechen Prototypen (CEOs verplappern sich) und Fans rutschen unruhig auf ihren Stühlen herum, die Kreditkarte im Anschlag.

Apple geht mit Informationen zu diesem Thema gewohnt sparsam um. Mehr als eine vage Andeutung in der Biographie des verstorbenen Steve Jobs gibt es kaum.

„Ich hab's endlich geschafft“, soll der damalige CEO und Mitbegründer des Unternehmens bezüglich einer intuitiven TV-Benutzeroberfläche gesagt haben.

Doch greifen wir einmal fest zu und packen uns einige der wabernden Gerüchte-Schwaden. Gemessen am aktuellen Stand der Technik im oberen Preissegment — was müsste der Apple-Fernseher können, um sich in diesem knallhart umkämpften Markt zu behaupten?

Design des Apple-Fernsehers

Selbstredend wird Jonathan Ive für das Design jeglicher Apple-Fernseher der Hauptverantwortliche sein. In Anbetracht seiner Arbeit am aktuellen iMac sowie dem Thunderbolt Display kann man also zumindest erahnen, mit welchen Kurven das Gerät dem Auge schmeicheln wird.

Aluminium dürfte auch hier wieder das Material der Wahl sein, natürlich gepaart mit einer eleganten schwarzen Vorderseite. Der dicke Rand neben dem Display wäre, anders als bei einem Computerbildschirm, nicht unbedingt erforderlich. Um jedoch das Apfellogo noch in wahrnehmbarer Größe an der Front unterzubringen, müsste ein gewisser Rahmen gewahrt bleiben.

Zumindest aber wird man ausreichend Platz für eine FaceTime-Kamera lassen, die ungezwungene Videotelefonie von der wohnzimmerlichen Sitzgelegenheit aus ermöglicht.

Dimensionen

Sei's drum. Die Größe: Aktuell scheinen die meisten Fernsehkäufer ihre Couch etwa zwei bis drei Meter von der Mattscheibe entfernt aufzustellen. So erklärt sich zumindest die Vorherrschaft von 46-Zoll-Modellen bei den großen Herstellern.

Vorausgesetzt, Tim Cook hat sich nicht auch noch vorgenommen, die Geometrie unserer Wohnzimmer zu revolutionieren, stehen die Chancen auf einen Apple-Fernseher mit 117 Zentimeter Bildschirmdiagonale also recht gut.

Eine Frage der Technik: LED? IPS?

Doch nun ans Eingemachte: Was für Funktionen kann man vernünftigerweise erwarten und wie werden sie gesteuert? Die erste Frage muss untergliedert werden. Da wäre einerseits das, was heutige Geräte bereits bieten. So etwa die Display-Technik.

Kathodenstrahlröhren scheiden nach einem kurzen Blick auf den Kalender aus, weil die neunziger Jahre lange vorbei sind. Plasmabildschirme sind ebenfalls längst out. Was bleibt ist ein LC-Display, vermutlich mit LED-Hintergrundbeleuchtung. IPS-Module kommen hierfür in Frage und als Hersteller bietet sich Sharp an. Das böte dem Unternehmen endlich die Chance, sich für die Milliarden-Investition zu revanchieren. Sofern dies nicht bereits im Rahmen der neuen MacBook Pro 2012 oder eines eventuellen iPad mini geschieht.

Aber auch andere, wie Samsung oder LG, wären sicher willens und in der Lage, ihr Scherflein zu einem Apple-Fernseher beizutragen.

3D! 3D?

In unseren Kinos ist die künstliche dritte Dimension beinahe allgegenwärtig. Verwirrte Brillenträger greifen begeistert ins Leere, fasziniert von der 3D-Technologie. Immer mehr Fernseher sind mit ähnlichen Möglichkeiten ausgestattet.

Wer sich die dritte Dimension ins Wohnzimmer holen möchte, muss dabei aber in den meisten Fällen schwere Einschränkungen in Kauf nehmen.

Entweder man kann plastische Inhalte nur allein genießen oder muss ein klobiges Brillengestell tragen oder beides. Nur Toshiba hat aktuell ein im Angebot, verlangt dafür aber in etwa so viel, wie die Königin von England für eine Verpfändung ihrer Kronjuwelen erhielte.

Was bleibt, ist also die Wahl zwischen hässlich, unbequem und teuer. Kaum eines dieser Merkmale ist in Cupertino typischerweise Teil der Produktplanung. Und selbst wenn manch ein Gerät bisweilen die nördliche Preistoleranz der Kunden enorm dehnt, sind die Dimensionen des dimensionsreichen Toshiba 55ZL2G noch lange nicht erreicht.

So scheint es eher fernliegend, dass Apple sich der unreifen und bis dato kaum massentauglichen Technologie zuwendet. Schon der Apple-typische Fokus auf eine benutzerfreundliche und intuitive Bedienung verbietet es.

Apple TV, iPad, Mac: Alle reden miteinander

Nächstes Stichwort: Kommunikation. Es wäre kein echter Apple-Fernseher, wenn er sich nicht nahtlos in das bestehende Ökosystem aus iOS, Mac OS X und iTunes einfügen würde. Also wird es neben HDMI- auch WiFi-Schnittstellen geben, die für unkomplizierte Übertragung von Filmen und Musik sorgen. Zweifelsohne wird AirPlay über iOS-Geräte möglich sein.

Als Weiterentwicklung des bisher als „Hobby“ gepflegten Apple TV (das aktuell verkäufliche kleine Kästchen) ist schwer mit einer kompletten iTunes-Integration zu rechnen. Der Store lässt sich also bequem über den Fernseher ansteuern und Serien, Filme und Musik werden direkt heruntergeladen und abgespielt. Wer kein Apple TV aktueller Machart hat, braucht also nicht unbedingt eins.

So erscheint neben den üblichen Empfangsmodulen für DVB-T und -C wohl auch ein „digitaler Videorekorder“ äußerst wahrscheinlich. Entweder über einen internen Speicher, zum Beispiel eine SSD, oder über externe Festplatten und das aktuelle Apple TV. Oder beides.

Intuitiv und schlicht muss es sein

Eines der klobigsten, kompliziertesten und verhasstesten Elemente eines jeden TV-Geräts ist die Fernbedienung. Mit fortschreitender Funktionsvielfalt steigt auch die Komplexität der Bedienelemente, zum allgemeinen Verdruß der Anwenderschaft.

„Ich hab's endlich geschafft“. Mit diesen Worten eröffnete Steve Jobs seinem Biographen Walter Isaacson, er habe eine Bedienoberfläche für einen Fernseher geschaffen, die der Marke Apple würdig sei. Einfach, intuitiv und schlicht — so soll es sein und was für Menüs und Einstellungen recht ist, kann für die Fernbedienung nur billig sein.

Als Vorbild könnte ohne Weiteres die aktuelle „Apple Remote“ dienen. Das kleine graue Ding, das für Präsentationen und Apple TV gleichermaßen als Fernsteuerung herhält. Mit dem aktuellen Layout — Menüknopf, Lautstärke- und Programmwahl, Ein- und Ausschalter — wäre das schlanke Alu-Helferlein ohne größere Modifikationen bereits geeignet, einen vollwertigen Fernseher zu steuern.

„Sprich Freund und tritt ein“

Allein, es fehlt an dem „gewissen Etwas“, mit dem Apple seine Produkte so gern aufwertet. Das „one more thing“, welches dem Publikum regelmäßig Jauchzer der Begeisterung entlockt.

Siri, der sprachgesteuerte Assistent des iPhone 4S könnte genau solch ein Sahnehäubchen sein. Fernsteuerung mithilfe natürlicher Sprachkommandos. Für die „kleinen“ Anliegen des Anwenders, wie die Regelung der Lautstärke oder das Wechseln zwischen Programmen, genügt die Apple Remote völlig. Für alles weitere, zum Beispiel Videotelefonie, Sucheingaben für YouTube oder Google und ähnliches mehr, wird die Stimme bemüht.

Alternativ, oder auch als Ergänzung zu Siri, ist auch eine Steuerung mithilfe von Gesten möglich. Die FaceTime-Kamera im Apple TV fängt Wink- und Wischbewegungen auf und setzt sie in Befehle um. Denkbar ist aber auch ein in die Fernbedienung integrierter Sensor.

Und nun? Kommt Zeit, kommt Fernseher.

Na, auch Appetit bekommen? Das abgedroschene Fazit „was wird, bleibt abzuwarten“ (wahlweise und gleichsam durch Erosionsverschleiß schwer gezeichnet: Que sera, sera) muss auch hier genügen, denn tiefere Einblicke bleiben uns verwehrt. Doch bietet ein Blick auf aktuelle Branchen-Standards immerhin dies: Eine Ahnung davon, wie ein Apple-Fernseher aussehen, funktionieren und sich vor allem von dem unüberschaubaren Wust des Marktes abgrenzen kann.

Man darf gespannt sein, insbesondere was das „one more thing“ angeht. Schließlich hat das Unternehmen auch in der Vergangenheit ein Händchen für iTüpfelchen bewiesen.

Titelbild: Ciccaresedesign/Macrumors.com

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Foxconn dementiert Aussagen des CEO bezüglich Apple Fernseher

Schon bei der Meldung am vergangenem Freitag war eigentlich klar, dass Foxconn die angebliche Aussage des CEO Terry Gou bezüglich der Vorbereitungen für Apples iTV nicht so stehen lassen konnte.

In einer schriftlichen Notiz an The Next Web merkt das chinesische Unternehmen an, dass Gou die Beteiligung seines Unternehmens an der Produktion eines Gerätes weder bestätigt noch darüber spekuliert habe. Die Firmenpolitik sei, dass man keine Kommentare über Kunden oder deren Produkte abgibt.

China Daily hatte in der vergangenen Woche gemeldet, dass Foxconn sich laut Terry Gou auf die Produktion von Apples Fernseher vorbereiten würde, die eigentliche Fertigung aber noch nicht begonnen habe.

In der Mitteilung an The Next Web schreibt Foxconn weiter, dass man immer bereit sei, die Fertigung den Bedürfnissen der Kunden zu entsprechen, wenn diese sich dazu entscheiden mit Foxconn zusammen zu arbeiten. Alle Berichte, laut denen Foxconn angeblich die Fertigung eines Produkts für einen Kunden vorbereiten würde, seien nicht korrekt.

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Foxconn-CEO: Wir bereiten uns auf die Produktion von iTV vor

Aus der Reihe “Dinge, die man als CEO eines Unternehmens, dass mit Apple zusammenarbeitet, nicht sagen sollte” präsentieren wir heute Terry Gou, Chef von Foxconn. Dieser hat laut China Daily gesagt, dass man sich aktuell auf die Produktion von Apples Fernseher, er nannte ihn iTV, vorbereitet.

China Daily (via 9to5Mac) fasste die Aussagen von Terry Gou am Freitag wie folgt zusammen:

Gou said Foxconn is making preparations for iTV, Apple Inc’s rumored upcoming high-definition television, although development or manufacturing has yet to begin.

iTV reportedly features an aluminum construction, Siri, and FaceTime video calling

Das Joint-Venture mit Sharp in Japan sei ein Teil dieser Vorbereitungen. Erst kürzlich gab es Berichte, dass der sagenumwobene Apple-Fernseher angeblich in der Optik des aktuellen Thunderbolt Display gesichtet wurde.

Wir warten dann mal auf das Dementi, dass da etwas bei der Übersetzung verloren gegangen sei und Gou eigentlich etwas völlig anders gesagt habe.

(Bild: Cult Of Mac)

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Apple-Fernseher: Angeblicher Prototyp mit Siri und iSight gesichtet


Dass Apple möglicherweise an einem eigenen Fernseher arbeitet, pfeiffen die Spatzen bereits seit Monaten von den Dächern. Auch wenn es immer wieder Dämpfer von Analysten und anderen geheimen Quellen gibt, ist sich die Gerüchteküche nicht zu schade, immer wieder neue “Insider-Berichte” ans Tageslicht zu befördern.

Das heutige Gerücht, samt dazugehörigen Mockup, kommt von Cult of Mac. Wie man dem Bild entnehmen kann, soll es sich optisch am aktuellen Thunderbolt Display orientieren – der Fernseher ist natürlich entsprechend größer. Die nicht näher genannte Quelle will angeblich ein bereits funktionsfähiges Modell des Fernsehers gesehen haben.

Der Fernseher soll unter anderem eine iSight-Kamera mit FaceTime-Funktion besitzen. Damit wären Video-Unterhaltungen mit Freunden direkt vom bequemen Sofa aus möglich. Über die Siri-Integration, die sich bei Bedarf neben dem laufenden Programm einblenden soll, sind keine weiteren Informationen bekannt. Details zum Preis oder Verfügbarkeit gibt es ebenfalls nicht.

Laut Cult of Mac habe die Quelle in der Vergangenheit bereits öfter gute Tipps gegeben. Diese Hinweise haben nicht immer der vorgestellten Produkten entsprochen, da die geleakten Produkte entweder Prototypen oder einfach noch sehr früh in der Entwicklung waren.

(Bilder: Cult of Mac)

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Analyst: Vorstellung eines Apple-Fernsehers in diesem Jahr unwahrscheinlich

Geht es nach den Investmentbänkern von J.P. Morgan sieht es mit einem Start des sagenumwobenen Apple Fernsehers im Jahr 2012 schlecht aus. Besser soll es hingegen für ein mobiles Zahlungsmittel basierend auf iPhone oder iPad aussehen. Apples eigene Store-App soll ein erster Schritt in diese Richtung sein.

Während andere Analysten, wie zum Beispiel Peter Misek von Jefferies fest daran glauben, dass Apple noch in diesem Jahr einen Fernseher vorstellen wird, schätzt Mark Moskowitz von J.P. Morgan die aktuelle Lage anders ein. In einer Mitteilung an seine Investoren berichtet er, dass es nach seinen Recherchen derzeit keine Hinweise auf eine kurzfristige Vorstellung gebe.

Laut Moskowitz sei man sich nicht sicher, ob sich ein Apple-Fernseher im hart umkämpften TV-Markt durchsetzen könne. Nur wenn Bedienung, Inhalte und die Integration bestehender TV-Dienste völlig neu wären, wäre dies denkbar. Ähnliche Aussagen – damals in Anbetracht des Handy-Markts – kennen einige vielleicht noch von der Zeit als Apple noch kein iPhone im Angebot hatte.

Der Analyst glaubt daher eher daran, dass Apple in den Heimkino-Markt langsam und nur Schritt für Schritt einsteigen werde. Ein Wegbereiter könnte die bereits bekannte Set-Top-Box Apple TV sein, die der Hersteller nach und nach unter anderem durch Software-Updates verbessern könnte. Als potentielle Änderungen stellt sich der Analyst etwa Siri-Integration, Gesten-Steuerung, Videorekorder-Funktionen und auch die Funktion als Spiele-Konsole vor.

Moskowitz glaubt, dass ein vollständiger Apple-Fernseher erst 2014 erscheinen könnte. Der Analyst denkt, dass Apple sich durch Design und Bildqualität von der Konkurrenz abheben könne. Auch ein Fernseher mit Retina-Display hält der Analyst für denkbar.

iPay

Neben den Vorhersagen, verlor Moskowitz auch noch einige Worte zu einem denkbaren mobilen Zahlverfahren, welches der Analyst iPay getauft hat. Wie schon des Öfteren berichtet, könnte NFC hier eine kritische Rolle spielen. Immer wieder gab es Gerüchte, dass Apple die Technik in iPhone oder iPad integrieren wolle. Bis dato ist dies aber nicht geschehen.

“Derzeit haben wir keine Anhaltspunkte dafür, dass eine “iPay”-Plattform in Entwicklung ist, aber es ist unsere Ansicht, dass die hauseigene “Apple Store”-App, die es Kunden ermöglicht in den Apple Stores einzukaufen, ein erster Schritt in diese Richtung sein könnte”, so Moskowitz.

Als Hindernis sieht der Analyst die Zusammenarbeit mit Banken und Kreditkarten-Unternehmen. Insgesamt würden die Aussichten auf das Bezahlen mit einem mobilen Gerät aber immer wahrscheinlicher.

Google hatte mit Google Wallet vor einigen Monaten in den USA das kontaktlose Bezahlen mit dem Smartphone vorgestellt. Voraussetzung ist auch hier ein Gerät mit NFC-Chip.

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Apple: Marktkapitalisierung von 1 Billion-Dollar, 1.111 USD pro Aktie im nächsten Jahr

Nachdem Apple am Dienstag die Zahlen des vergangenen Quartals veröffentlicht hat, ziehen nun die Analysten nach und geben neue Bewertungen aufgrund der genannten Zahlen bekannt. Ein Beobachter hat sein Aktienziel bereits auf 1.111 US-Dollar erhöht.

Wie AllThingsD berichtet, hat Analyst Brian White von Topeka Capital Markets seine Erwartungen an das Unternehmen aus Cupertino nochmal ein wenig nach oben geschraubt. Bereits Anfang April sorgte White mit seinem Preisziel von 1.001 US-Dollar für Schlagzeilen, nannte er jetzt 1.111 US-Dollar. White geht davon aus, dass der Wert irgendwann im Jahr 2013 erreicht werde.

Wie John Paczkowski von AllThingsD schreibt, bedeutet dies im Umkehrschluss, dass Apple damit das erste Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als einer Billion US-Dollar sein wird. Diesen Wert übersteigt das Unternehmen ab einem Aktienkurs von 1.072 US-Dollar. Aktuell liegt der Aktienkurs der Apple-Aktie bei rund 609 US-Dollar (Marktkapitalisierung: 569,57 Milliarden US-Dollar).

Als Begründung für den Optimismus nannte White neben den Quartalszahlen von Dienstag unter anderem das nächste iPhone, ein iPad mini, einen Apple Fernseher sowie eine mögliche Kooperation zwischen Apple und China Mobile, dem größten Mobilfunkanbieter der Welt mit mehr als 655 Millionen Kunden.

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Apples Quartalsergebniss: Börse und Analysten sind begeistert

Die Börse freut sich über Apples Quartalsergebnis: Die Apple-Aktie hat nachbörslich wieder kräftig zugelegt, der Kurs liegt wieder über 600 US-Dollar. Für die Zukunft sind Analysten optimistisch: Vor allem außerhalb der USA bestehe ein großes Wachstumspotential für Apple.

Der Piper-Jaffry-Analyst Gene Munster meldet sich wie bei jeder Apple-Meldung zu Wort – und schwärmt von der “internationalen Wachstumsgeschichte” des Unternehmens, die jetzt erst anfange. Vor allem in China bestehe ein großes Potential – was sich darin zeige, dass Apple die Verkaufszahlen des iPhone dort im vergangene Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verfünffachen konnte.

Die Zuversicht, dass Apple mit einem iPhone in aufsteigenden “Pre-Paid-Märkten” gewinnen könne, sei größer als je zuvor. Aber auch in den USA bestehe noch Wachstumspotential: 80 Prozent der von den Netzbetreibern Verizon und AT&T verkauften Smartphones könnten in Zukunft iPhones sein, bisher sind es “nur” 64 Prozent.

Auch Katy Huberty von Morgan Stanley sieht ein großes Potential in China – verweist allerdings auch darauf, dass Apple zuletzt besonders stark im Bereich Forschung und Entwicklung investiert habe. Das spreche dafür, dass das Unternehmen an einem neuen großen Projekt arbeite: Ein Investitionsplus in einer ähnlichen Größenordnung wie die 11 Prozent des vergangenen Quartals habe es zuletzt zwei Jahre vor der Präsentation des ersten iPad und 18 Monate vor der Präsentation des ersten iPhone gegeben.

Der Analyst Brian White von Topeka Capital Markets sieht wichtige neue Produkte aber schon für dieses Jahr voraus: Neben einem neuen iPhone werde es auch ein “iPad mini” und einen Apple-Fernseher geben. Der J.P.-Morgen-Analyst Mark Moskowitz glaubt seinerseits, dass Apple mit dem iPhone weiterhin das “Gesetz großer Zahlen” brechen kann, die Verkaufszahlen also auch in Zukunft trotz der bisher erreichten Höhen weiter wachsen werden.

Dem scheint sein Kollege Rob Cihra von Evercore Partners zuzustimmen – der allerdings, wie auch andere Analysten, in den nächsten Monaten ein etwas schwächeres iPhone-Wachstum vorhersieht: Manche Kunden könnten schon auf ein neues Modell warten, das dann die Verkaufszahlen wieder steigen lassen wird.

In Sachen Apple-Aktienkurs zeigen sich die Börsenexperten ebenfalls optimistisch: Brian White nennt weiterhin den an orientalische Märchen erinnernden Wert in Höhe von 1.001 Dollar, Katy Huberty kann sich immerhin bis zu 960 Dollar im nächsten Jahr vorstellen. Aktuell liegt der Kurs – nachbörslich – bei rund 604 Dollar, ein Plus in Höhe von 7,77 Prozent gegenüber dem Wert bei Börsenschluss.

Bild: sunshinecity. Some rights reserved. Flickr.

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Apple-Gaming: Spielekonsole unwahrscheinlich – Spiele-Apps als Zukunftsmodell

Könnte sich Apple in Zukunft mehr auf den Mac-Spielemarkt konzentrieren oder gar eine eigene Spielekonsole veröffentlichen? Ein Videospiele-Kolumnist hält das für unwahrscheinlich – glaubt aber an einen steigenden Erfolg von Spiele-Apps fürs iPhone, iPad und vielleicht auch fürs Apple TV.

Tim Cooks Nicht-Besuch bei Valve

In den letzten Tagen sorgte die Meldung für Aufsehen, dass sich der Apple-CEO Tim Cook mit Vertretern des Spieleplattform-Betreibers Valve getroffen habe. Wenige Tage später dementierte Valve die Meldung: Niemand bei Valve habe Tim Cook getroffen, auch wenn man das sehr gerne täte. “Wir haben eine lange Liste an Dingen, von denen wir uns wünschten, dass Apple sie täte, um Spiele und Gaming besser zu unterstützen”, so Valves Mitgründer Gabe Newell.

So oder so steht es um den Mac-Spiele-Markt deutlich besser als noch vor einigen Jahren – vor allem auch seit es bei Valves Spiele-Plattform Steam auch Spiele für den Mac gibt. Noch viel mehr blüht der iOS-Spiele-Markt – weshalb Apple den iPod touch gerne wie eine Handheld-Spielekonsole bewirbt. Doch was kommt als Nächstes?

Eine Apple-Konsole ist unwahrscheinlich

Eben dieser Frage geht der Videospiele-Kolumnist Erik Kain für Forbes nach. Eine Videospielekonsole – die nach Apples wenig erfolgreichem 1990er-Experiment Pippin die zweite wäre – hält Kain für unwahrscheinlich: Das Risiko, einen vermeintlichen “Xbox-Killer” zu entwickeln, werde Apple nicht eingehen. Auch werde Apple nicht versuchen, Hardcore-Gamer vom PC zum Mac zu locken.

Zwar seien Macs dadurch, dass sich mittlerweile Windows auf ihnen installieren lässt, für Gamer interessanter geworden. Zwei verschiedene Betriebssysteme booten zu müssen, sei aber nicht sonderlich praktisch. Hinzu komme, dass ein Mac nicht wie ein PC aufrüsten oder gar individuell zusammenstellen lasse – und dass sich dies ändern werde, sei unwahrscheinlich.

Spiele-Apps als Zukunftsmodell

Allerdings werde Apple durchaus auf dem Spiele-Markt eine größere Rolle spielen – in erster Linie in Form von Mobil-Apps. Deren Markt wachse schon jetzt deutlich schneller als der herkömmlicher Videospiele, auch würden Smartphones und Tablets immer leistungsfähiger. Laut Nvidia sollen mobile Grafikprozessoren im Jahr 2014 so leistungsfähig sein wie der Chip der Xbox 360. Hinzu komme, dass Smartphone- und Tablet-Kunden ihre Geräte deutlich häufiger erneuern als Kunden einer Videospiele-Konsole – viele Mobil-Spieler hardwaretechnisch also immer auf dem neuesten Stand sind.

Sollte Apple in den Fernseher-Markt einsteigen, könnte es auch für diesen Apps und somit Spiele geben. Der “Casual Gamer” werde sich dann zweimal überlegen, ob er überhaupt zusätzlich eine Spielekonsole haben möchte, wenn sich Spiele doch ohnehin auf dem Fernseher installieren lassen. Hinzufügen könnte man der Einschätzung Kains, dass dies nicht nur für einen Apple-Fernseher, sondern für Apples Set-Top-Box Apple TV gelten könne – die dann letztendlich einer Spielekonsole ähneln würde.

Hinzu käme der Trend hin zu “Freemium”-Spielen, die kostenlos verfügbar sind – viele Inhalte lassen sich dann aber nur gegen Entgelt freischalten. Vor allem wegen dieser Titel ist Kain von der Entwicklung nicht sonderlich begeistert: Der ganze “Casual Gaming”-Trend gefalle ihm nicht, * rufe bei ihm keine Gefühlsregungen hervor. Er wünsche sich weiterhin “ernsthafte” Spiele – die in der Welt der Spiele-Apps hoffentlich weiterhin Bestand hätten.

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Apple-Fernseher: Was dagegen spricht

Die Gerüchteküche scheint sich recht einig zu sein: Apples nächstes großes neue Produkt wird ein Fernseher. Ein IT-Journalist erklärt nun, warum er nicht daran glaubt – denn es gebe einiges, was dagegen spricht.

Der IT-Blogger Philip Elmer-DeWitt, der seit 1982 vor allem über Apple berichtet, ist angesichts der Apple-Fernseher-Vorhersagen zahlreicher Analysten und vieler seiner Kollegen skeptisch. Skeptisch zeigt sich Elmer-DeWitt schon deshalb, weil das Gerücht schon mehrere Jahre alt ist, sich seitdem aber nichts getan hat.

Dem lässt sich allerdings entgegnen, dass das auch bei anderen Apple-Produkten der Fall war: Ein Apple-Tablet geisterte beispielsweise nicht nur Jahre vor dem iPad, sondern sogar vor dem ersten iPhone durch die Gerüchteküche.

Der Journalist nennt in Folge dessen aber Gründe, die tatsächlich Anlass für Skepsis geben. Zwar könnten Vorkommnisse in Asien wie die Investition des Foxconn-Mutterunternehmens beim LCD-Hersteller Sharp tatsächlich für einen Apple-Fernseher sprechen. Es gebe aber auch zahlreiche andere Gründe für diese Vorgänge.

Gegen einen Apple-Fernseher sprächen vor allem folgende Gründe: Der Markt sei bereits durch zahlreiche Niedrigpreis-Produkte abgedeckt, die Gewinnmargen seien für Hersteller furchtbar, die Geräte seien groß und schwer und viele Kunden wünschten sich eine professionelle Installation. Auch bräuchten sie in Geschäften und Lagerhäusern viel Platz, der Markt sei weltweit durch die Standards PAL und NTSC fragmentiert.

Viele Kunden kauften sich außerdem einen Fernseher, um ihn für viele Jahre zu behalten – während Apple üblicherweise darauf setzt, dass sich Kunden oft ein neues Gerät wie ein neues iPhone oder einen neuen Mac kaufen. Schließlich seien Geschäfte mit Kabelanbietern, die entsprechende Inhalte liefern, vergleichbar mit Geschäften mit der Mafia.

Einigen dieser Punkte lassen sich zwar auch gute Argumente entgegen setzen – beispielsweise spielen die Standards PAL und NTSC heute keine so große Rolle mehr wie früher. Dennoch hat Elmer-DeWitt insofern Recht, als tatsächlich gute Gründe gegen einen Apple-Fernseher sprechen.

Doch wie lassen sich Steve Jobs’ Worte in seiner Biographie erklären, denen zufolge er es “endlich geschafft” habe, einem Fernseher die simpelste Benutzeroberfläche zu geben, die man sich vorstellen könne? Elmer-DeWitt glaubt, dass Jobs damit einfach eine neue Version des Apple TV meinte: Ob eine Benutzeroberfläche einfach sei oder nicht, sei ein reines Software-Problem, das Apple mit seiner Set-Top-Box lösen könne.

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Apple dementiert Zusammenarbeit mit Philippe Starck

Apple und Philippe Starck haben gemeinsam an einem “revolutionären Apple-Produkt” gearbeitet, erzählte der Star-Designer gestern der französischen Presse. Nur wenige Stunden später weist Cupertino die Meldung als haltlos zurück. Starck könnte allenfalls ein privates Projekt für Steve Jobs gemeint haben. 

Ein Apple-Fernseher, das neue iPhone oder ein anderes neues Produkt mit der Handschrift des Designers Philippe Starck ließ Fans schon ins Träumen geraten. Auf Nachfrage der Seite AllThingsD wies eine Apple-Sprecherin die Spekulationen jedoch zurück: Apple arbeite nicht mit Starck an einem neuen Projekt.

Was der Designer mit seinen Bemerkungen stattdessen gemeint haben könnte, ist ein eher älterer Hut. Zu Lebzeiten von Steve Jobs hatte der Apple-Gründer Starck mit dem Entwurf einer Yacht beauftragt. Das Luxus-Schiff soll von dem niederländischen Unternehmen Feadship gebaut werden und über 12 Meter lange Glaswände haben, schrieb Walter Isaacson in der Biographie des Apple-CEO.

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Analyst: Apples “iPanel” ist mehr als nur ein Fernseher

Wieder einmal hat ein Analyst sein Preisziel für die Apple-Aktie aktualisiert: Jefferies’ Peter Misek erhöhte seine Erwartungen auf 800 US-Dollar für das momentan bei rund 630 US-Dollar gehandelte Wertpapier. Zu seinen Aussagen gehörte aber auch ein Blick in Glaskugel. In dieser will er einen – seiner Meinung nach – besseren Namen für Apples Fernseher gesehen haben.

Wie AppleInsider berichtet, sei Misek der Meinung, dass “iPanel” ein besserer Name als “iTV” für den seit langem vermuteten Apple Fernseher sei. iTV würde den Funktionen des Produkts nicht gerecht. Laut Misek sei es ein Display, eine Spiele-Zentrale, eine Medien-Center, ein Computer und könne auch bei der Automatisierung des Haushalts helfen. Darüber hinaus dürfte es für Apple schwierig werden die Rechte an “iTV” vom britischen TV-Netzwerk ITV zu bekommen.

Misek sieht drei wichtige Hinweise für den Fernseher: Neben der kürzlich bekannt gewordenen Kooperation zwischen Foxconn und Sharp habe er von seinen Quellen in China gehört, dass Apple spezielle Komponenten wie Filter und Display-Komponenten für IGZO-Panels “in kleinen Mengen” geliefert bekomme. Auch der Ausbau des Rechenzentrums in North Carolina ist für ihn ein Indiz für das iPanel.

Den durchschnittlichen Preis sieht er bei 1.250 US-Dollar, mit einer Bruttomarge von 30 Prozent. Die Produktion soll dem Analysten zufolge im Mai oder Juni beginnen, so dass zur Vorstellung gegen Ende des Jahres 2 bis 5 Millionen Geräte bereit stehen.

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Apple-Fernseher: Verkaufsstart angeblich erst 2013 – Displays sollen von Sharp stammen

Neues vom Apple-Fernseher: Eine asiatische Gruppe an Marktforschern will erfahren haben, dass Apple das Gerät nicht schon 2012, sondern erst im nächsten Jahr veröffentlichen werde. Die LC-Displays sollen vom japanischen Hersteller Sharp stammen.

Der Apple-Fernseher, der schon seit Jahren durch die Gerüchteküche geistert, soll Apples nächste große Produkt-Kategorie nach dem iPod, dem iPhone und dem iPad werden. Die Partnerschaft mit Sharp käme zumindest nicht überraschend: Apple soll letztes Jahr Milliarden in eine Fertigungslinie bei den Japanern investiert haben, zuletzt sicherte sich das chinesische Unternehmen Hon Hai 11 Prozent der Sharp-Anteile. Die Hon Hai Group ist das Mutterunternehmen des Herstellers Foxconn, der für Apple unter anderem die bisherigen iOS-Geräte iPhone und iPad produziert.

Durch die Investitionen stärkten Apple und Hon Hai Sharps Kapazitäten, so die Lesart der chinesischen Marktforscher CLSA, die die neuen Informationen zum Apple-Fernseher liefern. Zu den Herstellern des Displays des neuen iPad soll sich Sharp aufgrund anfänglicher Qualitätsprobleme erst später hinzugesellt haben, ursprünglich stammten die iPad-Retina-Displays angeblich ausschließlich von Samsung.

Von Samsung soll sich Apple hingegen mehr Unabhängigkeit wünschen, da die Koreaner auf dem Smartphone- und Tablet-Markt ein großer Konkurrent sind. Aufgrund dessen sollen die Apple-Fernseher-Displays von Sharp stammen.

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Apple-Patentantrag: iPhone als Universalfernbedienung

Vom Apple-Fernseher können Gene Munster und Andere erstmal nur träumen. Mit einem neuen Patentantrag macht Apple aber allen ungeduldig Wartenden den Mund wässrig. Das iPhone soll zur Universalfernbedienung für TV und Hifi-Anlage werden, dank Infrarot-Technologie und automatischer Geräteerkennung.

Apple beschreibt den Prozess der Konfiguration aktueller Universalfernbedienungen als mühsam und zeitraubend. Statt dessen habe man eine sehr viel einfacherer Lösung parat.

Die Idee ist wirklich clever: Man fotografiert den Fernseher oder die dazugehörige Bedienung im heimischen Wohnzimmer mit der Kamera im iPhone. Das Bild wird dann analysiert und das Ergebnis mit einer Datenbank abgeglichen, die sich zum Beispiel auf einem entfernten Server befinden kann.

Heraus kommt eine virtuelle Fernbedienung auf dem Display des iPhone, welche die Funktionen des realen Vorbilds exakt nachbildet. Auf diese Weise können natürlich auch gleich mehrere Fernbedienungen gleichzeitig gespeichert und verwendet werden.

Was bleibt, ist das Problem der Kommunikation mit DVD-Player, Fernseher und anderen Haushaltsgeräten wie Türschlössern (!) und Lichtschaltern — denn auch die sollen mit der neuen „fortschrittlichen Universalfernbedienung“ befehligen lassen.

Hierfür sieht Apple offenbar eine irgendwie geartete Infrarot-Unterstützung durch das iPhone vor. Denkbar wäre aber auch ein Zubehörteil, das die Kopplung zwischen Infrarot und Bluetooth oder Wi-Fi bewerkstelligt, wie zum Beispiel die Gear4 Unityremote.

Wie immer gilt: Patentantrag ist nicht gleich Umsetzung im nächsten Produktzyklus. Aber immerhin zeigen auch diese Dokumente, dass man sich in Cupertino offenbar der typischen Wohnzimmer-Unterhaltung immer stärker nähert. Ein Apple-Fernseher ist deswegen nicht gleich hinter der nächsten Ecke zu vermuten — Aber man wird ja noch träumen dürfen.

(via patentlyapple.com)

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Apple-Fernseher: Produktionsbeginn im Mai/Juni?

Wenn Analysten eine Reise unternehmen, haben sie im Anschluss viel zu erzählen. So auch Peter Misek von Jeffries & Co, der auf seinem letzten Trip nach Asien neue „Beweise“ für den sagenumwobenen Apple-Fernseher fand.

Die heutige Mitteilung von Jeffries & Co beziehungsweise Peter Misek besagt, dass mittlerweile spezielle Komponenten auf den Weg zu Apples Display-Panel-Lieferanten unterwegs sind. Darunter Filter und Bauelemente die für IGZO-Bildschirme notwendig sind. Letztere sind aber eher für kleinere und mittlere Bildschirmgrößen gedacht, wie zum Beispiel beim neuen iPad.

Wie dem auch sei, Misek glaubt, dass durch den mutmaßlichen Versand der Komponenten die Serienproduktion des Apple-Fernseher bereits im Mai oder Juni anlaufen könnte mit einer Erstauflage zwischen zwei und fünf Millionen Stück. Diesbezüglich wäre ein Markstart mit einer entsprechen hohen Menge an Geräten im vierten Quartal 2012 wahrscheinlich.

Abseits des Apple-Fernsehers (gerne auch iTV genannt) enthielt die heutige Mitteilung noch weitere Informationen. So geht der Analyst von einer Produktionsmenge von 12 bis 15 Millionen neuen iPads im ersten Quartal aus, im darauffolgenden Quartal wird eine Steigerung auf 20 Millionen erwartet.

Beim iPhone gehen die Herrn Analysten von nunmehr 155 Millionen Stück (zuvor 145 Millionen) im Geschäftsjahr 2012 aus – iPhone Nummer 6 wird im dritten Quartal erwartet.

Apropos: Der Blick in die Glaskugel verrät Jeffries & Co einen zukünftigen Apple-Aktienwert von 699 Dollar – eine Anhebung der vorigen Annahme um 100 Dollar. Aktuell bewegt sich die diese schon bei über 560 Dollar Börsenwert.

Via AppleInsider.

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TV-Abo-Service: Steve Jobs holte sich einen Korb

Seit Jahren halten sich die Gerüchte, dass Apple still und leise an einen TV-Abo- bzw. Streaming-Service für Apple TV und Co arbeitet. Bemühungen gab beziehungsweise gibt es tatsächlich, selbst der verstorbene Apple-Mitbegründer und Chef Steve Jobs engagierte sich höchstpersönlich.

Bereits im November letzten Jahres bestätigte der CEO von CBS Les Moonves Gespräche über einen derartigen Dienst. Moonves erteilte Apple allerdings eine Absage, da ein solcher Service die aktuellen Einnahmequellen negativ beeinträchtigen würde.

Letzten Samstag wurde nunmehr bekannt, dass Steve Jobs persönlich das Gespräch mit Moonves suchte. Doch auch der charismatische Apple-Gründer konnte den CBS-Mann nicht von seinen Ideen und Vorschlägen überzeugen.

Für Apple ist das TV-Geschäft bisher nur ein Hobby, es fehlt an einem überzeugenden Gesamtkonzept, welches nicht zuletzt auch von den Content-Lieferanten getragen wird. Gerüchte über einen eigenen Apple-Fernseher halten sich dennoch oder vielleicht auch gerade deswegen hartnäckig.

Erst letzte Woche stellte Apple die dritte Generation des Apple TV vor. Dieses kann nun Full-HD-Filme wiedergeben. In diesem Zusammenhang wurden auch die Cloud-Funktionalitäten erweitert. So können Filme und TV-Serien erneut aus der Cloud geladen werden und es werden „Digitale Kopien“ automatisch zur Verfügung gestellt – immerhin ein kleines Zugeständnis und ein Erfolg für Apple.

Via AppleInsider.

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Steve-Jobs-Biograph Isaacson: Klare Andeutung bezüglich Apple-Fernseher

Walter Isaacson befeuerte mit seiner * die Gerüchte um einen Apple-Fernseher – auch wenn sich das entscheidende Steve-Jobs-Zitat auch auf eine neue Apple-TV-Version beziehen könnte. In einem Interview wurde Isaacson nun aber um einiges deutlicher.

Isaacson sprach im brasilianischen Fernsehen mit einigen Journalisten. In dem Interview erklärt er, dass er in der Biographie einige Details ausgelassen habe – beispielsweise, was sich Steve Jobs unter einem Apple-Fernseher im Einzelnen vorgestellt habe. Und so zitiert Isaacson Jobs nur mit den Worten, dass eine Fernseher-Benutzeroberfläche von Apple die einfachste sein würde, sie man sich vorstellen könnte, “ich hab das endlich geschafft”.

Weitere Details, die Jobs Isaacson verriet, seien nicht Teil des Buchs geworden, “weil Apple das noch nicht gemacht hatte und ich dachte, dass es Apple gegenüber vielleicht unfair wäre, bevor sie den Fernseher produzieren, darüber zu berichten, was Steve sich darunter vorstellte.” Kurz zuvor hatte der Autor erklärt, dass Apple in Zukunft tolle Dinge schaffen werde, “ein tolles iPad 3, wahrscheinlich einen Fernseher”.

Die aussagekräftigsten Worte zum Apple-Fernseher äußert der Biograph nach 57 Minuten des unten eingebundenen Videos.

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Apple-Fernseher: Kanadische Breitband-Anbieter testen angeblich Prototypen

Der Apple-Fernseher bleibt ein beliebtes Thema der Gerüchteküche. Angeblich sollen kanadische Breitband-Anbieter bereits einen Prototypen mit Siri- und Handgesten-Bedienung testen. Ein Problem bleibt allerdings weiterhin, was Apple für Inhalte anbieten könnte – und welchen Namen das jüngste Apple-Kind bekommt. “iTV” könnte jedenfalls Schwierigkeiten bringen.

Die kanadische Zeitung Globe and Mail berichtet, dass die heimischen Unternehmen Rogers Communications und BCE den Apple-Fernseher intern bereits testen. Den eigenen Quellen zufolge suche Apple einen Partner, der sowohl Mobil- als auch Breitband-Verbindungen anbietet.

Das Gerät lasse sich sowohl über Apples Spracherkennungssoftware Siri als auch über “Handgesten” bedienen, wobei alles “ohne physische Schnittstelle” geschehe. Das hört sich so an, als könne der Fernseher ähnlich wie Nintendos Wii oder Microsofts Xbox-Technologie Kinect Handbewegungen in der Luft erkennen. Allerdings erwähnt der Globe-and-Mail-Artikel auch eine Bildschirmtastatur für einen integrierten Browser – was sich mit Luft-Handgesten nur schwer bewerkstelligen ließe. Auch erschiene es angesichts Apples berüchtigt strenger Geheimhaltungspolitik zumindest überraschend, wenn potentielle kanadische Partner bereits einen Prototypen testen dürften.

Der Jeffries-&-Co-Analyst Peter Misek berichtet wiederum, dass sich Apple für den Apple-Fernseher in Zukunft stärker auf den Vertrieb von Video-Inhalten konzentrieren will. Dabei soll es sich – ähnlich wie bei YouTube – auch um von Benutzern mit iPhone und iPad erstellte Videos handeln. Außerdem könnte Apple bestehende Inhalte einkaufen, werde allerdings nicht selbst zum Produzenten werden.

Miseks Überlegungen verdeutlichen erneut, dass Apples größte Herausforderung nicht die Herstellung eines Fernsehgeräts mit ansprechender Hardware, sondern vielmehr die Bereitstellung digitaler Inhalte ist. Um Kunden für den Umstieg ins Internet-Fernsehen-Zeitalter zu motivieren, muss das Unternehmen ihnen ein vergleichbares Programmangebot wie über herkömmliche Fernsehsender bieten. Denkbar bleibt deshalb, dass Apple auch einfach auf eine ansprechende Benutzeroberfläche für Kabel- oder Satelliten-Fernsehen in Kombination mit Internet-Fernsehen setzen wird.

Der Analyst Misek bezeichnet den Apple-Fernseher außerdem als “iTV”. Der Name, den verschiedene Quellen immer wieder nennen, wäre zwar passend, er ist allerdings nicht unproblematisch. Die erste Version von Apples Set-Top-Box Apple TV hatte zunächst ebenfalls den Codenamen “iTV”, den Apple dann aber ändern musste: Der britische Fernsehsender “ITV” hatte rechtliche Schritte angekündigt. Den Sender gibt es immer noch – und er hat bereits angekündigt, sich auch gegen einen Apple-Fernseher mit diesem Namen zu wehren.

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Analyst: Apple traf sich mit Fernseher-Komponenten-Herstellern

Viele Beobachter glauben, dass Apple als nächstes auf den Fernseher-Markt einsteigen wird. Auch der Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster, der einen Apple-Fernseher seit Jahren vorhersagt, hält weiterhin daran fest. Seinen Informationen zufolge soll Apple sich kürzlich mit Zulieferern über Fernseher-Einzelteile unterhalten haben, das Geräte könnte Ende des Jahres erscheinen. Der Stolperstein blieben aber weiterhin die Rechteinhaber.

Laut Munster sprach Apple mit “wichtigen Fernseher-Komponenten-Herstellern” über die eigenen Pläne bezüglich eines HD-Fernsehers mit Internet-Anbindung. Apple habe sich über die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Komponenten erkundigt. Diese Information sieht Munster als weiteren Beweis dafür, dass er in den letzten Jahren mit seiner Vorhersage richtig lag – und dass Apple vielleicht noch in diesem Jahr einen eigenen Fernseher veröffentlichen könnte.

Das große Problem sieht aber auch Munster darin, dass sich Apple noch mit den Inhabern der Rechte am Fernsehprogramm einigen muss. Apple steige in existierende Märkte nur dann ein, wenn das Unternehmen glaubt, das jeweilige Produkt neu erfinden zu können – und deshalb müsste der neue Fernseher Kunden ganz neue Möglichkeiten geben, auf das Fernsehprogramm zuzugreifen.

Sollte Apple die Rechteinhaber aber nicht von den eigenen Vorstellungen überzeugen können, könnte das Unternehmen das Problem nach Munsters Vorstellung auch mit einer Kompromisslösung umgehen. Apple könnte auf das herkömmliche Kabelfernsehen-Programm mit einer neuen Benutzeroberfläche aufbauen und/oder das Ganze mit bestehenden Internet-Anbietern wie Netflix oder Hulu kombinieren.

Auch wenn viele Fragen offen bleiben, glaubt der Analyst, dass Apple in diesem Jahr 1,4 Millionen Exemplare von insgesamt 106 Millionen Fernsehern mit Internet-Anbindung verkaufen könnte. Das entspräche einem Umsatz von 2,5 Milliarden Dollar, der 2012 auf 4 Milliarden und 2014 auf 6 Milliarden Dollar steigen könnte.

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Apple-Fernseher: Angeblich ebenfalls mit Apple-Chip – Einigung mit Rechteinhabern als Herausforderung

Ähnlich wie das iPhone und das iPad soll auch Apples Fernseher mit einem von Apple entwickelten Prozessor arbeiten. Das Gerät soll sich nach Apples Vorstellung derweil vor allem durch seine Inhalte von der Konkurrenz unterscheiden – der Idee eines individuell zusammengestellten Fernsehprogramms könnten aber die Interessen der Rechteinhaber entgegenstehen.

DigiTimes berichtet, dass Apple den Prozessor für das “iTV” wieder von einem Partner produzieren lassen will. Unklar sei nur noch, wer das letztendlich sein wird – Kandidaten seien Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), Advanced Semiconductor Engineering (ASE) und Siliconware Precision Industries (SPIL). Die Apple-A4- und -A5-Prozessoren der letzten beiden iPad- und iPhone-Generationen lässt Apple von Samsung herstellen.

Dass auch im Apple-Fernseher ein Apple-Chip zum Einsatz kommt, ist recht wahrscheinlich, da auch Apples Set-Top-Box Apple TV auf bewährter iOS-Hard- und Software basiert. Laut DigiTimes soll der Hersteller, der den Zuschlag erhält, mit der Produktion der iTV-Chips nach dem zweiten Quartal 2012 beginnen, Ende 2012 soll das Gerät dann erhältlich sein.

Dem Analysten Shaw Wu zufolge dürfte Apple aber ohnehin keine großen Probleme damit haben, die richtige Hardware für einen Fernseher zusammen zu stellen. Der größere Stolperstein seien hingegen die Inhalte, die Apple seinen Kunden bieten wolle. Den Vorstellungen des Unternehmens aus Cupertino entspräche es, wenn Kunden sich ein Fernsehprogramm aus ihren Lieblingssendern selbst zusammenstellen und separat Filme und Fernsehsendungen kaufen und mieten könnten.

Filme lassen sich im iTunes Store bereits kaufen und mieten, Fernsehsendungen zumindest kaufen. Das Zusammenstellen eines Programms aus einzelnen Sendern entspricht jedoch nicht ganz den herkömmlichen Angeboten von Kabelfernsehen-Betreibern, die lediglich einzelne “Pakete” verkaufen. Auch würde Apple gerne sämtliche Inhalte über das Internet anbieten, was einigen Sendern ebenfalls missfalle.

Bis zur Veröffentlichung des Apple-Fernsehers sei also die größte Herausforderung, die Rechteinhaber vom eigenen Konzept zu überzeugen. Selbst wenn das gelingt, stellt sich dann das nächste Problem der Verbreitung außerhalb der USA: Zuletzt hatte sich beispielsweise Apples Cloud-Musik-Angebot iTunes Match in Europa um Monate verzögert, weil Apple hierzulande erst zusätzliche Lizenzabkommen abschließen musste.

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Siri fürs Apple TV: Eine Analystin träumt

“Siri. Dein Wunsch ist ihm Befehl”, “Versteht, was du sagst”, “Weiß, was du meinst” und “Macht, was du willst” – so beschreibt Apple die viel Aufmerksamkeit erregende Spracherkennungs-Software des iPhone 4S. Doch warum sollte man nur mit seinem iPhone reden können? Eine Analystin stellt einen Zusammenhang mit den Gerüchten um einen Apple-Fernseher her.

Die Cross-Research-Analystin Shannon Cross spekuliert in einer Mitteilung an ihre Klienten über zukünftige Einsatzgebiete von Siri – und hält eine Anbindung ans Apple TV* oder einen möglichen Apple-Fernseher für eine interessante Variante. “Wir glauben, dass das die Schwierigkeiten der Industrie mit Fernbedienungen lösen könnte”, so Cross in der Mitteilung. Beispielsweise könnte der Fernseh-Konsument der Fernbedienung mitteilen, dass er nun gerne ein bestimmtes Baseballspiel sehen oder alle Folgen einer bestimmten Fernsehsendung aufnehmen möchte.

Auch eine Verbindung zwischen Fernseher und iPhone wäre denkbar – so könnte Siri dem iPhone-Benutzer über den Fernseher mitteilen, ob sein Telefon eine Textmitteilung erhalten habe. Ohne das iPhone in die Hand zu nehmen, könnte der Benutzer dann auf die Nachricht antworten, indem er sich mittels Sprachkommando an den Fernseher wendet. Der Einsatz von Sprache könnte die Kommunikation zwischen technischen Geräten und Menschen komplett verändern. Apple habe mit Siri einen substanziellen Vorsprung vor Mitbewerbern, so Cross.

Zu beachten ist allerdings, dass die Analystin lediglich über weitere Einsatzmöglichkeiten für Siri nachdenkt – und nicht etwa erfahren haben will, dass Apple tatsächlich an einem Siri-Fernseher arbeitet. Die Rechenleistung des Apple-A5-Prozessors ist laut Apple eine Voraussetzung für Siri, so dass der Sprachassistent nicht mit der aktuellen Apple-TV-Generation funktionieren würde – allerdings gab es zuletzt Spekulationen um eine dritte Apple-TV-Generation, die Apple mit einem A5-Chip ausstatten könnte.

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Apple TV – Unser täglich Apple-Fernseher-Gerücht gib uns heute

Bei manchen Meldungen hat man den Eindruck, dass sie sich tagtäglich wiederholen würden und man immer wieder dieselbe Leier zu lesen bekommt. Heutiges Beispiel: Apple baut an einem Fernseher mit integriertem iOS.

Angefangen hat das Gerücht vor sage und schreibe 3 Jahren mit der Meldung, dass Apple eigene Fernseher bauen würde, die genauso funktionieren würden wie ein herkömmlicher Fernseher plus dem bereits bekannten Apple TV. Mit dem Unterschied, dass die kleine schwarze Box direkt im TV integriert ist. Die Quelle der Gerüchte war Internet-Celebrity Jason Calacanis.

Seit dieser Meldung wird das Gerücht regelmäßig aufgewärmt und für neu verkauft. In der Regel ohne das irgendwelche wirklich neue Erkenntnisse gemacht wurden. Grundlage für die nun reanimierten Meldungen sind Reporte und Interviews, die VentureBeat mit Industrie-Insidern geführt hat. Aber auch hier ist Vorsicht geboten, denn Analysten vollbringen häufig das Kunststück sich aus dem Nichts eine Grundlage für ihre Reporte zu zimmern.

VentureBeat nennt unter anderem Gene Munster, Analyst für Piper Jaffray, der nun sagt, dass Apple gegen Ende 2012 oder Anfang 2013 einen Fernseher vorstellen wird. Gleiches sagte er bereits 2009, da hatte er den Veröffentlichungstermin allerdings noch für 2011 “analysiert”.

Investor Stewart Alsop, der unter anderem im Aufsichtsrat von Sonos und TiVo sitzt, sagte ebenfalls, dass er von diversen Quellen im Silicon Valley gehört haben will, dass Apples Fernseher-Projekt in vollem Gange sei.

Alsop sagte weiter, dass Apple dasselbe mit den Fernseher-Herstellern machen werde, was sie mit Handy-Herstellern und dem iPhone getan haben. Seit einigen Jahrzehnten habe sich an den Geräten nichts – abgesehen von Form und verwendeter Technik – essentielles verändert: Man lehnt sich zurück und zappt durch die Kanäle.

Auch Google hat mit dem hauseigenen, sich schlecht verkaufenden, Google TV ebenfalls ein Heimkino-Projekt am Markt. Hier gibt es allerdings bereits eine seperate Settop-Box, in Form des Logitech Revue, und einen von Sony produzierten Fernseher, in dem Google TV bereits integriert ist. Google TV ist aktuell nur in den USA verfügbar, soll aber Anfang 2012 auch in Europa angeboten werden.

Was sagt ihr? Wird Apple einen eigenen Fernseher mit intergriertem iOS vorstellen oder sind die Meldungen wirklich nur Gerüchte? Postet eure Meinung in die Comments!

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Korea Times: Apple hat kein Interesse an OLED

AppleTV

Schon seit einiger Zeit spekulieren Analysten auf die Einführung eines “55-Zoll Apple Fernsehers”. Und auch wenn hier von angeblichen Gesprächen zwischen Apple und OLED-Herstellern wie LG berichtet wird, scheint Apple kein wirkliches Interesse an OLED zu haben, weder für Fernseher noch für iOS-Handhelds.

So vermeldet die Korea Times, dass Apple zwar Interesse an einem eigenen Fernseher zeige, aber weiterhin OLED-Displays pessimistisch gegenüber stehe. Gründe hierfür seien unter anderem die Kosten eines OLED-Panels, als auch Probleme die ein solches in bestimmten Größenordnungen, wie für einen Fernseher nötig, mit sich bringen.

Auch bei iPhone und iPad werde OLED in naher Zukunft nicht zum Einsatz kommen. So soll Apple beim iPad 3 weiterhin auf LCD-Bildschirme setzen. Erst in drei oder vier Jahren könnte OLED in Apples Produktportofolio Einzug halten.

It's true that Apple has keen interest in TV, allowing users to stream music, videos and TV shows via iTunes, though that needs some iPhone and iPad integration, however, Apple is still pessimistic about using OLED displays.

Limited life span, color balance-related issues, an efficiency of blue OLED vital for the success of OLED replacing LED and screen burn-in are regarded the headaches, making Apple hesitate to use the displays on Apple TV.

Because Apple is worried over higher costs and technology-related issues linking to large-sized OLED displays, it is groundless that Apple has asked LG Display to supply its OLED screens for its upcoming televisions.

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Apple plant angeblich Hulu-Übernahme: Online-TV für 2 Milliarden

Hulu, ein in den USA äußerst populärer Online-Dienst, sendet TV-Serien, Filme und Bonusmaterial übers Internet. Das Unternehmen steht jetzt zum Verkauf und mit dem Verfahren vertraute Quellen melden: Auch Apple zeigt Interesse. Cupertinos “Kriegskasse” ist bis zum Rand gefüllt, Steve Jobs könnte also beruhigt zuschlagen.

Die momentanen Eigentümer, Disney, NewsCorp und NBC Universal, bieten ihrem Nachfolger die Rechte an sämtlichen Programminhalten für weitere fünf Jahre, zwei davon exklusiv, berichtet Bloomberg. “Für Apple wird Video in Zukunft ein größerer Teil des Ökosystems”, vermutet Analyst Scott Sutherland.

Auch während der Quartalskonferenz gab Peter Oppenheimer einen Hinweis darauf, dass in den kommenden Monaten für mehr Video-Inhalte gesorgt werden würde, Details blieb er jedoch schuldig. Mehr als zwei Milliarden US-Dollar müsste Apple für Hulu auf den Tisch legen und könnte so Konkurrent Netflix kräftig Paroli bieten.

Auch Experte Brian Marshall hält den Kauf für sinnvoll: “Hulu würde mit seinen Streaming- und Abo-Inhalten einen neuen Aspekt zu Apples Arsenal hinzufügen”, meint der Analyst. Auch andere Interessenten hätten sich bereits gemeldet. So sei Yahoo bereit, bis zu zwei Milliarden für Hulu zu bezahlen, wenn man dafür für vier oder fünf Jahre exklusiven Zugriff auf die Inhalte bekäme. Microsoft habe sich bereits aus der Auktion verabschiedet,

Allerdings ist Apple nicht gerade bekannt für große Übernahmen. Die letzte Transaktion dieser Größenordnung liegt bereits einige Jahre zurück: 400 Millionen US-Dollar zahlte Apple im Jahr 1996 für NeXT Software, was unter Berücksichtigung der Inflationsrate heute ungefähr 550 Millionen US-Dollar entspräche.

Für Urheberrechte gab Apple dagegen erst vor wenigen Wochen 2,6 Milliarden US-Dollar aus. Als Teil eines Bieter-Konsortiums kaufte das Unternehmen ein dickes Patentpaket der insolventen Firma Nortel Networks. Hulu soll im Jahr 2011 bis zu 500 Millionen US-Dollar Einnahmen generieren.

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Gerücht: Apple-Fernseher soll noch dieses Jahr erscheinen

Ein Gerücht, das sich schon seit Jahren besonders hartnäckig hält, ist Apples Einstieg auf den Fernseher-Markt. Bisher gibt es nur die Set-Top-Box Apple TV, mit der sich Filme aus dem iTunes Store und Medien vom Mac, iPhone oder iPad auf den Fernseher befördern lassen. Angeblich soll aber noch dieses Jahr ein Apple-Fernseher mit integriertem iOS erscheinen.

Auch das Apple TV* arbeitet mit Apples Mobil-Betriebssystem – obwohl Apple die Software der Set-Top-Box nicht offiziell als iOS-Version bezeichnet. Die Einsatzmöglichkeiten des Apple TV, dessen Hardware in weiten Teilen dem iPhone 4 gleicht, sind im Vergleich zum iPhone, iPad un iPod touch mangels einer App-Store-Anbindung allerdings noch relativ eingeschränkt.

Das könnte Apple natürlich durch ein Apple-TV-Software-Update ändern. Den Informationen von DailyTech zufolge soll Apple tatsächlich an einer Plattform für iOS-Apps für den Fernseher arbeiten – und gleichzeitig eben auch an einem eigenen Fernsehgerät. Die Website zitiert einen “früheren Apple-Manager”, der die Veröffentlichung des Produkts vorhersagt. Apple werde mit einem Unternehmen zusammen arbeiten, das bereits auf dem Fernseher-Markt aktiv ist.

Beide zusammen würden dann einen Fernseher mit iOS-Installation verkaufen, den sie durch ein Apple-Branding als Apple-eigenes Produkt vermarkten werden. Der Ex-Apple-Manager spricht von einer möglichen Veröffentlichung gegen Ende des Jahres, allerdings könnte Apple den Fernseher auch erst im nächsten Jahr vorstellen – angesichts dessen, welch “hohe Standards” Apple für die eigenen Produkte setzt.

Das Gerücht ist alles andere als neu: Vor allem der Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster wird seit Jahren nicht müde, einen HD-Fernseher von Apple vorherzusagen. Im August 2009 sprach er bereits von einem entsprechenden Gerät, das “bis 2011″ erscheinen werde. Allerdings wäre es nicht das erste Gerücht um ein Apple-Produkt, dass zunächst jahrelang durch alle Kanäle geistert und dann doch noch das Licht der Welt erblickt. So gab es Spekulationen um ein Apple-Tablet schon vor der Veröffentlichung des iPhones – obwohl letzteres dann Jahre vor dem iPad erschien.

Ob ein Fernseher mit iOS-Installation ein wirkliches Erfolgspotential hätte, ist derweil unklar. Google verfolgt mit Google TV ein ähnliches Konzept, das sich bisher aber nicht wirklich durchsetzen konnte. Allerdings fehlen dem Apple-Konkurrenten für seine Fernseher bis dato ebenfalls noch eigene Apps.

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Gerücht: Apple plant eigenen HD-Fernseher für 2012

Gerüchten zufolge soll Hersteller Apple LC-Displays im Wert von 3,9 Milliarden US-Dollar eingekauft haben. Für Piper Jaffray-Analyst Gene Munster ist das ein weiters Zeichen dafür, dass Apple künftig auch in den Markt für HD-Fernseher einsteigen will. Bereits im nächsten Jahr könnte der Hersteller einen eigenes Modell vorstellen.

Im Rahmen der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse erklärte Apples Finanzchef Peter Oppenheimer, dass das Unternehmen derzeit größere Investitionen in Höhe von 3,9 Milliarden US-Dollar für Komponenten tätigt. Angeblich soll es sich dabei um LC-Displays handeln, unter anderem auch für Apples zweites iPad.

Munster schätzt, dass im nächsten Jahr 220 Millionen Flachbild-Fernsehgeräte verkauft werden. 48 Prozent davon sollen mit dem Internet verbunden sein. Apple könnte 1,4 Millionen Geräte verkaufen und damit Einkünfte in Höhe von 2,5 Milliarden US-Dollar erzielen, zwei Prozent der Gesamt-Einnahmen. Bis 2014 soll diese Summe auf sechs Milliarden steigen. Der Analyst wagt auch eine Aussage über die Größe der Geräte: Bis zu 50 Zoll könnte die Bildschirmdiagonale messen. Bild: AppleInsider.


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Munster: Apple arbeitet weiter an eigenem HD-Fernseher

Gene Munster bleibt dabei: Mittelfristig wird Apple einen eigenen HD-Fernseher auf iOS Basis anbieten. Der Piper-Jaffray-Analyst spricht sich damit nicht gegen die jüngsten Gerüchte um einen Apple-TV-Nachfolger auf Basis der iPhone Hardware aus – dieser sei aber nur ein Schritt in die Richtung des Apple-Fernsehers.

Der iOS-Fernseher soll ebenso wie andere Geräte mit Apples Mobilbetriebssystem eigene Apps bekommen, die der Hersteller selbst über den App Store verbreiten würde. Gleiches soll schon der Apple-TV-Nachfolger bieten, den Apple Gerüchten zufolge iTV taufen könnte. Um auf dem Markt zu bestehen, soll Apple den Preis für das Gerät deutlich auf rund 99 US-Dollar senken und dafür auf Streaming-Angebote statt einer großen eingebauten Festplatte setzen.

Munster zufolge ist ein Schlüssel für dieses Angebot Apples Server-Farm in North Carolina, die bald den Betrieb aufnehmen soll. Dieses Angebot soll dann auch Apples Fernsehgerät von der Konkurrenz abheben: Für 50 bis 90 US-Dollar pro Monat könnten Benutzer dann unbegrenzt Inhalte von Apples Servern auf ihren Fernseher streamen. Munster glaubt, dass der Fernseher in den nächsten zwei bis vier Jahren erscheinen könnte.

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Gerücht: Apple plant Einstieg in TV-Markt mit Übernahmen

Wieder einmal gibt es Gerüchte über Apples Pläne für den Fernseher-Markt. Der Business-Insider-Autor Dan Frommer hat Klatsch und Tratsch von einem CEO-Dinner in Manhattan zusammen gestellt. Den Unternehmens-Chefs zufolge soll Apple weitere Übernahmen planen.

Apples Deals-Beauftragter Adrian Perica soll nach Frommers Informationen neue Übernahmen mit einem Wert von bis zu einer Milliarde Dollar vorbereiten. Der nächste große Schritt des Unternehmens werde mit einem neuen Fernseher-Gerät ins Wohnzimmer führen. Die Umbenennung des iPhone OS” in “iOS” sei ein Zeichen dafür, dass Apple die Installation auf weiteren Geräten plane. Auch könnte sich das iAd-Angebot aufs Fernsehen ausweiten.

Dass Apple seine TV-Pläne ausbauen möchte, ist schon seit langem Thema in der Gerüchteküche. Zuletzt gab es Spekulationen über eine neue Version der Set-Top-Box Apple TV auf iOS-Basis für 99 US-Dollar (wir berichteten). Bisher betont Apple immer, dass das mäßig erfolgreiche Apple TV nur ein “Hobby” des Unternehmens sei. Der Konkurrent Google plant mit Google TV seinerseits ein groß angelegtes Manöver ins Wohnzimmer der Kunden (wir berichteten).

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Analyst sagt Apple-Fernseher bis 2011 voraus

Der Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster glaubt, dass Apple seine Set-Top-Box Apple TV in Zukunft aufbauen und langfristig sogar eigene Fernsehgeräte anbieten könnte. In den nächsten Monaten werde eine neue Set-Top-Box erscheinen, die auch über eine Videorekorder-Funktion verfügen werde.

Im Rahmen dessen könnte Apple bis nächstes Jahr auch ein Abonnement für Fernsehsendungen im iTunes Store als Alternative zum Kabelfernsehen anbieten. Bis 2011 soll dann der Apple-Fernseher kommen, der drahtlos Daten mit Macs, iPods und iPhones austauscht. Als Basis für seine Spekulationen nennt Munster unter anderem die Aussage von Apples Chief Operating Officer Tim Cook, dass Apple weiter in Apple TV investieren werde, Apple-Patente für digitale Videoaufnahmen und eine 500-Millionen-Dollar-Partnerschaft zwischen Apple und LG für LC-Displays.

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Sony-Fernseher für Apple TV in Retail Stores

Apple bereitet seine eigenen Retail-Stores auf die Veröffentlichung von Apple TV vor. Die einzelnen Läden sollen in den letzten Wochen einige Exemplare von Sony-LCD-Fernsehern der “Bravia”-Serie mit 32 Zoll Bildschirmdiagonale erhalten haben, mit denen Apple offensichtlich die Features der Set-Top-Box demonstrieren möchte. Den gleichen Fernseher benutzt Apple bereits auf Bildern von Apple TV auf Apple.com (allerdings ohne Sony-Branding), auch auf der Macworld-Messe im Januar war das Modell zu sehen.

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