iPhone 5 startet in China und 32 weiteren Ländern

Gestern begann Apple mit dem Verkauf des iPhone 5 in 33 weiteren Ländern. Das wichtigste unter diesen Ländern dürfte für Apple China sein, in der Liste befinden sich aber auch weitere große Märkte wie die Türkei, Russland und Brasilien.

iPhone 5 startet in China und 32 weiteren Ländern

Seit dem gestrigen Freitag ist das iPhone 5 nun in insgesamt 80 Ländern erhältlich. Am 21. September diesen Jahres hatte Apple sein jüngstes Smartphone in den USA, einigen europäischen Ländern, Japan, Singapur und Hong Kong veröffentlicht, seitdem kamen sukzessive weitere Länder hinzu. Am 21. Dezember wird das iPhone 5 in weiteren 20 Märkten erhältlich sein.

Das Wall Street Journal berichtet über den Verkaufsstart des Gerätes in China. Dort seien weit und breit keine Warteschlagen vor Apple Stores zu sehen gewesen – für einen Store in einer bekannten Shopping-Gegend in Peking sei es der bisher am wenigsten ereignisreiche Start eines iPhone gewesen.

Doch bedeutet das, dass die Chinesen kein Interesse am iPhone 5 haben? Der Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster verweist darauf, dass Apple neue Geräte in China zu Beginn nur noch über ein Reservierungssystem verkauft, das dazu führt, dass sich vor den Läden keine Warteschlangen mehr bilden.

Nachdem es beim Start iPhone 4 und des iPhone 4S vor Apple Stores zu Tumulten gekommen war, hatte Apple beim Start des iPad 3 zum ersten Mal auf ein solches System gesetzt.

Das Unternehmen will also bewusst lange Warteschlangen vermeiden, um entsprechende Vorfälle zu verhindern – was natürlich zur Folge hat, dass es keine werbewirksamen Bilder zahlreicher Apple-Fans gibt, die unbedingt ein neues iPhone haben wollen. In Peking kam beim iPhone-5-Start erschwerend hinzu, dass es sehr kalt war und Schnee lag.

Laut Gene Munster spricht vieles dafür, dass der iPhone-5-Start in China recht erfolgreich war: China Unicom habe 300.000 Vorbestellungen fürs iPhone 5 erhalten, beim iPhone 4S seien es nur 200.000 gewesen. Da das iPhone 5 das erste Gerät ist, das Apple auch über den noch größeren Netzbetreiber China Telecom verkauft, dürfte die Zahl sämtlicher Vorbestellungen deutlich höher liegen. Für das noch bis Ende Dezember laufende Quartal sagt Munster weltweit 45 Millionen verkaufte iPhones voraus, 4 bis 5 Millionen sollten in China über die Ladentheken gehen.

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