Pokémon GO: Fundorte - Wo welches Pokémon finden? (auch mit Apps)

Victoria Scholz
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Das Pokémon-Universum hat über die Jahre unzählige Taschenmonster und Generationen von ihnen hervorgebracht. In der AR-App Pokémon GO könnt ihr sie alle einfangen. Dabei sind Wasser-Pokémon eher an Seen und Gras-Pokémon in Parks zu finden. Wo ihr alle Pokémon-Typen in Pokémon GO finden könnt, verraten wir euch in diesem Artikel.

Der Beta-Test von Pokémon GO ist vorbei, nun ist die App offiziell in Deutschland gestartet. Bevor ihr durch die Wälder streift und wilde Pokémon fangt, solltet ihr euch zuerst unseren Einsteiger-Guide mit Tipps und Anforderungen an euer Smartphone durchlesen. Als optimale Vorbereitung auf die App erklären wir euch in diesem Artikel, wo ihr welches Pokémon fangen könnt und vor allem welche Typen ihr im Kampf wählen solltet.

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Pokémon GO: Offizielle Statistiken zum Spiel

Pokémon GO: Fundorte aller Monster und Typen

In der ersten Version von Pokémon GO gab es raschelndes Gras. Befandet ihr euch in der Nähe, konntet ihr mit viel Glück ein Pokémon finden. Das Aufsuchen der Monster findet jetzt, mehrere Monate nach Release, anders statt. Die Fußstapfen sind verschwunden und ein übersichtlicheres System eingeführt worden. Spezielle Pokémon spawnen an besonderen Orten wie dem Mount Everest, doch auch an einem See oder einer Höhle könnt ihr tolle Monster fangen. Geht ihr gezielt nach euren Lieblings-Pokémon auf die Suche, solltet ihr auch wissen, welche Pokémon-Typen schwach oder stark gegen andere sind. In einer Grafik von www.pokemongodb.net seht ihr, wie die Typen zusammenhängen.

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Wo finde ich welches Pokémon?

In der folgenden Tabelle seht ihr, welche Pokémon-Art wo spawnt. Als wir Pokémon GO ausprobiert haben, fiel uns auf, dass die Tabelle nicht strikt funktioniert – so findet ihr beispielsweise auch im Gras ab und zu Flug-Pokémon. Natürlich könnt ihr Geister-Pokémon auch um Friedhöfe finden und solltet nicht auf eine Rollbahn bei einem Flughafen laufen. Hier setzen wir voraus, dass ihr nicht nur auf euer Smartphone starrt und eure Umgebung im Auge behaltet – ab und zu mitzudenken ist auch von Vorteil.

Besonders wenn ihr Wörter wie “Autobahn” oder “Flughafen” in der Tabelle findet, müsst ihr bedenken, dass ihr die jeweiligen Pokémon auch in der Nähe findet. Ihr stellt euch also nicht direkt auf eine Autobahn. Hier nun also die Liste, die wir aufgrund von Foreneinträgen über Funden, eigene Erfahrung und andere Websites zusammengetragen haben:

Pokémon-Typ Biom
Normal Parks, Grünflächen, landwirtschaftliche Flächen/Felder, (Hoch-)Schulen sowie Universitäten, Geschäfte, Bahnstrecken, Fußwege, Hotels, Hauptstraßen, Nebenstraßen, Bibliotheken, Fußgängerwege, Sportanlagen und Stadions, Freizeitareale
Gestein Gebäude (auch Einkaufscenter), Autobahnen, Gewerbeparks, Parkplätze, Steinbruch, Schienen, Stadtgebiet
Stahl (große, hohe) Gebäude, Schienen
Pflanze Bauernhöfe, Ackerland, Hof, Wald, Gärten, Golfplätze, Gras und Wiesen, Naturschutzgebiete, Parks, Wege, Spielplätze, Wohngebiete
Boden Graben, Bach, Parkplätze, Spielplätze, Schienen, Flughafen und Rollfelder, Stadtgebiet
Drache Punkte von Interesse (Wahrzeichen, berühmte Urlaubsplätze)
Fee Punkte von Interesse (Wahrzeichen, berühmte Urlaubsplätze), Friedhof, Kirchen und weitere religiöse Gebäude
Wasser Wasser, Kanäle, Hafenbecken, Docks, Seen, Ozean, Staubecken, Fluss und Ufer
Geist Friedhof, Kirche, Krankenhäuser
Unlicht Friedhof, Kino, Theater
Käfer Bauernhöfe, Ackerland, Hof, Wald, Gärten, Golfplätze, Naturschutzgebiet, Parks, Wege, Spielplätze
Flug Bauernhöfe, Ackerland, Hof, Wald, Gärten, Gras, Naturschutzgebiet, Parks
Eis Gletscher, Gras
Psycho Krankenhäuser, Friedhöfe
Elektro Gewerbeparks, Industriegebiete
Feuer Wohngebiete, Strände, Orte mit warmem Klima
Kampf Fitnesscenter, Sportanlagen und Stadions
Gift Sumpf, Moor

Gezielte Suche, um Pokémon zu finden

Die Fundorte der Pokémon in Pokémon GO zeigt euch die Tabelle. Natürlich können auch Feuer-Pokémon in Parks gefangen werden. Etwa jede 12 Stunden spawnen die gleichen Pokémon wieder in der Nähe eurer Fundorte. Das nennt man “Nester”. In fast jedem Update werden die Fundorte dieser Orte verändert.

Die besten Powerbanks für die Pokéjagd in Pokémon GO

Mit einem Update von Pokémon GO hat das Finden der kleinen Taschenmonster eine Erweiterung erlebt. Jetzt könnt ihr gezielter nach Pokémon suchen, indem ihr den Fundorte-Bildschirm unten links öffnet. Er zeigt euch alle Monster in eurer Nähe an. Sind sie ausgegraut, habt ihr sie noch nicht gefangen. Tippt einfach auf ein Monster, damit euch angezeigt wird, wo es sich befindet. Sucht am besten in der Nähe von PokéStops, da hier die meisten Monster mit dem Bildschirm angezeigt werden. Es gibt aber keine Garantie, ob das jeweilige Pokémon auch an dem angezeigten Fundort auftaucht. Setzt dafür einige Items wie Rauch oder Lockmodule ein, damit sich die Chance erhöht.

Bildergalerie Pokémon GO: \"In der Nähe\"-Funktion

Apps zum Finden von Pokémon

Sucht ihr nach Pokémon in Hamburg, Berlin, München, Köln oder anderen großen Städten, haben wir einen besonderen Tipp für euch. Auf der Website pokemapper.co werden euch Fundorte von wilden Pokémon angezeigt. Der Service ist kostenlos und ein Open-Source-Programm. Zuerst begann das Angebot in Nordamerika. Nun ist es auch in anderen Ländern verfügbar. Die Fundorte von Pokémon in der Nähe werden von Spielern der App eingetragen. Auch ihr könnt euch einloggen und eure Fundorte einsenden. Aufgrund von einigen Updates haben sich die Spawn-Punkte der Pokémon jedoch geändert. Es könnte also sein, dass die Daten nicht immer aktuell sind.

Achtet bei Community-basierten Angeboten besonders auf die seltenen Pokémon. Bei diesen Apps sind viele Trolle dabei, die irgendwelche Taschenmonster einfügen. Bevor ihr also zu einem vermutlich Pokémon-reichen Ort geht, überlegt erst einmal, ob das Ganze auch Sinn macht.

Eine weitere Website, die wir hier nennen wollen, nennt sich Pokénow. Sie befindet sich noch in der Beta-Phase. Ihr müsst euch hier anmelden, um die Fundorte der Pokémon in eurer Nähe zu sehen. Sie werden von anderen Usern eingetragen. Pokénow soll eine Pokémon-Community werden, die euch später auch Events in ganz Deutschland anzeigt. Diese können von Usern eingetragen werden, die sich mit anderen Trainern zum gemeinsamen Sammeln verabreden wollen. Weitere Dienste sind:

  • PokeSear-ch: ein einfacher Tracker, der mit GPS oder einer Eingabe der Adresse ortet
  • PokeSensor: eine kostenlose App für Android und iOS

Vorsicht Ban! Andere Apps sind meist verboten

Neben den Community basierten Diensten gibt es auch solche, die die API von Pokémon GO anzapfen. Das ist eine Schnittstelle von Daten. So gelingt es Drittanbietern herauszufinden, wo und wie lange ein Pokémon auftauchen wird. Niantic hat seine API kurzerhand gesperrt, da die Richtlinien der App klar aufzeigen, dass sich kein Drittunternehmen an dieser App bereichern darf. Aufgrund der Sperrung gelingt es einigen Apps und Websites nicht mehr, Daten von Pokémon GO abzuzapfen. Seid bei diesen Angeboten auch besonders vorsichtig! Müsst ihr euch anmelden, können die Daten an Niantic sickern, die dann euren Account sperren. Einige Dienste greifen auf Google Maps zu, um Pokémon-Fundorte sichtbar zu machen. Auch das ist mit viel Aufwand verbunden und vonseiten Niantic nicht erlaubt.

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Update: Viele Seiten werden abgeschaltet

Eine weitere App half euch dabei Pokémon zu finden. Sie nennt sich Pokévision und war eine Browser-App. Die Seite zapfte die API, also die elektronische Schnittstelle, von Niantic an. So erkennt Pokévision, wo und vor allem wie lange Pokémon in eurer Umgebung spawnen. Die Browser-App musste offline gehen, nachdem Ende Juli ein großes Update für Pokémon GO veröffentlicht wurde.

Weitere Seiten wie PokéHound oder PokéHuntr wurden vom Netz genommen. Die Begründung lautet offiziell, dass ich Niantic und The Pokémon Company dies so gewünscht hätten – inoffiziell wird jedoch gemunkelt, dass hier nicht viel “wünschen” im Spiel war. Was jedoch im Hintergrund ablief, lässt sich nur erahnen. Feststeht jedoch, dass die Websites nicht mehr online sind und ihr auf Websites ausweichen müsst, bei denen Spieler Fundorte eintragen. Ob PokéVision und Co. so in dieser Form noch einmal existieren werden, ist noch unklar. Die Macher hinter PokéVision hoffen das jedoch und reden sogar schon von “einigen Tagen“, in denen sich die “Dinge vielleicht etwas ändern” können.

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