Google Maps

Landkarten sind Vergangenheit: Heutzutage lässt es sich wesentlich einfacher mit Smartphone und passender App oder einem Rechner und dazugehörigem Browser navigieren, um so Orte ausfindig zu machen und oder A nach B zu kommen. Und wer Karten-Apps sagt, der muss natürlich auch Google Maps sagen.

Wer ein Android-Smartphone besitzt, hat Google Maps von Haus aus vorinstalliert. Und auch im Netz lässt sich der Dienst natürlich nutzen. Doch Google Maps kann viel mehr als klassische Landkarten aus Papier. Ja, mit Google Maps könnt ihr nicht nur Adressen suchen, sondern auch Routen planen, euch dank Street View unglaublich viele Orte aus der Ego-Perspektive anschauen und vieles mehr.

Google Maps: Die wichtigsten Funktionen

So könnt Ihr auswählen, ob die Routen mit dem Auto, zu Fuß, mit Bus & Bahn oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden sollen, ihr könnt nach Sehenswürdigkeiten, Hotels, Restaurants etc. suchen. Daneben könnt ihr auch eine Umgebungssuche durchführen, um euch interessante Orte in der Nähe eines bestimmten Ortes anzeigen zu lassen.

Egal ob mit dem Browser eures Rechners oder einem Mobilfunkgerät und der App: Ihr könnt einfach euren eigenen Standort orten lassen und diesen dann mit anderen teilen, damit diese euch ausfindig machen können. Das interessante dabei: Je mehr ihr Google Maps nutzt, desto besser und effizienter wird der Dioenst und liefert euch so schneller die von euch gesuchten Informationen

Bildergalerie Google Maps

Mit Maus (bzw. Finger auf Mobilfunkgeräten) kann auf der interaktiven Karte navigiert werden, um so die Umgebung und neue Orte zu erkundschaften. Ihr könnt Favoriten speichern, damit ihr diese schnell wieder findet und mit Hilfe der App ist sogar eine Schritt-für-Schritt-Navigation möglich (wozu eine Internetverbindung nötig ist).

Ebenfalls möglich ist es, zwischen der normalen Kartenansicht und einer Satellitenansicht (Google Earth) zu wechseln, um euch genau anzusehen, wie die Umgebung des von euch ausgewählten Ortes tatsächlich aussieht. Und es gibt noch vieles mehr zu entdecken!

Apps für Google Maps:

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    Wer am Computer Routen planen, Orte entdecken und Landkarten betrachten möchte, ist bei Google Maps an der richtigen Stelle.

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    Google Maps 2.0: Großes Update bringt endlich natives iPad-Design mit

    Google Maps ist seit dem heutigen Update auf Version 2.0 eine Universal-App und bringt somit das neue Design auch nativ für das iPad mit.

    Mit zahlreichen neuen Features und einem komplett neuen Design präsentiert sich Maps für iOS in Version 2.0. Laut Google hat die knapp 12 MB große App eine verbesserte Navigation einschließlich aktueller Verkehrslage und Störungsmeldungen mit an Bord. Natürlich zeigt die App auch interessante Orte in der Umgebung (Points-of-Interest) an. Ebenfalls integriert sind „tolle Angebote ihrer Lieblingsmarken mit Google Offers“ – also Werbung.

    Bildergalerie Karten im Vergleich

    Ein Highlight sind die Indoor-Karten mit Fußgängernavigation in Einkaufszentren, Bahnhöfen und Flughäfen. Laut Google befindet sich die „Google Maps Navigation“ noch in der Beta-Phase.

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Der Entführte, der mit Google Maps nach 23 Jahren seine Familie fand

Selten schreiben wir hier im Tech-Bereich über wirklich Herz erwärmende Angelegenheiten. Deshalb möchte ich auch kurz über die folgende Angelegenheit schreiben, auch wenn Sie mit Android nicht viel zu tun hat,sondern sich vor allem um Google Maps dreht

Wir in der 1. Welt haben oft wirklich Probleme, die überhaupt keine sind: Wir wissen nicht, wo wir essen gehen sollen oder wo wir unseren nächsten Urlaub machen, wie wir von der Stadtmitte am schnellsten zu einem bestimmten Ziel kommen und so weiter. Dazu steht uns glücklicherweise Google Maps mit Rat und Tat zur Seite, um uns unser ach so schweres Leben zu erleichtern. Aber Googles Kartografie-Dienst kann noch viel mehr: Zum Beispiel Menschen zusammen bringen und die eigentlich zusammen gehören, die aber gewaltsam getrennt wurden. Dies ist die Geschichte des Chinesen Luo Gang

Als fünfjähriger Junge wurde Luo Gang (Name wurde geändert) entführt und an einen Ort 1.500 Kilometer von seiner Heimat verschleppt. Dort erhielt er einen neuen Namen und eine neue Familie. Die nächsten 23 Jahre lebte Luo Gang ein relativ normales Leben mit, ging zur Schule und zum Militär und so weiter. Doch laut Luo Gang konnte er den Tag seiner Entführung nie vergessen und versuchte deshalb, jede Nacht, bevor er schlafen ging, sich an seinen Heimatort zu erinnern. Mit den Jahren verblasste natürlich auch die Erinnerung an den Ort, das einzige was übrig blieb, waren zwei Brücken.

Im vergangenen Jahr dann machte sich Luo Gang mit Hilfe einer Webseite für Entführungsopfer und einer groben, selbstgezeichneten Skizze seines Heimatortes auf die Suche nach seiner Herkunft. Ca. 6 Monate später dann erhielt er eine Nachricht eines freiwilligen Helfers, der ihm mitteilte, dass ein Paar in Guangan, Sichuan vor 23 Jahren einen Sohn verloren hatte.

Der nächste Schritt erklärt sich fast von selbst: Luo gang schaute sich in der Satellitenansicht von Google Maps die Stadt an, um Ähnlichkeiten zu seiner Erinnerung zu entdecken. Und tatsächlich fand er dort die beiden Brücken, an die er sich erinnerte. Lange Rede , kurzer Sinn: Luo Gang, dessen Geburtsname Huang Yun lautet, kehrte zu seiner Familie zurück und konnte herausfinden, dass er der Erstgeboren war und noch drei jüngere Schwestern hatte.

google-maps

Quelle: The Next Web, Artikelbilder: Nhaidu

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Neues Google Maps: Neues Design, bessere Features

Google hat auf seiner I/O 2013 Entwicklerkonferenz neben dem neuen Hangouts-Messenger-Dienst auch das neue Google Maps vorgestellt. Von Grund auf neu entwickelt, bietet das neue Google Maps eine Vielzahl von Verbesserungen, besonders was das Design betrifft.

Das neue Google Maps präsentiert sich im Vollbild, basiert auf Vektordaten und passt sich bzw. die dargestellten Informationen durchgehend dem Suchverhalten des Users an. Ist man also beispielsweise auf der Suche nach einem Burger-Laden in Berlin-Mitte, hebt das neue Google Maps ähnliche Orte in der näheren Umgebung sowie Straßen, die zur gesuchten Lokalität führen, automatisch besonders hervor.

Auch wurde das Bewertungssystem überarbeitet. Es basiert auf ein 5-Sterne-System und rückt die Bewertungen von Freunden in den Vordergrund. Je öfter man das neue Google Maps verwendet, desto bessere Ergebnisse soll es einem auch liefern können.

Bei der Planung von Routen lassen sich beim neuen Google Maps sehr übersichtlich alle verfügbaren Verkehrsmittel miteinander vergleichen. Es wird beispielsweise angezeigt, wie lange man mit dem jeweiligen Verkehrsmittel benötigt, um ans gewünschte Ziel zu kommen.

Die größte Neuerung stellt die Integration von Google Earth dar. Ohne zusätzliche Software, da auf WebGL aufbauend, kann das neue Google Maps direkt im Browser 3-D-Ansichten von Überflugaufnahmen darstellen. Google nennt dieses Feature “Earth-Ansicht”, bei Apples Karten-Dienst heißt es “3-D-Flyovers”.

Das neue Google Maps existiert vorerst nur als Preview und soll frühestens im Sommer veröffentlicht werden. Google hat wohl aus Apples anfänglichem Karten-Disaster gelernt und will seinen neuen Kartendienst erst online stellen, wenn alle Fehler ausgemerzt sind. Wer will, kann eine Einladung beantragen und mit etwas Glück das neue Google Maps schon früher nutzen. Mehr Informationen in Googles offiziellem Produkt-Blog.

Im kommenden Sommer, der genaue Termin ist noch nicht bekannt, soll das neue Google Maps auch für iPhone und iPad veröffentlicht werden.

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SDK für iOS: Google aktualisiert Maps-API

Google präsentierte am 21. Februar ein Update seines Maps-SDK für iOS. Das Entwickler-Kit unterstützt jetzt Gestensteuerung, Overlays und geodätische Weglinien. Außerdem entfällt die bislang nötige Autorisierung für die Verwendung des SDK.

Vor iOS 6 war die Integration von Google Maps für App-Entwickler kein Problem — schließlich fand sie auf Systemebene statt. Doch nach dem Start des neuen mobilen Apple-Betriebssystems musste Google selbst den Entwicklern helfen. Das neue SDK für iOS beinhaltet die nötigen APIs und wurde nun um ein paar Funktionen erweitert.

In einem Demo-Video zeigen Mano Marks und Paul Saxman aus dem Google-Maps-Team, was mit dem neuen SDK für iOS 1.1 alles möglich ist.

(via iphone-ticker.de)

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Google-Maps-App: “Win-Win”-Situation für Google – Vor- und Nachteile für Apple

Nach einiger Wartezeit hat Google am Donnerstag endlich eine eigene Google-Maps-App veröffentlicht, die für die meisten eine bessere Alternative zur wenig ausgereiften Karten-App von Apple darstellt. Ein Analyst glaubt, dass Google selbst von diesem Schritt am meisten profitieren wird, für Apple habe die neue App jedoch Vor- und Nachteile.

Der Needham-&-Company-Analyst Charlie Wolf verweist darauf, dass Google über die Google-Maps-App jetzt wieder höhere Einnahmen für ortsabhängige Werbung durch iPhone-Benutzer sowie weitere Umsätze erzielen könne. Für Google handle es sich um eine “Win-Win”-Situation.

Für Apple sei hingegen positiv, dass das Unternehmen nun weniger Negativpresse bezüglich der eigenen Karten-App des iOS 6 bekommen dürfte. Dass es nun eine offizielle Google-Maps-App gebe, die anders als die Karten-App früherer iOS-Versionen sogar eine kostenlose Navigationsfunktion biete, dürfte wieder zu einer positiveren Wahrnehmung des iOS 6 und des iPhone 5 führen, so der Analyst.

Allerdings gebe es für Apple auch einen Nachteil: Sollten nun die meisten iOS-6-Benutzer auf Googles Maps-App statt auf die fest installierte Karten-App von Apple setzen, werde Apple weniger Daten über das eigene Kartenmaterial sammeln können – was die Aufgabe erschwere, diese zu verbessern. Der Vorsprung, den Google Maps gegenüber dem Apple-Kartenmaterial hat, könnte so noch länger bestehen bleiben. Apple musste für die Karten-App sehr viel Kritik einstecken, weil vielen Kunden das Google-Kartenmaterial deutlich besser gefiel; viele Orte sind in den Apple-Karten nur unvollständig oder nicht richtig dargestellt, auch sind die Satellitenbilder oft von deutlich schlechterer Qualität.

Dafür, dass viele iOS-6-Benutzer die vorziehen, spricht ein Blick in die aktuellen Verkaufscharts im App Store: Dort liegt die neue Google-App seit ihrer Veröffentlichung unter den kostenlosen Apps an der Spitze.

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Google veröffentlicht eigene Google-Maps-App fürs iPhone

Alle Benutzer des iOS 6 können aufatmen: Google hat endlich eine eigene Karten-App fürs iPhone veröffentlicht. Mit der Google-Maps-App gibt es eine weitere zuverlässigere Alternative zu Apples iOS-6-Karten.

Die Geschichte ist bekannt: Die bisherige von Apple entwickelte Karten-App des iOS setzte auf das Kartenmaterial von Google Maps. Da dieser Vertrag jedoch in absehbarer Zeit auslaufen würde, entschied sich Apple, im iOS 6 eine Karten-App zu installieren, die auf Apple-eigenes Kartenmaterial setzt. Apple wollte mit diesem Wechsel unter anderem dafür sorgen, dass es auch fürs iOS eine kostenlose Navigations-Lösung gibt.

Das Apple-eigene Kartenmaterial war und ist jedoch sehr unausgereift: Zuletzt musste die australische Polizei sogar eine Warnung ausgeben, weil sich Reisende im Land mitten in der Wildnis verirrten. Apples CEO Tim Cook entschuldigte sich schon früh für das Karten-Dilemma, der unter anderem für Karten verantwortliche bisherige Senior Vice President des Unternehmens, Scott Forstall, musste gehen.

In seiner Entschuldigung verwies Cook auf einige andere Karten-Lösungen, die unter anderem auch auf das Google-Kartenmaterial setzen. Mit der Google-Maps-App gibt es jetzt aber auch eine offizielle Anwendung von Google. Diese bringt als wichtigste Neuerung die Integration einer Navigationslösung – so dass sich all diejenigen, die mit der Apple-App unzufrieden sind, tatsächlich von der Standard-iOS-6-App verabschieden können. Die Google-Maps-App funktioniert sogar mit dem iOS 5.1, so dass auch all diejenigen, die kein iOS-6-Update durchgeführt haben, jetzt eine kostenlose Navigations-Lösung finden.

Die Google-Maps-App bietet auch eine Integration von Google Street View sowie Business Photos – Googles Angebot, mit dem sich 360-Grad-Aufnahmen innerhalb von Gebäuden, beispielsweise in Restaurants machen lassen. An vielen Orten gibt es außerdem Verkehrsinformationen sowie Fahrpläne öffentlicher Verkehrsmittel.

Interessant ist außerdem, dass Google ein Google Maps SDK fürs iOS veröffentlicht hat, mit dem sich die Google Maps ohne größere Probleme in andere iOS-Apps integrieren lassen. Auch dritte Entwickler haben so die Möglichkeit, das Apple-Kartenmaterial durch das von Google innerhalb ihrer eigenen Apps zu ersetzen.

Die Google-Maps-App ist erhältlich. Bisher handelt es sich nur um eine App fürs iPhone und den iPod touch, eine iPad-Version soll folgen.

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Google Maps: Google sagt Probleme mit Apples Freigabe voraus

Seit der Vorstellung von Apples eigener Kartenlösung in iOS 6, ist Googles Karten-Material lediglich über den Browser verfügbar. Der Suchmaschinen-Gigant arbeitet zwar an einer eigenen iOS-App, warnt aber schon jetzt vor Problemen, die das Unternehmen bei der App-Store-Freigabe durch den iPhone-Hersteller bekommen könnte.

Der Guardian will von Google-Mitarbeitern erfahren haben, dass man “wenig optimistisch” ist, dass Apple eine Google-Maps-App zulassen werde. Aktuell ist die Rede davon, dass die App in der Entwicklung ist und noch vor dem Ende des Jahres veröffentlicht werden soll – sofern Apple denn grünes Licht geben sollte.

Es gibt jedoch auch einige Quellen, die seit Apples Management-Veränderungen – speziell die Verabschiedung von Scott Forstall – etwas mehr Hoffnung auf eine Freigabe haben.

Andere Quellen bei Google haben dem Guardian allerdings mitgeteilt, dass man nicht mit einer schnellem Abwicklung rechne. Speziell das Fehlen einer App in der Karten-Kategorie im App Store, welche Googles Maps-API nutzt, sei ein Grund für die Zweifel. Zwar gibt es eine Reihe von Apps, die Googles Karten-Material nutzen, diese sind in der nur spärlich gefüllten Kategorie aber nicht enthalten. Apple habe diese Apps explizit außen vor gelassen, weil Apple keine Werbung für Google Maps machen will.

Apple hatte sich kurz nach der Veröffentlichung von iOS 6 für die neuen Karten und der mangelnden Qualität selbiger entschuldigt. Einige Gerüchte besagen, dass die Karten ein Grund für Forstalls Abschied bei Apple waren.

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Google Maps erhält Live-Rerouting und Google Search wird optimiert

Am vergangenen Montag bekamen Google Maps und Google Search jeweils kleine, aber entscheidende Updates, wie die Kollegen von Androidpolice bei ihrem APK-Teardown herausgefunden haben. Google Maps kann nun in Echtzeit Routen neu berechnen, während Google Search lernt, wie man eine (kleine) Konversationen führt.

Google Maps

Ich bin ja totaler Verfechter von Google Maps und der integrierten Navigation. Ich war sieben Jahre lang Kurierfahrer und hatte zur Sicherheit immer ein Navi dabei – man weiß ja nie, wo einen der nächste Auftrag hin führt. Nachteil: Sie veralten schnell und kosten ein schei* Geld, insbesondere Map-Updates. Und selbst die sind nicht immer optimal, vor allem weil es keine Umkreissuche gibt. Wie auch. Google Maps schlägt hier jedes gewöhnliche Navi und ist völlig kostenlos. Und seitdem ich ein Androidphone besitze und Google Maps die Navigation verpasst bekam, nutze ich Google Maps zum navigieren.

Klappt in den allermeisten Fällen perfekt, wenn man sein Hirn nicht gänzlich deaktiviert, wie manch Autofahrer, der mit seinem Auto im nächstbesten Fluss baden geht. Und vor allem seit Google auch Verkehrsdaten berücksichtigt will ich gar nichts anderes mehr. Einen Nachteil gab es bisher aber: Gab man eine Route ein und drückte auf “navigieren”, wurden nur die bis dahin verfügbaren Informationen in die Berechnung mit eingezogen. Eine automatische (!) Neuberechnung bei geänderten Verkehrsbedingungen? Fehlanzeige. Da stand man dann doch gern mal in ‘nem fetten Stau.

 
 

Das aber sollte nun der Vergangenheit angehören: Google Maps bietet nun ein Live-Rerouting an. Ändern sich spontan die Verkehrsbedingungen, so meldet die Navigation dies und bietet automatisch die zur aktuellen Zeit optimalste alternative Route an. Dies kann, muss man aber nicht zwingend annehmen, das bleibt letztlich dem Fahrer überlassen. Ein extrem sinnvolles Feature in jedem Fall. Auch wenns für mich zu spät kommt, meine Tage als Kurierfahrer sind unlängst gezählt und bin dank neuem Job aufs Rad umgestiegen. Aber auch da arbeitet Google ja an einer Lösung ;)

Google Search

Ein noch kleineres Update hat hingegen Google Search bekommen. Hier wurde seitens Google die Möglichkeit eingebaut, eine (kleine) Konversation zu führen. Das ist beispielsweise beim SMS-senden eine ganz feine Sache. Musste man vor dem Update den Befehl “SMS senden an Name” und direkt dahinter dann die Nachricht ins Smartphone labern, was gerne mal fehl schlug, so wird ab jetzt der Befehl in zwei Eingaben aufgesplittet. Zuerst spricht man den Befehl “SMS senden an XYZ”, was dann von Google Search bestätigt wird. Danach bittet die App dann die Nachricht ins Micro zu sprechen. Siri lässt grüßen ;)

 

Kurzes Fazit?

Insgesamt wirklich zwei eher kleine Updates, aber keine so unwichtigen, wie ich finde. Der einzige Nachteil im Falle von Google Maps Navigation ist, dass ihr zwingend (ein gut verfügbares) mobiles Internet benötigt, um Live-Verkehrsdaten nutzen zu können, je nach Fahrtstrecke könnten so dann auch mehrere Kilo- bis Megabytes an Datenvolumen zustande kommen. Im Vergleich zu den Kosten eines echten Navigationsgerätes ist das aber sicher das kleinere Übel.

Falls ihr weder Google Maps noch Google Search installiert habt, ihr finde beide im Google Play Store, natürlich kostenlos. Ah, und Kompatibilität mal vorausgesetzt, bei mir beispielsweise kann ich Google Search auf IceColdSandwich nicht installieren. Falls ihr (wie ich, welch Ironie…) noch ein passendes Phone benötigt, wie wär’s mit HTCs One XL? Dicker Akku und LTE, perfekt für Google Maps und sicher auch Google Search –

Quelle: Androidpolice

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Google Maps bekommt Update und sieht jetzt noch besser aus

Ja, sobald die Konkurrenz stärker wird, tut sich so einiges und Unternehmen versuchen (im Idealfall), Ihr Angebot zu verbessern. Derzeit sind Apples iOS 6 und die damit verbundenen neuen Karten in aller Munde, was offenbar dafür sorgt, das Google den eigenen Maps nun auch nach und nach ein paar schicke Updates verpasst.

 

Welchen Dienst man besser findet, ist wie bei vielem mal wieder eine Geschmacksfrage. Kritikpunkte gibt es sicherlich bei allen, weshalb es den Unternehmen natürlich auch immer daran gelegen ist, den eigenen Dienst zu verbessern, umso stärker gegen die Konkurrenz antreten zu könne. Im Falle Google bedeutet das, dass sowohl Google Maps als auch Google Earth gerade ein Update erhalten haben, bei dem zahlreiche neue hochauflösende Bilder für 17 Städte und 112 Länder/Regionen hinzugefügt wurden. Zusätzlich bietet Google nun auch eine 45-Grad-Ansicht von bisher insgesamt 51 Städten – 37 davon in den USA und 14 andere weltweit. Die gesamte Liste, wie sie auf dem offiziellen Google Maps-Blog zu finden ist, gibt es hier:

Google-Maps

Quelle: Google Maps via Engadget

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Deutsche Bahn auf Google Maps – leider unbrauchbar

Eine Kooperation zwischen zwei Quasi-Monopolisten: Ab sofort kann man auf Google Maps im Routenplaner auch nach Bahn-Verbindungen suchen. Das gilt ebenso für die mobile Version, auf Android-Geräten wurde der Schienenverkehr zusätzlich in Google Now integriert. Doch leider ist “Google Transit” bislang alles andere als ausgereift.

Die Idee ist naheliegend und gut: Zusätzlich zum Auto- und Fußgänger-Routenplaner auf Google Maps kann man sich seit gestern auch Verbindungen mit der Deutschen Bahn direkt heraussuchen lassen. Mit einem Klick kann verglichen werden, ob es mit dem Auto oder der Bahn schneller geht. Die Buchung bei der Deutschen Bahn wird direkt verlinkt. Wenn das “Google Transit”-Feature funktioniert, wird die Suchmaschine zum komfortablen Reise-Vermittler. Doch leider funktioniert es so noch nicht.

google maps bahn routenplaner

Denn plötzlich weiß man die Intelligenz der offiziellen Verbindungssuche auf Bahn.de zu schätzen. Google gibt zwar die vier unmittelbar schnellsten Verbindung aus, verrät aber nicht, wenn beispielsweise zwei Stunden später ein schnellerer Zug fährt – von Preisen und Sonderangeboten ganz zu schweigen. Meiner Erfahrung nach hängt die Buchung eines Bahntickets deutlich von der Preisstruktur und der Fahrzeit ab. Zudem kann bei Google Maps nicht einfach auf ein “später” geklickt werden, sondern dafür muss eine neue Suche ausgeführt werden. Für den Überblick muss man also weiterhin die Seite der Deutschen Bahn besuchen oder die offiziellen und komfortableren DB-Apps nutzen.

Ein weiteres Manko ist die ausschließliche Integration der Deutschen Bahn – und nicht ihrer Konkurrenz sowie der Nahverkehrsbetriebe. Die Verbindung Berlin-Rostock wird beispielsweise von einem Wettbewerber betrieben, der in der offiziellen bahn.de-Suche immerhin auftaucht (wenn auch nicht buchbar ist). Google schickt mich in dem Fall grundsätzlich über Hamburg, was mehr als eine Stunde länger dauert. Noch gravierender ist das Fehlen des öffentlichen Nahverkehrs, sofern er nicht von der DB betrieben wird. Es ergibt beispielsweise keinen Sinn, sich in Berlin eine Route nur mit S-Bahn, also ohne U-Bahn und Busse, heraussuchen zu lassen.

Zudem wäre es für die Bahn-Suche auf Google Maps sinnvoll, wenn bei der Eingabe einer Stadt automatisch der (Haupt-)Bahnhof gewählt würde – und nicht das Stadtzentrum, das Google bei der Auto-Suche nimmt. So schließt sich an eine Fahrt von “Rostock” nach “Berlin” noch eine S-Bahnfahrt und ein Fußweg vom Hauptbahnhof zum Alexanderplatz an.

Fazit: Die mit großem Tamtam präsentierte Kooperation für Google Transit zwischen der Deutschen Bahn und Google ist leider in der Praxis kaum nützlich. Wenn der Suchmaschinenkonzern auch mit den Nahverkehrs-Anbietern und DB-Konkurrenten Verträge abschließt, könnte der Kartendienst allerdings zu einem mächtigen Reise-Tool werden.

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Google Maps Update: Version 6.5 verfügbar

Google Maps wird auf die Versionsnummer 6.5 gehievt. Die Neuerungen sind aber größtenteils nur für Android 4.0-Besitzer interessant. Der Startbildschirm des Navigationsbereiches wurde angepasst, bekam ein fingerfreundlicheres Layout spendiert und präsentiert sich nun gänzlich (bei passendem Gerät) im futuristischen Ice Cream Sandwich-Look.

Unter Android 4.0 kann man mit 4 großen Symbolen einen Ort per Sprache oder Tastatureingabe wählen, sich nachhause führen lassen oder die Karte aufrufen. Bei Android 2.3 sieht das Ganze etwas anders aus. Hier kann man zwar auch eine Navigation per Sprache oder Eingabe starten, darunter findet man aber Kontakte und markierte Orte. Bei beiden Versionen ist eine Navigations-Historie unten verfügbar. Die Karte wählt man bei Gingerbread mit einem Klick auf das entsprechende Icon am rechten oberen Bildschirmrand aus.

Bei Android 4.0 lassen sich weitere Ansichten per Fingerwisch darstellen. Streicht man nach links über das Display sieht man seine Kontakte mit den Adressen, streicht man nach rechts, sieht man die markierten Orte. Diese Menüführung ist meiner Meinung nach deutlich angenehmer. Des weiteren wird die Karte nun auf Geräten mit hoher Auflösung schärfer dargestellt.

Zuletzt kann man noch sein priorisiertes Fortbewegungsmittel in den Kategorien wählen und nach verschiedenen Kriterien, wie schnellste Route oder kürzester Laufweg bei öffentlichen Verkehrsmittel sortieren. Alle Optionen scheinen aber bei Android 2.3 hier nicht verfügbar zu sein.

via androidpolice.com

Download Google Maps 6.5

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Google Maps 6.1.1 erhältlich – Neue Funktionen und Fehlerbebungen

Google bringt viele nützliche Applikationen für Smartphones, Tablets und dem heimischen Computer heraus. Eines der bekanntesten Programme ist hierbei sicherlich Google Maps.

Der Suchmaschinen-Gigant aktualisiert diese nützliche Navigationslösung auch brav regelmäßig, nun ist die Versionsnummer 6.1.1 erreicht. Neben diversem Bugfixing gibt es auch eine Liste an neuen Funktionen. So soll die Akkuleistung bei der Nutzung von Latitude und des Standortverlaufes verbessert worden sein und es es gibt aktuellere Standorte für Freunde in Latitude. Besonders nützlich erscheint die Transit Navigations-Funktion.

Diese ist noch in einer Beta-Phase und berechnet bei fehlendem GPS-Signal den Standort anhand der Geschwindigkeit des Autos. Zudem gibt es nun drei, anstatt vier Routenoptionen für öffentliche Verkehrsmittel. Wer sich mit Google bezüglich Maps in Verbindung setzen möchte kann das nun über die Einstellungen im Bereich Feedback machen. Man erhält also durchaus sinnvolle neue Features.  Das heißt, sofern man die neue Version angeboten bekommt. Bei mir stagniert Maps derweil auf 6.0.1.

Download Google Maps 6.11 (Android Market)

maps 6.11 qr code

via andrdcentral.com | artikelbilder: androidauthority.com /market

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Google Maps: Update mit ÖPNV-Netz, Google+, Offline-Karten & mehr

Das Entwicklerteam der Google Maps-App zeigt sich mal wieder umtriebig: Gestern Abend ist ein Update für die Anwendung erschienen, das eine Fülle neuer Funktionen bringt. Diese mögen sich erst auf dem zweiten Blick zeigen, stellen aber einen deutlichen Fortschritt dar. Wir machen einen kleinen Rundgang durch Google Maps 5.7.

Nahverkehrsnetz

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U-Bahn- und S-Bahn-Stationen wurden schon vorher angezeigt, jetzt zeichnet Google Maps auch die Verbindungslinien zwischen den Stationen ein. Es sind die Verkehrsspinnen aus vieler Herren Länder integriert worden, Deutschland ist mit neun Großstädten vertreten. Wer also wissen will, mit welcher Linie er vom Berliner Wittenbergplatz zur Schönhauser Allee kommt, kann nun in Google Maps den Layer “Bus & Bahn” aktivieren und weiß Bescheid, dass die U2 die gewünschte Linie ist. Leider hat Google immer noch nicht mitbekommen, dass die U6-Station “Zinnowitzer Straße” seit nunmehr anderthalb Jahren “Naturkundemuseum” heißt, aber das sind unsere ganz privaten Nischenbefindlichkeiten.

Einfachere Navigation

gmaps-navi

Google hat auch an der Navigationsfunktion geschraubt: So wurde das “Route”-Menü entschlackt, man kann man jetzt schneller zwischen verschiedenen Fortbewegungsarten wählen. Auch landet man nun flinker in der Wegauflistung.

Bessere Vorschläge in der Suchfunktion

Einzelne Einträge beim Suchen werden jetzt durch zugehörige Icons besser differenziert: Personen, Sternchen für markierte Orte, Pins für Suchergebnisse mit Google Places-Eintrag und Lupen für generische Suchbegriffe (“Parks”). Ferner wurde die Auto-Vervollständigen-Funktion verbessert — Begriffe, nach denen kürzlich gesucht wurde, tauchen jetzt bevorzugt weiter oben auf.

Google+-Checkins

google maps plus checkin

Wer Google+ nutzt und per Google Maps an einem Ort “eincheckt”, kann seinen Ort jetzt auch gleich an das neue Google+-Netzwerk weitergeben.

Labs-Feature: Offline-Karten

Da in der Android-App von Google Maps geographische Daten nicht mehr als Grafikkacheln, sondern vektorbasiert gespeichert werden, liegt es ja nicht allzu fern, diese Kartendaten dem Nutzer auch offline zur Verfügung zu stellen. Zuvor funktionierte die Caching-Funktion automatisiert, richtete sich also nach den Orten, an denen sich der User häufig befand.

google maps offline

Mit dem Google Maps-Update kann man nun auch manuell Karten für die Offline-Nutzung herunterladen: Wer also unter “Menü” -> “Mehr” -> “Google Labs” die Funktion “Kartenbereich herunterladen” aktiviert, kann auf jeden Ort in der Karte lange tappen, dort ebenfalls “Kartenbereich herunterladen” wählen und — zack — werden die Karten für diesen Ort in einem rechteckigen Bereich von 16 Kilometern heruntergeladen.

google-maps-offline

16 Kilometer sind viel, im Prinzip passt ganz Berlin da hinein (siehe das Quadrat im Screenshot). Ortsinformationen und 3D-Gebäude sind vom Caching offenbar ausgenommen und müssen trotzdem “on-the-fly” heruntergeladen werden. Trotzdem: Um die Verwendung einer mobilen Datenverbindung gering zu halten, ist dies eine willkommene Option für Nutzer von Google Maps, etwa beim Roaming im Ausland.

Google Maps ist auf den meisten Android-Geräten vorinstalliert. Wer die App – warum auch immer – nicht hat, kann sie sich manuell über den Market herunterladen. Einige der neueren Features sind allerdings nur auf Geräten mit Android 2.2 “Froyo” und höher verfügbar.

Download Google Maps with Navigation: Market | AppBrain

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Statt Google Maps: Apple scheint an eigenem Karten-Angebot für iOS zu arbeiten

Das iOS 5 enthält Hinweise für ein eigenes Landkarten-Angebot von Apple. Zuletzt hatte Apple den Deal mit Google über Google Maps verlängert, offensichtlich will Apple mittelfristig aber einen eigenen Dienst starten. Dazu passt auch das Sammeln von Positionsdaten, das im Frühjahr für Aufsehen sorgte.

Mac Rumors hat die rechtlichen Hinweise im iOS 5 analysiert und einige interessante Entdeckungen gemacht. Apple verweist in dem Dokument, das sich über die Einstellungen des Betriebssystems aufrufen lässt, auf Lizenzen von einigen Unternehmen, die Landkarten- oder Navigationslösungen anbieten. Darunter befindet sich der Navigationssystem-Anbieter TomTom sowie der Nachbarschafts-Informations-Anbieter Urban Mapping und der Verkehrsdaten-Anbieter Waze.

Als im Frühjahr Proteste wegen der von Apple anonym erfassten iPhone-Positionsdaten aufkamen, räumte das Unternehmen ein, dass es die Daten als Statistik für einen Verkehrsdienst benutzen werde. Genaueres erklärte Apple nicht, allerdings würde ein solches Angebot natürlich zu einem eigenen Karten-Dienst passen. Auch hat Apple bereits 2009 und 2010 die Karten-Anbieter PlaceBase und Poly9 übernommen – sicherlich nicht ohne Grund.

Möglicherweise sind Apples Pläne aber noch nicht weit genug fortgeschritten, um ein eigens Angebot schon zum iOS-5-Start zu veröffentlichen. Aus diesem Grund dürfte Apple nun erst einmal den Deal mit Google verlängert zu haben.

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Eric Schmidt im Interview: Kauft Macs, neuer Map-Deal

Im Rahmen der IT-Konferenz D9, die noch bis morgen in Kalifornien statt findet, gab Googles Vorsitzender Eric Schmidt ein interessantes Interview. Er sprach über die Zukunft Googles, das Verhältnis zu den anderen “Großen” der Branche und darüber, was Google eigentlich über jeden Anwender weiß. Für all jene, die Angst vor Viren haben, hat Schmidt einen guten Tipp parat: Kauft einen Mac!

Der Google-Chef sprach über die “großen vier” der Plattform-Industrie. Dazu gehören seiner Meinung nach Google, Apple, Amazon und Facebook. All diese Unternehmen bieten etwas, das man so nirgends sonst bekomme. Um in diesem illustren Kreis zu verbleiben, bedürfe es einer ständigen Anpassung und Innovation der jeweiligen Produkte.

Gegenseitige Übernahmen dürfte es unter diesen Giganten kaum geben, so Schmidt, darauf werden die Wettbewerbshüter der Welt ein Auge haben. Viel wahrscheinlicher sei es, dass einer irgendwann “nicht mehr mithalten kann”.

Auf die Frage, was er Entwicklern, neben iOS und Google Android als dritte Plattform empfehlen würde, merkt Schmidt an, dass viele gar keine Ressourcen für weitere Plattformen hätten. Die geschlossene Objective-C-Architektur von iOS erlaube es nur Wenigen, weitere Alternativen zu berücksichtigen. Da Entwickler sich immer an den am besten besuchten Märkten orientieren, seien Android und iOS aktuell die alleinigen Favoriten.

Auch über Privatsphäre und Datenschutz wurde in dem Interview gesprochen. Walt Mossberg und Kara Swisher berufen sich auf eine Aussage Steve Jobs’, dass Google wie eine Sonde sei. Sogar mit den Borg habe er das Unternehmen verglichen. Schmidt weist das zurück und merkt an, dass es nach wie vor für jeden Anwender die Möglichkeit gebe, mit Google anonym im Internet zu suchen. Außerdem informiere der Dienst auf einer Übersichtsseite darüber, was das Unternehmen alles von einem weiß.

Der Chrome-Browser sei zudem der sicherste auf dem Markt. “Was könnte man noch für erhöhte Sicherheit tun?” – “Man könnte einen Mac statt eines PCs verwenden”, rät Schmidt. Die Wahrscheinlichkeit, von einem Virus befallen zu werden sei auf Apple-Rechnern nach wie vor geringer als unter Windows.

Ein weiteres interessantes Detail ließ Schmidt an die Öffentlichkeit: Die Partnerschaft mit Apple bezüglich Google Maps und der Suchfunktion wurde kürzlich erneuert. Kein eigener Kartendienst für iOS 5 also und auch eine verstärkte Zusammenarbeit mit Microsofts Bing scheint vorerst nicht nötig.

Nach einer recht langen “Eiszeit” scheint das Verhältnis zwischen Apple und Google, zwischen Steve Jobs und Eric Schmidt sich also gebessert zu haben. Man versteht sich wieder unter den vier Riesen im Geschäft. “Wir sind Partner und Konkurrenten”, beschreibt Schmidt das Miteinander im IT-Olymp.

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Google Maps: Update auf Version 5.5.0 mit kleinen Verbesserungen

Die Google Maps-App für Android wurde mal wieder aktualisiert und wie schon in der Vergangenheit bringt die Version 5.5 keine weltbewegenden, aber im Detail durchaus nützliche Verbesserungen: Das Check-In- und Rating-System für Lokalitäten wurde vereinfacht, in Latitude lassen sich Geschäfts- und Privat-Adressen ändern und die Haltestellen-Fenster wurden überarbeitet.

Steter Tropfen höhlt den Stein und die stetigen Updates der Google Maps-App machen diese kontinuierlich zum unverzichtbaren Tool für jeden halbwegs mobilen Android-Nutzer. Auch wenn die ganz großen Änderungen mit der Version 5.5 ausbleiben (was könnte Google eigentlich noch Revolutionäres in die Anwendung einbauen?), sind die drei neuen Features doch sehr willkommen:

Wer Latitude nutzt, wird es begrüßen, dass sich innerhalb der Orts-Historie nun die Privat- und Geschäftsadresse ändern lässt. Auch die Haltestellen-Fenster wurden überarbeitet und zeigen nun abfahrende Linien und Stationen in der Nähe an. Abfahrtzeiten fehlen aber aktuell noch.

Am auffälligsten ist aber die verbesserte Möglichkeit, an Örtlichkeiten einzuchecken und diese zu bewerten — ein entsprechender Menüpunkt springt den Nutzer nun direkt auf der jeweiligen Location-Seite an (siehe Screenshot).

Google Maps 5.5.0 steht ab sofort im Android Market zum kostenlosen Download bereit.

Download Google Maps 5.5.0: Market | AppBrain | androidPIT

maps qr code

Quelle:

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Google aktualisiert Maps im Browser

Wie Google auf dem offiziellen Blog bekannt gegeben hat, wurde die mobile Version von Google Maps (maps.google.com) für iOS und Android optimiert.

Die neue Website bietet gegenüber der nativen App jetzt sogar einige Vorteile. So kann man sich z.B. mit seinem Google Konto einloggen und dann auf vorher markierte Plätze zugreifen. Man hat quasi auf alle Funktionen von Google Maps Zugriff, die man auf der Desktop-Browser-Version gewohnt ist.

Auf der mobilen Version ist es weiters möglich, Locations per Overlay in seiner Nähe zu suchen. Nahtlos kann man auf der Detailseite der jeweiligen Location Daten wie Telefonnummer und Adresse erfahren und sich auch direkt dorthin navigieren lassen.

Besonders iOS-User musste bislang auf Funktionen wie “Meine Karten” verzichten, da die native Karten App von iOS nur sehr spartanisch ausgestattet ist.

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Google Maps als Web-App erschienen

Wer viel unterwegs ist, lernt ganz schnell, dass die Google-Maps-App dein bester Freund ist, egal ob es darum geht, den Standort zu bestimmen, Routen berechnen zu lassen oder Google Street View zu verwenden. Nun gibt es von Google Maps aber auch eine Web-App, die in jedem mobilen Browser funktioniert.

Es muss nicht immer eine App sein, man kann ab sofort Google Maps also auch über den Browser abrufen. Aber wozu eigentlich? Auf den ersten und auch auf den zweiten Blick bietet Google Maps für den mobilen Browser keine Neuerungen. Navigation zu einem Ort, ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto, kann auch schon die Maps-Software. Auch die verschiedenen Ansichten der Straßenkarten, Satellitenbildern oder Strecken des öffentlichen Nahverkehrs lassen sich wie bei der Maps-Anwendung kombinieren. Einen wirklichen Mehrwert gibt es bei der Google Maps Web-App-Version also nicht. Die vorinstallierte App auf den Android-Smartphones bietet mehr, so kann man hier zum Beispiel auch den Kompassmodus auswählen. Diese Funktion unterstützt die Web-App noch nicht.

Laut Alireza Ali, einem der Software-Entwickler beim Google-Earth- und -Maps-Team bietet die Web-App den Vorteil, dass sie Betriebssystem- und Geräte-unabhängig ist und dadurch Aktualisierungen und Neuerungen viel schneller beim Enduser ankommen. Da hat er auch recht, aber irgendwie ist finde ich die App komfortabler. Wenn ihr selber Google Maps in Eurem mobilen Browser ausprobieren wollt, dann müsst ihr nur http://maps.google.com eingeben. Eure Meinungen und Eindrücke könnt ihr dann auch noch hier die Comments posten.

via Golem.de

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Google Maps Navigation: Kostenloses Turn-By-Turn von Google [Upd.]

Google Maps Navigation

Mit Google Maps Navigation bietet der Suchmaschinenriese vorerst nur in den USA und ab Android 2.0 eine kostenlose und auf Google Maps basierende Turn-By-Turn Navigationslösung an.

httpv://www.youtube.com/watch?v=tGXK4jKN_jY

Als erstes Smartphone soll das Motorola Droid in den Genuss der Google Maps Navigation mit Sprachführung kommen.

Gerüchten zufolge soll Google auch schon mit Apple zusammenarbeiten um Google Maps Navigation auch für das iPhone, genauer gesagt für das Google-Maps-App des iPhone OS, anzubieten. Damit würde sich Apple aber wohl selbst Konkurrenz ins ‘Haus’ holen, verdient Apple doch an jeder verkauften Navi-App mit. Zudem sollten wir uns an Apples Kauf von “Placebase” erinnern.

/Update: Pünktlich zur Präsentation von Google Maps Navigation rasseln die Aktienkurse von Garmin und TomTom in den Keller:

The Game has changed

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Kartenkrieg: Google packt Werbung in iPhone Maps.app

Google Maps App Ads
Wie bereits bei der News zu Apples Übernahme von Placebase angemerkt, leidet die Beziehung zwischen Apple und Google spätestens seit dem Ausschluss von Google Voice Apps aus dem AppStore.

Seit Neuestem schaltet Google im Google Maps iPhone App “gesponserte Links” – aka Werbung. Ob dies von Apple authorisiert wurde ist nicht bekannt aber unwahrscheinlich.

Google Maps App Ads
Google Maps App Ads

Google scheint die “verbleibende Zeit” bis Apple mit Placebase das hauseigene Maps App integriert, finanziell ausnutzen zu wollen.

Vielleicht sind diese Werbelinks auch der Grund warum Apple in Zukunft nicht mehr auf Google Maps setzen möchte.

So schnell wird Apple Google Maps nicht ersetzen und sollte Apple eine Anfrage an Google stellen bezüglich dieser Werbelinks könnte diese bei Google wohl wie auch das Google Voice App bei Apple “einige Zeit überprüft” werden.

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Gute Reise: Öffentliche Verkehrsmittel in Google Maps

Heute Abend bereits könnte Steve Jobs während seiner WWDC-Keynote auf folgende Neuerung hinweisen: Google Maps hat in einer neuen Version 2.2 hinzugelernt und kann nun – vor allem in Nordamerika – Reisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln planen. Die iPhone Software Maps, die auf Googles Dienst basiert, dürfte in einer kommenden Version ebenfalls anzeigen, wie man mit Zug, Metro, Bus und Fähre ans Ziel kommt. Vielleicht bereits in der finalen iPhone-Software 2.0.

Google Maps sucht den schnellsten Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln heraus, nennt den Preis für die Tickets und vergleicht ihn mit dem, der für eine Autofahrt fällig würde. Führe Steve Jobs in wenigen Stunden statt mit seinem Mercedes-Coupé mit Bus und Zug von Cupertino zur Keynote in San Francisco fahren, er könnte fast zehn US-Dollar sparen. Allerdings wäre er auch mindestens drei Stunden unterwegs.

Teilweise lässt sich der neue Dienst auch in Europa verwenden, Schweizer Anwender vermelden erste Erfolge.

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