Twitter: Account verifizieren lassen – so bekommt man den blauen Haken

Martin Maciej

Genauso wie bei Facebook sind auch bei Twitter zahlreiche prominente Personen und Unternehmen aktiv. Um Fakes von originalen Accounts zu unterscheiden, wurde bei Twitter der blaue Haken eingeführt. Wird dieser neben dem Account-Namen angezeigt, können sich Nutzer sicher sein, es hier mit dem „echten“ Account zu tun haben. War es vorher nur über Umwege möglich, den blauen Haken bei Twitter zu bekommen, kann ab sofort jeder User einen verifizierten Account beim Mikro-Blogging-Dienst beantragen.

Wir zeigen euch, wie ihr euer Twitter-Profil auf Echtheit prüfen und verifizieren lassen könnt. Die Verifizierung ist über das dafür vorgesehene Formular möglich.

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Twitter: Verifizierung für alle freigegeben

Obwohl Twitter die Möglichkeit zur Authentizitätsprüfung ab sofort vereinfacht, gibt es auch jetzt noch einige Richtlinien zu beachten:

  • Es werden nur Konten verifiziert, die von öffentlichem Interesse sind.
  • Das Profil muss also einem Unternehmen oder einer Person gehören, die der Öffentlichkeit in den Bereichen Sport, Musik, TV, Journalismus u. ä. aus den Medien bekannt ist.
  • Darüber hinaus muss das Profil vollständig ausgefüllt sein. Daten, wie eine verifizierte Telefonnummer, Biografie, ein Geburtsdatum sowie ein Profilbild samt Biografie müssen also hinterlegt sein.
  • Für den Verifizierungsantrag muss angegeben werden, warum man diesen blauen Haken benötigt.
  • Der Antrag kann über ein eigens dafür vorgesehenes Formular bei der verantwortlichen Stelle bei Twitter eingereicht werden.

Twitter: Account verifizieren lassen – so bekommt man den blauen Haken

Aktuell gibt es rund 189.000 verifizierte Accounts. Mit der neuen Möglichkeit zur Prüfung der Authentizität dürfte diese Zahl in den kommenden Tagen und Wochen schnell steigen.

verfify-account-twitter

Über den blauen Haken wird angegeben, dass der Account tatsächlich von der angegebenen Person betrieben und gepflegt wird. Fakes, die sich unter einem falschen, bekannten Namen anmelden, können so schnell erkannt werden. Im Beispiel von Pokémon GO machen sich Betrüger etwa den bekannten Namen aktuell bei Facebook zu nutze und geben sich als „offizielle“ Seite der Spiele-App aus.

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