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ALDI: Lieferservice für Lebensmittel? Das geht mit „Mein Aldi“

Muss man zur Filiale laufen oder kann man Sachen aus dem ALDI-Markt auch online bestellen und nach Hause liefern lassen? (© GIGA)

Die Corona-Krise hat für einen „Boom“ unter Liefer-Services gesorgt. Neben Restaurants, die vor allem auf Lieferando, Wolt und Co. setzen, sind Lieferungen von frischen Lebensmitteln über Flink, Gorillas aber auch von REWE heutzutage sehr gefragt. Wie sieht es mit Aldi aus? Hat Aldi einen Lieferservice für Lebensmittel?

 
ALDI
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Viele schwören zwar noch auf das „echte“ Einkauferlebnis im Supermarkt vor Ort, doch es gibt immer mehr Anhänger von Lieferservices, die auf Kontakte im Laden verzichten beziehungsweise einfach keine Zeit oder Lust auf das stressige Einkaufen vor Ort haben. „Aldi Süd“ startet mit „Mein Aldi“ einen entsprechenden Service in ausgewählten Städten.

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Aldi gehört zwar zu den beliebtesten Supermarktketten in Deutschland. Doch wer online bestellen will, musste bislang auf Aldi-Produkte verzichten. Das wird sich bald zumindest für einen Teil der Aldi-Kunden ändern.

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„Mein Aldi“ liefert Lebensmittel nach Hause, aber…

Wie bei vielen anderen Services, etwa der Bargeldauszahlung an der Kasse, gibt es auch bei der Lebensmittellieferung Unterschiede zwischen „Aldi Nord“ und „Aldi Süd“. Aldi-Süd-Kunden können sich mittlerweile in mehreren Städten in Deutschland Produkte aus dem normalen Ladensortiment nach Hause liefern lassen. Das Angebot läuft unter der Bezeichnung „Mein Aldi“. Die Bestellung ist online möglich. Die Preise sollen sich nicht von den Filialpreisen unterscheiden.

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Eine Online-Bestellung mit anschließender Abholung im Markt, wie es REWE anbietet, soll zukünftig auch möglich sein.

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Aldi Süd: Lieferservice „Mein Aldi“ startet

Bereits seit Juni befand sich der Service in einer Testphase für Mitarbeiter, im September wird das Angebot für weitere Kunden ausgeweitet. Aktuell ist das Angebot aber noch in der Anfangsphase und auf wenige Orte beschränkt. In diesen Städten wird der Lieferservice angeboten:

  • Mülheim an der Ruhr
  • Duisburg
  • Oberhausen

Auf der Webseite kann man sich in eine Warteliste eintragen und darüber informiert werden, falls das „Mein Aldi“-Angebot im eigenen Ort verfügbar ist.

Eine Bestellung ist per App und Online-Shop im Browser möglich. Ein Großteil des Aldi-Sortiments steht dabei zur Auswahl, darunter auch frische Ware wie Brot, Obst und Gemüse. Es muss ein Mindestbestellwert von 20 Euro erreicht werden. Unter 50 Euro wird eine Service-Gebühr von 4,50 Euro berechnet, darüber hinaus gibt es keine Gebühren. Eine Lieferung soll über eigene elektrisch betriebene Verkehrsmittel montags bis samstags innerhalb eines vorher festgelegten Zeitfensters erfolgen. Ein genauer Lieferzeitpunkt kann nicht ausgewählt werden, da die Auslieferung nach einer vorher festgelegten Route erfolgt.

Noch kein Aldi-Lieferservice bei Aldi Nord

Aldi Nord bietet aktuell keine Möglichkeit, Lebensmittel und andere Produkte aus dem Supermarkt-Sortiment online zu bestellen und an die Haustür liefern zu lassen. Es gibt auch keine Informationen über Pläne, mit dem „Mein Aldi“-Angebot nachzuziehen.

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Bereits jetzt bietet Aldi einen Online-Shop an. Hier findet man jedoch keine Lebensmittel und Produkte für den täglichen Bedarf, sondern Aktionsartikel wie Elektronik und andere Sonderartikel, die teilweise auch im Aldi-Prospekt beworben werden. Bis 2015 konnte man Lebensmittel von Aldi über den Drittanbieterdienst „Shopwings“ nach Hause liefern lassen. Hierbei handelte es sich um einen externen Dienst, der einem Einkäufe bei Aldi, aber auch bei anderen Supermarktketten wie LIDL gegen eine Gebühr abgenommen hat. Im Sommer 2015 beendete man den Service jedoch.

Im Ausland ist es schon seit längerer Zeit möglich, Lebensmittel von Aldi nach Hause liefern zu lassen. Einen solchen Service gibt es zum Beispiel in Großbritannien. In Deutschland hat man 2021 das Webangebot „Aldi Liefert“ überarbeitet und die Trennung zwischen „Süd“ und „Nord“ zumindest im Online-Bereich aufgehoben. Derzeit sind dort zwar nur Non-Food-Artikel erhältlich. Mit den ersten Städten im „Aldi Süd“-Gebiet macht man nun auch erste Schritte für einen deutschlandweiten Lieferservice von Nahrungsmitteln und Co.

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