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Nach IPv4 soll schon seit Jahren IPv6 für die Kunden bereitstehen. Doch wann kommt die neue Quelle für mehr IP-Adressen und bessere Internet-Kommunikation bei 1und1 an den Start?

Bei IPv6 handelt es sich um den Nachfolger von IPv4. Die IP-Adressen sind quasi die Grundlage der digitalen Kommunikation. Aufgrund der Digitalisierung benötigt die Welt aber mehr und mehr dieser IP-Adressen. IPv6 soll für ausreichend Nachschub sorgen. Doch längst nicht jeder Internetprovider ermöglicht den Kunden bereits Zugriff auf dieses neue System.

Geschenkt gibt's nicht? Doch, und zwar auf diesen Internetseiten:

Welche Vorteile bringt der neue Standard mit sich? 

Was genau hat IPv6 eigentlich, was IPv4 nicht hat? Was macht den neuen Standard so gut?

  • IPv6 kann problemlos mit IPv4 kommunizieren.
  • Statt 4,3 Milliarden IP-Adressen unter IPv4, sind es bei IPv6 340 Sextillionen unterschiedliche IP-Adressen. Entsprechend ändert sich das Format der IP-Adressen von 123.456.789 zu 1234:5678:9012:3456:7890:12AB:CD34:E56F. 
  • Technische Probleme durch die Nutzung von Network Address Translations (NAT) dürften dann schon bald der Vergangenheit angehören. Denn die Bündelung vieler IP-Adressen hinter einer öffentlichen IP-Adresse ist somit nicht mehr notwendig. 
  • Möglicherweise bringt IPv6 mehr Schwung in den Datenstrom, da die Netzwerke Datenströme schneller verarbeiten können. So wird unser Internet wieder flott.

Wann kommt IPv6 bei 1und1 zum Einsatz?

1und1 hat bereits im November 2019 bekanntgegeben, dass alle Kunden von Dual Stack auf Dual Stack Lite umgestellt werden sollen. Die neuen Fritzboxen bringen schon die Option IPv6 mit DS-Lite mit sich. Wer also einen Neuvertrag bei dem Internetriesen abschließt, ist direkt im IPv6-Universum mit dabei.

Momentan läuft bei 1und1 noch der Dual-Stack (DS). Dabei laufen Dual Stack und Dual Stack Lite nebeneinander, bis auch der letzte Programm-Nachzügler den Umzug geschafft hat. Solange ermöglicht der Zugangsanbieter für beide Protokolle eine IP-Adresse.

Wer bei 1und1 dann doch lieber auf die altmodische IPv4 Version umsteigen möchte, hat leider das Nachsehen. Ausschließlich Kunden mit einem Großserver können die Umstellung beantragen.