Im täglichen Kampf gegen Staub, Fussel und Tierhaare ist ein Staubsaugerroboter ein willkommener Helfer. Wir zeigen euch die besten Saugroboter des noch jungen Jahres 2021. GIGA hat Wisch- und Saugroboter-Tests der Stiftung Warentest und weiteren Fachzeitschriften ausgewertet und gibt euch einen Ratgeber an die Hand, mit dem der Saugroboter-Kauf einfach wird.

 

Kaufberatung

Facts 

Vom Aussehen her sind sich die meisten Saugroboter ähnlich: Ein mehr oder weniger rundes Gehäuse mit flacher Bauweise auf Rollen, das sich mit einem Elektromotor eigenständig fortbewegt. Auf der Unterseite sind häufig kleine Bürsten angebracht, die den Schmutz in Richtung der Saugvorrichtung befördern sollen. Grundlegend lassen sich drei Typen unterscheiden: Herkömmliche Saugroboter (nur Saugfunktion), Saugwischroboter (Kombigeräte, die auch wischen können) und reine Wischroboter (spezialisiert auf glatte und abwischbare Bodenflächen, ohne Saugfunktion).

Unterseite eines Saugroboters von Eufy. Vorne befinden sich zwei rotierende Bürsten, die den Schmutz in Richtung der Saugöffnung befördern (Bild: Hersteller)

Was Markennamen angeht, kann man sich nur bedingt am Markt für herkömmliche Staubsauger orientieren. Bekannte Hersteller wie Bosch, Miele, Vorwerk oder Dirt Devil haben zwar Roboter-Sauger im Programm – dazu kommen aber zahlreiche „neue“ Namen wie iRobot, Eufy, Ecovacs oder Roborock, die etwa in der Bestellerliste von Amazon zu finden sind.

Die besten Saugroboter 2021: Alle Testsieger im Überblick

Preislich geht es bei knapp unter 100 Euro für einfache Saugroboter los (z. B. Severin RB 7025). Testsieger-Saugroboter erhält man für rund 300-500 Euro, die Spitzenmodelle namhafter Hersteller können aber auch am vierstelligen Preisbereich kratzen (z. B. iRobot Roomba i7+ mit Station).

Platzierung Produkt Preis Angebot
Preis-Tipp von GIGA Eufy RoboVac 30C ca. 180 Euro Zu Amazon
Preis-Leistungs-Sieger bei „Küche & Haushalt“ Zaco A6 ca. 200 Euro Zu Saturn
Stiftung-Warentest-Sieger (Saugroboter) Bosch Roxxter Serie 6 ca. 1200 Euro Zu Alternate
Stiftung-Warentest-Sieger (Saugwischroboter) Ecovacs Deebot Ozmo 930 ca. 530 Euro Zu Otto
Testsieger bei „Haus & Garten“ Neato Robotics Botvac D7 ca. 380 Euro Zu Amazon

Preis-Tipp von GIGA: Eufy RoboVac 30C

Saugroboter RoboVac 30C von Eufy by Anker

Saugroboter RoboVac 30C von Eufy by Anker

Vorteile:

  • ordentliche Reinigungsleistung für die Preisklasse
  • kompakte Bauform

Nachteile:

  • Saugen nach dem Chaos-Prinzip: Keine klare Navigation, Stellen werden manchmal vergessen
Eufy RoboVac 30C bei Amazon

Die 2016 ins Leben gerufene Marke Eufy ist noch nicht allzu bekannt. Viele Amazon-Kunden kennen aber sicherlich bereits die Dachmarke Anker (Powerbanks, Zubehör). Der Hersteller aus China hat sich inzwischen einen guten Ruf als preiswert und trotzdem zuverlässig erarbeitet.

Eufy Robovac 30C (Bild: GIGA)

Im GIGA-Test konnte der Eufy RoboVac 30C die Wertung 72 Prozent erringen. Ein gutes Ergebnis, denn mit rund 180 Euro ist der Saugroboter vergleichsweise günstig. „Staub, Krümel, Konfetti und sogar Tierhaare stellen für den Sauger kaum ein Problem dar – egal ob auf Laminat oder Teppich,“ stellte GIGA-Redakteurin Lisa beim Ausprobieren in den eigenen vier Wänden fest. Manche Nutzer könnten sich am Chaosprinzip der Reinigung stören – trotzdem einer der besten Saugroboter, die man aktuell in der Preisklasse bekommt. Eine Wischfunktion besitzt er nicht.

Preis-Leistungs-Sieger bei „Küche & Haushalt“: Zaco A6

Zaco A6 Saugroboter

Zaco A6 Saugroboter

Vorteile:

  • ordentliche Reinigungsleistung für die Preisklasse
  • mit 8 cm Höhe relativ flach gebaut, kommt gut unter Sofas

Nachteile:

  • keine App, sondern Fernbedienung für einfache Befehle (aus Datenschutzsicht eher ein Vorteil)
  • Schmutzbehälter knapp bemessen

Mit rund 200 Euro Straßenpreis ist der Zaco A6 nicht allzu teuer, schlägt sich aber in Sachen Leistung recht gut. In der Ausgabe 01/2020 des Magazins „Küche & Haushalt“ (auch bei Readly erhältlich*) verdiente sich der Saugroboter die Note „sehr gut“ (1,3) und das Prädikat „Preis-Leistungs-Sieger“. Die Reinigungsleistung ist insgesamt zufriedenstellend, was sich auch bei den Amazon-Kundenrezensionen an der Durchschnittswertung von 4,1 Sternen ablesen lässt.

Die 90er haben angerufen und wollen ihre Schwarz-Weiß-Segment-Anzeige zurück: Statt per App steuert man den Zaco A6 mit einer altbackenen, aber bewährten Fernbedienung (Bild: Hersteller)

Vor dem Kauf muss man sich darüber im Klaren sein, dass der Zaco A6 ein eher einfach gestrickter Saugroboter ist. Keine App, keine Sprachsteuerung und eine Navigation nach dem Chaosprinzip – er fährt die Wohnung ohne „Fahrplan“ per Zufall ab. Der Hersteller nennt das etwas beschönigend „adaptive Navigation“. Das Ergebnis kann trotzdem gut sein – man muss dem Roboter nur genug Zeit lassen. Das maximale Volumen des Staubbehälters ist mit 0,3 Litern vergleichsweise klein.

Zum noch recht jungen Markennamen sollte man wissen: Die Staubsaugerroboter der Marke Zaco wurden bis Mitte 2019 hierzulande unter dem Namen „ILIFE“ vertrieben.

Saugroboter-Testsieger bei Stiftung Warentest: Bosch Roxxter Serie 6

Bosch Roxxter Serie 6 Saugroboter

Bosch Roxxter Serie 6 Saugroboter

Vorteile:

  • hervorragende Reinigungsleistung bei Teppichböden und Teppichen
  • gute Reinigungsleistung auf Hartböden
  • Hindernisse werden gut überwunden
  • präzise Laser-Navigation
  • erstellt intern eine interaktive Wohnungskarte
  • vielseitige App und Sprachsteuerung per Amazon Alexa

Nachteile:

  • hohes Gewicht

Die Stiftung Warentest hat sich festgelegt und einen Überraschungssieger gekürt (Ausgabe 12/20). Der Roxxter Serie 6 Saugroboter ist nicht nur der beste, sondern auch der teuerste autonome Staubsauger auf dem Markt. Dafür besitzt der Saugroboter eine „sehr gute“ Saugleistung bei Teppichböden. Hartböden werden „gut“ gereinigt (Note 2,2). Selbst beim Härtetest mit Tierhaaren schneidet der Bosch Roxxter Serie 6 noch mit der Note 2,6 ab. In dieser Disziplin scheitern viele Saugroboter.

Stiftung Warentest Testsieger: Der Bosch Roxxter Serie 6 ist Saugroboter-Champion. (Bildquelle: Hersteller)

Die Laser-Navigation ist präzise. Zudem erstellt der Roxxter Serie 6 eine interaktive Karte des Wohnbereichs. Dadurch arbeitet der Saugroboter effizient, weil er immer weiß, welche Räume er schon abgesaugt hat. Wenn Möbel verstellt werden passt der Saugroboter sein Reinigungsmuster an.

Das hohe Gewicht des Roxxter Serie 6 ist das einzige nennenswerte Manko. Durch den eingebauten Tragegriff wird dieser Nachteil aber teilweise wett gemacht.

Saugwischroboter-Testsieger bei Stiftung Warentest: Ecovacs Deebot Ozmo 930

Ecovacs Robotics Deebot OZMO 930

Ecovacs Robotics Deebot OZMO 930

Vorteile:

  • befriedigende Saug- und Wischleistung
  • leise im Betrieb
  • gute Navigationseigenschaften

Nachteile:

  • Ecken und Kanten werden nicht vollständig erfasst
  • Wischfunktion auf glatten Oberflächen: Kaffeeflecken werden entfernt, eingetrockneter Senf bleibt aber

In der Ausgabe 01/2020 untersuchte die Stiftung Warentest auch sogenannte Kombigeräte. Dabei handelt es sich um Saugroboter, die zusätzlich über eine Wischfunktion verfügen. Für gewöhnlich handelt es sich dabei um wechselbare Wischtücher, die mit einem eingebauten Wassertank feucht gehalten werden. Bei der Fahrt durch Wohnräume, Küche und Bad wird also nicht nur Staub eingesaugt, sondern auch feucht gewischt.

Ecovacs Robotics Deebot OZMO 930 Saugwischroboter: Klar zu erkennen ist das blaue Mikrofasertuch, das für die Wischfunktion sorgt (Bild: Hersteller)

Allerdings geschieht das Wischen nur oberflächlich, wie die Stiftung Warentest feststellt: Die Reinigungsleistung der Kombigeräte sei „recht bescheiden“. Gut zu wissen: Auf Wunsch lassen die Kombigeräte auch reinen Saugbetrieb zu. Das beste Kombigerät im Test war der Ecovacs Deebot Ozmo 930 für rund 380 Euro: Er arbeitet leise, die Saug- und Wischleistung ist „befriedigend“.

Ecovacs Deebot Ozmo 930 (Bild: Hersteller)

Der Ecovacs Deebot Ozmo 930 ist mit einer automatischen Teppicherkennung ausgestattet (Saugkraft erhöht sich bei Teppichböden). Zudem kann er bestimmte Bereiche auf Wunsch besonders gründlich reinigen (Bereichspriorisierung) und umfährt während dem Nasswischen Teppiche, damit diese verschont bleiben (Alternative: Wischtuch vor dem Start einfach entfernen). Die Gesamtnote der Stiftung Warentest lautet ebenso „befriedigend“ (3,1) – wahrlich kein Spitzenwert, aber immerhin vor den Konkurrenzmodellen von Xiaomi, Zaco, Medion und Proscenic.

Saugroboter-Testsieger bei „Haus & Garten“: Neato Robotics Botvac D7

Neato Robotics D7 Connected Saugroboter

Neato Robotics D7 Connected Saugroboter

Vorteile:

  • Einfach zu bedienende App mit vielen Einstellungen
  • Gute Handhabung und Ausstattung

Nachteile:

  • Durchschnittliche Saugleistung
  • Vereinzelte Kundenberichte über Navigationsprobleme (Rückkehr zur Ladestation)

Das Magazin „Haus & Garten Test“ hat für das Jahrbuch 2020, Band 3 (auch bei Readly erhältlich*), fünf Saugroboter ausprobiert. Der Testsieger ist der Neato Robotics Botvac D7 – mit einem Preis von ca. 380 Euro auch das teuerste Modell im Test von „Haus und Garten“. Es verdiente sich die Endnote „gut“ (1,5).

Neato Robotics Botvac D7 (Bild: Hersteller)

Die Saugleistung des Neato Robotics Botvac D7 überzeugte die Tester, nicht nur auf Hart- sondern auch auf Teppichböden – auch hier wieder unter Berücksichtigung der Tatsache, dass kein Saugroboter mit der Power eines herkömmlichen Staubsaugers mithalten kann. Auch die „durchdachte“ App-Steuerung konnte überzeugen. Bei Amazon steht der Neato Robotics Botvac D7 aktuell bei 4,2 von 5 Sternen bei über 2.100 Kundenbewertungen. Vereinzelt sind dort negative Erfahrungen mit der Software zu finden (Navigation, Planung). In Summe kommt der Botvac D7 aber positiv weg und empfiehlt sich laut einem Nutzer sogar als „gute Alternative zum Vorwerk V300“. An dieser Stelle interessant: Die Firma Neato Robotics wurde 2017 komplett von Vorwerk übernommen. Beide Marken sind bis heute eigenständig am Markt präsent, bei Forschung und Entwicklung wird kooperiert. Mit etwas Fantasie sieht man das auch: Zumindest eine gewisse Ähnlichkeit beim Gehäusedesign von Neato Robotics Botvac D7 und Vorwerk V300 sind nicht von der Hand zu weisen.

Saugroboter: So haben wir die Testsieger ausgewählt

GIGA-Redakteur Stefan hat in diese Zusammenfassung vor allem Recherchen in Fachzeitschriften, aber auch eigene Erfahrungen einfließen lassen. Vorgestellt werden hier aktuelle Saugroboter-Modelle, die besonderes Lob von Presse und Kunden erhalten haben und sich daher für einen Kauf empfehlen.

Saugroboter kaufen: Was man wissen muss

Was man vor dem Kauf von Saugrobotern wissen sollte

Welche Aufgaben soll der Roboter erledigen? Ist ein Saugroboter überhaupt sinnvoll? 

Reicht ein guter „Hartbodensauger“ oder muss sich der Roboter durch hohe Teppiche kämpfen? Jemand, der nur Parkett-, Fliesen- oder Laminatböden hat, dem könnte ein günstigerer Sauger reichen. Sollen die Bodenflächen zudem oberflächlich abgewischt werden, empfiehlt sich ein Kombigerät, also ein Saugroboter mit integrierter Wischfunktion. Die höchsten Anforderungen an die Saugkraft stellen mit Teppich ausgelegte Wohnräume und Haushalte mit Tieren dar. Hier können zumindest die leistungsfähigsten aktuellen Saugroboter eine gute Unterstützung bieten, um die haarigen Hinterlassenschaften von Hund und Katze in Schach zu halten.

Die besten Reinigungsergebnisse erzielt man im Haushalt weiterhin mit einem herkömmlichen Staubsauger, den man selbst bedienen muss. Die Saugkraft ist deutlich höher, die Filterwirkung in der Regel besser und man kommt auch in die Ecken, die ein Saugroboter aufgrund seiner Form gerne übersieht.

Wie laut sind Saugroboter?

Der Geräuschpegel von Saugrobotern liegt zwischen 55 und 90 Dezibel. Wenn niemand vor Ort ist, während der Sauger arbeitet, sollte diese Lautstärke kein Problem sein. Bei ständiger Anwesenheit oder hellhörigen Nachbarn sollte man lieber ein Modell auswählen, das besonders leise saugt. Empfehlenswert sind in der Hinsicht Saugroboter bis hin zu einer Lautstärke von 60 Dezibel.

Menschen mit Allergien: Höhere Anforderungen an den Filter

Nicht zu unterschätzen ist das Thema Allergien.  Schätzungsweise 7 Prozent der Bevölkerung in Deutschland leiden an einer ganzjährigen Hausstaubmilben-Allergie, so das Helmholtz Zentrum München. Einige Saugroboter-Modelle sind mit einem sogenannten HEPA-Filter ausgestattet. Dieser sorgt dafür, dass die feinen Partikel, die in der Luft herumschwirren und so manche Allergie auslösen, größtenteils eingefangen werden. Die Reinigung oder der Austausch erfolgt von Hand.

Filtertausch bei einem Saugroboter (Bild: Eufy)

Wie gut ist die Luft, die der Saugroboter wieder ausstößt?

Man sollte sich keine falschen Hoffnungen machen: Das sogenannte Staubrückhaltevermögen ist bei herkömmlichen Bodenstaubsaugern in den meisten Fällen deutlich besser als bei Saugrobotern. Viele Saugroboter-Modelle pusten einen gewissen Teil des eingesaugten Staubs nämlich wieder aus. Wer hierauf besonderen Wert legt – etwa Menschen mit Allergien –, muss sich nach ganz bestimmten Modellen umsehen – und dafür gegebenenfalls an anderer Stelle Schwächen in Kauf nehmen. Laut Stiftung Warentest hat etwa der Xiaomi Roborock S6 ein gutes Staubrückhaltevermögen.

Wie smart muss der Saugroboter sein?

Der Begriff „smart“ ist längst auch im Zusammenhang mit Saugrobotern zu finden – etwa, wenn sich das Gerät auch mit Amazons digitaler Assistentin Alexa koppeln lässt. Solche Saugroboter können über Sprachbefehle gestartet, gestoppt oder in die Ladestation zurückgeschickt werden. Umfassend ausgestattet mit smarten Features ist etwa der günstige Eufy Robovac 30C. Der Testsieger Roxxter Serie 6 beherrscht dies natürlich auch

Tipp: Der beste Begleiter für einen Saugroboter ist ein Akku-Staubsauger. Welches Modell sich wirklich lohnt und worauf man beim Kauf achten muss, erfahrt ihr in unserem Akku-Staubsauger-Test .

Wie verhindere ich einen Treppenabsturz des Saugroboters?

Damit der Saugroboter nicht in Räume fährt, in die er nicht hineinsoll, gibt es verschiedene Sperrmöglichkeiten. Einige Modelle reagieren auf für Menschen unsichtbare Barrieren, die mit entsprechenden Sendern erzeugt werden. Beim Kauf ist auf Kompatibilität mit dem Saugroboter zu achten. Eine andere Lösung sind spezielle Magnetbänder, die man auf den Boden klebt:

Magnetband (mit Klebestreifen): Begrenzungsstreifen für Staubsauger-Roboter

Magnetband (mit Klebestreifen): Begrenzungsstreifen für Staubsauger-Roboter

Angebracht werden diese beispielsweise vor einer Treppe, damit der Robotersauger hier nicht wie ein Lemming von der Klippe springt. Die meisten Modelle haben zwar Sensoren zur Absturzverhinderung verbaut – aber sicher ist sicher. Denn niemand sieht gerne, wie das eigene 500-Euro-Gadget den Abflug macht. Die Magnetbänder funktionieren natürlich nur, wenn der Roboter über eine entsprechende magnetische Erkennung verfügt. Diese Information ist in den Produktbeschreibungen der Hersteller leicht zu finden, manche Saugroboter haben sogar schon ein Set Magnetbänder im Lieferumfang.

Welche Folgekosten verursacht ein Saugroboter?

Ein Saugroboter ist eine Investition mit Folgekosten. Die wichtigsten sind:

  • Stromverbrauch
  • Akku (Verschleißteil)
  • Ersatzbürsten oder Walzen (Verschleißteil)
  • Filter (Verschleißteil)
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Wie hoch die Kosten am Ende tatsächlich sind, lässt sich nicht pauschal ermitteln. Es kommt dabei ganz auf den Stromanbieter und das gekaufte Saugroboter-Modell an. Wir empfehlen, dass ihr euch schon vor dem Kauf erkundigt, wie viel Ersatzteile kosten, damit es nicht zu bösen Überraschungen kommt. Die Stiftung Warentest schätzt für jeden Saugroboter die Folgekosten. Beim Testsieger Bosch Roxxter Serie 6 betragen diese jährlich ca. 100 Euro. Der Neato Botvac Connect D7 kratzt sogar an der 200-Euro-Marke.

Tipp: Am Anfang zuschauen

Die Marketing-Videos der Hersteller erwecken den Eindruck, ein Saugroboter sei ein Produkt, das sorgenfrei ausgepackt und laufen gelassen werden kann. Wir empfehlen hier etwas Skepsis und den neu gekauften Saugroboter bei den ersten Putzgängen erstmal genau zu beobachten. Wie gut kommt er mit Hindernissen wie Stuhlbeinen oder Türschwellen zurecht? Welche Stellen macht er nur unzureichend sauber? Findet er zurück zu seiner Basisstation?

Die Saugroboter mit App-Steuerung sind für gewöhnlich leicht anpassbar. So lassen sich etwa Fokuspunkte setzen, an denen der Saugroboter besonders gründlich vorgehen soll. Unter Umständen muss man die Wohnung an den Roboter anpassen: Möbel verschieben, Grenzen festlegen (z. B. per Magnetband) und Hindernisse aus dem Weg räumen (z. B. Kinderspielzeug, Schuhe). Wenn die ersten problemlosen Durchläufe gelungen sind, kann man das tun, wofür man sich den Saugroboter gekauft hat: Sich entspannt zurücklehnen und den Bot den Haushalt machen lassen.