Eine CD-Cover-Datenbank abgreifen - so klappts

Marco Kratzenberg 1

Natürlich unterliegen CD-Cover dem Urheberrecht, aber wir wollen die ja auch gar nicht verbreiten, sondern lediglich eine CD-Cover-Datenbank durchsuchen, damit z.B. unsere iTunes-Mediathek besser aussieht. Hier die besten Tipps…

Eine CD-Cover-Datenbank abgreifen - so klappts

Es gibt keine legale CD-Cover-Datenbank in dem Sinn, dass man dort stöbern und Cover downloaden könnte. Dabei liegt die Betonung auf legal. Denn es gibt sehr wohl Webseiten, die uns alle möglichen CD- und DVD-Cover anbieten. Es gibt den Play-Store von Google, Amazon und iTunes, wo wir alle möglichen Cover finden. Am besten ist es jedoch, wenn man gleich ein Tool nutzt, um mehrere dieser CD-Cover-Datenbanken zu durchsuchen und die besten Cover zu finden.

Durch Musik auf Amazon stöbern * Durch Musik auf iTunes stöbern *

CD-Cover-Datenbank bei den Onlineshops

Wo wir eine CD kaufen können, finden wir in der Regel auch die passenden Cover. Insofern unterhält jeder Musik-Onlineshop eine CD Cover Datenbank, in der wir uns bedienen können.

  • Wenn es etwa darum geht, die selbst gerippten CDs in iTunes mit einem Cover zu versehen, dann sollte iTunes selbst der erste Anlaufpunkt sein.
  • Wenn die Musikdateien der CD mit entsprechenden MP3-tags versehen sind, kann iTunes diese als Anhaltspunkt für eine Suche in der eigenen CD Cover Datenbank nehmen.
  • Wenn wir ein Album in der iTunes-Mediathek mit der rechten Maustaste anklicken, finden wir im Kontextmenü den Punkt CD-Cover laden.
  • Diese Funktion durchsucht die Datenbank von iTunes nach einem passenden CD Cover.
  • Allerdings wird iTunes dabei nicht immer fündig, was viel mit den Dateinamen, aber auch mit den MP3-Infos in den Dateien zu tun hat.
  • Wenn iTunes nach den falschen Daten fragt, gibt es keine Ergebnisse.

Wir können auch manuell nach einem CD Cover suchen und das aus der Shop-Datenbank downloaden. Amazon ist hier eine sehr gute Anlaufstelle, wo wir in der Datenbank eine Reihe gut hochauflösender Cover finden.

Das Problem bei diesen Suchmethoden ist, dass schlichtweg nicht jeder Shop jede CD führt und insbesondere auch ältere CDs sind nirgends mehr zu finden. Wir sehen dann aber nur Cover der lieferbaren Scheiben und müssen insbesondere bei der Digitalisierung älterer CDs in die Röhre schauen.

Bilderstrecke starten
17 Bilder
iPod classic mit HiRes-Audio: FiiO X1 bei uns im „Testlabor“.

Das ganze Internet als CD-Cover-Datenbank

Wie schon eingangs erwähnt, finden wir CD Cover nicht nur in den Shops, sondern auch auf unzähligen Webseiten. Viele dieser Webseiten sind allerdings wenig empfehlenswert, weil wir nicht nur von unzähligen Porno-Bannern und verwirrenden Links überzogen werden, sondern uns dort teilweise sogar noch Malware einfangen. Doch zum Glück muss man diese Seiten nicht direkt besuchen, um auf ihre CD-Cover-Datenbank zuzugreifen.

  • Ein spezielles, kleines Freewaretool hat sich darauf spezialisiert, CD Cover für uns zu suchen. Der Album Art Downloader durchsucht über 40 CD Cover Datenbank für uns und stöbert dabei CD Cover aber auch Cover von Hörbüchern für uns auf.
  • Wir müssen nichts weiter tun, als den Namen des Interpreten sowie des Albums einzugeben und auf den Search-Button zu klicken – schon startet die Suche.
  • Erste Funde präsentiert uns das Tool bereits nach wenigen Sekunden und wenn es fertig ist, dann können wir uns die Ausbeute ansehen. In der Regel wird immer ein passendes CD Cover aus irgendeiner Datenbank dabei sein. Und wir müssen dazu keine einzige Webseite selbst besuchen.
  • Sehr praktisch ist u.a. die Funktion, die gefundenen Bilder gleich nach der Größe zu sortieren, so dass wir die besten Bilder gleich zuerst sehen. Mit wenigen Klicks laden wir sie dann auf die Festplatte und können sie anschließend in unser gewünschtes Programm eingliedern.

Durch Musik auf Amazon stöbern * Durch Musik auf iTunes stöbern *

Das könnte euch auch interessieren

Neue Artikel von GIGA SOFTWARE

  • Seit wann gibt es Google? Und was war vorher?

    Seit wann gibt es Google? Und was war vorher?

    Der Großteil der Menschheit weiß, was „Googeln“ bedeutet und tut es jeden Tag. Aber seit wann gibt es Google eigentlich? Mit welchen Suchmaschinen hat man früher gesucht und was wurde aus ihnen? Diese Fragen wollen wir euch hier beantworten.
    Marco Kratzenberg
  • WLAN: Signalstärke messen mit App und am PC

    WLAN: Signalstärke messen mit App und am PC

    Jeder kennt es: Während man im Wohnzimmer schnell durch das Internet surfen kann, lahmt die Verbindung einige Räume weiter erheblich. Um herauszufinden, wo ihr euren Desktop-PC am besten hinstellen solltet oder wo ein WLAN-Repeater seinen Platz findet, könnt ihr vorab die WLAN-Signalstärke messen. Wie ihr dies bewerkstelligt, zeigen wir euch in unserem Tipp des Tages.
    Martin Maciej
* gesponsorter Link