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GPS: Technologie, Funktionen, Alternativen

Sebastian Trepesch

GPS nutzt man nicht nur in Navigationssystemen und Smartphones. Wir klären, was GPS bedeutet und geben einen Überblick über die Ortungstechnologie.

Die Abkürzung „GPS“ steht für Global Positioning System, ein Satellitensystem zur Positionsbestimmung. Ursprünglich für den militärischen Bereich entwickelt, nutzen viele das System über Navigationsgeräte, Sport-Uhren, Smartphones und mehr. Die Positionsbestimmung erfolgt über Navigationssatelliten.

Die Genauigkeit ist abhängig von der Umgebung (Gebäude etc.) und der verwendeten Technologie. Der für jedermann zugängliche Standard Positioning Service ermittelt den Aufenthaltsort auf 10 bis 15 Meter genau. Durch spezielle Berechnungsmethoden kann die Position noch auf unter einen Meter verbessert werden. Bis zum Jahre 2000 wurde die Ortung aus militärischen Interessen für die Allgemeinheit ungenauer dargestellt, auf rund 100 Meter genau.

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GPS: Verbesserte Ortung in Smartphones

Die Ortung wird in Smartphones und ähnlichen Geräten nicht nur durch GPS realisiert. Die Genauigkeit und Akkulaufzeit wird durch Zuhilfenahme von WLAN, Bluetooth und dem Mobilfunknetz verbessert: Welche Netze sind erreichbar? Wie stark ist das Sendesignal zu welchem Mobilfunkmasten? Hieraus berechnet das Smartphone möglichst genau und möglichst zügig den Standpunkt. Denn die Suche des Satellitensignals kann ein paar Minuten dauern, bis es gefunden wurde.

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GPS als Basis vieler Funktionen

Der Einsatz der Ortung – und damit oft auch der von GPS – findet sich in vielen Funktionen wieder. Beispiele:

  • Navigations-Apps und -Geräte sind das klassische Beispiel.
  • Sportprogramme zeichnen Strecke und Länge eines Laufs auf. Auch die Geschwindigkeit wird meist aus den Ortsdaten berechnet.
  • Das Smartphone kann vom Besitzer geortet werden – zum Beispiel nach einem Diebstahl.
  • Wetter, Zeitzone etc. werden vom Smartphone auf Basis des Standortes herausgesucht.
  • Erinnerungen können ortsabhängig aktiviert werden.

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Alternativen zu GPS

WLAN- und Mobilfunkdaten kommen für die Positionsbestimmung meist nur zusätzlich zum GPS-Signal zum Einsatz, da sie außerhalb von Städten an ihre Grenzen stoßen. Während GPS ein US-System ist, stellt Galileo eine europäische Alternative dar. Es ist seit Ende 2016 in Betrieb, voll einsatzfähig wird es wohl erst im Laufe des Jahres 2020.. Bereits nutzbar ist das russische System GLONASS.

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