PlayStation 4: Politiker hat angeblich eine Konsole im Dienstwagen

André Linken

Einem deutschen Politiker könnte seine Vorliebe zum Zocken möglicherweise recht bald zum Verhängnis werden.

PlayStation 4 – Geburtstag.

Ein Politiker, der einen Hang zu Computer- und Videospiele hat. Das klingt im ersten Moment eigentlich recht sympathisch, nicht wahr? Doch im Fall von Patrick Dahlemann aus den Reihen der SPD ist die ganze Angelegenheit etwas heikler. Ihm wird derzeit nämlich vorgeworfen, dass er sich eine PlayStation 4 in seinen Dienstwagen hat einbauen lassen.

Wie in der Schweriner Volkszeitung zu lesen ist, gab es angeblich einen entsprechenden Umbau, der Dahlemann den Anschluss einer PS4 in seinem Dienstwagen ermöglicht. Auf diese Weise könne der Politiker auf längeren Reise gemütlich die ein oder andere Runde zocken – das vielleicht sogar auf Kosten der Steuerzahler.

Doch schon wenig später meldete sich Dahlemann, der Vorpommern-Staatssekretär, persönlich zu Wort, um diesen Bericht vehement zu dementieren. Demnach habe er noch nie in seinem Dienstwagen an einer Konsole gespielt. Zwar habe es tatsächlich Modifikationen am Auto gegeben. Allerdings seien diese vorgesehen, um den Laptop an einem eingebauten Bildschirm anzuschließen.

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PlayStation 4: Konsole sorgt für Polizeieinsatz

Es sei zudem technisch überhaupt nicht möglich, eine Konsole wie die PlayStation 4 an die nach dem Umbau vorhandene Einrichtung anzuschließen. Auch die Vorwürfe der angeblichen Verschwendung von Steuergelden konnte Dahlemann aufklären: Die PlayStation 4 sei ein Weihnachtsgeschenk seiner Frau gewesen.

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