Anzeige
Anzeige
Für Links auf dieser Seite erhält GIGA ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. GIGA
  2. Entertainment
  3. Streaming und TV
  4. ARD-Chef spricht Klartext: Rundfunkbeitrag muss steigen

ARD-Chef spricht Klartext: Rundfunkbeitrag muss steigen

Der Rundfunkbeitrag muss erhöht werden, sagt der ARD-Vorsitzende Kai Gniffke. (© GIGA)
Anzeige

Der ARD-Vorsitzende will eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags durchsetzen. Der Sender werde dafür „kämpfen“, wie Kai Gniffke in einem Interview erläutert. Einen möglichen Personalabbau, um den Beitrag zu senken, bezeichnet er als „unverantwortlich“.

ARD-Chef: Rundfunkbeitrag muss steigen

In einem Interview auf der Rebublica-Messe in Berlin hat sich Kai Gniffke klar für eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags ausgesprochen: „Wir werden für eine Beitragserhöhung kämpfen“, so der ARD-Vorsitzende. Wie hoch die ehemalige GEZ-Gebühr seiner Meinung nach ausfallen sollte, ließ er offen.

Anzeige

Weiter führte Gniffke aus, dass Ressourcen benötigt werden, damit der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinen Aufgaben nachkommen kann. Ein Personalabbau zur Kostensenkung wäre hier das falsche Signal. Vielmehr sie es „unverantwortlich“, wenn „einfach mal 1000 Leute“ ihre Arbeitsstelle verlieren würden. Mit Hinblick auf die hohe Inflation seien Gehaltskürzungen kein Gesprächsthema.

Die zuletzt verstärkt geäußerte Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist auch bei Gniffke angekommen. Er würde wissen, „wie die Gesellschaft über uns denkt und redet“. Auch deshalb würden die ARD-Sender über eine stärke Zusammenarbeit zwischen Radio- und TV-Sender nachdenken, um mögliche Doppelstrukturen abzubauen und effizienter zu werden (Quelle: Süddeutsche Zeitung).

Anzeige

So viel kosten die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland:

Rundfunkbeitrag: So teuer ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk! Abonniere uns
auf YouTube

Rundfunkbeitrag bis Ende 2024 festgelegt

Die aktuelle Beitragsperiode läuft bis Ende 2024. Bis dahin liegt der Rundfunkbeitrag bei 18,36 Euro monatlich pro Haushalt. Wie es danach weitergeht, entscheidet die unabhängige Finanzkommission KEF. ARD, ZDF und Deutschlandradio haben der KEF kürzlich ihren geplanten Finanzbedarf gemeldet. Eine konkrete Höhe des künftigen Rundfunkbeitrags lässt sich aus den Zahlen allerdings nicht ablesen.

Anzeige

KEF-Chef Martin Detzel hat die Sender zuletzt aufgefordert, Beitragszahler an den erzielten Umsatzsteigerungen zu beteiligen. Der Deutsche Journalisten-Verband wiederum spricht sich für eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags aus.

Hat dir der Beitrag gefallen? Folge uns auf WhatsApp und Google News und verpasse keine Neuigkeit rund um Technik, Games und Entertainment.

Anzeige